Beiträge von Auric

    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    Ich könnt's nicht so ehrlich ausdrücken, habe da glaube ich einen Erziehungs-Schaden :hae:


    Aber denken tue ich es genau so wie du es aussprichst. :thumbup:

    Bin ja selbst kein Landwirt, aber ein guter Freund bewirtschaftet fast exakt 100 ha für seinen Schweinezucht/-mast-Betrieb.
    Das sind etwas mehr als 100 Schläge, hab die genaue Anzahl nicht im Kopf.
    Das Dreschen von so einem Schlag dauert nur paar Minuten, aber wenn auf vielen benachbarten kleinen Schlägen die gleiche Frucht drauf ist, ist das glaube ich nicht so viel anders als ein größerer Schlag. Bisschen mehr umher kurven ist das schon, macht aber glaube ich nicht viel aus.
    Beim Papierkram ist es halt mehr Aufwand, da die Ackerschlagkartei halt für über 100 Schläge zu führen ist. Aber da das heutzutage digital ist, geht das einigermaßen.

    wenn der Goldchart dem Marktpreis so hinterher hinken würde wie Ackerland + der Wald, dem Bodenrichtwert, dann wäre Gold noch bei € 500,-- /Oz. :D :D :D

    Ich habe auch nicht gesagt, dass alles über dem Bodenrichtwert zu teuer ist. Dass der bei steigender Nachfrage/Preisen grundsätzlich hinterher hinkt ist klar und außerdem ist es nur ein Richtwert (Mittelwert aus der Vergangenheit), die individuellen lokalen Bedingungen musste natürlich auch bei der Bewertung berücksichtigen.
    Aber so gut können die kaum sein, dass ich das 5-fache zahlen würde und kurzfristige Nachfrage-Übertreibungen würde ich bei beabsichtigter Investition in Ackerland und Wald aussitzen. Das ist ja nix zum Zocken, das man mal eben kauft und morgen wieder verkauft. Alleine die Nebenkosten müsste dann erstmal wieder rein holen.

    Bezüglich Osten als Vorbild, ich fürchte auch dass das so ist. Da muss man sich nur mal die Schlaggrößen anschauen, da kannste im Osten teileweise auf einem Schlag von Horizont zu Horizont schauen. Das gibt's bei uns noch nicht, zum Glück. Im Vergleich dazu sind die Schläge bei uns nahezu winzig, in der Mehrzahl < 1 ha.

    Ich kann da jetzt nur für Mittelhessen sprechen, aber da ist es so, dass du als Nicht-Vollerwerbslandwirt Ackerland nur viel zu teuer erwerben kannst, weil wenn du auch nur in die Nähe der Bodenrichtwerte kommst wird immer von einem ansässigen Vollerwerbslandwirt das Vorkaufsrecht das er hat ausgeübt.
    Bei Wald ist das besser, da kann man tatsächlich teilweise zu fairen Preisen erwerben, wenn man weit genug weg von Frankfurt ist, weil dort im größeren Umkreis gerade etliche Banker Wald zu Mondpreisen aufkaufen. Die werden schon grundsätzlich wissen warum sie ihr Fiat in Sachwerte umwandeln wollen, nur von der Bewertung haben sie halt keine Ahnung und sind dann zu blöd oder zu arrogant oder zu geizig sich Gutachten einzuholen.
    Jetzt kann man natürlich sagen, wieso ist halt von Angebot und Nachfrage abhängig und wenn die Nachfrage nach dem Boden halt gerade das Angebot soweit übersteigt, dann ist das halt der Marktpreis. Die Rechnung ist meiner Meinung nach aber riskant, da in der Regel der größere Anteil am Gesamtpreis durch den Aufwuchs dargestellt wird. Und da sollte man schon bisschen Ahnung vom Holzmarkt haben um dessen momentanen und zukünftigen Wert einigermaßen realistisch einschätzen zu können.

    Das sieht schon mal ganz gut aus für den Anfang, das stimmt. Als ich das eben getippt hatte war das aber zumindest in meiner kitco-App so noch nicht zu sehen. Ich meinte aber auch ein noch viel ausgeprägteres Reversal von tief-rot nach tief-grün. Natürlich auch nur in der Richtung, die anderen verdränge ich. ;)

    Bin nicht sicher ob das direkt was mit Charttechnik zu tun hat.
    Was ich vermisse ist mal wieder ein starkes Intraday-Reversal. Sowas habe ich gefühlt schon ewig nicht mehr gesehen. Gibt's für sowas eventuell Erklärungsansätze aus der Charttechnik?

    Wenn das mit der prognostizieren Knappheit stimmt, ist Zinn ja durchaus eine interessante spekulative Chance, mittelfristig.


    Und da ich grundsätzlich physische Anlagen mag, weil mir ein Stück Papier von der Haptik nicht so zusagt, bin ich am überlegen ob ich mir nicht vielleicht paar Zentner Zinn in die Scheune packen soll. Platz wäre vorhanden.


    Als Möglichkeiten sehe ich da bis jetzt entweder zu versuchen Zinnschrott günstig einzusammeln, oder gleich fertiges Lötzinn vom Händler zu kaufen.


    Schrott sammeln macht natürlich deutlich mehr Arbeit, dafür ist es zu realistischen Preisen (was ich in Kleinanzeigen so gesehen habe teilweise sogar deutlich unter Händler-Ankaufspreisen) zu bekommen und es fällt die Märchensteuer weg.
    Die Frage ist nur wie lange es dauert und wie groß der Aufwand ist, signifikante Mengen einzusammeln.


    Diesbezüglich wäre Lötzinn natürlich schneller und einfacher zu beschaffen. Hier kommt man dann nur nicht um die Märchensteuer und eine realistische Bewertung ist als Laie auch schwierig, ganz grob scheint es etwa den doppelten Preis von Zinnschrott zu haben. Und dann ist mir aufgefallen, dass es da ja verschiedenste Legierungen gibt, mit unterschiedlichen Anteilen von Pb, Ag, Ge. Da komme ich dann an den Punkt wo ich mich frage welchen Einfluss die Legierung und vielleicht auch die Geometrie (Draht oder Stangen, gibt auch sowas wie Granulat) auf die Möglichkeit das in 10 Jahren wieder zu veräußern hat. Wenn ich es dann nur noch als Schrott loswerde weil man damit in der Legierung oder in der Form nix mehr anfangen kann, müsste ich dann heftige Abschläge hinnehmen.


    Bis jetzt ist das nur eine fixe Idee, ob sie gut ist keine Ahnung. Wäre einfach mal was anderes und geht ja um keinen wirklich großen Betrag.

    Warum überhaupt Reinigen, was ist die Motivation dahinter?
    Ich denke für einen Verkauf irgendwann in der Zukunft ist es im Zweifel immer besser keine Reinigungsexperimente durchgeführt zu haben.
    Wenn's blöd läuft kriegst du zumindest wenn du an Händler verkaufst dann nämlich nur noch den Schmelzpreis.

    Deswegen EKG.
    Ansonsten eben versuchen Stück für Stück von Privat oder halt auch mal in den sauren Apfel beißen wenn die Kurse gerade wirklich günstig sind. Das habe ich in 2018 hauptsächlich gemacht.
    Aber wenn noch mal ein ordentlicher Rücksetzer kommt werde ich vermutlich hauptsächlich meine EKG-Anteile ausbauen.

    Bisschen Theorie (Bücher lesen) ist schon nicht verkehrt, aber man muss sie dann auch umsetzen.
    Manche Leute bleiben einfach Theoretiker und träumen nur.
    Oft hilft es einfach anzufangen, und klar kosten Kinder Zeit, habe selbst 3. Aber glaube mir, es gibt für Kinder nichts schöneres als dabei zu sein. Meine sind schon ab 3 Jahren mit auf den Ansitz gekommen. Und wenn was passendes kam hab ich mich auch nicht zurück gehalten. Man unterschätzt Kinder und verhätschelt sie dadurch viel zu sehr.
    Wenn man sie mitnimmt lernen sie das richtige Leben und die Zusammenhänge in der Natur. Dadurch werden sie am ehesten immun gegen grüne Rattenfänger und Co.

    Hey Weißbier, hast Du noch nicht gefrühstückt?
    Das klingt so nüchtern was Du schreibst. :D


    Aber Du sprichst mir aus der Seele, ich sehe das genau wie Du, das Wissen wie man gute Lebensmittel herstellt aus den Produkten der Urproduktion oder diese teilweise selbst noch übernimmt (Mästen/Schlachten oder die Luxus-Variante Wild erlegen und verarbeiten, Imkern, etc.)
    geht immer mehr verloren.
    Das ist traurig weil damit eine Großteil Lebensqualität aufgegeben wird.
    Da kann aber jeder einzelne im kleinen gegensteuern.
    Packen wir's an, gegen Nestlé und all die anderen Halunken! :thumbsup: