Beiträge von GoldmanSachse

    Gestern hat Martin Armstrong mal wieder einen neuen, sehr guten Beitrag veröffentlicht, in dem er unter anderem die Misere der US Wirtschaft, des Finanzsystems und des USD ins rechte Licht rückt.


    Lob hält Armstrong für das geschickte Vorgehen der Chinesen bereit. Dabei weist er auf die wichtige Rolle Chinas im Goldmarkt hin.


    Auszug: China is doing everything right so far. They are internationalizing the renminbi and consuming Gold at staggering levels. Their inflation rate of 5,1% illustrates that they are the new financial capital of the world for prices are rising as Capital Concentrates in the East. Gold will be trated in Renminbi and that opens the door for arbitrage with the Dollar via Gold. China is attacking the Reserve Dollar Status, and rightly so. There can be no individual currency that represents the reserve currency, that its domestic policy is then exported to the rest of the world. We do live in interesting times. China is starting a fund of fund and the biggest Gold Rush in history may be unfolding in China. ...


    Weiter geht Armstrong auf die unterschiedlichen Währungen und Märkte ein, gibt hierfür Ausblicke und warnt gleichzeitig vor Manipulationen am Silbermarkt, die den POS erheblich unter Druck setzen könnten.


    Das PDF mit dem gesamten Beitrag gib's hier. Lohnt sich wirklich zu lesen:


    http://www.martinarmstrong.org…h%20Hunt%2012-22-2010.pdf


    Grüße
    GS

    Habe mal einen Chartvergleich erstellt: Sie läuft wie fast alle Dickschiffe etwa mit dem HUI, weswegen ich seit langem keine dieser Schwerfälligen mehr habe.

    Zu der Erkenntnis bin ich mittlerweile auch gekommen. Auch dank dir, Edel. [smilie_blume] Hatte ich bis Mitte 2009 fast ausschließlich Barrick, Goldcorp, Coeur & Co. im Depot, sinds jetzt eher die kleineren wie Yukon-Nevada, VG Gold, Monument, Endeavour oder Great Panther, die mir bislang weitaus größere Freude bereiten.


    Grüße
    GS

    Die Vermögenssicherung steht an 1.Stelle, gewinnt in der Phase wachsender Unsicherheit heutzutage mit allen möglichen Konsequenzen zudem höchste Bedeutung.


    Absolut richtig! Das Non-plus-ultra stellt dann noch der Vermögensaufbau mit nachfolgender/sofortiger Vermögenssicherung dar. Ist zwar immer ein Risiko dabei, aber was gibt es Schöneres, als z.B. mit EM Aktien Gewinne einzufahren, und die daraus resultierenden Papierscheinchen gegen Hartes einzutauschen. Oder die Papiergewinne einfach auf den Kopf zu hauen, so lange es noch geht, sprich das Leben zu genießen. ;)


    Grüße
    GS

    Nun sollen wir dafür "bestraft" werden und im Zuge der Transferunion Gelder an die anderen abgeben. Gleichmacherei in dem Sinne, dass wir uns an den schwachen, undisziplinierten Ländern orientieren und nicht an der Spitze. Das ist der falsche Weg. Deswegen müsen wir auf lange Sicht raus aus dem Kindergartenverein.

    100% Zustimmung. Nur dürfte das der Großfinanz inkl. Banken leider ziemlich wurscht sein, solange sie von diesem EU Spiel profitieren.
    Die EU ist nunmal für einige deutsche Großunternehmen/dt. Banken ein Hauptgewinn, auf Kosten der deutschen Bevölkerung. 1% profitiert, 99% zahlt die Zeche.

    Ein Anzeichen, warum die EU nicht funktioniert ist, dass wir uns gegenseitig zerhacken

    Ich denke weiterhin, dass diese Querelen um die EU bzw. dieses, wie du es nennst, "gegenseitige Zerhacken" beabsichtigt ist.


    Es sind doch besonders die Politiker und Medien der großen, exportabhängigen EU Länder, die immer wieder Unruhe reinbringen, um den Euro zu schwächen. Würde man, wie der Hosenazug immer wieder betont, den Euro stärken wollen, würde man sich nicht ständig hinstellen und wieder und wieder vom kritischen Zustand der EU und des Euro reden.


    Als der Euro bis auf 1,18e abgeschmiert war, war der größte Profiteur Deutschland. Weshalb also sollte der hiesigen Hochfinanz, die das Spiel diktiert, daran gelegen sein, Ruhe in die EU zu bringen und einen stabilen, sogar aufwertenden Euro zu fördern?!


    Grüße
    GS

    OK.... Gold gewinnt bei Deflation und auch bei Inflation.


    Und wo verliert man deiner Meinung nach mit Gold?

    Dann, wenn das Wirtschafs- und Finanzwesen (wenigstens) halbwegs gesund ist. Und davon sind wir sowohl bei Deflation als auch bei Infation weit entfernt.
    Wobei man sagen muss, dass das Wort "verlieren" bei Gold immer relativ zu sehen ist. Wenn es der Wirtschaft gut geht, und das Finanzwesen wirklich gesund ist, "verliert" Gold nur seinen Wert i.V. zu FIAT Money.


    Grüße
    GS

    Was ich nicht verstehe - warum muss Moody`s das immer erst "ankündigen" (Irland gleich um 5 Stufen 8| ) und mit einem Downrating drohen, ehe man die Sache durchzieht

    Doppelt hält besser. ;) Ich denke, man beabsichtigt damit, dem Euro doppelt zu schaden. S.h. erste Euro-Drückung nach Ankündigung, zweite dann beim richtigen Downgrade.


    Für mich ist das mittlerweile nur noch ein Kasperletheater. Solange sich Moodys & Co. lediglich mit den EU-Staaten befassen und so tun, als wenn bei den eigentlichen, viel schlimmeren "Defizit-Sünder" USA und GB alles im Lot wäre, sind diese Institutionen einfach nicht Ernst zu nehmen. Leider haben sie jedoch (immer noch) genügend Macht, um das Auf und Ab der Währungen massiv zu beeinflussen.


    Grüße
    GS

    Wenn man das ganze bla bla vom 3 knöpfigen Hosenanzug mal weglässt bleibt das übrig:
    "Der Euro ist unser gemeinsames Schicksal, und Europa ist unsere gemeinsame Zukunft"

    Ja Ja Ja, laut dem Hosenanzug befinden wir uns ohne den Euro in großer Gefahr. Ohne ihn geht scheinbar die Welt unter. Angst Angst Angst, habt Angst, ihr dummen Michels.
    :tired:

    Sorry Edel, war mein Fehler. Hätte das gesamte Posting markieren müssen, dann wär's klar gewesen.
    Sinclairs 1.650 USD sind allerdings wirklich ein Ziel, das in einem Monat kaum erreicht werden dürfte, sollte nicht noch irgendetwas Unvorhersehbares geschehen. Aber was ist heutzutage schon Vorhersehbar. ;)


    Grüße
    GS

    Erschreckend, dass der Euro selbst im Verhältnis zu den kleineren asiatischen Währungen wie z.B. dem Thaibath oder dem philippinischer Peso fast wieder am ATL notiert.


    Wenn man bedenkt, dass wir diese Stände auch hatten, als der Euro im Verhältnis zum USD um 10% niedriger stand, erkennt man, wie stark der Euro allein in den letzten Wochen und Monaten selbst zu solchen Währungen abgewertet wurde.


    Als ich vor einem Jahr auf den Philippinen war, bekam ich 72 Peso für einen Euro, heute sinds gerade mal 57. :hae:

    ohne den breiten Glauben an einen Neustart kann es nicht funktionieren, denn dieser muss aus der Masse der Einzelpersonen heraus positiv gesehen und unterstützt werden. Soweit sind wir allerdings noch nicht, zumindest nicht, wenn ich mich derzeit im Land umsehe. Es geht uns in der Menge gesehen also noch viel zu gut!

    So ist es. Bislang spüren die Menschen kaum, worauf wir zusteuern. Ich denke, es muss z.B. erst das Sozialsystem/Gesundheitssystem zusammenbrechen, die Nahrungsmittel unbezahlbar teuer werden (s.h. Inflation von 50% p.a.), dt. Banken müssen Pleite gehen und die Kunden ihr Geld nicht wiedersehen oder ähnliches, bevor echte Panik aufkommt. Bislang ist doch alles noch Herumgeplänkel und die Leute regen sich lediglich darüber auf, dass sie nun zum zweiten Mal hintereinander 10% mehr Heizkosten bezahlen müssenoder dass Hartz4 nicht steigt. Das ist doch gar nichts, wenn man bedenkt, was noch alles kommen könnte/dürfte.


    Grüße
    GS

    Die Aktie scheint auch kaum zu bremsen zu sein. Hätte mir vor kurzem bei unter 0,80 EUR nicht träumen lassen, dass wir kurze Zeit später oberhalb der
    2 EUR notieren. So langsam kommt die Aktie aber in einen Bereich, wo ich mir (blöderweise) über Gewinnmitnahmen Gedanken mache.
    Hängt aber auch etwas damit zusammen, ob der POS sich nachhaltig über 30 USD hält und neue Höhen erklimmt.


    Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    GS