Wenn das mit der prognostizieren Knappheit stimmt, ist Zinn ja durchaus eine interessante spekulative Chance, mittelfristig.
Und da ich grundsätzlich physische Anlagen mag, weil mir ein Stück Papier von der Haptik nicht so zusagt, bin ich am überlegen ob ich mir nicht vielleicht paar Zentner Zinn in die Scheune packen soll. Platz wäre vorhanden.
Als Möglichkeiten sehe ich da bis jetzt entweder zu versuchen Zinnschrott günstig einzusammeln, oder gleich fertiges Lötzinn vom Händler zu kaufen.
Schrott sammeln macht natürlich deutlich mehr Arbeit, dafür ist es zu realistischen Preisen (was ich in Kleinanzeigen so gesehen habe teilweise sogar deutlich unter Händler-Ankaufspreisen) zu bekommen und es fällt die Märchensteuer weg.
Die Frage ist nur wie lange es dauert und wie groß der Aufwand ist, signifikante Mengen einzusammeln.
Diesbezüglich wäre Lötzinn natürlich schneller und einfacher zu beschaffen. Hier kommt man dann nur nicht um die Märchensteuer und eine realistische Bewertung ist als Laie auch schwierig, ganz grob scheint es etwa den doppelten Preis von Zinnschrott zu haben. Und dann ist mir aufgefallen, dass es da ja verschiedenste Legierungen gibt, mit unterschiedlichen Anteilen von Pb, Ag, Ge. Da komme ich dann an den Punkt wo ich mich frage welchen Einfluss die Legierung und vielleicht auch die Geometrie (Draht oder Stangen, gibt auch sowas wie Granulat) auf die Möglichkeit das in 10 Jahren wieder zu veräußern hat. Wenn ich es dann nur noch als Schrott loswerde weil man damit in der Legierung oder in der Form nix mehr anfangen kann, müsste ich dann heftige Abschläge hinnehmen.
Bis jetzt ist das nur eine fixe Idee, ob sie gut ist keine Ahnung. Wäre einfach mal was anderes und geht ja um keinen wirklich großen Betrag.