Beiträge von Dr_Meyer


    hmmm ...
    und was schließt Du daraus, wenn ein Händler schreibt, dass eine bestimmte Münze (die er selber im Sortiment hat) nachgefragt sei :hae:

    ich will ja nicht ausschließen, dass es auch mal die Wahrheit ist, wenn die bei Westgold schreiben,
    Krügerrands und Maples würden gut laufen,
    aber da ich selbst in der Industrie bin, gehe ich davon aus, dass es so ist, wie überall:
    die "Empfehlung des Hauses" und der Bestseller, sind meistens ein Stück Fleisch kurz vor dem Verfallsdatum
    oder ein Produkt, was sich in den Lagern türmt.

    @Doc
    ein kleiner Insider Tipp ;)
    Wer mal richtig Geld verdienen will....muss in Silber investieren.
    Da kannst du Tele-Atlas als nette Episode ansehen. :D


    Sanfte Grüße
    Der Misanthr :whistling: p

    kann sein, kann auch nicht sein.
    ich habe silber, da die fundamentals gut aussehen,
    ich habe es teils physisch, teils etf,
    aber ich habe nur eine kleinere Position, da ich mir beim Silber nicht so sicher bin wie beim Gold.


    gold ist geld. aber beim silber bin ich mir nicht sicher, ob es wieder geld wird.


    mit Gold besitze ich nicht einen knapper werdenden Rohstoff wie iridium, platin oder rhodium oder Silber.
    sondern Gold ist Geld.
    Und des ist ein ganz anderes Ding, sein Vermögen in eine andere Währung zu konvertieren,
    als es in einem knappen Rohstoff "einzufrieren".

    abu dabi oder dubai hatte einen recht spät aufgelegten staatsfond (2007 ?)
    der zudem auch noch zu 90% gelevered wurde,
    d.h. auf 10 eigene dollar haben sie sich 90 geborgt,
    da gleichzeitig keinerlei absicherungsstrategien betrieben wurden, hat der staatsfond milliarden miese gemacht.
    aktuellen stand weis ich aber nicht.

    Update zu diesem Thema:


    ich hatte dieses Thema bewusst langfristig angelegt.


    Kern des Themas war, dass Gold in einem langfristigen Bullenmarkt ist, der damals ( 30 sept) gerade erst begonnen hatte. Und dass
    ein Investor, der von 1997 bis 2009 noch konventionell unterwegs war,
    gegenüber einem frühen Goldinvestor noch nicht wesentlich Territorium verloren hatte.


    Auch damals stellte sich die Frage, ob man noch einsteigen kann, da Gold doch mit 680 euro / 990 dollar doch schon so teuer ist und der Markt heissgelaufen ist.


    Wie bei Aktien gilt:


    Die Qualität der Firma, ihrer produkte oder der Bilanz ist sekundär:


    die Aktie steigt, wenn mehr Leute sie kaufen wollen und Verkäufer nicht unter Druck sind.
    Die Aktie fällt, wenn die Verkäufer unter Verkaufsdruck stehen, die Käufer dagegen nur limitiert und zu niedrigsten Preisen kaufen.


    während des Tiefpunktes der Baisse wandern die Aktien dann aus den Händen der Zittrigen in die Hände der Hartgesottenen.
    Während der Hausse verkaufen die Hartgesottenen die Aktien an die Zittrigen.


    Es kommt langfristig also auf die Qualität der Wertpapier-Besitzer an.


    Da die Goldhausse so lange dauert, sieht man auch mehrere, sich überlagernde Tendenzen:
    in Deutschland befindet sich inzwischen schon einiges Gold in den Händen der Zittrigen.
    Die nicht nur Zittern, wenn der Goldpreis fällt, sondern auch die erste beste Gelegenheit mitnehmen,
    um ihr Gold mit ein paar Prozent gewinn zu verkaufen.


    Auf dem physischen Markt ist die Qualität der Goldbesitzer recht schlecht: Westgold meldet,
    dass auf 3 Käufer 1 Verkäufer kommt.
    In Q1/Q2 waren das noch ein Verhältnis von 1 zu 16.


    Ein ganz anderes Bild zeigt sich beim Blick auf den Gold-Spot-Chart in Dollar:
    http://isht.comdirect.de/html/…=6m&sCat=IND&sSym=GLD.FX1


    seit der Veröffentlichung der Nachricht, dass die indische Notenbank 200 t Gold gekauft hat,
    geht der Chart ohne Rücksetzer hoch.


    Dass heisst, dass alle derzeitigen Goldkäufer an Comex und Londoner Börse nicht im Traim daran denken, ihr bei 1100 dollar erwobenes Gold bei 1150 dollar wieder zu verkaufen:
    wenn es größere Mengen Käufer gäbe, die bei 50-Dollar-Sprüngen Gewinne mitgenommen hätten,
    dann wäre der Chart gezackelter.


    Irgendwann wird natürlich eine Korrektur kommen:
    wenn der Spekulant sein Kursziel erreicht hat, dann verkauft er.
    das ist der Grund, weshalb nach der grandiösen Hauptversammlung mit dem höchsten Gewinn der Firmengeschichte der Kurs der Aktie fällt:
    alle Spekulanten haben das Unternehmen getrackt und auf den hohen Gewinn spekuliuert,
    der Kurs steigt,
    aber wenn dann das Ergebnis da ist, verkaufen Spekulanten und suchen sich ein neues Spekulationsziel.


    Dass Gold derzeit (ende nov) keinen Rücksetzer macht,
    bedeutet entweder,
    dass die aktuell dazu gekommenen Spekulanten ein weit höheres Kursziel haben (1200? 1300 ? 1500?)
    und/oder
    dass die hinzugekommenen Käufer sehr gute, hartgesottene Käufer sind, die keinerlei Interesse daran haben,
    ihr gerade erst erworbenes Gold wieder zu verkaufen.


    vermutlich sind es Investoren, die durch den Kauf der indischen Notenbank ermutigt wurden in Gold einzusteigen.
    (Es gibt Vorbild-Investoren wie die Quandts, Frau Kladden oder Warren Buffet,
    denen Anleger folgen. die indische Notenbank ist im Nov zu so einer Art Vorbild-Investor geworden.


    Nach der Nachricht über das Schließen des Barrick Hedge Books und der Independance Story über die neue Ölwährend gab es jeweils einen Push- und danach Drückungen und Gewinnmitnahmen.


    Seit der Story über die Inder gab es keine Gewinnmitnahmen und keine Drückungen, die im 6-Monatschart sichtabr wären.


    Falls die Marke von 1200 dollar nachhaltig überschritten wird, könnte das vielen zögernden Investoren als Kaufsignal dienen: das kann bedeuten, dass die Kurs so schnell von 1200 auf 1250 geht, dass man nicht mehr reinkommt.
    Denkbar wäre aber auch, dass das erreichen des Kursziels von 1200 dollar für einige "long" spekulanten schon ein Kursziel ist, so dass es einen Rücksetzer gibt.


    von daher gilt: mit mehreren Käufen Positionen aufbauen (z.B. mit xetra gold), die dann irgendwann in physisches Gold eingetauscht werden.

    t Du so nicht vergleichen:


    Die 9 Milliarden aus dem Goldverkauf sichern das Fortbestehen der Institution IWF und die Gehälter für die kommende Zeit.

    Deine Meinung in allen Ehren, aber die zahlreichen Ankündigungen des IWF beim Goldverkauf sprechen eine andere Sprache: hier gingt es darum, den Goldpreis unter Druck zu setzen:
    ein Dutzend mal wurde die Nachricht gestreut, beim letzten Mal hat jedes Regionalradio schon die Nachricht gebracht.


    Absolut kein Widerspruch


    bin einfach nur der Ansicht, dass ein halbe Unze noch akzeptabel ist .


    Und jetzt schau dir an, was gerade so auf den Markt geworfen wird (auch im GSF)

    Grundsätzlich stand ich den 100 euro-Münzen positiv gegenüber. Mir gefallen sie.
    wenn ich Millionär wäre: dann hätte ich sie alle, aus Freude am Besitz.


    Natürlich ist eine Unze eine Unze: aber so lange die Aufkaufpreise für zwei 100 euro halbunzer weit unterhalb der Aufkaufpreise für Unzenmünzen liegen, ist für den Aufkäufer eine Unze aus 100 euro münzen weniger als eine normale Unze wert.


    wer derzeit 10.000 euro in deutschen 100 euro münzen gebunkert hat, braucht sehr lange, um sie einzelon zum spotpreis zu verkaufen oder er akzeptiert die niedrigen Aufaufspreise bei pro aurum & Co.


    ich habe mir alles durchgelesen, nochmal überlegt.


    Da mein Anlagegold zwar von mir erarbeitet und erspekuliertes geld ist, ich damit aber Frau und Kinder absichern will, muß ich den Hobby-Gedanken und die "Lust am besitz" verdrängen.
    d.h. ein Krügerrand mit etwas Patina oder eine Lunarmünze bleibt der Gipfel des Genusses.


    Ich denke, eine Mini-Position 100 euro stücken sollte man haben: wer weis, wie das Leben so spielt.
    Falls wir auf Anlagemünzen nochmal 19% Mwst sehen, könnte es sein, dass die 100 euro stücken als offizielle Zahlungsmittel ungeschoren bleiben und sich zur liquidesten Anlagemünze in D-Land entwickeln.
    Aber für alle anderen Fälle sehe ich bei den 100 euro münzen gegenüber anderen Gold-Investments eine Under-Performance.


    Ein gutes haben die Münzen: egal, wer sich das mit den 100 euro münzen ausgedacht hat und warum: allein durch die 100 euro Münzen wurden in den letzten Jahren 46 Tonnen Gold in den deutschen Markt gedrückt.
    Das ist fast soviel wie in Q1 und Q2 2009 in D-land als Investment Gold gekauft wurde.
    Und ein Großteil der Käufer haben sich - schon durch den Besitz - mit dem Thema Gold auseinandergesetzt.


    (Nur schade, dass sich so viele bei der ersten besten Gelegenheit schon wieder von ihrem Gold trennen).

    ich habe ja nichts gegen eine gut gepflegte Paranoia, aber ein 10-Punkte Plan zum System-Reset hat insgesamt wenig wert.


    Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass Papierwerte, denen kein Eigentum zugeordnet ist (zB Papiergeld),
    aber auch Schulden (Giralgeld = 90% Schuldgeld) und Anleihen in schwierigen inflationären Zeiten Kaufkraft verlieren.


    Und es war durch die Geschichte immer wieder zu beobachten, dass der Staat in schwierigen Zeiten seine Bürger enteignet.
    Klassischen Beispiel ist Spanien, dass im 17. Jh. nicht nur mehrere Staatsbankrotte hinlegte (wobei Gläubige leer ausgingen). Im Inneren wurden alle wirtschaftlichen Aktivitäten mit so hohen Steuern belegt,
    dass quasi jegliche wirtschaftliche Aktivität erstarb.
    Innerhalb von 100 Jahren wurde aus einer Weltmacht ein Armenhaus.


    Der Resetknopf ist ein Märchen: Argentinien hat mit dem Staatsbankrott und der Hyperinflatioin die Chance gehabt, neu anzufangen, aber 8 Jahre später stehen sie fast wieder an der gleichen Stelle.


    Es gibt Länder in Südamerika, die seit Jahrzehnten eine galoppierende Inflation und ein zerrüttetes Staatswesen haben.
    Da die Deutschen von ihrem Staat mehr erwarten, könnte es hier etwas härter abgehen, als in Ländern in denen der Staat traditionel nichts zu melden hat.


    In Serbien gab es innerhalb von 2-3 Jahren ein paar mal neue Scheine.
    d.h gerade, wenn sich die Leute an die neuen Scheine gewöhnt hatten, gab es wieder neue,
    bei denen drei Nullen gestrichen waren.


    es kommt also weniger darauf an, ob es neue Geldscheine gibt, sondern ob eine Gesellschaft genug Regenerationskraft hat, um ihr Gemeinwesen wieder auf die Füße zu stellen.
    Russland hat sich nach Hyperinflation und Staatsbankrott wieder neu erfunden,
    Mexiko geht es Jahre nach der Peso-Krise schlechter als früher, hunderte Journalisten werden ermordet,
    dass Land wird gerade von den wirtschaftlich potentesten Unternehmern der Region - den Drogenkartellen -
    "übernommen".


    Frankreich war nach den vielen Kriegen des 18 Jh mit 70% des GDP verschuldet. Die Verschuldung des Landes und das Auspressen seiner Bürger führten zur Französischen Revolution.
    Das geltendmachen des Gleichheitsgrundsatzes bedeutete weniger, dass der Dritte Stand auch gerne Degen tragen wollte, wie der Adel,
    sonders dass Adel und Kirche steuerbefreit waren, und alle Steuern vom dritten Stand erbracht wurden.


    Der Reset des Systems und die Neu-Ausbalancierung des Systems fast 10 Jahre gedauert und viele Köpfe gekostet.


    Von daher hilft für die Zukunft nur, die Augen aufzuhalten.


    Falls es hart auf hart kommt, kann es nützlicher sein, eine zusätzliche Sprache zu sprechen, als Gold zu besitzen.

    Hawn - die Laus hier ist die zunehmende Gewinnmitnehmer-Angsthasenmentalität hier im Forum.


    War noch nie so ausgeprägt wie in jüngster Zeit [smilie_happy]

    wenn jemand auf gehebelten Investments oder Calls sitzt: gerne
    Ich habe meine Gold Calls auch schin verkauft.
    aber bei physischem Metall kann ich das wenig verstehen.
    Das lädt doch geradezu zum Aussitzen ein.


    Laien-Investoren sollten sich mal die Kurven von Kupfer, Zink, Zucker etc ansehen:
    die Reflationierung ist in vollem Gange. alles wird teurer.


    schlimm wäre es, wenn alles steigen würde, nur Gold nicht,
    dann könnte man sich als Privatanleger nicht mit Gold absichern.


    aber so leben wir in der besten aller Welten: die Reflationierung (und Inflationierung) läuft,
    und Gold bietet schon lange bevor die Konsumentenpreise massiv steigen,
    einen guten Schutz.

    unter den silberzehnern sind manche recht hübsch, wenn auch sehr konventionell.
    bei den gold-euros habe ich noch nicht so viele in der hand gehabt.


    mit den prägetechniken der australier können sie nicht mithalten,
    ich finde sie trotzdem ok.


    vermutlich wären anleger, sammler und prägestätten aber glücklicher, wenn
    es eine echte anlagemünze gäbe und daneben sammler münzen mit kleineren Auflagen.

    Zukunft der 100 euro goldmünzen

    Derzeit sehen wir eine Goldhausse des Big Money: angeblich sollen 400 Unzen-Barren sehr knapp sein.
    Krügerrands, Mapple Leafs und alle anderen Standard-Anlagemünzen sind im Preis an den Spotpreis angepasst und notieren höher. Aber anders als vor einem Jahr, gibt es Unzenmünzen und kleinere Barren im Überfluss.

    Es gibt aber eine Goldanlage-Klasse, an der die Hausse des Jahres komplett vorbeigegangen ist:
    Die 100 euro Goldmünzen.

    Im Frühjahr kosteten die 100 euro Münzen etwa 385 euro, während standard-Unzen gleichzeitig zu 725-30 euro zu haben waren. Es gab immer einen deutlichen Aufschlag der 100 euro münzen gegenüber den Standard-Unzen-Münzen, ca. 20-30 euro pro Unze und erst recht gegenüber Barren.


    (wegen „Sammleraufschlag“, „limitierte Serie“)

    Wer im Frühjahr Gold-Unzen-Münzen oder Barren gekauft hat, könnte sie nun, nach einem halben Jahr mit 60-75 euro Gewinn verkaufen.

    Nur an der 100 euro Münze ist die Hausse komplett vorbei gegangen:
    Der Ankaufspreis bei pro aurum war 360 euro, bei westgold 380 euro: Trotz Goldhausse: mehrere Euro Verlust.

    Vor 2 Tagen konnte man bei westgold fünf 100 euro münzen für insgesamt 2000 euro kaufen, also für einen Unzenpreis von 800 euro.
    Zeitgleich kostete ein Degussa 1 Unzenbarren etwas mehr als 800 euro.
    Die 100 euro Sammlermünzen werden mit Abschlag gegenüber Standard-Barren gehandelt.

    Die Gesetze von angebot und nachfrage lassen sich nicht aushebeln:
    Während am Londoner Spot Markt 400 Unzen Barren schwer gesucht sind, überfluten Kleinanleger die Münzhändler mit den 100 euro Münzen, die darauf reagieren und die Ankaufpreise senken bzw unten lassen


    Wie sieht die Zukunft der 100 euro Münzen aus?

    Ich habe mir mal die Auflagen angesehen:
    http://www.goldsammler.eu/goldmunzen/brd_eurogold.html

    Im Laufe der Zeit sind die Auflagen von jährlich 500.000 stück auf 330.000 stück runtergegangen. Derzeit sind nun knapp 3 Mio 100 euro halbunzenstücke im Markt.

    Interessanterweise liegt die jährliche Auflage aller 100 euro Prägestätten höher als z.B. die 2004er Auflage des Krügerrands: 74.000 stück.

    Die australischen Lunar-Münzen mit wechselnden Motiven haben deutlich geringere Auflagen:
    http://www.silber.de/auflage_lunarserie.html
    16-18.000 pro jahr



    Es sieht so aus, als ob den deutschen 100 euro stücken ihre Zwitterstellung zwischen Sammler und anlagemünze nicht so gut bekommen ist.

    als echte Anlagenmünze müssten die 100 euro stücken besser verfügbar sein,
    dass man auch 100 auf einen streich kaufen kann.
    Den ganzen Quatch mit Einzelversand und Box und Zertifikate könnte man sich dann natürlich sparen.

    Falls die 100 euro Münzen so was wie Sammler Münzen sein wollen, müsste aber die Auflage dringend runter: 50.000er Auflage wie in Frankreich z.B.

    Oder es müsste so was geben wie die 100 euro „Semeuse“ in Frankreich:
    Ein 100 euro stück zum ausgabepreis von 100 euro, dass zu 70% durch den Metallwert gedeckt ist.

    Dieser Weg wird derzeit schon mit den Silber 10ern gegangen.

    Wie geht es mit den 100 euro münzen weiter?

    Werden sie sich noch mal erholen und wieder teurer als Unzen-Barren notieren?

    Oder sind sie in so schwachen zittrigen Händen, dass mit ständigen Überflutungen des marktes zu rechnen ist?
    Dann wäre die Unterseite des Marktes erst durch den Einschmelzwert von 17 euro pro gramm gedeckt.

    Das unentschiedene Konzept der 100 euro Goldmünzen führte schon in diesem Jahr dazu,
    dass die neuesten „Trier“-Münzen überall wie Sauerbier angeboten wurden.

    Trotz der gesunkenen Auflage sieht es so aus, als ob es einfach nicht mehr 300-400 Tsd Münzsammler in D-land gibt, die mal locker 410 euro übrig haben, um ihre Sammel-Leidenschaft zu befriedigen.
    Und für Kapitalinvestoren mit leichten Hang zum Sammeln, macht die Lunar-Serie mehr Sinn.


    Vorteil der 100 euro Goldmünzen könnte sein, dass sie bei einem Goldverbot außen vor bleiben. Ein Staat kann schlecht seine eigene Währung verbieten.
    Und den Sammlern erst Zertifikate über Limitiertheit und Echtheit ausstellen und danach die Münzen als „Kapitalanlage“ einkassieren geht schlecht.

    Von daher ist es sicher nicht ganz falsch, ein paar von den Dingern zu haben.

    Sammlerwert?
    Einen echten Sammlerwert dürften die wohl erst bekommen, wenn bei Goldpreisen ab 2000 euro/unze dann ca. 80% der Auflage eingeschmolzen werden, um in Barrenform in chinesischen Tresoren zu landen.

    Oder nach dem Ende des Euro? Von wegen „abgeschlossenes Währungsgebiet“.

    Es könnte natürlich auch sein, dass die 100 euro zur Lieblingsmünze des Dump Money werden, auf dem Höhepunkt der Goldhausse.
    Ich vermute aber eher, dass dann eher der Krügerrand (wie 2008) mit Aufschlag gegenüber anderen Anlagemünzen gehandelt wird.

    Ich bin etwas unschlüssig:
    Derzeit notieren die 100 euro Münzen mit deutlichem Abschlag gegenüber allen anderen Halbunzern und Unzenmünzen, sowie und mit leichtem Abschlag gegenüber Unzenbarren


    Wo geht die Reise hin? Werden wir in einem Jahr Notierungen von 5% über dem Einschmelzwert sehen oder werden die 100 euro stücke wieder den „Sammlerzuschlag“ herausarbeiten?

    Ich habe eine ganze Weile überlegt, bin aber unschlüssig.


    Gibt es hier auch noch andere, die sich wie ich noch winden, jetzt in den sauren Apfel zu beißen und "dermaßen teures" Gold zu kaufen





    Es war schon immer zu teuer. Bei 600€, bei 650€, bei 700€ ... Wer immer wartet bis es billiger wird, der wird nie einen Einstieg finden. Schau mal in den Gold Nachfrage Threat, da fragen alt gediente Mitglieder nach Angeboten ... Denen war es wohl auch bei Preisen von 300€ zu teuer und sie haben gekauft ... - Versicherungen kosten Geld, mal mehr mal weniger!



    Tja, das ist der Stoff aus dem Börsen-Geschichte gemacht wird: Angst und Gier.
    Die Angst, nicht im Markt zu sein wenn der Kurs steigt, die Angst nicht den tiefsten Zeitpunkt zu erwischen, die Angst geld zu verlieren,
    die Gier, ohne Arbeit ein Vermögen zu machen.


    ich hatte mir mal am 30.9. die Mühe gemacht, eine größer angelegte Kaufempfehlung für Gold in Forum zu stellen und etwas zu belegen.
    "Gold aus Sicht eines Aktieninvestors: die Hausse hat gerade erst begonnen"
    Gold aus Sicht eines Aktieninvestors: Die Hausse hat gerade erst begonnen


    Damals war Gold über 1000 dollar ausgebrochen, es war danach jedoch wieder deutlich unter 1000 dollar gefallen.
    Und in euro tat sich gar nichts: da stand Gold mit 680 euro pro unze ende September schlechter als im Juni 2009.


    Eichelburg bekam dauernd Post von den "Goldjammerern", die ihn inständig um Informationen baten, wann den endlich die Stützungskäufe der Chinesen kommen.


    Schnee von Gestern: soll man jetzt noch in den Gold-Markt?


    Das kommt extrem auf die persönliche Situation und die Erfahrung an.


    Ein brillianter Daytraider mit allen entsprechenden Tools wird es sicherlich schaffen, sich mit zertis und calls in dem markt einzukaufen.


    In dem alten thread damals hatte ich mal geschrieben, dass Gold sicher nicht das leichteste Investment ist:
    Staaten und Notenbanken sind gegen Gold, gegen die Bank zu zocken erfordert starke Nerven
    Wenn der Kurs einer Aktie steigt, wird der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens alles machen, damit die gute Laune der
    Investoren anhält.
    Beim Gold ist es genau umgekehrt: einige der größten Goldminen und Goldbesitzer denken Tag und nacht darüber nach,
    wie sie den Kurs drücken können.


    Ich denke, dass jeder der kurzfristiger als 2 Jahre investiert sein will, am Goldmarkt nichts verloren hat.


    wer kein Gold hat, sollte immer ein wenig Gold als Versicherung gegen den Worst Case haben.


    Das ist so, als ob man Krebs in der Familie hat: wenn Vater und Mutter an Krebs gestorben sind,
    dann sollte man eine Lebensversicherung haben, für den Fall, dass man auch Krebs bekommt.
    Wie teuer die Police ist, ist eigentlich egal.


    Zwischen dem Krügerrandpreis heute und dem Krügerrandpreis vor beginn der Hausse liegt etwas mehr
    als die Kosten für einen Tankfüllung eines Mittelklassewagens.


    Wer kein Gold hat, für den gibt es keine Entschuldigung, nicht heute eine Unzen-Münze zu kaufen.
    Gibt es irgendwo noch eine Vollkaskoversicherung?
    Kann man canceln: auf einen Horizont von 5 Jahren ist es sicherer, dass das Fiat Money System zusammenbricht,
    als dass ich einen Unfall habe.


    Der Versicherungsschutz für den Ausfall des Fiat-Systems beginnt sofort wenn man die Unzen in der Tasche hat.


    Wer derzeit in den Goldmarkt einsteigen will, weil er soviel Momentum hat:
    Vorsicht.
    Bei der VW Aktie wusste damals auch niemand, warum sie steigt. Das mit dem Merckle-Shortszqueeze kam
    erst viel später raus.


    ich könnte mir vorstellen, dass es derzeit einen gewaltigen Gold-Shortzqueeze gibt.


    aber falls wirklich die Mutter aller Shortzqueezes ansteht und alle Leute, die an der Comex in Gold long gehen,
    sich ihre Barren ausliefern lassen, rechne ich eher damit, dass Gold einfach mal für 2 Wochen vom Handel ausgesetzt wird.


    Und danach bekommen einfach alle, die Long gegangen sind, barausgleich zum mittelkurs der letzten drei Monate
    oder irgendwas anderes Fieses.


    wer Barren oder Xetra Gold hat, kann das aussitzen. wer mit calls gearbeitet hat, würde verlieren.


    Gold ist kein Markt wie alle anderen.


    Staaten und Notenbanken sind keine fairen Verlierer.


    (Ich habe Anfang der Jahres auf den Turn Around irischer Banken gewettet. Mit Bank of Ireland habe ich meine Einsatz verachtfacht.
    Anglo-Irish Bank wurde verstaatlicht, der Handel der Aktie wurde ohne Vorankündigung ausgesetzt,
    der PR-Manager der Bank weis nicht, ob Aktionäre je eine Entschädigung sehen werden und der irische Finanzminister beantwortet keine Briefe und keine
    Mails.
    Auch mit Alstom habe ich schonmal einen üblen Kapitalschnitt erlebt, als der Staat die Privatinvestoren rausgedrängt und quasi enteignet hat


    Niemand kann anonym gekauftes und sicher gelagertes Gold per dekret für ungültig erklären,
    aber dass die Long-Investoren von der Comex die großen Gewinner der Gold-Hausse sind,
    ist noch nicht sicher...)


    -----------------------------


    man könnte vielleicht eine größere Position physisch kaufen und sich gleichzeitig mit einem Put bis Q3 2010 gegen erhebliche Rücksetzer absichern.
    So eine Strategie würde wahrscheinlich Vermögen bewahren, aber nicht großes Vermögen schaffen, da der Put-Schein ja auch bezahlt werden muss.


    Oder man kauft über einen ETF in mehreren Positionen einen Gold-Mittelkurs über 6 Monate zusammen.


    aber jetzt voll einzusteigen, vielleicht auch noch gehebelt, um in 8 Wochen mit 10% plus auszusteigen,
    ist ein pures Glückspiel.
    (ich mache sowas manchmal mit Mini-Beträgen: die Bilanz ist eher durchwachsen)


    wer kein erarbeitetes, sondern erspekulierties Geld einsetzt, kann natürlich alles machen:
    wenn man mit Aktien im letzten halben Jahr 40% Plus gemacht hat, der kann natürlich jetzt voll in Gold wechseln.
    Ein Rückschlag im Gold wird weniger heftig ausfallen, als ein Rückschlag bei Aktien.


    Ist Gold zu teuer?
    Als Gold bei 270 Dollar stand, hat Deflations Guru Prechter einen Absturz auf unter 200 dollar vorausgesagt.
    Billig sind immer nur die Kurse vom vorletzten Jahr.


    Ich habe mir 2003 oder 2004 in Südspanien tolle handgemachte Schuhe für 30 euro gekauft.
    Schuhe vergleichbarer Qualität kosteten damals in Spanien 40-60 euro.


    heute? 120 euro? 200 euro?
    allein durch die Inflation, die Geldmengenaufblähung steigt der preis

    Interessanter Artikel aus dem WSJ auf GATA zur Nachfrage amerikanischer Investoren nach dem gelben Metall.
    So langsam fehlt es an Lagerkapazitäten. :D


    A mad rush as gold bugs get the boot


    Wer kann, der kauft in God's Own Country.
    In God Gold we trust.

    sehr wichtiger Artikel: ohne Meldung über mangelnde Lagerkapazitäten wäre der Goldmarkt noch mysteriöser.


    Derzeit kaufen keine Kleinanleger, auch die Zuflüsse zu den ETFs sind gering,
    von daher ist es gut zu sehen, wo das Gold landet: als physische Barren bei amerikanischen Anlegern.


    wenn HSBC kleinere Investoren rausschmeist, die "nur" 100 gk lagern, haben sie irgendwo bessere neue Kunden.
    vielleicht Hedge fonds und Big Money.


    Dass der SPDR Fond nie über lager-Probleme berichtete, sollte mistrauisch machen.

    da ich vom Münzen sammeln keine Ahnung habe, lasse ich es.
    ich erinnere mich, dass hier jemand im Forum war, der auf Kredit Gold kaufen wollte,
    allerdings fabrikneue Münzen, bei denen er einen zukünftigen Sammlerwert vermutete. (ich fand das etwas waghalsig: zum einen wegen des Kredits, zum anderen bin ich bei fabrikneuen "Sammler" Münzen generell mistrauisch. =


    im späten fühjahfr kostetet eine 100 euro münze bei westgold 385 euro und ein maple leaf 730 euro.


    den maple leaf könnte ich jetzt bei westgold für 789 euro mit gewinn in zahlung geben.


    das 100 euro stück könnte ich für 380 euro mit verlust in zahlung geben.


    das 100 euro stück ist mit seiner zwitter stellung zwischen sammler münze und anlagemünze offenbar an einer extrem ungünstigen stelle positioniert.


    aber vielleicht ist das ja der richtige zeitpunkt zum einstieg? Euro wird bald ein abgeschlossenes währungsgebiet sein :)
    sowas mögen sammler doch...

    "Eine europäische Institution habe zuletzt sogar, wenngleich im kleinen Maßstab, physisches Gold gekauft."


    http://www.welt.de/finanzen/ar…uer-das-gelbe-Metall.html


    Laut einer Quelle der Zeitzung welt, hat irgendeine europäische Notenbank oder Finanzinstitution Gold gekauft.
    Da eurpäische Notenbanken seit 2 jahrzehnten nur als Gold-verkäufer auftreten, ist das eine kleine Sensation,
    selbst wenn es nur die Notenbank von Lettland oder Luxemburgs wäre.

    Heute heute dieses Schreiben bekommen: mein Strompreis pro kwh steigt um 9,7 % (!) zum 1. Januar, also ein ganz schöner Schluck aus der Pulle... (Vattenfall) - Klasse, Einkommen sinkt, die Kosten, auf die es ankommt, steigen allesamt (Strom, PKV, Nebenkosten, Versicherungen) - passt ja perfekt zum Deflatsch-Szenario.
    Mal schauen, ob's mal wieder einen günstigeren Anbieter gibt...

    aber nicht flexstrom: ohne lange rumzulabern: Finger weg.
    Ich habe von denen noch Geld gekriegt: hat 7 Monate, 4 Einschreiben, 4 Telefonate gedauert, bis ich das geld wieder hatte,
    die wenden alle üblichen Tricks an, um Zahlungen herauszuzögern.
    Nochmal: Finger weg von Flexstrom.

    Und was ist mit der angekündigten Obama-Ansprache im (Weltweiten-)USA-Fernsehen am 27.11 ?


    Warum wurde eigentlich die Ausgabe der Silber-10er auf den 30.11 verschoben? Oder bedeutet dies - aufgehoben? Weiss die Bundesbank - was Obama, uns verkünden will - und spart sich lieber die Ausgabe der Silber-10er????

    Bundesbank 10er sind zu unwichtig: kleine Auflage, weltpolitisch ohne Bedeutung.
    Tja und mit der Rede: vermutlich der übliche Talk, mit dem er verlorengegangenes Momentum wiedererlangen will.
    sind irgendwann nicht auch wieder Wahlen?


    wenn es irgendwas wichtiges wäre, was die Märlte beeinflussen würde, dann wäre es am Wochenende.


    Das Ende des britischen Goldstandards und viele andere wichtige finanzpolitiosche entscheidungen wurden am Sonnabend angekündigt,
    damit die Märkte es bis Montag verdauen können.


    falls etwas wirklich wichtiges wäre, dann müssten die Börsen am Freitag geschlossen werden.
    Das ist zwar möglich, aber viel einfacher ist es, wichtige Reden am Sonnabend zu halten.


    Von daher: wohl nur Politikergeschwafel.

    Die Elite will womöglich das Internet vorübergehend abschalten. Da ein erneuter Wirtschaftseinbruch nur eine Frage der Zeit ist - ein Sündenbock muß darum gefunden werden. Dazu passen auch die News der letzten Tage (Greenshots, Aufschwung, bla bla). Die einzige Infoquelle wäre dann Mainstream (TV+Radio+Zeitung). Da kann schnell wieder neue Schweinegrippe-Panik aufkommen... Mainstrem reagiert nicht rational - das hat man schon bei Klimakollaps, Finanzkollaps und Schweinegrippekollaps miterlebt...

    Schweinegrippe kann ich nicht mehr hören: bei uns in der Straße haben alle Kinder Schweinegrippe: Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten: das wars,
    nach 2 Tagen ist der Spuk vorbei, ich habe übrigens auch gerade Schweinegrippe:
    wenn ich nicht wüsste, dass ich mich bei meinem Sohn angesteckt hätte, würde es sich anfühlen wie Halsschmerzen nach einem Fußballspiel.
    ein bischen Kopfschmerzen, aber wie man an meinen Postings heute sehen kann, es es nicht mehr als eine Erkältung.


    bin wahrscheinlich immun, da ich schon ein paar üble echte Grippen hatte, aber die Schweinegrippe ist echt ein Witz.
    zumindest im Vergleich mit dem, was ich sonst bei ner Virus Grippe hatte.

    Habe irgendwann mal gelesen, dass die Chinesen, wenn die wollen, in Amerika die Kraftwerke an und ausknipsen können, wie sie wollen.
    In den 20er Jahren gehört es bei jedem Putch und jeder Revolution zum guten Ton, das Hauptbahnhof und Telegraphenamt besetzt wurden.
    Heutzutage könnte ein Angriff auf die Datenverbindungen ein Land mehr schädigen als ein klassischer Bombenangriff.


    wer könnten die Netz-angreifer sein? Iran? China? Terroristen?
    ich entsinne mich, dass es 1 jahr vor dem zweiten Irak-Krieg einen Financial Times bericht gab, dass ein Irak-Krieg absolut sicher sei und UK und USA das Ding durchziehen, egal ob der Irak kooperiert oder nicht.
    ich habe damals (Gottseidank) alle meine Calls verkauft und nur aktien im depot gelassen, die sich nach dem Krieg wieder erholt haben.



    auf die Märkte übertragen würde es aber bedeuten, dass die eine hälfte der anleger extrem vorsichtig ist und anleihen und Gold kauft,
    während die andere Hälfte Geld ohne ende in die Aktienmärlte pumpt.


    wäre nicht ganz logisch.


    oder ein Bank Holiday Szenario? Pleite aller Banken und Liquidierung aller Bankguthaben oberhalb eines 100.000 dollar caps? Gitalgeld und Bargeld wird geschoren,
    und Staatsanleihen kommen besser weg?


    Egal welcher Virus die Zinsen der US Staatsanleihen auf 0,0 % getrieben hat: auch ohne Paranoia kann man feststellen, das hier irgendetwas ungesundes im Busch ist.


    Wie gesagt: es gab bisher nur zweimal 0-Zinsen auf Staatsanleihen in den USA: 1938 und Ende 2008, in beiden Fällen gab es gute Gründe für die Null-Zinsen.