Vor allem was die Rentensysteme angeht ist es nur eine Frage der Zeit wann das ganze kollabiert. Doch dies war schon in den 50er Jahren bekannt als das umlagenfinanzierte System eingeführt wurde. Die damalige Regierung hatte sich von Experte beraten lassen. Diese gaben dem System eine Lebensdauer von ca. 30 Jahren. Das reichte um nach dem Motto "nach mir die Sintflut" die Todgeburt ins Leben zu rufen. Auslöffeln darf die Suppe jeder der in Zukunft nach ausscheiden aus dem aktiven Arbeitsleben noch Zahlungen erwartet. Möchte nicht zu schwarz malen, sehe da nach aktuellem Stand aber mehr als große Probleme.
Soweit ich weiss , gibt es Renten seit Bismarcks Zeiten . Ad hoc weiss ich allerdings nicht , wie die strukturiert waren.
Das Umlage -System funktioniert ja , wenn man an immerwährendes Wachstum glaubt --sowohl bei der Beschäftigung , als auch der Bevölkerungszahl.
Die , ich sage mal . " Kaste der Berufspolitiker " scheint genau hier von einem Gehirnkrampf befallen , der nicht aufzulösen ist : Denn die Versprechungen zu Rentensicherheit und Vollbeschäftigung sind ja völlig illusorisch ,
wenn man die Statistiken ansieht. Trotzdem lassen sie diese Parolen immer wieder los - hört sich ja so " sozial " an....
Ich habe schon mehrmals hier zum generellen Umdenken aufgefordert :
Wenn unsere Bevölkerung einerseits schrumpft , ist das gar nicht schlecht , denn pauschal sind ja weniger zu versorgen ( lassen wir mal die Alterpyramide aussen vor )
Nun müssen aber seit ca. 15 Jahren rund 400.000 Arbeitsplätze pro Jahr !!! als verloren angesehen werden - egal jetzt , ob durch Globalisierung , Automatisierung oder Insolvenzen.
Auch das ist noch tragbar , unterstellen wir mal , das hochqualifizierte Arbeitplätze erhalten bleiben . Investitionen in Bildung korrelieren hier zu einer sinnvollen Handlungsweise.
Und die verbleibenden Arbeitsplätze sind auch bei sinkenden Einwohnerzahlen besetzbar - naja " Billigarbeiter " sind dann nicht zu bekommen ...ratet , wer dagegen Front macht 
Diese Fakten beachtet die o.g. " Kaste " nicht .
Da wird Migration als Credo auf die Fahnen geschrieben - ( überlegt mal , was wir aufgrund des Bildungsniveaus und der Integrationwilligkeit dieser Migranten real davon haben ....)
Manchmal habe ich den Verdacht , das man auch auf Teufel komm raus die ca . 80 Mio Einwohner erhalten will - wenn die Einheimischen nicht genug Kinder machen , importiert man eben die nötige Kopfzahl......
Muss was mit dem Stimmengewicht in der EU zu tun haben -obwohl wir sowieso nicht gemäss der Einwohner mit Abgeordneten dort verteten sind - schöne Gleichheit in der EU....
Oder eben mit einer künstlich herbeigeführten Konkurrenz durch Angebot an " Billigarbeitern " .....
Und es wird die Finanzierbarkeit der Politischen Agendas gefordert.
Jetzt meine ich nicht das Rentensystem ( da machen sie die Augen fest zu ) -- ich meine die gesamten Staatsausgaben. Dafür werden die Mittel über die Steuern und Abgaben requiriert.
Infolge dieser Denkweise sind steuerliche Einnahmen nur zu erzielen , indem der verbleibende Anteil Steuerbürger ( ob nun die Hochqualifizierten oder bereits etwas Vermögenden ) immer heftiger abkassiert wird.
So siehts aus und dahin geht der Zug mit dieser " Kaste " .
Insgesamt sind durch diese Verkrampfungen die Sozialsysteme Dauerbaustellen. Einen Grossen Neuansatz - dazu fehlt der Mut ---der " warme Sessel " wäre ja in Gefahr .....
Am 27.09.2009 seid ihr aufgefordert , diesen Zustand für weitere Jahre zu ermöglichen 