Das Ende ist bekannt: Der Börsencrash in den 1920er Jahren war die Folge eines durch und durch unmoralischen, korrupten und verbrecherischen Treibens, an dem alle beteiligt waren: Banken, Händler, Manager, Wirtschaftsprüfer, Medien.
Durch den Hochgeschwindigkeits-Handel erleben wir heute dasselbe Phänomen. Allerdings ist durch die Fähigkeit der Computer, die Gewinne faktisch exponentiell zu steigern, die Fallhöhe unvergleichlich größer als damals.
Hinzu kommt, dass auch alle anderen Märkte manipuliert sind: Der Bond-Markt, der Gold-Markt, von den Derivaten gar nicht zu reden.
Daher haben die „Investoren“ gar keine Alternativen mehr: Sie werden ins Verderben gejagt, weil sie nur an den Börsen schnelle und hohe Renditen erwirtschaften können.
Die Zentralbanken gießen Öl ins Feuer, indem sie billiges Geld ohne Ende ausschütten. Das Geld wandert in die Börsen. Die Kurs-Manipulationen werden ins Unermessliche gesteigert.
Glücklich ist, wer für eine kurze Zeit Gewinne einstreifen kann.
Das Ende wird jedoch verheerend sein. Marc Faber hat in einem Interview mit The Globe and Mail gesagt, dass er erwartet, dass es zu einem noch nie dagewesenen Crash kommen wird.
Das ist nicht überraschend.
Der Crash ist nur logisch.
Denn so, wie das Marketing positiv wirkt – alle Lemminge kaufen – so beschleunigt das Marketing auch als negative Botschaft die Katastrophe – alle Lemminge wollen verkaufen.
Ein einziges Ereignis genügt, damit das Schneeball-System in sich zusammenbricht.
Im kleinen Stil hatte man das beim privaten Schneeball-System von Bernie Madoff gesehen.
Doch im Vergleich zu dem, was sich wegen der durch die Roboter beschleunigten, globalen Manipulations-Maschine aufbaut, war Madoff ein Samariter.
Die Börsen-Reporter der ARD jubeln, wie alle anderen „Berichterstatter“, jeden Abend kurz vor acht über die neuen „Höhenflüge“. Diese Börsen-Sendungen sind das Groteskeste, was der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk zu bieten hat. Sie halten die Fiktion aufrecht, dass es hier um etwas Reales geht.
Jeder denkende Mensch sollte dagegen bei jedem weiteren Anstieg zittern. Die Tatsache, dass die Kurse, völlig abgekoppelt von der Wirklichkeit, so gigantisch steigen, ist nicht der Beweis dafür, dass die Krise zu Ende geht.
Die Höhenflüge der Börsen sind der sicherste Beweis, dass der Crash näher rückt. Mit jedem Höchststand wird sichergestellt, dass am Ende noch mehr Geld vernichtet wird.
Der Verlust wird reales Geld sein.
Von den Rentnern.
Den Sparern.
Den Anlegern.
Den Staaten.
Man sollte Mark Cuban genau zuhören. Cuban ist kein Verschwörungs-Theoretiker, kein Esoteriker und kein Kommunist.
Er weiß, was das System im Innersten zusammenhält.
Der System-Crash wird gewaltig sein.
Keiner kann sagen, dass er nichts gewusst habe.
Wie in einem klassischen Rechtssystem gilt auch bei der Börse: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Beim globalen Schneeball-System Börse gibt es nur ein Gesetz, wie Cuban berichtet: Er habe den Goldman Sachs Banker Raleigh Ralls gefragt, was der Kern der Börse sei, an welche Regel man sich halten müsse. Die Antwort aus dem Hause Goldman: „Get long, get loud!“ (Wette auf etwas und schreie es laut hinaus!)
Wenn die großen Meister des Hypes am Ende vom Panik-Geschrei der Anleger übertönt werden, ist Zahltag.
Für alle.
Dann wird es heißen: „Get short, get out!“ (Verkaufen!!)
So etwas nennt man Panik.
Die neuen „Nummer“ wird für viele einfach zu merken sein.
Es wird eine „Null“ sein
http://deutsche-wirtschafts-na…-ein-turbo-betrugssystem/

P.S.
die Graphik fängt 2007 an und läuft langsam weiter. In ca. eine Minute ist die Graphik durch gelaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal diese eine Minute zu investieren!