Beiträge von GoldmanSachse

    2008 waren wir in der Nähe von 8 US-$. Warum nicht 2015 dann 10 $?


    Auch wenn 2008 die Welt schon nicht mehr "normal" war, so hat sich seitdem fundamental eine Menge geändert, was für weitaus höhere Silberkurs bzw. Edelmetallkurse spricht. Und damit meine ich nicht nur die Abermilliarden von USD, Euro, Yen und Renmimbi, die seit 2008 gedruckt wurden.
    Ich sehe das ähnlich wie wef: Die Charttechnik hat uns auch bei den Edelmetallen schon das eine oder andere Mal an der Nase herumgeführt. Ab einem gewissen Niveau setzen sich irgendwann auch wieder die fundamentals durch - unter anderem die Produktionskosten der Silberproduzenten, das erwartete Silberdefizit oder einfach die Käufer, die sich solche Kurse nicht ewig entgehen lassen. 10 USD halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für sehr zweifelhaft.


    Grüße
    GS

    Moin Edel,


    was hab ich diese Aktie die letzten Jahre doch nur verflucht. Immer wieder viel zu hoch angesetzte, verfehlte Planzahlen und demnach ein Kurseinbruch, der mich viele viele Taler gekostet hat.
    Mittlerweile ist die Aktie aber auch aufgrund der letzten Produktions- und Finanzdaten und solcher Meldungen wie der heutigen wieder auf Platz 2 meiner Mineninvests (zwischen Goldcorp und LSG) gelandet. Und ich hätte nichts dagegen, mir bei weiterer Schwäche noch ein paar draufzulegen.


    Viel Erfolg uns allen.
    Grüße
    GS

    Immer wieder traurig, wie sich die Vasallen (in dem Fall Philippinen) da mit reinziehen lassen.

    Da ich familiär sehr eng ;) mit den Philippinen verbunden bin, weiß ich, in welch unfassbarer Vasallenhaft sich die Philippinen seit rund einem halben Jahrhundert gegenüber den USA befinden. Jedoch wachen immer mehr Filipinos, für die die Amis noch bis vor ein paar Jahren die Helden schlechthin waren, da es ihnen schon von der ersten Klasse wieder und wieder eingebläut wurde und (leider noch wird), dass die USA alles Positive, Coole und Heroistische dieser Welt darstellen, langsam auf, da sie merken, dass die USA sie seit geraumer Zeit als Vollst-Lakai ausnutzt. Und dies schamlos.
    Immer mehr Filipinos hassen die Cowboys mittlerweile, und das nicht nur, da es immer wieder zu sexuellen Übergriffen US-Soldiers auf Filipinas kommt, und die Soldaten selbst bei schweren Vergehen oftmals von den Gerichten frei gesprochen werden/wurden, da es ja nunmal "Menschen erster Güte aus dem Gottesstaat mit der Mickey Mouse" sind.


    Da die bettelarme Bevölkerung jedoch nicht im Stande ist, sich zu wehren und ihren hochgradig korrupten, und zurecht verhassten Politikern einen Strich durch die Rechnung zu ziehen, wird von den Polit-Pinoys seit jeher alles getan, um ihren Auftrag- und Geldgebern aus dem Amiland auch wirklich jeden Gefallen zu tun. Das Land ist voll mit militärischen US Stützpunkten, die nach einer Zeit des Stillstands seit 1-2 Jahren wiederbelebt und über das Land und hier insbesondere die größte Insel Luzon ausgebaut werden.


    Ich bin gespannt, wie das alles dort unten ausgeht und hoffe das Beste für die Bevölkerung, die mit diesem ganzen Mist ihrer kriminellen Politiker auch nun wirklich gar nichts am Hut haben.


    Grüße
    GS

    Moin Edel,


    ich habe sie mir nach den besser als erwarteten Zahlen auch nach längerer Zeit wieder ins Depot gelegt.


    In dieser Analyse wird auch noch mal darauf eingegangen, wie verhältnismäßig günstig eine GPR eigentlich ist, sollte es der Firma gelingen, über die nächsten Quartale ein ähnlich gutes Ergebnis vorzulegen. Kaum auszumalen, was mit dem Kurs geschieht, wenn der POS sich mal wieder auf die 20 USD zubewegen würde:

    [url]http://seekingalpha.com/article/3162766-great-panther-silver-solid-first-quarter-results-means-shares-are-a-buy
    [/url]


    Grüße und viel Erfolg
    GS

    Der Markt hat doch immer recht.


    Im Vergleich zu Q1 2014 Goldproduktion -31,8% und Silberproduktion -42,6%......als Grund werden niedrigere Grades angegeben.
    Somit erschließt sich auch die Kurserosion der vergangenen Tage und Wochen.


    Quelle
    http://www.timminsgold.com/new…index.php?&content_id=315

    I.V. zum letzten Quartal unterscheiden sich die Produktionszahlen jedoch kaum. Da ist die Produktion nur geringfügig gesunken. Allgemein hatte man nach dem Gesamtjahr 2014 ja auch bezüglich der Planungen für das Gesamtjahr tief gestapelt (115-125k), sodass die Ziele selbst nach diesem schlechteren Quartal noch erreicht werden können.
    Meine Hoffnungen ruhen allg. eher auf dem nächsten Jahr, wenn sich die Übernahme Newstrikes / Erwerb der Cabello Blanco Mine auszahlen dürften.


    Grüße und viel Erfolg
    GS


    Hatte, nachdem die Aktie über Wochen nicht vom Fleck kam, noch "rechtzeitig" die Hälte meiner Anteile gegeben.

    4.Qu.2014 gar 17,98 $ / oz, das mit Verlust abschloß.

    Moin Edel, ich rechne fest damit, dass die Kosten für das erste Quartal schon allein aufgrund der sehr schönen Produktionssteigerung i.V. zum letzten Quartal stark gedrückt werden konnte und das Unternehmen wieder zurück in den schwarzen Zahlen ist.


    Für mich ist die Firma durchaus ein Übernahmekandidat. Mal abwarten.


    Grüße
    GS

    Vergleich der Produktionszahlen 1. Quartal 2015 - 1. Quartal 2014






    · Rekord bei der Silberproduktion: 465.391 Unzen - Plus von 131 %


    · Rekord bei der Goldproduktion: 13.255 Unzen - Plus von 76 %


    · Rekord bei der Ag-Äqu.(3)-Produktion: 1.349.527 Unzen - Plus von


    92 % (1.196.842 Unzen verkaufte Ag-Äqu.(3))


    · Der Mühlendurchsatz betrug im Schnitt 3.015 Tonnen pro Tag (t/d)


    und lag damit im Bereich der Nennkapazität von 3.000 t/d.


    · Der Silber- und Goldgewinnungsgrad(2) betrug jeweils


    durchschnittlich 60 % bzw. 91 %.


    · Der Bestand an Barren per Ende des 1. Quartals 2015 setzte sich


    aus 82.445 Unzen Silber und 2.524 Unzen Gold zusammen.




    Auch i.V. Q1/2015 zum letzten Quartal 2014 stieg die Anzahl Unzen Ag-Äqu um beachtliche 35 %.




    Link




    Was tut der sowieso schon arg verprügelte Kurs nach solch beeindruckenden Produktionszahlen? Er verharrt.


    Hab kräftig nachgelegt...




    Grüße


    GS

    Eigentlich müsste Gold heute nach dieser Meldung eine riesen Satz nach oben machen, denn wenn Österreich dieses Gesetz auferlegt, werden auch die restlichen EU Länder über kurz und lang diesem Beispiel nach und nach folgen. Auch Deutschland!


    Wahnsinn, wie der Mainstream auch bei dieser News zusammen dicht hält. Mir kommt es so vor, als wenn sich die gesamte Presse in Händen der Medienmafia vom ASV und Bertelsmann befindet.


    Grüße
    GS

    Wer diesen Artikel liest und deutet, kann sich nicht vorstellen, daß der höchst uneeffektiv arbeitende Hegemon USA - neue Schulden bewirken kein reales Wachstum mehr -- aus eigener Kraft einen dramatischen Einbruch vermeiden kann.

    Mehr und mehr kommt mir die USA vor wie ein fast unheilbar kranker Patient, dessen einzige hoffnungsvolle Medizin ein großer, ein sehr großer Krieg weit weg vom Krankenbett ist. Ähnlich wie vor 1939 und 1914, nur steht es um den Patienten vermutlich noch schlimmer als damals...
    Man kann nur hoffen, dass es genügend gescheite Personen auf unserem Kontinent gibt, die dem Patienten aus Übersee diese verheerende Medizin verwehren.


    Grüße
    GS

    Ein wie ich finde sehr guter Artikel von dem von mir geschätzten Folker Hellmeyer hinsichtlich der Augenwischerer in puncto sich erholender US Wirtschaft.


    Er geht nicht nur auf die Auswirkungen des hohen USD auf das US-Exportgeschäft ein, sondern auf die Einbrüche im US-Energiegeschäft, der Einzelhandelsumsätze und der Absätze (Business Sales) bei anziehenden und hohen Lagerbeständen sowie die Schuldenlage der privaten Haushalte, das Sub-Prime Problem (u. a. bei den Automobilkrediten), die Probleme der Studentenkredite und die Schwäche der nachhaltigen Nachfrage am US-Wohnimmobilienmarkt:


    Link



    Grüße
    GS

    Längerfristig denken, Value. ;)


    Im nächsten Geschäftsjahr dürfte man sogar schon +- 200k Uz. produzieren, zu womöglich noch tieferen Produktionskosten. Und ich persönlich bleibe nach wie vor optimistisch, dass wir spätestens in der 2. Jahreshälfte wieder anziehende Edelmetallpreise sehen werden. Insofern ist KGI für mich auch in Zukunft ein (Nach-)kauf...


    Grüße und viel Erfolg
    GS

    ?Deshalb ist eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen den USA und der EU von fundamentaler Bedeutung. Sie ist letztlich der Lackmustest, ob die geostrategischen Beziehungen zwischen Amerikanern und Europäern von Gemeinsamkeit oder durch Gegensätze bestimmt werden.?

    Besser hätte man es nicht ausdrücken können und deshalb ist mein Würgreiz beim Anblick solch elender US Vasallen wie Merkel oder Gabriel mittlerweile auch bis aufs Äußerste ausgeprägt. Diese Herrschaften betreiben Volksverrat oberster Güte und werden - dank der gleichgeschalteten Bertelsmann-Springer-Presse - immer noch als Heilsbringer oder "liebe, coole Selfie-Mutti Deutschlands" gefeiert.


    ------------------


    Bezüglich der AIIB gibt es doch bereits einige deutschsprachige Seiten, die darüber berichten und auf die arge Missstimmung aus Washington hinweisen. Das Handelsblatt berichtet zudem: "Laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua erwägen auch Südkorea, die Schweiz und Luxemburg, bei der AIIB einzusteigen. Bisher hätten fast 30 Länder eine Beteiligung bestätigt.."


    Also kämen neben GB, Frankreich, Italien und Deutschland nicht nur zwei weitere europäische Länder hinzu, sondern mit Südkorea ebenso ein weiterer US Vasallenstaat, was die Sache um so schöner macht...
    Der Standard schreibt außerdem, dass auch Österreich darüber berät, der AIIB beizutreten.


    Grüße
    GS

    Link


    Auszug:


    Daily Bell: Janet Yellen sagt, die USA befänden sich in einer konjunkturellen Erholung. Was meinen Sie dazu?


    James Turk:
    Einige Teile der US-Wirtschaft haben sich in den letzten Jahren besser
    entwickelt. Allerdings nur punktuell und nicht flächendeckend. Yellen
    verbreitet also nur Jubelmeldungen, was wir früher auch mal Propaganda
    nannten.


    Heute gibt es mehr Arbeitslose in den USA als 2007 vor
    dem Finanzcrash, in den vergangenen Monaten haben zudem mehr US-Bürger
    Lebensmittelmarken beantragt als US-Bürger Arbeitsplätze bekommen haben.
    Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Wirtschaft kaum vom Fleck
    kommt, und das trifft auf große Teile der Welt zu.


    Daily Bell: Yellen behauptet, sie werden die
    Zinssätze erhöhen, Sie sagen hingegen, Yellen werden das nicht tun.
    Bislang lagen Sie richtig. Wie konnten Sie das wissen?


    James Turk:
    Die Fed kann die Zinssätze nicht erhöhen, weil die US-Regierung nicht
    die Mittel hat, einen fairen Zinssatz für ihren Schuldenberg zu
    bezahlen. Der hat sich inzwischen zu unglaublichen 18,1 Billionen
    aufgetürmt - und er wächst weiter. Ganz nützlich ist in diesem
    Zusammenhang ein Blick auf das Verhältnis zwischen aufgetürmten
    Schuldenlasten und den Jahreseinnahmen der US-Bundesregierung, die bei
    ungefähr 3 Billionen $ liegen.


    Nun könnte man sich vorstellen,
    was passiert, wenn die Bundesregierung vernünftige Zinssätze zahlen
    würde - sagen wir 5%, also 5% mehr als die T-Bills gerade bringen. Würde
    die Regierung 5% auf 18,1 Billionen $ zahlen, müsste sie pro Jahr rund
    900 Mrd. $ an zusätzlichen Zinszahlungen schultern. In der Folge würde
    Haushaltsdefizit steigen, die Bundesregierung müsste daher noch mehr
    Geld leihen. Diese neuen Kredite würden die Zinssätze dann noch weiter
    in die Höhe treiben, weil diese Kredite ein Indikator dafür wären, dass
    die Bundesregierung völlig überschuldet ist und ihre Schulden
    wahrscheinlich nie zurückzahlen könnte.


    Hier beschreibe ich im
    Grunde nur, wie Währungen in eine hyperinflationäre Spirale geraten und
    letztendlich zerstört werden, da sich ihre Kaufkraft auflöst. Sprich:
    Zentralbanken verwandeln Staatsschulden in Währung. Seit Ende des
    Zweiten Weltkriegs wurden auf diese Weise schon dutzende Währungen
    zerstört. Auch der Dollar ist dorthin unterwegs. Früher oder später wird
    auch er dort ankommen und dann abstürzen, so wie es schon der alten
    kontinentalen Währung erging.




    Grüße
    GS

    Moin Edel,


    mich wundert es tagtäglich, dass bis auf wenige Ausnahmen so ziemlich jeder Finanzexperte oder Fach-Journalist mantramäßig die sich ach so erholende Konjunktur / Wirtschaft in den USA und die damit für alle Welt sicher zu scheinende Zinswende hervorhebt, um den USD stark zu reden. Befassen sich die Leute denn nicht mit den harten Fakten wie Zweit- und Drittjobs, die dort in Übersee manch einer zum "Überleben" annimmt, und die dann als neu geschaffene Jobs in die monatl. US Zahlen eingehen? Oder mit der stetig steigenden Anzahl von Essensmarkenempfängern oder der exhorbitant steigenden Anzahl von Zeltplätzen, auf denen die Amis wohnen müssen, da ihnen das Geld ausgegangen ist? Oder mit der Verarmung durch versteckte starke Inflation bei gleichbleibenden Löhnen? Und wie bitteschön soll denn die sowieso schon schöngeredete Konjunktur die viel beworbene Fahrt aufnehmen, wenn der Export durch den jetzt schon viel zu starken USD noch stärker einbricht und den eigenen Bürgern das Geld fehlt, um die Exportdelle aufzufangen? Ist den Bänkstern bei GS und der DB eigentlich klar, dass wir in Europa, das immer noch der größte Handelspartner der USA ist und wohl auch bleiben wird, da sie vom Rest der Welt verabscheut werden, bald keine Iphones mehr kaufen werden, wenn der Euro auf die jetzt schon viel beschworenen 80 ct. fällt?


    Wo waren all diejenigen Stimmen, die den Euro von seinen Höchstständen von vor 10 Monaten in Bälde fast halbieren sehen, als die Amis ein QE Programm nach dem anderen starteten? Wo waren da die Kursziele von von 2USD/1 Euro?
    Mir fällt zu diesem US-Wirtschafts-Schöngerede nichts mehr ein. Manchmal frage ich mich, ob die es Ernst meinen oder von den Euro shortenenden Großbanken für ihre Äußerungen bezahlt werden...


    Grüße
    GS

    Der Euro-Verfall nimmt schon obskure Formen an. Heute mit erneut rund 1,5% Minus auf ein neues 12-Jahreslow bei 1,04810 USD.


    Der von der bezahlten DJ Presse genannte Grund für den heutigen Downmove ist aber schon ziemlich schräg. Wenn ansonsten immer gute Wirtschaftsdaten für den € Verfall herhalten mussten, da je die zum 1000sten Mal erwähnte Zinserhöhung wahrscheinlicher wird, wird heute mal andersherum interpretiert :wall:


    DJ DEVISEN/Enttäuschende US-Daten stärken den Dollar


    Der Dollar tendiert am Freitag am Nachmittag fester, auf der anderen
    Seite fällt der Euro mit 1,0510 auf sein Tagestief zum Greenback. "Bei
    diesen enttäuschenden Daten mehren sich an der Börse die Stimmen, die
    keine erste Anhebung der Leitzinsen bereits im Sommer erwarten", so ein
    Händler. Nach den jüngst enttäuschenden Einzelhandelsdaten und den
    schwächeren Preisdaten trübt sich nun auch die Stimmung der
    US-Konsumenten ein. Das Michigan-Sentiment liegt im März bei 91,2
    Punkten, erwartet wurde er bei 95,3 Punkte.



    Frei nach dem Motto, ich dreh mir die Finanzwelt, wiediewiediewie sie mir gefällt.



    Ich bin gespannt, wann der längst überfällige Short Seeze einsetzt. Der Euro ist massivst überverkauft, zwischen jetzigem Kurs und der 38-Tagelinie klafft eine fast schon historisch große Lücke von 10% (1,165 zu 1,05).


    Aber eines muss man den Shorties lassen: Sie haben bislang ganze Arbeit geleistet...


    Grüße
    GS

    Versteht mich nicht falsch. Ich sehe weder den Euro positiv, noch würde ich meine Hand für die Daten aus den EU Ländern ins Feuer legen. Meine Intention war lediglich darauf hinzuweisen, dass für mich der knapp 30-prozentige Downmove des Euro innerhalb kurzer Zeit und ohne Pullback vollkommen unverständlich ist - ebenso wie der Kursverlauf der Edelmetalle in der jetzigen Situation (QE in Europa, Ukraine, IS, NATO Kriegstreiberei etc.).
    Zu den veröffentlichten Daten muss man natürlich auch sagen, dass sie nunmal enscheidend für die Entwicklung einer Währung ist. Hier werden die (geschönten) Daten aus den USA positiv im USD eingepreist, während die (evtl. ebenso geschönten) Daten aus der Eurozone völlig vernachlässigt werden.


    Grüße
    GS

    Die Karnevalszeit ist vorüber - oder ist es etwa ernsthaft gemeint, dass die Eurozone "ordentliche Erfolge" vorzuweisen habe ?

    Ich gebe dir ja Recht damit, dass der Euro aufgrund der Weichmachung zur neuen "Lira" zur Zeit gemieden bzw. verkauft wird. Aber wenn du bemängelst, dass die Eurozone zuletzt ordentliche Erfolge vorweisen konnte, muss ich dagegenhalten.
    Bsp.: Die französische Industrieproduktion konnte wie gestern berichtet im Januar unerwartet im Monatsvergleich um 0,4% ansteigen. Die Prognose lag bei -0,3%. Der Index der Industrieproduktion bewegt sich damit auf dem höchsten Niveau seit Dezember 2013.
    Ebenso gestern berichtet: Anstieg der Einzelhandelsumsätze in Spanien im Januar um 3,0% im Jahresvergleich. Ende letzter Woche gute Zahlen von der deutschen Produktion mit einem Plus mit 0,6 Prozent und damt deutlicher als erwartet (dazu Revision des Dezemberwertes von +0,1 Prozent auf +1,0 Prozent).
    Und das sind nicht die einzigen guten Meldungen der letzten Tage. Hingegen tue ich mich schwer damit, die letzten Zahlen/Daten aus den USA schönzureden. Also alles in allem was den Newsflow angeht zuletzt leichte Vorteile auf Seiten der EU, würde ich mal behaupten.


    Das ändert jedoch nichts daran, dass der Euro in Grund und Boden geshortet wird. Wahrscheinlich solange, bis sich die wichtigen großen Adressen wir schon beim Upmove auf 1,40 sattverdient haben. Dass dieser Downmove jedoch selbst bei allen Negativ-Einpreisungen 30% ohne echten Pullback stattfindet, hätte ich mir nicht erträumen lassen.

    ... den $-Kurs kann man mit gesundem Menschenverstand sowenig nachvollziehen wie die Schwachsinnigkeit der (gesteuerten) Märkte. Am Ende werden IRGENDWANN die EMs Freude machen - also kaufen....


    Dass die Schrottwährung $ das aktuelle Niveau erreicht ist eigentlich vor dem Hintergrund der US-Zahlen gänzlich unverständlich... eigentlich ist das eine 3te Welt Währung, die in der Versenkung verschwinden sollte!

    Für mich ist dieser unfassbare USD Upmove der letzten Tage, Wochen und Monate fast noch unverständlicher als die seit 4 Jahren entgegen allen Fundamentaldaten verlaufenden EM Kurse.


    Das ist doch alles völlig verrückt. Die USA ist faktisch bankrott, die geschönte Zahlen waren zuletzt alles andere als schön, die Eurozone liefert hingegen ordentliche Erfolge/Zahlen, der Euro hat innerhalb weniger Monate fast 30% seines Wertes eingebüßt - ohne einen wirklichen Pullback, die erste US Zinserhöhung (sollte sie überhaupt dieses Jahr kommen), wurde nun zum gefühlten 50sten Male im USD-kurs eingepreist, das QE-Programm der EZB ebenso zum 50sten Male im Euro ...und es ist seit Tagen nach jeweils 1,5% Minus nicht der Hauch einer Erholung ersichtlich. Jede noch so kleine Erholung wird intraday abverkauft. Selbst ein "Grexit" sollte doch längst im Eurokurs enthalten sein.


    Was mich dazu noch wundert ist die Tatsache, dass der Euro und die Edelmetalle ständig die mantramäßig von allen Seiten wiederholte Zinserhöhung mit fetten Minuszeichen quittieren, während die Märkte heftig weiterhausieren.
    Für mich ist dieser Markt einfach nicht mehr fundamental zu verstehen.


    Grüße
    GS