Typisch - krampfhafter Versuch die Einnahmen zu erhöhen, der wie zuvor das Gegenteil bewirken und die Verkäuferabwanderung beschleunigen wird - es lebe hood.de et.al.
Es gibt in deren Liste Artikel, wie z.B. Schallplatten die sich nur als Päckchen oder Paket verschicken lassen - kaum ein Verkäufer wird diese nun anstatt für (derzeit gebührenfreie) 1 Euro Startgebot für 3,90 Euro bzw. 6,90 Euro anbieten um erstmal seine Versandgebühren wieder rein zu bekommen und denen 45 Cent pro Artikel Angebotsgebühr in die Kasse zu spielen.
"Tests auf anderen europäischen Marktplätzen haben uns gezeigt, dass Käufer vor allem in diesen Kategorien auf kostenlosen Versand äußerst positiv reagieren und wesentlich häufiger kaufen. Und das kommt natürlich vor allem unseren Verkäufern zugute."
ROTFL, wenn letzteres wirklich so wäre, gäbe es keinen Grund kostenlosen Versand auf diese Weise zu erzwingen - die meisten Verkäufer hätten dies sicher vor irgendwelchen Bürohengsten erkannt und würden kostenlosen Versand dann von selbst anbieten - haben sie aber nicht ...
Mglw. hängt der Erfolg auf anderen europäischen Marktplätzen damit zusammen, daß dort clevererweise wirklich zunächst an die Käufer und Verkäufer gadacht wird und danach erst ans eigene Pocket und nicht umgekehrt wie beim (Noch-)Marktführer.
Post und DHL als deren Kooperationspartner werden sich sicher über das Umsatzplus ebenso freuen
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Hat mal wieder ein Manager von der Wand bis zur Tapete nachgedacht ...
