Klar sind die aufgrund inflationärer Faktoren gestiegenen und in '23 auf rund 1.165 USD steigenden AISC unschön. Gemessen an Wachstumsaussichten (u.a. auch durch potenzielle 100% von Malartic), Gewinnmargen, Länderrisiko, Management, einer Dividende in Höhe von mittlerweile 3,6% etc. finde ich jedoch kaum einen Seniorproduzenten, den ich zur Zeit für kaufenswerter halte als AEM. Ich habe heute zu Kursen von 42,14 € noch mal etwas draufgepackt und werde, sobald die heutigen teils guten teils enttäuschenden Zahlen/Aussichten komplett vom Markt geschluckt wurden, evtl. nochmals nachlegen.
Beiträge von GoldmanSachse
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Seit 9/11 glaubt denen kaum noch jemand
Wenn ich mir diese seelenlosen Geister-Gestalten um mich herum so ansehe, gibt es immer noch viel zu viele, die "dem Ami" und allg. den US gesteuerten westlichen Medien jeden noch so abstrusen Humbug glauben...
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Der Goldpreis ist von 1630$/oz im September um +300$/oz auf 1930$/oz im Januar gestiegen und hat nun im Februar nicht mal 100$/oz nachgegeben. Unterm Strich bleiben +200$/oz seit September. Kann die " schlechte Stimmung" aktuell nicht nachvollziehen.
Da wir uns hier im Minenfaden befinden, kann ich die schlechte Stimmung schon nachvollziehen. Die EM Preise halten sich seit Wochen und Monaten sehr gut und wie du schreibst in der ersten Wochen des Jahres mit durchschnittlich 1.895 USD gar exzellent. Wenn man sich da die Entwicklung der Minenaktien anschaut, bei denen durchschnittlich gerade mal +-4% ihrer 2023er Gewinne übrig geblieben sind, kann man dies durchaus schon als enttäuschend bezeichnen. Letztendlich entspricht dies in 2023 beim Vergleich Gold : Goldminenaktien bislang lediglich einem Verhältnis von jämmerlichen 1 zu 1.
Im Gesamtjahr 2022 durften sich die Goldminen-Besitzer bei einem über das gesamte Jahr (01.01. bis 31.12.22) unveränderten POG gar über mehr als 1o % Verluste ärgern (Indizes übergreifend).
Die Entwicklung der Minenaktien ist und bleibt für mich seit vielen Jahren eine Farce. -
Das Weltwirtschaftsforum wandert auf den Müllhaufen der Geschichte
Top-Politiker sind in diesem Jahr dem Weltwirtschaftsforum in Davos fern geblieben. Vom deutschen Bundeskanzler – vorausgesetzt, man zählt ihn zu Top-Politikern – einmal abgesehen. Die Geschäftswelt muss sich nun woanders um die Abstimmung mit der Weltpolitik bemühen, nach Davos reist man allenfalls der Escort-Dienste wegen.
Von Irina Alksnis
Auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) im schweizerischen Davos geschieht diese Woche etwas Mysteriöses. Das Wort "Scheitern" hat noch niemand ausgesprochen, aber die westlichen Medien berichten bereits offen und massenhaft über "tief sitzende Probleme".Dies ist umso interessanter, als die Ankündigungen der Veranstaltung optimistisch und bravourös waren. Eine Rekordzahl von mehr als 2.700 Teilnehmern, darunter mehr als 50 Staats- und Regierungschefs, hatte sich zu dem Forum angemeldet. Vor einer Woche schrieb Reuters abfällig, dass China in Abwesenheit der Russen voraussichtlich stark vertreten sein werde.
Und dann holte die Realität die Optimisten ein. Nein, das Forum war zwar gut besucht, aber entscheidend ist nicht die Quantität, sondern die Qualität der Teilnehmer. Und diesbezüglich liegt so manches im Argen.
Erst letzte Woche kündigte ausgerechnet George Soros, für den ein Besuch in Davos jahrelang ein Muss war, plötzlich und unerwartet an, dem WEF fernzubleiben. Der berüchtigte Milliardär und eine der Symbolfiguren der transnationalen Wirtschaft sprach von einem "unüberwindbaren Terminkonflikt" und versprach, in einem Monat auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu sprechen.Dann stellte sich heraus, dass von den G7-Staatschefs nur der deutsche Bundeskanzler in die Schweiz reisen wird. Am Sonntag sagte der Präsident Südafrikas, übrigens die größte Volkswirtschaft Afrikas, seine Reise zum WEF wegen der anhaltenden Energiekrise ab.
Am Montag, dem Tag der Eröffnung der Veranstaltung, schlug schließlich eine Nachrichtenbombe von Bloomberg ein. Die Nachrichtenagentur fand heraus, dass kein einziger chinesischer Geschäftsmann nach Davos kommen wird. Schlimmer noch: Die chinesische Delegation wird von dem scheidenden Vizepremier Liu He geleitet, der seine letzten zwei Wochen in diesem Amt verlebt.
Alles in allem ist das fast völlige Fehlen hochkarätiger Teilnehmer beim diesjährigen Forum so eklatant, dass es durch nichts zu kaschieren ist. Anstelle von Präsidenten und Premierministern der Großmächte kamen in diesem Jahr allerdings eine ganze Reihe von Geschäftsleuten nach Davos – 116 Milliardäre hatten sich angemeldet, 40 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Bloomberg beklagte, dass die Zahl noch höher gewesen wäre, wenn die einbrechenden Märkte nicht viele Milliardäre inzwischen zu Millionären gemacht hätten.
Die Experten sagen ehrlich: Dieses Übergewicht der Wirtschaft unterstreicht nur den offensichtlichen Bedeutungsverlust des WEF, der die De-Globalisierung widerspiegelt, die die Welt erfasst hat. Ganz einfach weil das Davoser Forum selbst seit einem halben Jahrhundert ein Symbol der Globalisierung ist.
Für Davos und seine Organisatoren scheint die Situation jedoch noch trauriger zu sein.Was ist Globalisierung überhaupt? Welches Format haben die Theoretiker und Praktiker des Globalismus in den letzten Jahrzehnten gefördert?
Es sollte ein Netz von internationalen Strukturen geschaffen werden, an die Befugnisse, die bisher ausschließlich dem Staat vorbehalten waren, schrittweise, aber konsequent delegiert werden sollten. In der Folge sollten die wichtigsten Entscheidungsbereiche auf die supranationale Ebene verlagert werden, was die Abschaffung der nationalen Souveränität der teilnehmenden Staaten bedeuten würde. Der Hauptnutznießer des neuen Systems wäre das transnationale, globale Kapital, das über ein riesiges Konglomerat von Strukturen – von der WTO bis zur WHO, von der EU bis zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP) – den Planeten und die lokalen Regierungen beherrschen würde.
Im Großen und Ganzen verliefen die Entwicklungen planvoll in diese Richtung. Die Globalisten mit ihren Konzepten des Transhumanismus, der Geburtenkontrolle, des bezahlten Zugangs zu frischem Wasser und anderen "attraktiven" Ideen haben es geschafft, sich zu einem der furchterregendsten Schreckgespenster der Menschheit zu entwickeln. Und das wachsende politische Gewicht von Veranstaltungen wie dem WEF, der die einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt anzieht, hat die Ängste der Öffentlichkeit noch verstärkt.
Und nun ist dieser jahrzehntelange Ruf wie ein Luftballon zerplatzt, nur weil die Führer der führenden Mächte nicht nach Davos gekommen sind. In der unipolaren Welt war es für das transnationale Kapital in der Tat einfacher, den angestrebten Status der Weltmacht für sich zu beanspruchen: Mit manchen nationalen Eliten konnte man verhandeln, andere konnte man überreden, wieder andere konnte man kaufen. Doch nun, da das System zerfällt, wird gleichzeitig die Realität enthüllt, die zeigt, wer tatsächlich über das Schicksal einzelner Länder und des gesamten Planeten bestimmt und wer seinen Platz in den backing vocals hat.
In diesem Sinne ist die Absage von Soros' traditioneller Reise zu diesem Forum äußerst bezeichnend. Der abgebrühte Geschäftsmann hat vor allen anderen erkannt, dass es in Davos niemanden gibt, mit dem man verhandeln und die gewünschten Lösungen erreichen kann, was bedeutet, dass es keinen Sinn hat, dorthin zu fahren. Es wäre reine Zeitverschwendung.
Seine naiveren und unerfahreneren Kolleginnen und Kollegen überschwemmten den Schweizer Ferienort und sorgten auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum auf eine besondere Weise für Schlagzeilen: Durch eine fieberhafte Nachfrage nach spezifischen Dienstleistungen von Mädchen (und Jungen) mit geringer sozialer Verantwortung. Viel mehr gab es aus Davos auch nicht zu berichten.
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Die CDU will angesichts der Energiekrise den Bau neuer Atomkraftwerke prüfen.
12.01.2023 - 13:54:21In der jetzigen Situation sei eine Politik notwendig, "die alle verfügbaren Energiequellen ans Netz bringt", heißt es in einem Papier für die Klausurtagung des CDU-Bundesvorstandes, über das die "Rheinische Post" (Freitagsausgabe) berichtet. "Dazu gehört auch die Nutzung der noch am Netz befindlichen Kernkraftwerke bis mindestens Ende 2024 und eine vorurteilsfreie Prüfung des Baus neuer Kernkraftwerke der modernsten Generation."
Die Bundesregierung betreibe eine "ideologiegetriebene Energiepolitik". In der aktuellen Energiekrise stelle sie weitgehend CO2-neutrale Kernkraftwerke ab und hole CO2-intensive Kohlekraftwerke zurück ans Netz. Das sei fatal für das Klima und die Versorgungssicherheit. ... -
Hervorragende Produktionszahlen zum 4. Quartal 22. Mich wundert, weshalb die Aktie die letzten Tage und Wochen nicht aus dem Quark kommt. Die Finanzzahlen sollten hinsichtlich des höheren Silber-Durchschnittspreises in Q4 weitaus besser ausfallen als die vorangegangenen Quartale. Zudem darf man gespannt sein, 0b ein Teil der in Q2 zurückbehaltenen 1,6 Millionen Unzen Silberäquivalent (im Fertigwarenbestand) für den Verkauf genutzt wurden.
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Liebe Forums-Mitglieder,
ein weiteres wildes Jahr geht in wenigen Stunden zu Ende. Hier nun wieder der Vergleich der Jahresschlussstände verschiedener für uns interessanter Indizes etc. versus die des letzten Jahres. Diesmal habe ich auch die Schlussstände von 2020 aufgeführt, da ich für interessant halte, dass sich in beiden Jahren die Minenindizes/ETFs fast identisch entwickelt haben, obwohl die Preisentwicklung der Edelmetalle größere Unterschiede aufweisen. Dass die Minen in 2022 eine solch negative Performance aufweisen, liegt wohl nicht zuletzt daran, dass die über das fast gesamte Jahr hohe Inflation den Produzenten zu schaffen machte, sowie dass die EM Preise über einen längeren Zeitraum des Jahres weit unterhalb der ´22er Schlussstände notiert haben. Somit wäre ein Vergleich der Durchschnittspreise der Edelmetalle in ´21 und ´22 auch sehr interessant. Vielleicht hat und stellt ja jemand diese zur Verfügung.
Großer Gewinner unter den Edelmetallen war tatsächlich das „edle Industriemetall“ Platin. Insbesondere durch einen ordentlichen Schlussspurt im Dezember dieses Jahres.
Dass „wir“ uns bzgl. physischen Edelmetallen in 2022 über gut 6% (Gold) und 9% (Silber) Wertzuwachs freuen durften, liegt an einem i.V. zum USD knapp 6% schwächeren, aber zuletzt enorm erstarkten Euro.
Erstaunlich für mich die relative Stärke des Dow. Insbesondere im Vergleich zum S&P. Ich bin gespannt, ob der Dow im kommenden Jahr weiterhin solch eine Stärke aufweisen wird.
In einem wahren Desaster endete 2022 für die große Anzahl der Bitcoin-Jünger. Mit einem Verlust von knapp 64% (Tendenz fallend) wurde verdeutlicht, dass der Bitcoin möglicherweise doch nur eine Luftnummer war und er es im Fall der Krisenfälle eben doch nicht mit Gold aufnehmen kann.
Allen nun einen guten Rutsch und alles Beste für 2023…
Vergleich Endstände Minen Indizes/ETFs sowie Edelmetalle und weitere Indizes etc.
31.12.2020............... vs. .........31.12.2021 .......vs. ........31.12.2022
HUI 299,64 (31.12.2020) >> 258,87 (= 13,60 % Verlust) >> 229,75 (= 11,25 % Verlust)
XAU 144,19 (31.12.2020) >> 132,45 (= 8,14 % Verlust) >> 120,86 (= 8,75 % Verlust)
GDX 36,02 (31.12.2020) >> 32,03 (= 11,10 % Verlust) >> 28,66 (= 10,52 % Verlust)
GDXJ 54,30 (31.12.2020) >> 41,93 (= 22,78 % Verlust) >> 35,65 (= 14,98 % Verlust)
SIL 45,62 (31.12.2020) >> 36,68 (= 19,60 % Verlust) >> 28,17 (= 23,20 % Verlust)
SILJ 16,31 (31.12.2020) >> 12,48 (= 23,48 % Verlust) >> 10,55 (= 15,46 % Verlust)POG 1.898,60 USD >> 1.828,60 USD (= 3,69 % Verlust) >> 1.823,85 USD (= 0,26 % Verlust)
POS 26.38 USD>> 23,30 USD (= 11,68 % Verlust) >> 23,97 USD (= 2,87 % Gewinn)
Platin 1.073 USD >> 970 USD (= 9,60 % Verlust) >> 1.068 USD (= 10,1 % Gewinn)
Palladium 2.458 USD>> 1.909 USD (= 22,34 % Verlust) >> 1.798 USD (= 5,81 % Verlust)Dax 13.739 >> 15.890 (15,65 % Gewinn) >> 13.924 (= 12,37 % Verlust)
S&P 3.733>> 4.776 (27,94 % Gewinn) >> 3.839 (= 19,62 % Verlust)
Dow 30.568 >> 36.356 (18,93 % Gewinn) >> 33.122 (= 8.90 % Verlust)
Nasdaq 12.888 >> 16.420 (27,40 % Gewinn) >> 10.929 (= 33,44 % Verlust)
WTI 48,42 USD >> 75,44 USD (55,80 % Gewinn) >> 80,44 (= 6,63 % Gewinn)
Brent 51,72 USD >> 77,87 USD (50,56 % Gewinn) >> 85,68 ( = 10,03 % Gewinn)
Bitcoin 29.300 USD >> 46.070 USD (57,24 % Gewinn) >> 16.600 USD ( = 63,97% Verlust)
EURO 1,2132 USD>> 1.1383 USD (= 6,17 % Verlust)>> 1,0704 USD ( = 5,965 % Verlust) -
Die auch durch die massiven physischen Käufe verschiedener Zentralbanken aufkommende positive Analysten- und Anleger-Stimmung für Gold - aktuell oder in Hinsicht auf das nächste Jahr - nimmt weiter zu.
Ob Frank Holmes, CEO and Chief Investment Officer von U.S. Global Investors, der Gold in seinem neuesten Artikel als populärstes Investment des Jahres bezeichnet, Peter Schiff, der hier zu sehen immer bullisher für Gold wird für das kommende Jahr deutlich höhere Gold- und Silberpreise erwartet, was auch die viel zu günstigen Goldminenaktien nach oben treiben wird, oder Gold-Bär JC Parets, der in einem Artikel auf forbes.com zum Gold-Bullen mutiert und einen Goldpreis von 5.000 USD und höher für möglich hält.
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Im Amiland wird das Thema Impfung & hohe Sterberate im neuen Film "Died suddenly" aufgegriffen.
Zu Deutsch PLÖTZLICH & UNERWARTET. Klicken und reinziehen:
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Die 1.775 USD im Focus. Bleibt der POG nach dem heutigen (ersten?) Test im frühen (asiatischen) Handel oberhalb der Unterstützung, könnte sich der Goldkurs weiter Richtung Norden bewegen, meint man zum Beispiel hier oder hier
Ob dies gelingt, hängt demnach insbesondere an den Zahlen zum US/Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe, die um 15:45 Uhr (MEZ) vermeldet werden. Die PROGNOSE: 47,7, zuvor: 47,7.
Daumen drücken...
Nachtrag 15:58 Uhr: PMI auf 46,2 abgerutscht also unter Schätzung. Bedeutet auch weiter rückläufige Produktion > höhere Rezessionsgefahr > Möglichkeit weniger starker Zinserhöhungen in 2023 > ergo zumindest temporär steigender POG und zunächst Verteidigung der o.g. Unterstützung
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Früher war sie ebenso wie End. Mining eine gesuchte Tradingaktie, die bei steigendem Silberpreis ebenfalls überproport. anzog ! Seit Anfang November kann man das plötzlich vergessen....
+- Anfang November haben sie aber auch ein fast schon fürchterliches Zahlenwerk präsentiert. Sollten wir irgendwann mal wieder einen echten Bullenmarkt im Minenbereich sehen, und es bei Coeur wieder besser laufen, was sicher auch etwas von Rochester abhängt, dann wird die Aktie den Markt wie z.B. auch eine Hecla wieder outperformen. Ich halte meine kleine Coeur Position und hoffe den richtigen Zeitpunkt zum Aufstocken zu finden. Bis zu den Gesamtjahreszahlen halte ich hier aber noch die Finger still...
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Tax Loss selling sollte bald vorbei sein.
Vom Gefühl her und mit Blick auf die vorangegangen recht grünen Tage an sämtlichen Märkten hat das Tax Loss Selling leider gerade erst begonnen. Was mich etwas ratlos und unsicher macht sind die vielen Verkaufsempfehlungen so ziemlich sämtlicher Großbanken für den Gesamtmarkt. Es gibt kaum noch jemanden, der aufgrund der beginnenden/zukünftigen Rezession weniger als einen relativ kurzfristig stattfindenden 25%igen Downmove von Dow, S&P & Co. (im Q1/2023 oder spätestens Q2/2023) voraussagt. Und ich glaube kaum, dass sich die Minen in solch einem Szenario vom Gesamtmarkt "abkoppeln" würden. Andersrum sollte man vielleicht auch gerade bei solchen von Blackrock, Deutscher Bank, GS, JPM etc. ausgerufenen Crashszenarien hinterfragen, ob es nicht anders kommt, wenn alle ins gleiche Horn blasen. 2023 wird ein verdammt noch mal interessantes Jahr.
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SBM letzte "Nacht" in Down Under mit einem 13.85% Zugewinn auf den SK von 0,74 AUD. Im Tageshoch gar auf 0,818 AUD. Die Fusion scheint gut aufgenommen zu werden...
PS: bin hier seit langem nicht mehr investiert.
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Für den einen oder anderen sicherlich von Interesse:
Der WORLD GOLD COUNCIL hat heute Morgen seinen (zumindest für die zweite Jahreshälfte) eher optimistisch einzuordnenden "Gold Outlook 2023" vorstellt.
Komplett in englischer Sprache und mit etlichen Charts hier:
The global economy at a crossroads
Und in deutscher Sprache eine kurze Zusammenfassung hier:
World Gold Council: Gold-Ausblick 2023 - Die Weltwirtschaft am Scheideweg
Grüße
GS -
First Majestic verkauft die inaktive Mine La Parrilla für bis zu 33.5 Mio USD an Golden Tag Res. Das Unternehmen erhält 143.673.684 Golden Tag-Aktien sowie bis zu 13,5 Millionen USD in Form von drei Meilensteinzahlungen entweder in bar oder in Form von Anteilen an Golden Tag.
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First Majestic habe ich sogar von meiner WL geworfen. Lange Zeit hielt ich Neumeyer für einen der (vielleicht sogar DEN) besten Minenmanager überhaupt, aber davon bin ich weg... schwache Performance, völlig unsinnige Dividendenpolitik (die paar Cent verursachen vermutlich mehr Verwaltungsaufwand als letztlich beim Anleger ankommt), und den Kauf von Jarritt Canyon sehe ich nach wie vor auch eher skeptisch...
Ich halte sie weiterhin. FR ist seit Jahren einer der Silberminen-Lieblinge der Fonds, hält sich hinsichtlich der nicht überzeugenden Zahlen in '22 wirklich gut und die nächsten Geschäftsjahre sollte es auf einigen Ebenen besser als im aktuellen Jahr aussehen. Bzgl. des "Fehlkaufes" Jarritt Canyon kann es eigentlich auch nur besser werden. Zudem gehe ich davon aus, dass der POS seine Tiefs gesehen hat. Und dies für längere Zeit...
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Der leitende Rohstoffstratege bei Bloomberg Intelligence, Mike McGlone, zeigt sich im Gegensatz zu unsereins sehr zufrieden mit dem Verlauf des Goldes in diesem Jahr. Für ihn hätte sich der POG genau so entwickelt wie es zu erwarten war.
"Es hat in diesem Jahr neue Höchststände im Euro und im Yen erreicht, was auf die massive Stärke des Dollars hindeutet... es schützt seine Besitzer in Währungen, die sich abwerten."
Im Vergleich zu anderen Vermögenswerten hat sich das gelbe Metall angesichts der beispiellosen Zinserhöhungen durch die US-Notenbank und andere führende Zentralbanken gut entwickelt.", so McGlone.
Weiter ist er sich sicher, dass die Fed im nächsten Jahr mit ziemlicher Sicherheit wegen einer sich weltweit verlangsamenden Wirtschaft und einer Explosion der zinstragenden Schulden zu einer Kehrtwende ihrer Zinspolitik gezwungen sein wird.
McGlone geht davon aus, "dass ein Umschwenken der US-Notenbank den Goldpreis dauerhaft auf sein Allzeithoch und über $ 2.000 pro Unze treiben wird.
Angesichts seiner geldpolitischen Geschichte und der wahrscheinlichen Schwächung des Dollars, wenn die Zinsen zu sinken beginnen, könnte sich Gold als erstklassiger Vermögenswert im Rohstoffbereich erweisen."
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Hier wird darüber spekuliert, ob sich Gold Fields Galiano Gold einverleiben könnte. Habe Galiano seit einiger Zeit auf der WL und könnte mir schon vorstellen, dass sie für den einen oder anderen Senior interessant sind...
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Was sagen @'LehmannBrothers, @'Bembelpetzer', @GoldmanSachse u. a. zu diesem Phänomen?
Also allgemein gesagt: die invertierte Zinskurve, dass man für 10-Jährige weniger bekommt als für Kurzläufer, ist recht typisch für die Anzeichen einer Rezession. Mir wäre es auch schleierhaft, wenn jemand anderes als das US Finanzministerium seinen "eigenen" Müll kauft, um ihre Staatsschuld zu finanzieren. Gehört wohl alles zum großen Währungskrieg, der uns gewiss noch eine Weile beschäftigen wird. Möglich ist natürlich auch, dass man von oberster Stelle weiß, dass die (hier) Overnight-Zinsen über kurz und lang wieder in die Knie gehen bzw. in den negativen Bereich rasseln.
bg
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Der POG trotz schwächelndem USD quasi bewegungslos und dennoch steigen die Minen-Indizes um ca. 4% ?! Wirklich starke (wenn auch für mich nicht ganz nachvollziehbare) Vorstellung am heutigen Tag. Macht etwas Hoffnung.