du nimmst den giggerl an den Füßen und lässt den Kopf nach unten hängen, dann werden die ruhig. Dann schiebst du den Hals gleich hinter dem Kopf von hinten zwischen Zeige- und Mittelfinger. Der Kopf ist dann an der Hand Innenseite, den Körper hältst du darüber. Mit einer schnellen, kraftvollen Bewegung brichst du dem Tier das Genick. Meistens reißt sich die Halsschlagader, aber die Haut bleibt intakt. Das Blut spritzt nicht, sondern sammelt sich im Hals. Der Kopf baumelt dann lose und ohne hält am Körper. Nach ein paar Flügelschlägen ist alles vorbei. So macht das meine Gastgeberin hier. Das ganze ist sauber und schnell.
Fast genauso habe ich Mitte der 90er beim Barras (EK1) mein erstes Huhn geschlachtet.
Wir haben die ein paar Mal an den Füßen haltend geschleudert, dann werden die mehrere Sekunden bewusstlos. Dann (schnell) so wie Du es beschrieben hast, Genick durchgedreht und dann aber den Kopf mit Absicht abgerissen. Dann muss man nur gut festhalten, am besten von sich weg halten und warten bis es aufhört mit den Flügeln zu schlagen. So ist es perfekt ausgeblutet, ist wichtig für die Fleischqualität.
Jetzt mache ich es immer noch so bis darauf dass ich den Kopf einfach mit einem Beil abhacke. Wir haben seit einigen Jahren Hühner für den Eigenbedarf und da schlachte ich jedes Jahr im Herbst die ausgedienten Legehennen.
Wie oben schon jemand geschrieben hatte, das gibt die beste Suppe (und Medizin) und einen oder 2 Tage später ein schmackhaftes Frikassee.
Ist für mich die perfekte Anwendung, so eine Henne mit guter Legeleistung liefert gut 2 Jahre regelmäßig Eier und gibt dann noch Suppe und Frikassee für eine ganze Familie. Besser geht's nicht.
Das einzige was mich beim Schlachten ein wenig nervt und das auch am längsten dauert ist das Rupfen. Wobei das auch geht wenn man mit heißem Wasser nachhilft und nicht gerade schlachtet wenn die Hühner mausern.