Beiträge von Dr_Meyer

    im angebot thread verkauft auch jemand sammlermünzen und sondereditionen,
    ist nach 1 Woche noch nicht weg.
    bin mir nicht sicher, ob bei Goldhöchstpreisen die Sammler mitziehen und der Premiumaufschlag bezahlen.


    Die hausse wird derzeit von smart money and teilweise big money gemacht.
    und big money sammelt keine limitierten editionen.


    falls der Goldpreis sich 1 jahr lang bei 800 euro stabilisiert, kommen vielleicht wieder Sammler,
    aber derzeit erscheint den meisten unzenkäufern schon eine standard Buffalo Münze für 830 euro unerhört.


    kann es sein, dass der ultra high eagle immernoch das gleiche kostet, wie vor 8 Wochen?
    Das würde dafür sprechen, dass nach goldpreis-schüben das Sammler premium erstmal zusammenschmilzt

    Bin Anfang November short auf dollar gegangen:
    EUR/USD Spot, Knock out 1,11, Turbo endlos, Hebel 3,62 (WKN SG0X7B).
    Bislang +15%.
    Halte aber weiter, bin der Meinung, dass die Party im Winter erst richtig los geht.

    so lange yen, won und euro gedruckt werden, um den Dollarkurs zu stabilisieren,
    ist ein call auf Gold der weit bessere weg, auf einen fallenden dollar zu setzen.

    ich glaube nicht daran... dazu ist der Schock zu klein... im Radio lief nicht mal was darüber...
    aber die Aktien-Kurse können etwas dahindümpeln...

    na, da bin ich nicht sicher:


    ich habe ein ganz gutes Gedächtnis und ich erinnere mich noch, wie dieser NTV-Korrespondent,
    der immer so amerikanisch mit den Armen rumfuchtelt, vom New Yorker Parket der Wallstreet über das Ende
    der Subprime krise berichtete:


    das war irgendwann im Sommer 2007: nach den ersten Horrormeldungen über die Ausfälle von Subprime Krediten,
    da sagte er im Fernsehen "das Suprime Thema ist ausdiskutiert, das ist in den Kursen schon eingepreist drin"


    wir werden in den kommenden 2 Wochen noch eine Menge Main stream berichte über Dubai sehen:
    das Thema eignet sich auch zu gut.


    ich bin aber nicht sicher, ob es durch ist.
    Eine Menge seriöser Investoren, die sich an Bail out gewöhnt hatten, werden jetzt nochmal genau ihre Positionen durchgehen. Und wo sie Risiken vermuten, werden sie Kapital abziehen.


    die weltwirtschaftskrise in Deutschland 1930 kam dadurch zu stande, dass die amis Kapital abgezogen haben.


    die weltwirtschaft ist dermaßen verwoben, dass es noch nicht sicher ist,
    wo es demnächst kracht.


    vielleicht führt ein längeres Nachdenken über Dubai zum Kapitalabzug aus China?

    kleine faktoren können große Folgenm haben: z.B.:

    Ich habe gerade gelesen, dass Viagra das brasilianische rentensystem in den kollaps führt.
    60jährige geschiedene Männer heiraten 20-30 jährige Frauen (was es vor Viagra kaum gab).
    Und wenn die Männer dann sterben, bekommen die jungen Frauen lebenslang Wittwenrente.
    Statt 15 jahre wittwenrente werden jetzt massenhaft Wittwenrenten an 30jährige Frauen ausgezahlt,
    die noch gut und gerne 20-50 jahre lang Rente beziehen werden.


    Prinzipiell hat ein Bankrott Dubais nicht die gleichen Folgen wie ein Bankrott Italiens.
    Dubai hat ein ganz anderes geschäftsmodell als westliche Demokratien.
    Dubai ist ein Hedge- und Immobilienfond mit angeschlossenem Hoheitsgebiet.
    es gibt keine Einkommens und Mwst.
    Mit Unternehmens, Einkommens und MWSt würden zwar viele Unternehmen das Land verlassen,
    der Staat würde aber auch mehr einnehmen.


    Von daher geht von Dubai weniger symbowirkung aus als bei einem Bankrott der Ukraine, Griechenlands oder Italiens.


    Die Chance, dass Dubai größere Auswirkungen haen wird, die derzeit erst durchs System sickern,
    stehen bei mindestens 30%.
    Wie gesagt: auch Subprime war anfangs ein Mini-Thema.

    Mir gefallen die Sovereigns sehr gut, zumal diese häufig sehr preiswert erhältlich sind und eine handliche Stückelung darstellen.


    Das historische Backup zum Münzgewicht verdient ein Extra-Sternchen :!:

    das schöne an alten Münzen, die schon gelaufen sind, ist ja, dass man sie ruhig auch mal anfässt.
    so schön die kängurus auch sind: jedes anfassen gefährdet den rückkaufwert, so dass man letztlich
    kein gold in die hand nimmt.


    was die sovereigns betrifft: danke für den Tipp mit Indien. ich hatte ja vermutet, dass die sovereigns in ehemaligen britischen Kolonien noch gut angesehen sind, aber ist natürlich noch besser, wenn man auch ein Feedback hat.

    was ist mit den saisonalen effekten bei gold, sprich, wird es as usual auch frühjahr / sommer 2010 günstiger? vielleicht ja, fragt sich nur von welchem niveau aus ...
    ich tendiere im moment auch eher zum abwarten ...

    die saisonalität stimmt: es wird nach dem hoch im Frühjahr 2010 sicher im Juli/august einen rücksetzer geben.


    nach lage der Dinge ist aber davon auszugehen, dass es wohl eher vom hoch bei 1100 euro einen rücksetzer auf 900 euro gibt.
    einen rücksetzer auf deutlich unter 780 euro -also dem stand von freitag, halte ich für den sommer 2010 für eher unwahrscheinlich.


    den besten kurs erwischt niemand: in positionen kaufen.

    ich glaube nicht, dass es richtig wäre, all sein Gold in Handelsgold anzulegen.
    aber ein paar Stücken sollte man schon haben.


    die dinge müssen nicht so bleiben, wie sie sind: bei praktisch jeder gesetzlichen Änderung gab es Stichtagsregelungen.


    mitten im new economy hype wurden sehr schnell die zeiträume für spekulationsgewinne auf aktien verkürzt.
    ich rechne damit, dass Gold nicht ewig frei von Spekulationssteuer bleibt.
    wohl dem, der bei seinen degussa barren noch kaufbelege hat.


    bei 100 jahre altem Handelsgold, dass man zur Kommunion von opa geschenkt bekommen hat,
    erübrigt sich möglicherweise so ein zettelkram.
    das gleiche gilt sicherlich für anonym hinzugekauftes handelsgold.


    ein bei pro aurum im ladengeschäft dazu gekauftes Reichsmark oder Kronenstück, ist von den Pretiosen aus Opas Erbschatz nicht zu unterscheiden.


    Von daher: ja, zum handelsgold.


    im gegensatz zum krügerrand oder maple leaf ist das sicher kein perfektes fluchtgeld,
    falls es in deutschland wieder zu einer dikatur kommt und man in südamerika oder taiwan nochmal bei Null
    anfangen muss.


    und es wird (siehe 100 euro stücken) möglicherweise nicht die gleichen guten aufkaufpreise haben wie mapples und krügerrands.


    aber ich denke, ein bischen handelsgold sollte man haben.
    gut gefallen mir die Österreichischen 100 Kronen stücke.
    (ja, ich oute mich: mein Opa war Sudetendeutscher und lebenslang gefühlter k.u.k.-Österreicher):
    Das 100 Kronen stück ist fast eine Unze Gold. da hat man nicht so viel spread wie bei den kleinen münzen.


    Die englischen Souvereigns sind sicher noch sehr gut, da sie nicht nur alt sind, sondern auch international
    recht gut angenommen werden düften. Bei schweizer vrenlis bin ich mir nicht sicher.


    alle anderen Sachen sind m.E. Liebhaberei. Falls ich Millionär wäre: oje, da wüsste ich schon,
    was für ein teures Hobby ich hätte. ich würde warscheinlich alles sammeln.


    aber da es ja nicht um Liebhaberei geht, sondern um Vorsorge für den Worst case +
    Absicherung von Frau und Kindern, bleibt es bei mir bei einem kleinen Anteil handelsgold.

    wenn ich ein festes einkommen hätte: ja, dann würde ich nachkaufen.


    da ich variabel bin, habe ich in Q2 und Q3 heftig investiert,
    so dass ich eigentlich, jetzt wo wieder frisches fiat money reinkommt, nicht nachkaufen müsste,
    sondern nur rechnungen bezahle und nach hinten verschobene ausgaben tätige.


    aber irgendwann wird der Punkt kommen, wo man wieder echtes Geld übrig hat:
    und dann heist es wieder "Anlagenotstand".


    warum sollte man irgendeiner halbbankrotten Instutution Geld für 1% Zinsen borgen,
    bei gleichzeitig 8% Inflation, 20% asset price inflation und 30% wahrscheinlichkeit, dass man das Geld nicht mehr zurück bekommt.


    und dann wird man wieder bei EM landen, egal ob Gold dann 800 oder 900 euro pro unze kostet.


    ich denke mal ab 1300 euro pro unze werde ich statt Gold andere assets kaufen, die noch unterbewertet sind:
    dass können sogar Nahrungsmittel zu eigenen Verwendung sein.


    spätestens, wenn wir eine echte Consumer Price Inflation sehen, wird es sich lohnen, Hundefutter und Socken auf vorrat zu kaufen.


    auch die 800 euro / unze werden uns irgendwann als schnäpchen erscheinen, so wie die unglaublichen 500 euro/ unze in älteren Foren-beiträgen.


    die unzenpreise werden nicht von uns gemacht, sondern vom big money, dass in den kommenden monaten ohne mit der Wimper zu zucken, milliardenbeträge an erspekuliertem und gedrucktem Geld in Gold konvertiert,
    egal zu welchem preis.

    bei marginalen veränderungen rechtfertigt sich der Staat überhaupt nicht.
    Bei Veränderungen oberhalb der Wahrnehmungsschwelle, wird vorher eine öffentliche Diskussion aufgebaut.


    im übrigen handelt der Staat mit relativ wenig Sachverstand, zumindest mit weniger Sachverstand als die private Wirtschaft.


    bei allen Veränderungen im Preis gilt die Preis-Absatzfunktion:
    bei niedrigeren Preisen steigt der Absatz, bei höreren Preisen fällt er.
    irgendwo liegt das Optimum. (Prof. Hermann Simon "Power Pricing", Standardwerk)


    bei der Erhöhung der Tabacksteuer wurde erst nur eine kleine Erhöhung geplant.
    bei der Kabinettsdiskussion entschieden sich Schröder und die damalige Gesundheitsministerin für
    "wenn schon denn schon" eine ordentliche Erhöhung.


    ich habe nicht mehr die genauen Zahlen, aber es war eine relation wie: Verdopplung der tabacksteuer.
    danach einbruch der legalen Verkaufszahlen um 60%.


    Ein Forschungsinstitut hat deutsche Müllkippen durchsucht und festgestellt, dass 60 % der Zigarettenpackungen auf dem Müll unverzollt sind.


    Wenn man bedenkt, dass nur ca. 50% der Bevölkerung Zugang zu geschmuggelten Zigaretten haben,
    kann man also schlußfolgern, dass praktisch alle Raucher, die Zugang zu geschmuggelten Zigaretten haben,
    unversteuert zugreifen.


    (Das ist der regierung bekannt. eigentlich müssten sie die Tabacksteuern senken, statt dessen geht das geld, was früher Tabacksteunern waren an die organisierte Kriminalität).


    Beim Edelmetall:
    falls es nur die Optimierung der Steuereinnahmen geht, werden wir eine 7% Mwst sehen und eine Kapitalabschlagssteuer auf Verkäufe.


    falls es um eine generelle Erschwerung des Goldhandels geht, oder sachunkundige Entscheidungen durchgezogen werden, dann wird es 19% Mwst geben.


    da es aber in anderen Ländern Gold mit 0% Mwst gibt, dürfte ein reger Gold-Tourismus einsetzen.


    Nachdem Anfang der 90er jahre Theo Waigel zur Finanzierung der deutschen Einheit die Kaffee-steuer eingeführt wurde, gab es viele leute, die sich Kaffee in Holland gekauft haben.
    (bei einer aldi-packung Kaffee a 2,50 beträgt der Steueranteil inzwischen ca. 1,28 euro --- hatte ich irgendwann mal errechnet).


    Noch heute ist es verboten aus anderen Ländern Kaffee ohne Kaffeesteuer zu importieren - EU-Recht hin oder her.
    ein paar packungen für den eigenbedarf darf man wohl mitnehmen,
    aber nichts, was sich wirklich lohnt.


    ----


    ich vermute allerdings, dass es für eine Gold-Steuer schon fast zu spät ist,
    da schon zu viele menschen auf das Thema aufmerksam geworden sind.
    In einer CDU/SPD Koalition wäre eine MWst auf Gold wahrscheinlich schnell gekommen,
    bei einer FDP/CDU Koalition wird es wohl zu keiner Änderung des Status quo kommen.

    reinführung könnte ein teil des vor steuereinführung gekauften goldes wieder auf den markt gelangen um gewinne mitzunehmen -> tendenziell fallender preis

    dazu haben Deutsche tendenziell zu wenig Gold.


    egal wieviel Gold deutsche auf den markt werfen: es wird nicht ausreichen, um den Weltmarktpreis zu verändern.

    die brittiswche zeitung "Telegraph" berichtet in einem Absatz eines Artikels en passent,
    dass der Pensionsfond der englischen Notenbank ALLE Anleihen mit festen Zinssatz verkauft hat
    und statt dessen inflation protected schatzanleihen gekauft hat.


    (note that the Bank of England’s own pension fund has got rid of almost all its Gilts, buying inflation protection instead).


    http://blogs.telegraph.co.uk/f…d-the-civilization-shift/


    Wenn der Koch sein eigenes Essen nicht mehr ist, dann ist etwas faul.

    die bundesbank hat gestern ihren Finanzstabilititätsbericht für 2009 herausgegeben:


    er beginnt mit den worten:


    Im Spätsommer 2008 befand sich das internationale
    Finanzsystem am Rande eines Zusammenbruchs.
    Angesichts einer wachsenden Zahl
    existenzbedrohender Schieflagen von systemisch
    relevanten Finanzinstituten und insbesondere
    im Gefolge der Insolvenz der US Investmentbank
    Lehman Brothers schienen die
    Risiken aus einer individuellen Investorenperspektive
    buchstäblich unkalkulier bar zu werden.



    aha.


    wenn ich mir mit einem Jahr Abstand die Presse ansehe,
    dann lag Dr. Eichelburg mit seiner - sicher etwas überzeichneten Sicht der Dinge näher
    an der Realität als die FAZ.


    kompletter download


    http://www.bundesbank.de/downl…abilitaetsbericht2009.pdf



    der rest des dokuments enthält brisantes material:
    die Bundesbank schreibt, dass in 2010 deutsche Banken ungefähr 50-70 mrd euro werden abschreiben müssen.



    den link zu diesem bericht habe ich übrigens in der englischen Presse gefunden,
    nicht in der deutschen Presse


    Zitate:


    Zudem sind weitere erhebliche Belastungen
    des Finanzsystems bereits jetzt absehbar.
    Es überwiegen nach wie vor die Abwärtsrisiken.



    ...


    Für die Finanzstabilität wäre hierbei vor allem
    eine langwierige Stagnationsphase in den wichtigsten
    Volkswirtschaften problematisch.


    (wie jetzt, Stagnation? Das hatte Merkel doch ausgeschlossen...)


    Ein solches Zyklusmuster
    ist keineswegs unüblich, sondern kennzeichnet
    gerade Rezessionen im Zusammenhang mit
    Finanz krisen. Diese haben sich in der Vergangenheit
    oft als besonders tief und hart näckig
    erwiesen.


    (na, da will die Bundesbank Marktteilnehme rund Regierung auf etwas vorbereiten...)



    In einem solchen ungünstigen Fall könnten
    zudem negative Rückkoppelungsprozesse zwischen
    Realwirtschaft und Finanzsystem erneut
    an Dynamik gewinnen.

    (...das habe ich hier im Forum und bei dr. Eichelburg auch schon mal gelesen.
    Im Ton zwar drastischer, aber in der Sache ähnlich)



    Die außergewöhnlichen stützenden und stimulierenden
    Maßnahmen haben als unvermeidliche
    Nebenfolge zu Lasten geführt, die das
    Gemeinwesen künftig zu tragen hat. Sie
    bergen daher erhebliche mittel- und langfristige
    Risi ken. Dies gilt in erster Linie für die in
    vielen Industrieländern rapide gestiegene
    Staatsverschuldung...



    Es ist entscheidend, dass die Erwartungen
    der Marktteilnehmer hinsichtlich einer
    stabilitätsorientierten Geld- beziehungsweise
    einer tragfähigen Fiskalpolitik fest verankert
    bleiben. Andernfalls wären ungünstige Auswirkungen
    auf das Zinsniveau sowie die
    Risikoaufschläge an den Kapitalmärkten die
    unaus weichliche Folge.
    Dies würde über
    schwächere Investitionsausgaben das Wachstumspotenzial
    zusätzlich belasten. Nicht zu
    unterschätzen ist auch die Gefahr, dass die
    Marktteilnehmer die Möglichkeit des Abwälzens
    von Verlusten auf den Staat in ihrem Verhalten
    antizipieren.


    (Na das ist ja richtig starker Toback von der Bundesbank:
    Klartext: bei drohendem Staatsbankrott entstehen so hohe Risikoaufschläge auf alle
    Schuldformen, dass die hohen Zinsen alles abwürgen.
    Die Banken planen schon mal mit ein, Verlust auf den staat abzuwälzen)


    Das ungünstigste Szenario
    besteht in einem zeitlichen Zusammenfallen
    des Tiefpunkts im Kreditzyklus mit dem entsprechenden
    Bedarf an Wertberichtigungen
    und einer eventuellen neuerlichen Schwächephase
    im Marktzyklus mit einbrechenden operativen
    Erträgen.


    (Erfahrungsgemäss wird der "real case" aus ungünstigestes Szenario in Publikationen eingewebt,
    dann jedoch erstaunlich genau besprochen)


    Was haltet Ihr von der Idee? ich sehe keine Nachteile, nur Vorteile fuer alle. Was sagt Ihr?

    so lange sie das mit einer Sammler ausgabe von 10.000 stück machen, ist es eine nette Idee.
    Aber mitten in einer Goldhausse 1000 euro stücken auszugeben, die zu fast 100% mit Gold gedeckt sind,
    an sowas kann kein staat ein Interesse haben.
    Sinn der derzeitigen Geldsysteme ist ja, das Horten von Geld zu verhindern, z,B. durch eine ständige leichte Inflation.


    gibt es die spanischen 200 euro stücken für 200 euro ausgabepreis?


    ich vermute, dass der stattliche sammlermarkt in d-land bei derzietigen Goldpreisen einbrechen wird.
    Möglicherweise ist ein hoher Nennwert, die einzige Möglichkeit, den Sammlermarkt am Leben zu erhalten.
    in diesem falle rechne ich aber nicht mit 330.000er Auflagen:
    sonst würde pro Auflage 0,3 Mrd euro goldstandard-bargeld erschaffen werden.


    Nicht umsonst gibt es in Frankreich viel mehr Münzen und viel kleinere Auflagen.
    da gibt es viele Münzen, die nur eine 500er Auflage haben.

    ...gerade in dem Verkaufsthread gesehen: vollständige Sammlung 100 euro münzen im Tausch gegen Krügerrand oder Fiat.
    da haben wir wohl ,mit dieser Diskussion die "Flucht aus den Goldeuros" noch beschleunigt ?

    Ich bin mir ganz sicher, dass dieser Faktor nicht mal im Ansatz stimmt - der ist viel zu konservativ dargestellt.
    [smilie_blume]

    dazu mustt Du nicht bis nach London gehen: auch die Sparkasse Pforzheim, die "Goldkonten" betreibt konnte einem Konto-Inhaber sein Gold nicht zeigen und stotterte dann rum,
    dass es erst gekauft werden müsse, wenn er es wirklich sehen/haben/ausliefern will.


    Stell Dir vor, ich würde mit Brennholz handeln:;
    ein paar Kunden kaufen Brennholz, lassen es sich aber nicht ausliefern.
    da ich mir eine Brennholzknappheit nicht vorstellen kann und in meinem Wahn glaube,
    als Brennholzhändler den Markt zu überblicken, stelle ich den Kunden Rechnungen aus,
    berechne Lagergebühren pro Jahr,
    aber ich kaufe das Brennholz erst, wenn sie es ausliefern lassen wollen.


    das ist beim Gold natürlich fahrlässig, da es eine Versicherung für den Worst Case ist.



    Als im Frühjahr dieses Jahres die deutsche bank dringen 35 tonnen gold brauchte,
    die sie leerverkauft hatte, ohne es zu besitzen,
    hat die EZB ausgeholfen.


    Irgendwann wird es mal einen "Papiergold-Skandal" geben.
    aber kein Mensch weis, wann.
    Das hat auch damit zu tun, dass ein Großteil der Goldkäufer sich auch mit Papiergeld-auszahlungen abspeisen lassen, die 200 dollar über spot liegen.

    Klar, wenn es ein ChefANALyst der Bremer Landesbank sagt, muss es stimmen.
    Entscheidend ist ja was hinten rauskommt, hat doch schon die Kohlrübe gesagt oder so ähnlich.


    Dubai ist ein Immobilien-Schneeeballsystem gewesen und die Letzten beissen die Hunde, nützt auch gesundbeten von den analen Finanzdeppen nichts. Hat auch soooo'nen Bart.

    Hellmeyer hat einen sehr guten Durchblick und hält ab 2012 einen Zusammenbruch des Systems und währunsreform durchaus für möglich. er ist derzeit der einzige Bankenanalyst, dessen Berichte ich ähnlich aufmerksam durchlese, wie Analysen von Marc Faber.