Das Titanic-Attentat: Die wahren Hintergründe der Schiffskatastrophe
Vor genau 100 Jahren, am 15. April 1912, sank im Nordatlantik auf der Überfahrt nach New York der Luxusliner Titanic - angeblich nach dem Zusammenprall mit einem Eisberg. Seit 100 Jahren wird der Tod von 1500 Menschen als tragisches Unglück und eine einmalige Verkettung unglücklicher Umstände dargestellt. Doch ist das wirklich so? Bei seinen akribischen Recherchen über die Titanic-Katastrophe stieß Bestseller-Autor Gerhard Wisnewski auf faszinierende Hintergründe und Zusammenhänge, die nur einen Schluss zulassen: Der Untergang der Titanic war kein Unglück, sondern ein Attentat.
Pünktlich zum hundertsten Jahrestag rollt Gerhard Wisnewski den Titanic-Vorfall nochmals auf. Er beginnt mit einer zentralen Figur - J.P. Morgan - der im Mittelpunkt des Schifffahrtsmachtkampfes zwischen den Briten und den US-Amerikanern steht (und auch sonst die gesamte Wirtschaft der USA der Jahrhundertwende unterhält). Dass es mehr als ein Konkurrenzkampf ist, wird schnell deutlich. Dabei fällt vor allem Morgans skrupellose Vorgehensweise auf. So ist Freiheitsberaubung von für ihn nützlichen Figuren ein probates Mittel um seine Ziele zu erreichen. Dem so porträtierten Morgan kann im Anschluss alles zugetraut werden: auch Mord an hunderten von Menschen.
Wisnewski führt den Leser danach über Ungereimtheiten im Vorfeld der Jungfernfahrt der Titanic (insbesonders ist das 'Schwesterschiff', die Olympic, zu erwähnen) zu den Ereignissen, die zur Katastrophe führten und der anschliessenden Analyse der offiziellen Erzählung.
Wisnewskis Buch liest sich dabei wie ein spannender Krimi. Anders kann ich nicht erklären wieso ich ein Buch über ein Thema, das mich nur wenig interessiert, an zwei Abenden durchlese. So sprach mich der Teil über J.P. Morgan am meisten an, denn die Nachwirkungen jener Ereignisse spüren wir heute noch. Wohingegen ich mich für die Titanic nur wenig begeistern konnte. Ich habe mich lediglich gewundert wie ein Schiff so durchbrechen kann (so wie ich mich bei den WTC-Türmen gewundert habe wie sie so 'perfekt' kollabieren konnten). Aber Wisnewskis Ausführungen haben mein Interesse dann doch geweckt. Doch zum Ende hin fügt sich das 'Titanic-Attentat' in ein Gebilde ein, das mehrere Jahrhunderte umspannt und lässt Muster von Personen und Vorgehensweise erkennen, die auch heute noch (leider erfolgreich) Verwendung finden. Aus dem einfachen Grund weil die Muster nicht den Weg in die Geschichtsbücher finden. Dabei ist das menschliche Gehirn prädestiniert Muster zu erkennen.
Zum Schluss ist das Buch dann auch wohl nur für diejenigen interessant, die ohnehin schon die offizielle Darstellung bezweifeln.
http://www.amazon.de/Das-Titan…katastrophe/dp/3426784653
![]()