Beiträge von Smithm

    Ja, die bösen Unternehmer, Abschreiben und den Staat prellen :rolleyes:


    In der Praxis sieht das etwas anders aus, da gründest Du ein Unternehmen, generierst auch entsprechend Umsätze, kaufst Maschinen, kommst aufgrund der Anfangsinvestitionen gerade so mit der Kohle hin. Dann macht Vater Staat die Rechnung auf und sagt Dir wie toll Du verdient hast und dass er gerne seinen Anteil hätte, weil Du Deine Investitionen halt nur zu einem Bruchteil steuerlich geltend machen kannst. Entsprechend werden die Vorrauszahlungen angepasst und schon steht Deiner eigentlich gesunden Fa. das Wasser bis zum Hals.


    Dann kriegst Du ´ne Anzahlung für ´nen Großauftrag und musst für die vom Kunden geforderte Bürgschaft bei der Bank mit Deinem letzten Hemd haften.


    Verkaufste mal ˋne Anlage nach Russland, musst Du Dich der Compliance Abteilung der Bank gegenüber rechtfertigen, warum Du Kohle von diesem Pariastaat erhältst.


    Ja, das Unternehmerdasein ist schon eine reine Abzocke an der Gemeinschaft.

    Wir haben eh kein Problem auf der Einnahmenseite sondern auf der Ausgabenseite. Wenn hier etwas „Unfug“ ist, dann die Forderung nach „unbegrenzt progressiv wachsender EK“. Macht nichts, man kennt ja den unersättlichen Ruf Leviathans.


    Ich verstehe, dass nach Kirchhoff stufenweise besteuert werden könnte, aber wo bleibt da der Anreiz nach zusätzlicher Leistung?


    Viel schlimmer ist das Problem der kalten Progression und das ist durchaus ungerecht und unsozial, um das zu beheben bräuchte ich aber nicht den Spitzensteuersatz anzuheben. Es wäre schon hilfreich Berufspolitikertum zu verbieten und auf natürliche Autoritäten zu setzen, welche - entsprechende Leistung vorausgesetzt - gerne auch wie in der freien Wirtschaft entlohnt werden dürften. Aber das Erkaufen von Wählern findet aktuell eh sein Ende, weil man absehen kann, dass mittlerweile mehr Wähler benachteiligt als bevorzugt werden. Bleibt nur noch eins, das Wahlrecht für die noch nicht so lange hier Lebenden.

    Ein unbegrenztes Wachsen der EK bedeutet, dass der Steuersatz sich 100 % annähert, das ist absurd und Gedankengut schlimmster sozialistischer Prägung. Nebenbei funktioniert das auch nicht, weil der hoch besteuerte Mittelstand, welcher - wie bereits geschrieben - schon jetzt den Karren zieht, dann noch höher besteuert werden würde.


    Die Leistungsträger, die innovativ tätig sind und mit ihrem Einsatz für qualitativ hochwertige und innovative Produkte, Deutschlands Wirtschaft überhaupt erst mit der noch restlich verbleibenden positive Grundausrichtung versehen, sollte man nicht vertreiben. Irgendwann bleiben nur noch gering besteuerte Konzerne (welche den Staat durch Lobbyisten und der Drohung der Verlagerung von Arbeitsplätzen erpressen) und gering verdienende Netto-Zahlungsempfänger übrig. „Wer ist John Galt?“


    Und, der Fisch stinkt immer vom Kopf, genauso ist es aber andersherum, ohne fleißige, erfolgreiche und strebsame Unternehmer kann ein Unternehmen keinen Erfolg haben, da kann der Schweißer so gut schweißen, wie er will, wenn das Produkt nicht passt.

    Jeder Unternehmer muss für zukünftige Risiken Rückstellungen bilden und in seiner Bilanz ausweisen. Jede kluge Hausfrau geht genauso vor.


    Nur Vater Staat muss das nicht, bei ihm reicht eine triviale Aufstellung der aktuellen Kosten und Einnahmen, mehr nicht <X


    Seine einzige Sorge ist, dass am Jahresende nur bloß kein Heller übrig bleibt, um damit Schulden zu tilgen oder sich auf Belastungen in der Zukunft vorzubereiten. Und nun sage mir keiner, wir hätten ja 2017 die scharze Null geschafft [smilie_happy]

    Post vom 30.12.17
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    Also nochmals zum Mitschreiben:So lange wie die Eliten die Bargeldabschaffung betreiben, werden diese mit ALLEN MITTELN Kurssteigerungen bei EM zu verhindern suchen.

    So freu Dich doch, wenn Du das erkannt hast und nicht auf kurzfristige Spekulationsgewinne angewiesen bist, dann hast Du eine unterbewertete Anlageklasse entdeckt, in welche es sich lohnt weiterhin zu investieren.


    PS: Und mit der betriebenen Bargeldabschaffung gerätst Du auch nicht in Konflikt, weil Du ja keines mehr hast :whistling:

    Man verbessert also durch zusätzliche Zahlungen in dieses System nicht seine finanzielle Situation - sondern man entlastet mit diesen Zahlungen den Staat von Verpflichtungen. Darum dürfte es hauptsächlich gehen.

    Nein, es geht unter dem Strich nur darum, mehr abzupressen als zuvor. Jedenfalls unter´m Strich. Linke und rechte Tasche jetzt nicht separat betrachtet.

    Ich rechne deshalb (eigentlich schon seit vielen Jahren) mit der Einführung einer Einheitsrente.

    Wie sollte es auch anders gehen, nur wird man das Kind nicht so nennen. Die ehemals besserverdienenden Rentner werden über die kalte Progression, die Inflation und das geringere Rentennivau enteignet, die Schlechterverdienenden werden aus anderen Töpfen bezuschusst, damit es irgendwie halbwegs zum Leben reicht.


    Und das ist noch die gute Prognose, bei der Schlechten reicht es dann von vorne bis hinten nicht mehr zum menschenwürdigen Dasein, geschweige denn, dass man in Kaufkraft gerechnet auch nur im Entferntesten das bekommt was man eingezahlt hat.


    Ehemals stolze Menschen, degradiert man so entgegen jeglichem Rechtsverständnis, zu Bittstellern und Allmosenempfängern.

    Die Entwicklung ist unausweichlich ...


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    "Und auch in Deutschland liegt das Verhältnis bei bedenklichen 2,7 (Arbeitnehmer zu Renter) zu eins. Bis zum Jahr 2050 dürfte es auf 1,5 schrumpfen. Wenn zwischen 2021 und 2033 die einst geburtenstarken Jahrgänge in Deutschland in Rente gehen, wird die arbeitsfähige Bevölkerung binnen einem Jahrzehnt um 14 Prozent sinken."



    PS: Um zu Thema zurück zu kommen. Man wird ja nicht Goldbug, weil das System so schön stabil ist.
    PS2: Aber wir müssen uns doch eigentlich gar keine Sorgen machen, weil Mutti diese Problematik erkannt hat, holt sie uns leistungsfähige, junge Zuwanderer in's Land <X (die Wahrheit sollte jeder kennen, umso mehr sie holt desto schneller implodiert das System)

    Den jetzigen Rentnern geht es gut, jedenfalls verhältnismäßig gut, heißt so gut wird es nie wieder, jedenfalls nicht die nächsten Jahrzehnte.
    Wenn jetzt die Babyboomer verrentet werden und gleichzeitig noch die massiv steigenden Zahlen an aus-/ und inländischen Nettozahlungsempfängern versorgt werden müssen, braucht man nicht lange zu überlegen, was ein gut ausgebildeter junger Leistungsträger unternehmen wird.


    Genau @woernie die Menschen werden sediert, kaum einer steht auf, auch das wird sich ändern, aber dann wird es noch mehr zu spät sein als jetzt schon zu spät ist.


    apropos "kalte Progression" ...


    ...
    Dieser Spitzensteuersatz wird heute schon bei dem 1,3-Fachen des durchschnittlichen Vollzeiteinkommens erreicht. In den 60er-Jahren musste man noch das 18-Fache des Durchschnittseinkommens verdienen, um unter den Spitzensteuersatz zu fallen.
    ...

    Da ich keine Ahnung hatte, um welche "Strahlen" es hier geht, habe ich mal gegoogelt, falls es sonst noch jemanden interessiert ...


    Seit dem Prägejahr 2015 erscheinen die kanadischen Anlagemünzen mit einem weiteren Sicherheitsmerkmal: Die vormals glatte Oberfläche des Maple Leaf wird nun von einem Muster feiner Linien durchzogen. Diese verlaufen strahlenförmig bis zum Rand. Breite und Steigung der Linen ergeben ein lichtbrechendes Muster.