Beiträge von Desertfighter

    Rechne die Depot Gebühren und An-und Verkauf runter, die Versteuerung der Dividenden und dann mußt Du noch einkalkulieren.
    Wenn Du zu einem ungünstigen Zeitpunkt vekaufen muß sieht die rendite schon ganz anders aus.
    Bei einer Festgeld Anlage waren in führen Jahren auch oft 5-6% Rendite drin.


    Wenn man es richtig ausrechnet, kommt man vielleicht auf 3% p.a. Unterschied über die Jahre gerechnet.
    Dafür hat man dann denn Nachteil, das man wenn man an einen ungünstigen Termin verkaufen muß, auch Verluste realisieren muß.


    ;)

    Gutes Beispiel für die Sicherheit von Aktien ist die wunderbare Aktienvermehrung der Commerzbank.
    Kurz vor der Pleite werden einfach mal neue Aktien gedruckt (genau das selbe Spiel wie mit den Fiat Währungen),
    der Alt-Aktionär ist der Dumme, der hat mal eben deshalb 20% des Wertes einbüßt.


    und nicht vergessen:
    Aktien sind genauso Papierzettel wie Papiergeld!
    wenn die Firma pleite ist ist die Aktie wertlos.


    Das sollte man wissen und nicht unbedarft Aktien kaufen und meinen alles wird gut.
    Als Aktionär solte man die Märkte im Blick halten und schnell handeln können.


    Kostolanis: "Kaufe Aktien und schalfe" ist wohl nur ein schlechter Scherz gewesen.
    Wer so handelt kann das Geld besser auf dem Sparbuch liegen lassen.


    Nichts gegen Aktien, aber für die Wenigsten machen diese Sinn.


    je mehr an den Märkten manipuliert (und es wird im großen Stiel manipuliert) wird, des so gefährlicher wird das ganze Spiel.


    ;)

    EU setzt Masterplan um: Enteignung der Sparer kommt



    Die EU folgt bei der geplanten Beteiligung der Sparer im Falle von Banken-Pleiten einem Masterplan aus dem Jahr 2012. Die vielgerühmte Bankenaufsicht dient nicht der Kontrolle der Banken. Sie soll den Zugriff auf die Steuergelder im ESM sichern, damit durch die Kosten der Banken-Rettung die Staatsverschuldung nicht weiter steigt.

    Beim Treffen der EU-Finanzminster am Dienstag positionierte sich EU-Binnen-Kommissar Michel Barnier durchaus kryptisch. Sparer sollten als Letzte zum „Bail-in“ beitragen, um Banken zu retten. Einlagen unter 100.000 Euro sollten unantastbar bleiben.


    EZB-Mitglied Jörg Asmussen erklärte, Banken-Rettungen seien eine äußerst dringliche Angelegenheit. Die Finanzminister der einzelnen Euro-Staaten sind sich noch nicht über die genauen Modalitäten der Banken-Rettung einig (hier).


    Tatsächlich brennt das Problem unter den Nägeln. Kein Land kann es sich leisten, eine große oder systemrelevante Bank pleitegehen zu lassen. Allerdings ist auch kein Euro-Staat in der Lage, seine Banken allein zu retten (hier).


    Die Lage vieler europäischer Großbanken ist weiter kritisch.


    Auch die sogenannte „Bankenaufsicht“ (SSM), die unter dem Dach der EZB installiert werden soll, wird das Problem nicht lösen – im Gegenteil: Sie soll lediglich suggerieren, hier würden in Zukunft den Banken heftig auf die gierigen Finger geklopft und womöglich unsaubere und hochspekulative Geschäfte verhindert. Diese erfreuen sich weiter großer Beliebtheit – zumal sie völlig legal getätigt werden (hier).


    Die Bankenaufsicht – als vorgeschaltetes Instrument der Bankenunion – dient nämlich in Wahrheit dazu, den direkten Zugriff der Banken auf ESM-Gelder zu ermöglichen, ohne die Staatsverschuldung des jeweiligen Landes maßgeblich zu erhöhen. Der Schweizer Bankenprofessor Manuel Ammann sagte im Tagesanzeiger: „Zentrale Bankenaufsicht ist reine Alibiübung.“


    Interessant im Zusammenhang mit den „Bail-in“-Regeln ist ein internes Papier der EU-Kommission, das bereits im Jahr 2012 vorbereitet wurde.


    In diesem 171-starken Memorandum wurden bereits in 2012 (das konkrete Datum ist geschwärzt) die sogenannten „Bail-ins“ vorformuliert. Im Kapitel ab Seite 85 (The Bail-In Tool) wird klar: Die EU verfolgt den Plan der Zwangs-Abgabe mitnichten zufällig oder reaktiv.


    Die Zwangs-Abgabe ist also spätestens seit 2012 Teil der Werkzeugkastens der Euro-Retter.


    Zypern war nur die Probe aufs Exempel, der Masterplan hierfür wurde von der EU-Kommission bereits im Jahr 2012 und davor vorbereitet.


    Die eigentliche Gefahr für Deutschland liegt jedoch im sogenannten gemeinsamen europäischen Einlagensicherungssystem. Derzeit wird von der EU vor allem die Bankenaufsicht und Bankenunion thematisiert. Das wichtigste Glied in der Kette ist der nachgelagerte, gemeinsame europäische Einlagensicherungsfonds. Und hier geht es nicht um die Sicherheit für alle Sparer in Europa, wie die Bezeichnung so gern glauben machen möchte.


    Dass in den Banken der südeuropäischen Länder eine Unzahl von faulen Krediten lauert, die vor allem in Spanien mittlerweile in „Bad-Banks“ ausgelagert wurden, ist hinreichend bekannt. Auch Slowenien soll sich nun an diesen Modus halten. Damit sind Schulden und faule Kredite jedoch nicht aus der Welt.


    Wird der gemeinsame europäische Einlagensicherungsfonds im Kontext mit der Bankenunion etabliert, müssen gesunde und damit vor allem deutsche Banken mit ihrer entsprechenden Liquidität, nämlich vor allem mit deren Spareinlagen, Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten im Notfall für die maroden Institute in der Peripherie haften. Im Klartext: Deutsche Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden mit ihren Einlagen als die Investment- und Zombie-Banken in allen anderen europäischen Ländern vorgehalten.


    Denn noch gibt es in der EU das Bargeldsystem und damit die reale Gefahr, dass Sparer ihre Einlagen abziehen, der jeweilige nationale Einlagensicherungsfonds nicht ausreicht und damit ein Crash herbeigeführt wird.


    Dass dies längst erkannt ist, belegen nicht etwa die Aussagen der EU-Kommission oder die Beteuerungen von Bundefinanzminister Wolfgang Schäuble. Die Realitäten werden von anderen sehr viel präziser zum Ausdruck gebracht: „Ohne das Geld der Deutschen geht es nicht“, sagte laut WirtschaftsWoche der US-Ökonom und Professor Barry Eichengreen am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos.


    Die angedachte Umverteilung über einen Einlagensicherungsfonds ist also voll im Gang. Funktionierende – deutsche – Einlagensicherungsfonds werden für kaum existierende oder womöglich völlig leere andere nationale Einlagensicherungsfonds haften. Selbst wenn die EU-Kommission und die Finanzminister an Richtlinien für die Bankenunion feilen und Wolfgang Schäuble beim Treffen am Dienstag „etwas frustriert“ war, wie er sagte.


    Hinter den Kulissen geht es nur noch um eines.


    Es geht um das Geld der Sparer.


    Und die sitzen nun einmal zum größten Teil in Deutschland.


    http://deutsche-wirtschafts-na…eignung-der-sparer-kommt/


    :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:


    http://lupo-cattivo.blogspot.s…ussel-die-verborgene.html

    Nach einem drastischen Einbruch 2011 (VersicherungsJournal 25.5.2012) folgt ein weiterer, satter Rückgang: Rund 45 Prozent weniger Neugeschäft weist die Umfrage „FLV-Update 2012“ der Unternehmensberatung Towers Watson für die fondsgebundene Lebens- und Pensionsversicherung (FLV) in Österreich 2012 aus.


    http://www.versicherungsjourna…im-neugeschaeft-12443.php
    ;)
    Das Geld als Bargeld zu lagern, ist zumindest sicherer als es einer Lebensversicherung zu geben, die möglicherweise Pleite gehen könnte.
    Zusätzlich besteht noch die Gefahr eines Haircuts via EU-Gesetze.
    Zinsen gibt es eh so gut wie keine mehr.
    Nur noch Hartcore Zocker geben freiwillig Ihr Geld den Versicherungen, in der Hoffnung in einigen Jahren noch etwas davon zurück zu bekommen.
    :!:

    DAX 20000?


    DAX auf Rekordhoch, Commerzbank Rekordtief. Bizarrer kann das Bild an der Börse nicht sein. Die Monster-Rallye – Wie lange noch? Rettet Super Mario nicht nur den Euro, sondern auch die Aktienmärkte? Sind Aktien derzeit teuer? Die Börsenrallye wird begleitet von viel Pessimismus - doch die Triebkräfte nach oben sind dank EZB noch lange nicht ausgereizt.


    http://www.mmnews.de/index.php/boerse/12988-dax-20000


    Jeder sollte sich im Klaren sein, daß möglicherweise unangekündigt der "Stecker" gezogen wird und die Party ist schlagartig vorbei.
    Aktienkauf verkommt somit zum "Zock"! Was mal als konservative Anlage in frühren Zeiten galt, ist heute Spielcasino.
    Der wo Glück hat (Wissen ist nicht mehr wichtig), kann gutes Geld verdienen.


    ;)

    „Bei vielen geschlossenen Immobilienfonds droht ein Totalverlust“


    Bei vielen der von uns analysierten geschlossenen Immobilienfonds drohen in den kommenden Jahren eine Rückzahlung der bereits erhaltenen Ausschüttungen oder gar ein Totalverlust. Die in den Zeichnungsprospekten genannten optimistischen Renditeversprechungen erweisen sich immer öfter als Fata Morgana. Oft werden Fonds zu hohe Kosten aufgebürdet oder es fehlt schlichtweg an Aussichten auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung.


    Zudem werden die Zeichner von ins Strudeln geratenen geschlossenen Fonds immer häufiger aufgefordert, bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzuzahlen. Und das oft verbunden mit dem Warnhinweis, dass bei Weigerung die Insolvenz drohe und spätestens dann der Insolvenzverwalter einen Rückzahlungsanspruch geltend machen werde. Immer mehr Anleger schreckt ein Investment in geschlossene Fonds ab. Die geschlossenen Fonds werden damit allmählich zur aussterbenden Spezies.


    http://www.dasinvestment.com/i…s-droht-ein-totalverlust/


    :wacko: :wacko:

    Commerzbank: Untergang?
    Mit einer riesigen Kapitalerhöhung versucht die Commerzbank sich von den Fesseln des Staatss zu befreien. Unterdessen spekulieren Hedgefonds auf weiter sinkende Kurse. - Opfer der Euro-Krise. Hedgefonds short. Deutsche Bank sichert Kapitalerhöhung.


    http://www.mmnews.de/index.php/boerse/12974-commerzbank1
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    Commerzbank - Crash: Politik alarmiert
    Union fordert "tragfähige Perspektive" für die Commerzbank. "Die Verantwortlichen in der Commerzbank müssen bei Investoren für ihr Geschäftsmodell noch umfangreiche Überzeugungsarbeit leisten. Der aktuelle Aktienkurs zeigt, dass Vertrauen noch nicht wirklich aufgebaut wurde"


    http://www.mmnews.de/index.php…rzbank-politiker-in-sorge


    Wer ist jetzt pleiter? Die Deutsche Bank oder die Commerzbank :?:
    :D

    Europäisches Schulden-Inferno: Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst!
    Martin Armstrong,


    Behalten Sie die Zinssätze im Auge! Die Finanzwelt steht Kopf. Verwirrung macht sich breit. Und auch die Zentralbanker sind extrem nervös und verstehen die Welt nicht mehr. Die Aussichten in Europa sind extrem düster: Dort drohen massive Kapitalflucht, eine gigantische Kapitalvernichtung, Banken- und Staatspleiten und die Totalenteignung der Bürger. Wenn die Politiker nicht endlich begreifen, dass der Marxismus tot ist, werden sie es halt auf die ganz harte Tour lernen


    Wir befinden uns jetzt inmitten einer der komplexesten Situationen der Finanzgeschichte. Wir haben jetzt Unmengen an Geld, die für eine unglaubliche Liquidität sorgen, während die Zinssätze buchstäblich bei 0% liegen.


    Und jetzt sind sogar schon die G7-Finanzminister bezüglich des hohen Niveaus an Liquidität alarmiert; selbst ihnen fällt langsam auf, dass die Geldpolitik nicht in der Lage ist, die strukturellen Probleme Europas oder der Weltwirtschaft zu lösen. Umso länger diese Phase exzessiver Niedrigzinsen anhält, desto größer ist die Gefahr, dass es zu einem alles auf den Kopf stellenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft kommt.


    Selbst die US-Notenbank ist nun besorgt darüber, was geschehen wird, wenn die Zinsen zu steigen beginnen. Die Banken haben mit dem kostenlosen Geld riskante Vermögenswerte gekauft und Eigenhandel betrieben. Ein Anstieg bei den Zinssätzen könnte katastrophal sein, da diese Leute glauben, dass jedweder Trend, der gerade im Gang ist, auf immer und ewig anhalten wird.


    Durch die niedrigen US-Zinssätze ist jedoch eine gigantische globale Short-Dollar-Blase geschaffen worden, wie sie die Welt in diesem Ausmaß noch nie zuvor zu Gesicht bekommen hat. Die Banken haben weltweit Dollarkredite verkauft und als Möglichkeit angepriesen, die Zinskosten zu senken. Zahlreiche Dritte-Welt-Länder haben ihre Schulden auf Dollarbasis ausgegeben.


    Und genau das ist auch der Punkt, wo all die alten Theorien in sich zusammenbrechen, denn der Dollar hat sich nicht bloß zu einer Reservewährung entwickelt, sondern er ist mittlerweile „die“ internationale Währung schlechthin, was auf die strukturellen Probleme des Euros und das Scheitern des Yens zurückzuführen ist, zu einer ernsten Währung heranzureifen, da der Yen zahlreichen staatlichen Auflagen und Regulierungen unterworfen ist. Ja man kann in London nicht einmal eine Anleihe auf Yenbasis ausgeben, wenn man zuvor nicht die Freigabe des japanischen Finanzministers in Tokio eingeholt hat.


    weiterlesen:
    http://www.propagandafront.de/…s-schlimmste-gefasst.html


    :S :S :wacko:

    “But if the housing market was gaining ground on stable footing, then why is it that first-time home buyers and owner occupiers aren’t participating. Instead, it has been hedge funds and speculators that are sopping up all the foreclosures. One has to wonder if these “investors” will hold onto their rental properties if the economy tanks once again and home prices take another steep drop.


    http://kingworldnews.com/kingw…ented_Economic_Chaos.html


    der Immo Bubble in den USA ist wohl noch nicht überstanden.
    ;)

    Das Ende ist bekannt: Der Börsencrash in den 1920er Jahren war die Folge eines durch und durch unmoralischen, korrupten und verbrecherischen Treibens, an dem alle beteiligt waren: Banken, Händler, Manager, Wirtschaftsprüfer, Medien.


    Durch den Hochgeschwindigkeits-Handel erleben wir heute dasselbe Phänomen. Allerdings ist durch die Fähigkeit der Computer, die Gewinne faktisch exponentiell zu steigern, die Fallhöhe unvergleichlich größer als damals.


    Hinzu kommt, dass auch alle anderen Märkte manipuliert sind: Der Bond-Markt, der Gold-Markt, von den Derivaten gar nicht zu reden.


    Daher haben die „Investoren“ gar keine Alternativen mehr: Sie werden ins Verderben gejagt, weil sie nur an den Börsen schnelle und hohe Renditen erwirtschaften können.


    Die Zentralbanken gießen Öl ins Feuer, indem sie billiges Geld ohne Ende ausschütten. Das Geld wandert in die Börsen. Die Kurs-Manipulationen werden ins Unermessliche gesteigert.


    Glücklich ist, wer für eine kurze Zeit Gewinne einstreifen kann.


    Das Ende wird jedoch verheerend sein. Marc Faber hat in einem Interview mit The Globe and Mail gesagt, dass er erwartet, dass es zu einem noch nie dagewesenen Crash kommen wird.


    Das ist nicht überraschend.
    Der Crash ist nur logisch.


    Denn so, wie das Marketing positiv wirkt – alle Lemminge kaufen – so beschleunigt das Marketing auch als negative Botschaft die Katastrophe – alle Lemminge wollen verkaufen.


    Ein einziges Ereignis genügt, damit das Schneeball-System in sich zusammenbricht.


    Im kleinen Stil hatte man das beim privaten Schneeball-System von Bernie Madoff gesehen.


    Doch im Vergleich zu dem, was sich wegen der durch die Roboter beschleunigten, globalen Manipulations-Maschine aufbaut, war Madoff ein Samariter.


    Die Börsen-Reporter der ARD jubeln, wie alle anderen „Berichterstatter“, jeden Abend kurz vor acht über die neuen „Höhenflüge“. Diese Börsen-Sendungen sind das Groteskeste, was der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk zu bieten hat. Sie halten die Fiktion aufrecht, dass es hier um etwas Reales geht.


    Jeder denkende Mensch sollte dagegen bei jedem weiteren Anstieg zittern. Die Tatsache, dass die Kurse, völlig abgekoppelt von der Wirklichkeit, so gigantisch steigen, ist nicht der Beweis dafür, dass die Krise zu Ende geht.


    Die Höhenflüge der Börsen sind der sicherste Beweis, dass der Crash näher rückt. Mit jedem Höchststand wird sichergestellt, dass am Ende noch mehr Geld vernichtet wird.


    Der Verlust wird reales Geld sein.
    Von den Rentnern.
    Den Sparern.
    Den Anlegern.
    Den Staaten.


    Man sollte Mark Cuban genau zuhören. Cuban ist kein Verschwörungs-Theoretiker, kein Esoteriker und kein Kommunist.


    Er weiß, was das System im Innersten zusammenhält.


    Der System-Crash wird gewaltig sein.


    Keiner kann sagen, dass er nichts gewusst habe.


    Wie in einem klassischen Rechtssystem gilt auch bei der Börse: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.


    Beim globalen Schneeball-System Börse gibt es nur ein Gesetz, wie Cuban berichtet: Er habe den Goldman Sachs Banker Raleigh Ralls gefragt, was der Kern der Börse sei, an welche Regel man sich halten müsse. Die Antwort aus dem Hause Goldman: „Get long, get loud!“ (Wette auf etwas und schreie es laut hinaus!)


    Wenn die großen Meister des Hypes am Ende vom Panik-Geschrei der Anleger übertönt werden, ist Zahltag.


    Für alle.
    Dann wird es heißen: „Get short, get out!“ (Verkaufen!!)
    So etwas nennt man Panik.
    Die neuen „Nummer“ wird für viele einfach zu merken sein.
    Es wird eine „Null“ sein


    http://deutsche-wirtschafts-na…-ein-turbo-betrugssystem/


    :!: :!:


    P.S.
    die Graphik fängt 2007 an und läuft langsam weiter. In ca. eine Minute ist die Graphik durch gelaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal diese eine Minute zu investieren!

    Der Grund für den Höhenflug: Die Börse ist ein Turbo-Betrugssystem
    Die Börsen eilen von einem Allzeit-Hoch zum nächsten. Der Grund für diese Entwicklung: Mit dem Hochgeschwindigkeits-Handel ist ein Schneeball-System außer Kontrolle geraten. Das Ende dürfte so sein wie in den 1920er-Jahren: Billionen an realem Geld von ahnungslosen Bürgern werden vernichtet werden.


    Der Gründer und Investor Mark Cuban hat 2004 einen bemerkenswerten Blogeintrag geschrieben. Darin beschreibt er, was sich an den Börsen wirklich abspielt.
    Bei der Lektüre läuft einem der kalte Schauer über den Rücken.
    Cuban hat zwei Firmen – MicroSolutions und Broadcast.com – gegründet und groß gemacht. Nachdem er MicroSolutions verkauft hatte, brachte er Broadcast.com an die Börse. Der Kurs stieg von einem Dollar am ersten Handelstag auf über 60 Dollar am Ende des Tages.
    Cuban erklärt, wie das abgelaufen ist: Die Börse, so schreibt er, ist nichts anderes als ein gigantisches Schneeball-System. Der Wert von Aktien richtet sich nicht nach dem tatsächlichen Wert des Unternehmens, sondern ist eine Marketing-Nummer: Leute, die verkaufen wollen, suchen Leute, die kaufen wollen. Zu diesem Zweck erzählen die Verkäufer den Käufern die schönsten Märchen. Entscheidend ist, dass sich möglichst viele um eine Aktie reißen.
    Begeisterung für eine Aktie entsteht nicht, weil das Unternehmen gut ist. Begeisterung entsteht, weil andere sagen, dass eine Aktie ein „heißer Tipp“ ist. Mit der Wirklichkeit hat das alles nichts zu tun. Es geht um Marketing.
    Cuban berichtet von der Road-Show für Broadcast.com. Das ist die Phase vor einer Börseneinführung. Dabei stellen die Manager des Unternehmens die Firma potentiellen Investoren vor. Mit Hilfe von Investment-Banken üben die Gründer, was sie sagen dürfen und was nicht. Es gibt nur ein Ziel: Möglichst viele Investoren sollen zum Kauf gebracht werden.
    Cuban sagt, er sei vor allem davon erschüttert, dass unter den hunderten Investoren nicht einmal eine Handvoll vernünftiger Fragen zu dem Unternehmen gestellt wurden. Schlimmer noch: Die Investoren wollten gar nicht wissen, wrum es bei dem Unternehmen geht. Sie wollten kaufen, weil das Marketing sie eingelullt hatte.
    Und sie kaufen – mit dem Geld anderer. Die meisten „Investoren“ verwalten das Geld von Leuten, die ihnen das Geld anvertraut haben. Pensionsfonds und Vermögensverwalter sammeln Gelder ein und versprechen Renditen. Das Geld kommt von ganz normalen Leuten. Meist wissen diese einfachen Leute gar nicht, dass es sich um ihr Geld handelt: Wer durch Einzahlungen einen Renten-Anspruch erwirbt, sieht sein Geld über Jahrzehnte nicht. Er vertraut darauf, dass ihm am Ende seines Berufslebens die Rente ausbezahlt wird.
    Bis dahin soll sich das Geld vermehren. Es soll arbeiten.
    Das ist am einfachsten, wenn es in ein System eingespeist wird, das den Eindruck erweckt, Geld vermehrt sich automatisch.
    Dieses System nennt sich Börse.
    Die wichtigste Kennzahl an der Börse sind die Quartalszahlen (die „Nummer“, wie das in Börsen-Kreisen heißt). Sie werden von den Unternehmen ermittelt und bekanntgegeben. Übertrifft ein Unternehmen die Erwartungen der Analysten und legt eine gute „Nummer“ vor, steigt der Kurs. Bleibt die „Nummer“ hinter den Erwartungen zurück, sinkt der Kurs.


    Die Nummer hat mit der Realität des Unternehmens nichts zu tun.


    In seinem brillanten Buch „The Number“ hat Alex Berenson dargelegt, dass die „Nummer“ von den meisten Unternehmen im großen Stil manipuliert wird. Vor einigen Tagen hat eine Studie ergeben, dass viele Manager in Europa ihre Bilanzen manipulieren (hier).
    Im Fachjargon heißt die Nummer „Fundamental-Daten“. An sie klammern sich alle, die nicht verstehen worum es geht. Cuban sagt: Wann immer von den Fundamental-Daten die Rede ist, ist Vorsicht angebracht.
    Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Ben Bernanke, hat sich vergangene Woche kritisch über die Lage an den Börsen geäußert. Manchmal entsprächen die Kurse nicht mehr den Fundamental-Daten (hier).
    Leider haben auch die Fundamental-Daten nichts mit der Realität zu tun. Sie haben dieselbe Funktion wie ein TV-Spot.


    Sie sollen zum Kauf verführen.
    Und sie werden manipuliert, was das Zeig hält.
    Diese Manipulationen sind teuflisch, denn sie sind nicht per se illegal. Man kann eine Bilanz so oder so gestalten. Je größer das Unternehmen, desto leichter kann die „Nummer“ manipuliert werden. Berenson schreibt, dass den legalen Manipulationen keine Grenzen gesetzt sind.
    Die Börsen eilen derzeit von Allzeit-Hoch zu Allzeit-Hoch. Dies ist mit Sicherheit auf die von Berenson beschriebenen Phänomene der „Bilanz-Gestaltung“ zurückzuführen.
    Seit einigen Jahren hat sich die Entwicklung jedoch dramatisch beschleunigt. Der Grund: Man hat eine Möglichkeit gefunden, die Meldung der Unternehmens-Daten direkt in die Computersysteme einzuspeisen. Roboter reagieren darauf. Ein Roboter kann eine Manipulation nicht erkennen.
    Der sogenannte Hochgeschwindigkeits-Handel (High Frequenzy Trading, HTF) hat die Börsen grundlegend verändert. Eine soeben von Nanex veröffentlichte animierte Grafik (am Anfang des Textes) zeigt die atemberaubende Entwicklung.
    Der Handel ist seit 2007 faktisch explodiert. In der Grafik sind die bunten Kurven jene der Roboter-Tätigkeit. Es lohnt sich die Grafik bis zum Ende zu betrachten: Es kommt zu einem wahren Feuerwerk der Handelstätigkeit.
    Die Menschen spielen nur noch eine Rolle, indem sie die Zahlen ordentlich manipulieren. Den Rest übernimmt der Computer. Deshalb arbeiten bei den Banken heute auch schon mehr Computer-Programmierer als Schalterbeamte.
    In den USA hat erst kürzlich die Firma Knight Capital in einer halben Stunde 440 Millionen Dollar wegen eines Computerfehlers verloren.
    Das Geld gehört nicht irgendwelchen Zockern.
    Es ist das Geld, das irgendwo auf der Welt Leute hart verdienen mussten.
    Jetzt ist es weg.
    Um das Problem in den Griff zu bekommen, möchte die EU eine Finanztransaktions-Steuer erheben. Damit soll jede Transaktion besteuert werden.
    Vordergründig erhofft sich die Politik von dieser Maßnahme eine Eindämmung des hochriskanten HFT. Die Steuer kann jedoch keine Blasen verhindern, wie Marc Gongloff schreibt.
    Tatsächlich möchte die Politik an den sagenhaften Gewinnen partizipieren, die durch den Hochgeschwindigkeits-Handel möglich sind.
    Klamme Schulden-Staaten brauchen jeden Cent.
    Auch wenn er durch Manipulationen entstanden ist.


    Cuban berichtet, dass die meisten Geschäfte an der Börse nicht durch besonderes Fachwissen, sondern durch Insider-Handel gemacht werden. Irgendwo werden Details durchgestochen. Die am besten vernetzt sind, profitieren am meisten. Die Vernetzung lassen sich die Kasino-Besucher einiges kosten. Das Wall Street Journal hat neulich enthüllt, wie im Libor-Skandal mit Geld, Sex und Drogen bestochen wird (hier).


    Libor ist überall.
    Bestechung ist überall.
    Manipulation ist überall.


    Die Bestechung zum Zwecke des Insider-Handels gehört zum Einmaleins der Börsen. Auch die Wirtschaftsprüfer spielen mit: Kürzlich flog ein Prüfer von KPMG auf, weil er von einem Händler für Insider-Wissen mit Bargeld und Rolex-Uhren bestochen wurde (hier).


    Berenson bringt in seinem Buch eine interessante Analogie zu den Börsen in den 1920er Jahren: Die Börsen waren damals eine reine Zocker-Partie. Die Händler nannten sich selbst Spekulanten. Reporter der New York Times und des Wall Street Journal erhielten satte Bestechungsgelder, wenn sie positiv über eine Aktie berichteten.

    BCG = Goldman Sachs
    BCG stellt globalen Enteignungs-Plan vor
    Die Boston Consulting Group (BCG) - ursprünglich ein Unternehmensberater - mutiert zum Enteignungsberater: Die globale Schuldenlast soll durch eine Kombination aus Schuldenschnitt, erhöhter Besteuerung und Inflation gekappt werden. - „Noch mehr Schulden? Nein, danke!“, so der Titel eines neuen Buches der BCG-Experten. Eine 10-Punkte-Rosskur soll Sparer rasieren und das Finanzsystem kurieren.
    In Hans Christian Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ wagt es keiner, dem Kaiser zu sagen, dass er nackt ist. Die westliche Welt ist derzeit nicht weniger nackt, doch wie der Kaiser und sein Hofstaat verweigern wir uns der Realität: Schulden können nicht ewig schneller wachsen als die Einnahmen. Seit 1980 hat sich der Verschuldungsgrad von Staaten, Unternehmen und Privathaushalten mehr als verdoppelt. Dieser Trend hat sich seit Ausbruch der Finanzkrise beschleunigt, weil Regierungen stützend eingegriffen haben. Zur offiziellen Verschuldung kommen die ungedeckten Verbindlichkeiten der Zukunft: Rentenansprüche und steigende Gesundheitskosten.


    Wir sind bankrott und wollen es nicht wahrhaben – so lautet die nüchterne Schlussfolgerung des Finanzkrisenexperten Daniel Stelter von der Boston Consulting Group (BCG) in seinem Buch „Die Billionen-Schuldenbombe“, das jetzt bei Wiley erscheint. Bestätigt wird er darin von seinen Mitautoren, dem bekannten Thriller-Autor und Managementberater Veit Etzold und seinen BCG-Kollegen Ralf Berger, Strategieberater, und Dirk Schilder, Senior Analyst.


    Um Risiken für Wirtschaft und Demokratie abzumildern und soziale Unruhen zu verhindern, schlagen die Autoren eine drastische 10-Punkte-Rosskur vor:


    Die Schuldenlast durch eine Kombination aus Schuldenschnitt, erhöhter Besteuerung und Inflation reduzieren. (Schuldenschnitt = Enteignung Anm. d. Red)
    Korrigierende Eingriffe des Staates: Suche nach einem geordneten Weg, die Vermögenskonzentration auf einem nachhaltig stabilen Niveau zu halten
    Das Renteneintrittsalter anheben
    Das Rentenniveau reduzieren
    Mehr arbeiten
    Länger arbeiten
    Die Erwerbsquote von Frauen erhöhen


    Sie zeigen auf, dass die Politik allein mit der Lösung überfordert ist. Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die eine breite öffentliche Diskussion von Lösungsvorschlägen erfordert. Jeder Einzelne als Teil der Gesellschaft und der Märkte muss aktiv werden. Stelter und Co. fordern ihre Leser auf, Politikern konkrete Fragen zur Zukunft des Euros und zum Schuldenabbau zu stellen, Leserbriefe an Zeitungen zu schreiben, Die Billionen-Schuldenbombe: Wie die Krise begann und warum sie noch lange nicht zu Ende istDemonstrationen oder Flashmobs zu organisieren.
    Die Politik werde sich nur dann trauen, das Notwendige zu tun, wenn die Bürger die notwendigen Schritte einfordern und die Politiker zu unpopulären Maßnahmen ermutigen. Gerade im Wahljahr 2013 müssen, so die Überzeugung der Autoren, alle Bürger diese wichtigen Themen nach dem Motto „Noch mehr Schulden? Nein, danke!“ in die politische Diskussion einbringen.


    In der Studie "Back to Mesopotamia" kommen die BCG-Experten schon letztes Jahr zu dem Schluss, dass am Ende nur eine Enteignung der Bevölkerung in der Größenordnung von 11-30% die Schuldenkrise lösen könne. Außerdem wird eine Vermögenssteuer von 25% vorgeschlagen. - Zufall oder nicht? Ein hochrangiger Mitarbeiter wurde letztes Jahr im deutschen Finanzministerium angeheuert.


    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/12701-bcg1


    :!: :!: