Beiträge von GoldmanSachse

    Danke für die Antwort, Edel.


    Auch nach meiner Meinung ist Timmins kein Pleitier. Vorwiegend im Hinblick auf Verschuldung und voraussichtlich kurzfristig wieder fallender Produktionskosten.
    Die Tatsache, dass die Aktie aus dem S&P/TSX SmallCap geflogen ist, ist sicherlich nicht gerade kurstreibend, aber im Moment halte ich vorwiegend das Desinteresse an Minenaktien (besonders solche aus der dritten Reihe) für ausschlaggebend für den starken Kursverfall.


    Auch hier gilt: die Hoffnung stirbt zuletzt. Meine kleine Position wird nunmehr gehalten ...sollten die Minen dann doch irgendwann mal den Dreh kriegen, wird auch diese Aktie wieder steigen.


    Grüße
    GS

    Die Frage lautet für mich: ist dieser Kursverfall fundamental gerechtfertigt?


    Fakt ist: der enorme Downmove findet unter extrem schwachen Umsätzen statt. Und wenn sich in dieser Zeit, in der es ein Graus ist Mineninvestor zu sein, keine Käufer finden, genügen schon ein paar Tausend Stocks, um die Kurse in Übersee in diesem Maßen zu drücken.


    Optimisten oder unverbesserliche Halboptimisten wie ich könnten bei diesen Kursen jedoch mehr als schwach werden, wenn sie sich die vorliegenden fundamentals anschauen. Zwar waren die letzten Zahlen insb. hinsichtlich der Produktionskosten enttäuschend. Jedoch könnte das aktuelle Quartal diesbezüglich schon besser aussehen - und mittelfristig ist meines Wissens nach sogar eine Produktionsverdopplung geplant. Vielleicht bringt es dieser Artikel von heute auf den Punkt:
    Darum ist Timmins Gold jetzt interessant


    Grüße
    GS

    Schande für Europa, das sich weitgehend dieser epochalen Entwicklung verschließt.


    Moin Edel,


    ich denke, es ist nicht Europa, das sich dieser Entwicklung verschließt, denn unter Europa verstehe ich die knapp 750 Mio. europäischen Bürger. Vielmehr sind es meiner Meinung nach hochgradig korrupte US-hörige europäische Politiker, die ihre Völker für was auch immer ihnen dafür geboten wird (wer weiß es schon...), an die Interessen der USA und der Nutznießer aus den Reihen der europäischen Industrie und Bankenmafia verkaufen. Ich denke, wir hatten noch niemals in der Geschichte solche Volksverräter an der deutschen politischen Spitze wie derzeit. Und diese dürfen sich in vielen Jahren einmal damit rühmen, ihr Volk in den finanziellen Abgrund getrieben zu haben, eine Jahrtausende währende Kultur in 1-2 Legislaturperioden zerstört und die versklavten und vollstkontrollierten Kindeskinder dieses Landes ihr Leben lang dafür büßen zu lassen.


    Grüße
    GS

    Falls es nicht dreht hier, könnte der Abwärtstrend in einer Art dritten Welle nochmals Tempo aufnehmen und sich dann in den nächsten Wochen auskotzen.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, als wenn sich die Minenaktien schon seit 2010/2011 in einer anhaltenden Art und Weise auskotzen. Denn durch die Bank 80% Verluste der Minenindizes bei sinkenden Energie- und auch Produktionskosten und bei zumeist steigender Produktion sind in meinen Augen schon mehr als unnormal. Seit 4-5 Jahren sehen wir bei Minen ein ständiges einen-Schritt-vor-drei-Schritte-zurück-Spielchen. Und genau deshalb kann auch ich mir weiter sinkende Minenindizes vorstellen und werde meinen aktuellen Minen-Bestand von 45% (sprich 55% Cash) solange nicht mehr ändern, bis eine nachhaltige Trendwende ersichtlich ist. Eventuell wird mal die eine Aktie verkauft und dafür eine andere, m.M. nach aussichtsreichere gekauft. Mehr jedoch nicht mehr, da bereits viel zu viel Geld mit Minen verbrannt wurde.


    Einzige Hoffnung bleibt das mittlerweile doch schon aussichtsreiche Chance-Risiko-Verhältnis, zumindest jenes aus meiner bescheidenen Sicht - mit eventuell noch mal 20-25% Potenzial nach unten, und 100 oder mehr Prozentchen nach oben. Aber eventuell täusche ich mich auch hier und der HUI (z.B.) sieht, wie Kämmerer heute schrieb, im schlechtesten Fall tatsächlich noch mal sein ATL bei +-35.


    Bin bei all dem auf MItte nächster Woche bzgl. der Zinsentscheidung gespannt. Im Grunde könnte ich mir in beiden Fällen (keine odereine kleine Zinserhöhung) grüne Edelmetallmärkte vorstellen. Und dann ja vielleicht auch mal wieder den einen Schritt vor bei den Minenaktien. Es bleibt spannend - aber bis hierhin sehr deprimierend...


    Grüße
    GS



    PS: habe eben erst nachträglich registriert, dass dies hier wörnies Chartthread ist. Also passt mein Posting nicht ganz hier herein. Sorry...

    Sowohl EDR als auch FR heute einmal mehr auf dem Rückzug. Habe mich heute zwischen beiden für FR entschieden und mir mal wieder welche reingelegt - und dies, obwohl ich ein ungutes Gefühl habe, wenn ich sehe, wie stark die Minen und insbesondere die reinen Silberminen bei grünem POS verlieren.


    Wenn sich POG und POS so verhalten wie die letzten Jahre, dann nehmen die Minen einen weiteren Abschwung vorweg. und das in der "goldenen ersten Septemberhälfte". :hae: Es ist schon mehr als ernüchternd alles...


    Grüße
    GS

    Eine 2. Chance, Minen preiswert zu kaufen ?


    Das Fragezeichen stammt von mir, die Aussage von Gary Savage.

    Moin Edel,


    ich denke, die Formulierung bzw. Frage müsste etwas anders lauten, denn sie impliziert, dass die Minen zwischenzeitlich - s.h. nach der Minierholung um ca. 18% (HUI & XAU) - teuer waren.
    Meine bescheidene Meinung ist, dass die Minen selbst dann noch als "preiswert" kaufbar bezeichnet werden können, wenn sich die Indizes von diesen Ständen aus verdoppelt haben. Immer im Hinblick auf die Unternehmenswerte und die Tatsache, dass die Indizes auf dem Stand des POGs von 300-400 USD stehen.


    Ich bin mir nach der wieder aufgeflammten Edelmetalleschwäche nicht sicher, ob wir nicht sogar neue Tiefstände bei den Minenindizes sehen werden. Aber dennoch habe ich heute damit begonnen, mir erste Positionen ausgewählter Titel zurückzukaufen, die ich glücklicherweise gut 10% höher verkauft oder teilverkauft habe.


    Viel Erfolg bei diesen etwas - oder besser gesagt extrem - verrückten Märkten...


    Grüße
    GS

    ...heute mit einem Tagesverlust von rund 8%, und das trotz eines minimal roten Vorzeichens für den POG. Für Anleger im Euroraum stehen durch den 2-prozentigen €-Anstieg sogar 10% Tagesverluste der betreffenden Minen zu Buche.


    Man kann somit wohl festhalten, dass sich die Minen diesem/einem allg. Börsencrash leider nicht entziehen können.


    Es ist zum ... Da bewegen sich die Minen bei hausierenden Märkten nur gen Süden, verlieren vom Hoch in 2011 im Durchschnitt gut 80%, und kriegen dann sogar noch mal doppelt und dreifach einen drauf, wenn Dow & Co. crashen.


    Grüße
    GS

    Edit:
    GS, meinst die können ihre seit Ewigkeiten angekündigte Zinswende einfach so absagen. Läuft
    doch alles so super bei ihnen, laut ihren eigenen Zahlen nach.


    Absolut richtig, Eagle, läuft alles super, bis auf ... ;)
    Ich denke, Yellen hat gerade ein riesen Problem. Schließlich wurde eine zeitnahe Zinswende quasi fast schon versprochen. Dennoch hat sie ihr Hintertürchen immer durch die Abhängig der Zinswende von der Inflation offen gehalten. Hierauf könnte sie sich letztendlich beziehen bzw. wird dieses m.M. nach auch tun. Wie du aber schreibst, könnte man sich bei der FED aber trotz allem dazu durchringen, die Zinsen 2015 leicht anzuheben. Der Vorteil wäre, dass sie ihre Glaubwürdigkeit wahren würde und durch den nachfolgenden wahrscheinlichen kurzen "Crash" an den Börsen ihren Grund hätte, ein erneutes QE Programm zu starten...
    Was das für Gold bedeuten würde, kann sich jeder ausmalen. Evtl. wird deshalb auch gerade so gegen Gold getrommelt.


    Ich bin sehr auf die nächsten Monate gespannt.


    Grüße
    GS

    Wenn China jetzt die Währung gegenüber dem Dollar abwertet, wird das zum einen den Dollar weiter beflügeln. Das spricht gegen Gold, zusammen mit der angeblichen Zinswende in den USA.

    Wenn man sich letzten Quartalsergebnisse der exportabhängigen US-Unternehmen ansieht, wird es sich die USA gar nicht erlauben können, den USD weiter aufwerten zu lassen. Die Abwertung der chinesischen Währung und der niedrige Euro sind Gift für die US-Wirtschaft mit seinem schwächelnden Inlandskonsum. Ich gehe davon aus, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Zinswende bzw. kurzfrsitigen Zinsanhebung mit der Abwertung der chinesischen Währung stark verringert hat und der POG dies gerade (auch i.B. auf einen mittelfristig nachgebenden USD) freudig vorweg nimmt.


    Grüße
    GS

    Hab von deinen Zukäufen nur eine kleine Portion Klondex im Depot, Edel. Aber die hat sich seit dem kräftigen Minendownmove von sämtlichen meiner Depot- und WL-Werte mit Abstand am besten gehalten. In Euro gerechnet sinds gerademal 5% Verlust von den Höchstständen, während der Großteil der Minen nach Unterschreiten der 1.140 im POG durchschnittlich 25% Verlust vorzuweisen haben. Würde dort zu gern noch mal nachlegen.


    Grüße
    GS

    aber der Preistrend zeigt, dass Gold als Krisenmetall, als der viel zitierte ?sichere Hafen? ausgedient hat.

    Es ist nicht zu leugnen, dass es die Bankenmafia in den letzten 4 Jahren geschafft hat, Gold als solches darstehen zu lassen, s.h. als das Gegenteil von dem, welches es Jahrhunderte war und als welches es von "uns Fundamentalisten" zu Recht gesehen wird. Und selbstverständlich ist es immer wieder äußerst ernüchternd gewesen, mit ansehen zu müssen, dass selbst die größten Krisen nicht zu einem für jeden verständlichen POG Hype, sondern eher zu weiteren Downmoves geführt haben. Das "System" hat diese Runde gewonnen. Das ist Fakt.


    Dennoch, Kriesenmetall hin oder her, gibt es nunmal etliche große Krisen weltweit. Und die größte von allen, welche das gesamte weltweite Finanzsystem umfasst, wird sich nicht in Luft auflösen, sondern mit Tag zu Tag verschlimmert sich die Situation zunehmend. Gelöst kann diese Megakrise nur mit einem großen kurzen oder einem etwas lang gezogenen "Knall", bei dem viele Menschen einen Großteil ihres FIAT Geldes verlieren werden. Die Frage ist nur wann dies der Fall sein wird. Zu gern möchte ich dann die Analysten oder diejenigen, die sich als solches bezeichnen, einmal fragen, ob sie den intrinsischen Wert des Goldes dann immer noch bei Null sehen und ob Gold dann immer noch als sicherer Hafen ausgedient hat.


    Für mich persönlich ist und bleibt Gold die Versicherung für den (schlimmen) Fall der Fälle.

    Nachdem sich die Großbanken besonders nach dem Bruch der 1.140 USD mit Kurszielen tagtäglich unterbieten und den Preis ganz klar auf/unter die 1.000 USD Marke fallen sehen - bis hin zu 750 USD (Deutsche Bank) -, habe ich mir mal die Mühe gemacht, um nach Kurszielen zu googlen, die aus der Zeit stammen, als der POG in direkter Nähe seiner Höchststände stand. Wenn ich mich Recht erinnere, war damals unterhalb eines POG von 1.800 USD wenig von den selben Großbanken zu hören/lesen. Erst als der POG die 1.800 USD Marke übersprang, überboten sich die Banken mit ihren Kurszielen. Dabei schien es nur noch eine Frage der Zeit, wann der POG die 2.000 USD Marke nehmen und weit hinter sich lassen würde.


    Gold: JP Morgan sieht Kursziel von 2.500 US-Dollar
    http://www.financial.de/kolumn…d-steigt-auf-2500-dollar/


    Citigroup: Gold steigt auf 2500 Dollar


    UBS ist bullisch für Gold eingestellt – Kursziel 2.500 US$/oz
    http://www.goldreporter.de/deu…rage-der-zeit/gold/26587/



    Deutsche Bank: „Goldpreis von 2.000 Dollar nur eine Frage der Zeit


    Erste Group: Das langfristige Kursziel bei ­Gold liegt sicher bei 2300 US-Dollar'


    DZ Bank sieht mittelfristig Potenzial für Gold bis zur Marke von 2100 Dollar


    9 Gold-Experten zum Allzeithoch: „Die Kursziele von 2.200 bis 2.500 Dollar sind sehr konservativ“


    Seine Schlüsse kann jeder selber daraus ziehen... ;)


    Grüße
    GS