Beiträge von GoldmanSachse

    Ich habe mir eben mal den neuen, sehr aufschlussreichen Spezial Report International Aquities durchgelesen http://www.goldseiten.de/conte…el/erstebank-gold2010.pdf


    Auch darin wird davon ausgegangen, dass am Ende des Zyklus zunehmend Goldminen-Majors akquiriert werden und in erster Linie Unternehmen zw. USD 200 und USD 500 Mio. Market Cap die attraktivsten Übernahmekandidaten darstellen sollten.


    Ich würde gern einmal in die Runde fragen, welche Goldminen-Majors eure Favoriten für eine Übernahme durch große Minen wie Barrick, Gold Corp, Newmont & Co. sind.


    Vielen Dank und Grüße
    GS

    Wundert mich etwas, dass hier so ziemlich alle bei einem hohen POS ihr Gold gegen das jetzige FIAT Money verkaufen würden.


    Ich denke, Gold sollte zum Großteil etwas sein, um sich gegen eine wahrscheinliche völlige Geldentwertung zu schützen, die quasi von heute auf morgen stattfinden kann.
    Nach einer Währungsreform könnte man sein Gold wenigstens zum Grundwert gegen die neue Währung umtauschen bzw. sein Vermögen retten.


    Grüße
    GS

    Hallo Edel,


    ja, die mickrigen Umsätze sind mir auch schon aufgefallen. Aber mickrige Umsätze können andererseits (besonders) bei einem vermeintlich kleineren Wert ja für große Kurssprünge gut sein. Und eigentlich wären die Voraussetzungen im Moment ja fantastisch dafür. Schade, dass die (noch) nicht mit meiner First Majestic mitziehen.


    Dass EDR seine alten Höchststände wiedersehen sollte, denke ich auch. Aufgrund der im Grunde grandiosen Fundamentaldaten müsste die Aktie in den nächsten Wochen/Monaten durchstarten, sollte der Silberkurs nicht mehr allzu sehr einbrechen. Auch könnte ich mir vorstellen, dass EDR mal zum Übernahmekandidat wird. Mal sehen...


    Gruß
    GS

    EJD befindet seit ein paar Wochen auch in meinem Depot. Den enttäuschenden Kursverlauf (besonders den der letzten Tage) verstehe ich jedoch nicht im geringsten. Wird der Kurs evtl. sogar künstlich unten gehalten? Anders kann ich mir das bald nicht mehr vorstellen.


    Grüße
    GS

    Hast Recht Edel, ich gebe die Antwort eigentlich schon vor. Nur erscheint mir die Abwertung von € uns $ gegenüber dem SFR etwas zu stark ohne bedeutende Meldung.


    Scheinbar besinnen sich die Investoren wirklich wieder auf die Realität des maroden $ und suchen sich wohlwissend der hohen Wahrscheinlichkeit in der nächsten Zeit anstehender Schreckensnachrichten aus dem Amiland einen neuen "sicheren" Hafen.


    Meinet wegen kann der Euro zum SFR bis auf die Parität sinken, solange er nicht mehr gegenüber der "Mogelpackung" USD fällt. Gut für unsere Schweizer Nachbarn, dass sie noch mal günstig in Gold einsteigen können.


    Gruß
    GS

    aber die rentner mit massiven ersparnissen sind nicht auf sozialtransfair angewiesen . wer mit 65 in passablen gesundheitszustnd richtung thailand fliegt braucht wieviel ? für die nächsten 25 jahre ..

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn jemand 40 Jahre lang gearbeitet hat, beispielsweise 50.000 - 100.000 Euro auf dem Konto hat, wodurch dem Staat bei Auswanderung von nur 10.000 Deutschen jährlich bis zu 1 Milliarde Ersparnisse ihrer Bürger pro Jahr flöten gehen, und dieser Mensch mit 65 die Wahl hat, weitere 3 Jahre im Land zu verbleiben, um sein ALG/Sozialleistung zu erhalten oder ohne monatliche Staatsleistungen auszuwandern und von seinem Ersparten zu leben, ...den Menschen möchte ich erleben, der dieses tut.
    Nein, bei einer Anhebung des Renteneintrittsalters werden Bürger für weitere Zeit im Land gehalten. Ein schöner Nebeneffekt dieser Anhebungen, wo auch den Politikern klar sein dürfte, dass es hierzulande immer ungemütlicher werden wird und die Anzahl auswanderungswilliger zunehmen wird.

    Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ist nicht wirklich dazu gedacht die Leute länger arbeiten zu lassen. Viele können das gar nicht, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie im Alter arbeitslos werden und keinen Job mehr kriegen.


    Das ist nichts weiter als eine Rentenkürzung durch die Hintertür.

    Zudem ist es für den räuberischen Staat zum einen günstiger ALG/Sozialleistungen zu zahlen als Rente, und zum anderen werden ältere (mit Recht) auswanderungswilligere Rentner dazu gezwungen, weitere Jahre ihres Lebens im Heimatland zu bleiben, und somit nicht in lebenswertere Länder (z.B. Thailand) zu ziehen und eine Art Kapitalflucht zu betreiben. Wenn man bedenkt, dass es immer mehr ältere Menschen gibt und immer mehr in Süd-Länder ausziehen, um sich dorthin ihre Rente überweisen zu lassen und ihre massiven Ersparnisse dort auszugeben, ist dieser Punkt nicht unerheblich, finde ich.

    Und wie haben die Banken die Kredite refinanziert?

    Selbstverständlich würde es im Szenario, Staaten wie Griechenland oder Spanien "fallen" zu lassen, s.h. auszugliedern, zu einem Bankendesaster kommen und viele Sparer müssten um ihr Erspartes bangen. Ich denke nur, dass dieses Szenario mittel- bis langfristig das kleinere Übel wäre, zudem den Euro überlebensfähig macht und die EU gestärkt aus der Sache hervorgehen kann.
    Aber wie du schon schreibst:
    Die Vermögensillusion muß um jeden Preis aufrechterhalten werden!
    Und so wird es meiner Befürchtung nach auch bleiben, bis es dann irgendwann wirklich kracht.

    noch ohne weitere Auswirkungen auf den ? ?

    Wäre zu schön, wenn sich bei diesen angloamerikanischen Rating-"Göttern" :wall: endlich mal die Macht abschwächt. Und noch schöner wäre es, wenn sie sich auch mal wieder verstärkt um deren heimische Ratings kümmern würden. Fundamental betrachtet befinden diese sich nämlich auch bereits auf dem besten Weg zum Ramschstatus.

    Axa befürchtet im Best case eine Aufspaltung der Euro-Zone, im worst case eine Zerstörung der Währung.

    Hierdrin wird sich zeigen, ob unsere Politiker für das Volk oder für die Bankenlobby arbeitet bzw. Entscheidungen trifft.
    Eine Aufspaltung der Euro-Zone bzw. zwangsweise Ausgliederung schwacher Staaten mit Aufnahme der alten (stark abgewerteten) Währungen (Drachme, Peseta, Lira...) würde meiner Meinung mittel- bis langfristig allen beteiligten Ländern weitaus besser tun als eine Beibehaltung der EU in der jetzigen Form mit nie enden wollenden FIAT-Rettungsaktionen, die nur zu dem (letztendlich aussichtslosen) Zwecke dienen, die Milliardenkredite deutscher und französischer Banken zu sichern.

    Man kann wirklich schon davon ausgehen, dass USrael bald wieder losbombt, um von argen Problemen abzulenken oder als letzter Versuch, ihre Wirtschaft anzukurbeln. Ich frage mich allerdings, woher das Geld für einen weiteren Krieg kommen soll? Frisch drucken? Bei den Deutschen holen? Merkel ist ja schon zum Mega-Sprachrohr der USraelis i.B. auf Sanktionen gegen den Iran mutiert - scheint ja dabei regelrecht zur Höchstform aufzulaufen. Weshalb da nicht mal bei den Michels nachfragen, ob sie einen Krieg gegen den Iran mit ihren Geldern nicht gleich finanzieren könnten, wenn sie schon dabei sind, halb Europa zu sanieren.

    Im Gegensatz zu den Europäern haben die Bürger der USA noch nicht das Vertrauen in ihre Politiker und Institutionen in hohem Ausmaß verloren und dürften geschockt sein, wenn das Ausmaß geheimer Absprachen und Korruption aufgedeckt wird.

    Das sehe ich auch so. Und meiner Meinung nach wird dies auch nicht mehr so lange auf sich warten lassen. In Übersee herrscht gerade Ruhe vor dem nächsten (gewaltigen) Sturm. Die dortigen Medien gaukeln den Menschen vor, dass schier ganz Europa kurz vor dem Bankrott steht und lassen außer Betracht, wie es bei ihnen selbst aussieht und was sich da zusammengebraut hat und weiter zusammenbraut. Ich denke, die nächste US-Bombe wird bald hochgehen. Eine Folge dürfte meiner Meinung nach die sein, dass der US Dollar wieder massivst abwertet. Die Frage ist dann, ob der Goldpreis bei einem fallenden Dollar mit nachgibt oder weitersteigt (in USD und in einem i.V. zum Dollar wieder steigenden Euro).


    Grüße
    GS

    Ich finde, dass auch selbst erfahrene Trader/Rohstoffspezialisten durchaus daran zweifeln dürfen, ob es jetzt immer noch ein guter Zeitpunkt ist, jetzt Gold physisch zu kaufen/nachzukaufen ...
    Schließlich dürfte auch in den USA schon bald (ich rechne noch diesen Sommer damit) die nächste "Bombe" losgehen, wenn man nicht mehr in der Lage ist, vom wahren Dilemma im Banken-/Immobereich abzulenken und die desaströse Finanzlage unter den Tisch zu kehren (inkl. neuer Bailouts in Übersee). Dann dürften sich Spekulanten samt Medien auf ihr nächstes Opfer stürzen und den Dollar dahin befördern, wo er noch vor etwas über einem halben Jahr stand (und wo er auch hingehört).


    Fundamental betrachtet hätte der Euro im Verhältnis zum US Dollar wohl selbst aufgrund der Ereignisse kaum in dieser Form fallen dürfen. Wenn klar wird, was eigentlich jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein müsste, nämlich dass die marode USA aus dem letzten Loch pfeift, wird der USD fallen wie ein Stein. Die Frage bleibt dann jedoch wiederum, ob der Goldpreis bei einem fallenden US Dollar mitfällt und uns EU Bürgern eine schöne Chance zum Kauf/Nachkauf bietet oder ob der Goldpreis in sämtlichen Währungen weitersteigt.