Beiträge von Precious

    Hallo,


    ich muss zugeben mich eigentlich nicht so sehr für Numismatik zu interessieren. Dennoch keimte bei mir der Wunsch auf, neben Anlagemünzen zumindest ein besonderes Stück zu besitzen. Dabei geht es mir hauptsächlich um das Alter der Münze, genauer gesagt suche ich ein Stück aus der Antike. Hat jemand ein paar gute Links zu der Thematik bzw. kann mir jemand einen guten Händler empfehlen?


    Gruß

    Noch besser wäre, wenn man die Kirche enteignet, und alle Pfaffen und Religionslehrer einsperrt.
    Die haben in den letzten 2000 Jahren genug Schaden angerichtet.

    Amen.


    Nicht genug dass ich in der Schule als Atheist schon mit Ethik-Unterricht gefoltert wurde, jetzt schlägt irgendso ein Depp noch eine Ethik-Steuer vor... :wall:
    Mir geht dieses Drecksland immer mehr auf den Sack, ich denke langsam wird es Zeit sich eine nettere Heimat zu suchen - die ein oder andere Alternative gibt es ja noch...

    Also im Moment weiß ich nicht was ich darauf antworten soll. Der Satz, dass Du als Staatsbürger "evtl." "irgendwelche Pflichten" haben "könntest", schockiert mich total.

    Mir fallen tatsächlich gerade keine Pflichten ein, die ich als für mich verbindlich ansehen würde. Ich habe als Mensch für mich gewisse ethische und moralische Grundsätze, und einige davon mögen sich zufällig mit wie auch immer definierten Bürgerpflichten decken - aber dem Staat gegenüber fühle ich mich a priori zu nichts verpflichtet. Wir leben doch de facto im Faschismus, das gilt so ziemlich für die gesamte westliche Welt (und den großen Rest ebenso). Da will ich nicht wirklich Mithilfe leisten.



    Glaubst Du wirklich, dass Du bei einer Währungsreform (die vermutlich völlig überraschend kommen würde) NICHT dein privates Eigentum auf höfliche (oder gewaltsame) Anfrage aushändigen mußt?

    Ach jetzt hör doch auf, was man nicht alles "muss".... Du lässt wohl auch den GEZ-Mann rein? :D

    Aber wenn ich unsere Infrastruktur mit der eines Entwicklungslandes wie die USA vergleiche, haben wir uns Geld wenigstens ziemlich sinnvoll ausgegeben

    Im Vergleich zu den USA ist das auch nicht besonders schwer.



    Gruß

    Zurück zu den Aktiva des Staates. Eine enge Definition läßt nur den Wert der staatlichen Unternehmensbeteiligungen und des Bundesbankgoldes zu. IMHO völlig falsch. Im prinzip sind die Aktiva des Staates alle unbeweglichen Vermögensgegenstände innerhalb der Staatsgrenze und noch viel mehr. Bei einer Währungsreform enteignet der Staat sogar das Geldvermögen und tauscht es gegen seine Schulden. Dies wird aber von den Bürgern, egoistisch wie sie sind, gar nicht gerne gesehen, weil sie nicht begreifen wollen, dass ein deutscher "Staatsbürger" nicht nur Rechte sondern auch Pflichten gegenüber dem Staat hat.


    Bei allem Respekt, aber spinnst du oder hab´ ich nur die Sarkasmus-Tags übersehen? Wir haben hier immer noch das Recht auf privates Eigentum. Solange das noch gilt kann eben dieses Eigentum nicht gleichzeitig noch dem Staat gehören. Ergo kann Privatvermögen auch nicht den Aktiva des Staates zugerechnet werden. Womöglich habe ich als Staatsbürger tatsächlich irgendwelche Pflichten gegenüber dem Staat, aber mein Eigentum auf Anfrage auszuhändigen gehört mit Sicherheit nicht dazu. Aber wenn du das machen willst... ich werde dich nicht davon abhalten deinen staatsbürgerlichen "Pflichten" nachzukommen [smilie_happy]


    Gruß

    Ich könnte mir vorstellen dass Staatsanleihen nach dem großen Knall wirklich niemand mehr haben will. Aber das kümmert mich derzeit noch überhaupt nicht - wer weiß schon wie die Welt in fünf oder zehn Jahren aussehen wird? Das ist eine typisch deutsche Krankheit, immer schon alles möglichst zehn Jahre im voraus zu planen :wall:
    Ich halte es für viel wichtiger möglichst flexibel zu sein, das bedeutet für mich z.B. keine Immobilie am Bein zu haben. Die Geschichte zeigt dass sich die Dinge sehr schnell ändern können. Ich weiß nicht mal in welchem Land ich in fünf Jahren wohnen werde...


    Gruß

    Ich würde nicht behaupten dass eine Hyperinflation unmöglich ist. Papiergeld kann in unbegrenzter Menge erschaffen werden. Ob wir tatsächlich eine Hyperinflation erleben werden steht natürlich auf einem anderen Blatt, ich würde vermuten dass vorher schon der Reset-Knopf gedrückt wird. Wie du aber bereits angemerkt hast spielt es auch keine große Rolle ob die Inflation einige hundert oder einige millionen Prozent beträgt - in letzterem Fall braucht man eben noch zusätzlich ne Schubkarre ;(


    Gruß

    Ich halte es nicht nur für möglich, sondern für unausweichlich. Viel relevanter ist die Frage nach dem wann. Dass es in 100 Jahren keinen Euro und keine EU mehr gibt ist sicher. Ob es jetzt aber 5, 10 oder 50 Jahre dauert bis das passiert kann derzeit wohl niemand sagen. Ich hoffe ja dass das Ende eher früher als später kommt. In jedem Fall denke ich dass wir den Euro früher los sind als die verdammte EU. Dem Euro gebe ich in seiner derzeitigen Form keine zehn Jahre mehr, dazu sind schon zu viele Pleiteländer an Bord. Griechenland z.B. rechnet mit einem Staatsdefizit von sage und schreibe 12,6% dieses Jahr - wie lange soll das gut gehen?


    Gruß

    Ich habe das quasi in die Wiege gelegt bekommen, meine Großeltern väterlicherseits haben große Teile ihres Vermögens in Gold angelegt, und als Enkelchen habe ich zu Weihnachten und Geburtstag auch immer diese güldenen Münzen bekommen. Tja, die wussten noch dass man in Papiergeld nicht blind vertrauen sollte. Ich kann mich noch erinnern selbst als Kind schon fasziniert gewesen zu sein und Stolz auf meinen eigenen "Gold-Piratenschatz" :D
    "Wirklich" für Gold interessiert habe ich mich lange Zeit trotzdem nicht. Ich wusste dass ich welches habe, aber welche Rolle Gold spielt(e) war mir nicht klar. Auch unser Geldsystem hat mich nicht weiter interessiert. Wir leben ja im Kapitalismus und haben freie Märkte und so, das muss ja also alles ok sein - dachte ich damals bzw. hätte ich gedacht wenn es mich überhaupt interessiert hätte.
    Mein persönliches Erwachen kam kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase. Irgendein Magazin hatte die Überschrift "Werden wir jetzt alle reich?", und plötzlich habe ich gespürt dass da was nicht stimmen kann. Reich (im materiellen Sinn) zu sein bedeutet mehr zu besitzen als der Durchschnitt. Wenn alle reich sind ist daher niemand reich. Tatsächlich ist das Kartenhaus dann ja auch kurz darauf zusammengebrochen. Das mich mein Gefühl damals nicht getäuscht hat ermunterte mich dazu, mich intensiver mit Wirtschaft(sgeschichte) und dem Geldsystem zu beschäftigen. Das hat mir dann schnell entgültig die Augen geöffnet. Seither lässt mich das Thema nicht mehr los.


    Gruß

    Ich habe selbst kein Schließfach. Wenn ich eins hätte, würde ich da aber nur wichtige Dokumente u.Ä. lagern, mit Sicherheit keine EMs - dafür fehlt mir mittlerweile das Vertrauen in die Banken/den Staat. Zuhause in der Wohnung EMs zu lagern ist mir allerdings auch zu heikel - da muss man dann eben kreativ werden und sich Alternativen ausdenken. Verbuddeln ist sicher nicht die schlechteste Idee, allerdings sollte man sich gut merken WO :D

    Ach, zum Gold kaufen braucht man keinen Mentor...
    Ein paar Dinge musst du für dich erstmal klären, da kann dir (finde ich) auch niemand wirklich helfen, das sollte jeder für sich selbst entscheiden:
    - Welchen Anteil deines Vermögens willst du in Edelmetalle investieren? 10% halte ich (insbesondere in Zeiten wie diesen!) für das absolute Minimum. Bei mir persönlich ist der Anteil weit höher, manch einer ist fast komplett in EMs investiert. Mit der Suchfunktion findest du bestimmt einige gute Threads zu dem Thema.
    - Wieviel davon in Gold, wieviel in Silber (Platin, Paladium) investieren? Auch hier scheiden sich natürlich die Geister. Bei mir sind es ca. 75% Gold, 25% Silber. Persönlich sehe ich bei Silber das höhere Gewinnpotential, da das Gold/Silber-Ratio historisch betrachtet recht hoch ist. Gold hat den Vorteil der höheren Aktzeptanz (Krügerrand & Co sind selbst dem Durchschnittsbürger eventuell ein Begriff, bei Silber sieht das meiner Erfahrung nach noch etwas anders aus). Zudem hat man bei Gold viel Wert auf kleinem Raum. Mit 20 Goldmünzen kommt man im Ernstfall leichter durch die Flughafenkontrolle als mit 35kg Silber (allein schon weil man für gewöhnlich nur 30kg Gepäck haben darf [smilie_happy] ). Ist allerdings wohl nicht für jeden relevant bzw. nicht jeder ist so pessimistisch was mögliche Ereignisse in der Zukuft anbelangt. Ich hoffe aufs Beste aber versuche auch für ein worst-case Szenario gerüstet zu sein. Da will ich nicht gänzlich ausschließen dass ich D irgendwann mal schnell verlassen möchte weil es hier zu ungemütlich wird.
    - Welche Goldprodukte du kaufen willst. Ich selbst bin Fan von Anlagemünzen, vor allem Pandas, Philharmoniker, Kängurus und Krügerrands. Ich hatte allerdings das Glück, diese Leidenschaft sozusagen in die Wiege gelegt zu bekommen - meine Großeltern haben mir seit meiner Geburt zu Weihnachten und Geburtstag Goldmünzen geschenkt. Unter 1 Unze wird das Aufgeld ziemlich hoch, daher solltest du dir überlegen vielleicht nur alle 2-3 Monate eine 1oz Münze zu kaufen statt jeden Monat eine viertel oder halbe Unze.


    Kaufen kannst du hier im Forum, bei den bekannten Händlern (Proaurum, Westgold,... und natürlich auch bei kleineren Münzhändlern so sie denn einen guten Ruf haben. Dank Google und dem Goldseiten Forum sollte es leicht sein Händler in deiner Umgebung zu finden.



    Grüße,


    Precious



    P.S. Willkommen im Forum!

    :D ,, wer Anderen nüscht gönnt ,, kann nie nicht wirklich Glücklich oder reich werden :D iss so :D

    Nie hast du etwas Wahreres gesagt, Ali!
    Das bestätigt mir einmal mehr, dass es im Prinzip nur einer einzigen Regel (oder vielleicht besser Grundeinstellung) bedarf um gut durchs Leben zu kommen: Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. Passenderweise auch gleich Goldene Regel genannt :D
    Der gute Kant hat das dann nochmal etwas komplizierter formuliert ("Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne" - die Philosophen unter euch könnten einwenden dass es kein zulässiger Vergleich ist, in der _Praxis_ läuft es aber aufs Selbe hinaus), meine Mutter etwas einfacher (Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem andern zu).
    Ich habe mich meistens daran gehalten und bin bisher sehr gut damit durchs Leben gekommen.

    Saufen die deshalb alle, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen und sich vor Langeweile betäuben?


    Sowas hängt wohl von mehreren Faktoren ab, aber ich würde vermuten dass Betäuben aus Langeweile bei nicht wenigen eine große Rolle spielt.
    Davon abgesehen finde ich die These dass alle Hartz4ler saufen reichlich gewagt ;)

    weiss einer wie dicht das ist, das heisst das spezifische Gewicht von ferro-tungsten?


    15g/cm3?)


    Das kann man so genau nicht sagen. Ferro-Tungsten ist eine Legierung, da müsste man die genaue Zusammensetzung kennen. Im Netz werden Werte zwischen 14,5 - 18 g/cm3 genannt. Reines Wolfram hat eine Dichte von 19,25 g/cm3 (Gold 19,32 g/cm3).


    Wenn diese Wolfram-Geschichte weiter um sich greift besorg ich mir die nötige Ausrüstung (in einem anderen Thread hatte jemand einen Link zu irgendsoeinem 50.000€ Gerät gepostet mit dem man die Münzen komplett "durchleuchten" könnte) und biete einen Prüfservice an - könnte sich _sehr_ lohnen falls Panik um sich greift und es keine zuverlässige "Homemade"-Lösung gibt ;)

    Gute Antworten von meinen Vorpostern. Ich hatte die ursprüngliche Frage allerdings anders interpretiert, im Sinne von wann ist es am profitabelsten/sichersten EM in etwas anderes zu tauschen. Ich werde einen Teil verkaufen wenn ich der Meinung bin dass a) die "Katastrophenschutzfunktion" von EMs nicht (mehr) wichtig ist (wahrscheinlich weil die Katastrophe dann hinter uns liegt - wobei dann die Frage ist ob ich überhaupt noch Gold habe und es nicht in den schweren Zeiten tauschen musste) und b) es interessanter erscheinende Anlagen gibt. Momentan sehe ich für mich keine der beiden Bedingungen erfüllt.