Beiträge von Smithm

    Erst wenn der erst US Flugzeugträger versenkt wird und die G 20 Staaten mehrheitlich ohne den US $ ihren Handel betreiben ist Schluss mit lustig
    =
    entweder Krieg
    oder
    wirtschaftlicher Zusammenbruch

    So sehe ich es auch, leider ist die Antwort recht naheliegend ...

    Wäre schön, Du behieltest Recht, bin da leider weniger optimistisch. Man baut nicht den mit Abstand größten Militärapparat den die Welt je gesehen hat auf, ohne zu beabsichtigen, diesen auch für seine Zwecke einzusetzen.
    Außerdem wird man den permanenten Rückschritt bei der Möglichkeit weltweiten Tribut einzufordern, mit parallel verlaufendem Rückgang bei Wohlstand und Kaufkraft, nicht hinnehmen wollen.

    Ja, das wohl größte chinesische Problem soll die Verschuldung sein, aber:
    - die Gläubiger sitzen primär im Inland und sind Staatsbanken
    - die Schuldner sind primär Staatsunternehmen


    Das Problem wird der Staat also locker im Griff behalten, ein Fingerschnips und die Zentralbank kümmert sich um die Schulden.


    Das Problem liegt eh, wie schon so oft besprochen andersherum, wenn der Yuan zu stark wird, ist die Exportwirtschaft stark gefährdet. Aber auch hier hat der allumsorgende Staat in der Vergangenheit bewiesen, dass er versteht gegenzusteuern. Was andererseits natürlich auch Investoren abschrecken kann.


    Aber generell sehe ich das wie @Knallsilber, die weitaus größeren Probleme dürften auf der Dollarseite liegen. Gerade auch aufgrund der naheliegenden Tatsache, dass der träge Platzhirsch Marktanteile wird abgeben müssen, während der dynamische Newcomer solche hinzugewinnt. Deshalb auch meine Frage an @Bumerang.

    Denke, wenn an irgendetwas weltweit kein Mangel besteht, dann sind das Dollar.


    [Blockierte Grafik: https://upload.wikimedia.org/w…ven_in_Mrd._US-Dollar.png]


    @Jamie-Dimon


    Ich verstehe Deine Argumentation gar nicht. Wenn ein China-Öl-Gold Konstrukt geschaffen würde, wäre ein starker Dollar mit Sicherheit nicht das Problem.


    Und mit 3 Billionen Devisenreserven lässt sich schon was anfangen.
    Dass dieses "Vermögen" entsprechend entwertet ist klar, das liegt dann aber nicht am starken USD.

    Das Problem sind die fehlenden Realrenditen. Die Nominalrendite hilf überhaupt nicht, ...


    Ja, logisch.


    Das entscheidende an dem Thema ist, dass der wichtigste Preis in einer Marktwirtschaft, nämlich der Zins, so manipuliert wird, dass es zu den genannten Verwerfungen überhaupt erst kommen konnte. Hätte sich der Zins frei, in Abhängigkeit den Entwicklungen am Markt, bilden können, gäbe es die genannten Probleme nicht und wir hätten mit Sicherheit einen positiven Realzins. Nur hätten wir dann natürlich auch andere Probleme, wie eine ausufernde Staatsverschuldung, die nun durch Zwangsenteignung auf Kosten der Sparer (und da gehören natürlich auch die kapitalbildenden Pensionsfonds dazu) zurückgefahren wird.


    Hätte man eine langfristig und nicht auf Sicht lenkende Staatsführung, mit unabhängigen und restriktiven Notenbanken, hätten wir die ganzen Probleme nicht.

    O.K., hab's auch nochmals anderswo nachgelesen


    ...
    Als Pensionsfonds bezeichnet man in den USA gesonderte Vermögen, die Unternehmen und auch öffentliche Arbeitgeber zur Finanzierung ihrer Vorsorgeverpflichtungen bilden. Häufig übernehmen professionelle Fondsgesellschaften die Verwaltung der Gelder. Im Schnitt werden 60 % in Aktien und 40 % in Anleihen investiert. Die amerikanischen Vorsorgepools zählen zu den größten Investoren an den weltweiten Aktien- und Bondmärkten.
    Nicht nur in Deutschland muss man im jungen Alter bereits an die Altersversorgung denken. Auch die USA haben ein Problem mit der staatlichen Rente.
    Das einst hochgelobte System – die Finanzierung der Altersvorsorge über den Aktienmarkt – erweist sich als Strukturproblem seit dem der Aktienmarkt seit 2000 fällt. Für Ende 2002 wird erwartet, dass durchschnittliche Pensionsfonds eine Deckungslücke von 20 % aufweisen. Ende 1999 wiesen diese Pensionspläne demgegenüber eine Überdeckung von 31 % aus und die jährlichen Renditeerwartungen waren bi 9 bis 10 % angesiedelt. Viele Unternehmen müssen daher frische Mittel nachschießen, was die Gewinne belastet. Die US-Bilanzrichtlinien (US-GAAP) verlangen, dass Pensionspläne ausgeglichen sind.
    Übrigens: Natürlich gibt es auch US-Unternehmen, die ihren Mitarbeitern keine Pensionszusagen geben. Präsident Bush wollte seinerzeit einen Teil der Beiträge für die staatliche Rente in private Fonds umlenken. Mit zunehmendem Älterwerden der Rentner verschärfen sich die Probleme des staatlichen Umlagesystems. Nach Schätzungen sollen bereits 2016 die Rentenauszahlungen die Einnahmen übersteigen. 2038 wäre der staatliche Rententopf endgültig leer.


    O.K., scheint schon etwas älter zu sein der Bericht ...


    Das Problem ist ja immer dasselbe, es werden aufgrund der Null-Zins-Politik keine Renditen mehr erwirtschaftet.

    Max Keiser


    Ja @Bumerang bedeutet das doch, dass das Vermögen der Pensionsfonds auf der bereits verpfändeten Arbeitsleistung der Jüngeren in der Zukunft basiert. Tatsächlich herrscht in den USA aber ein Umlagesystem ähnlich wie hier auch. Dass bedeutet also, dass die Jungen, wenn das Vermögen der Fonds sich in Luft aufgelöst hat, dann doppelt bezahlen, oder aber die Alten weniger Rente bekommen.


    Wird wohl eine Mischung aus beidem.

    Derweil bietet man der kritischen Bevölkerung andere "Assets" wie beispielsweise digitale Währungen. Die Kohle die dort abgesaugt wird, fließ schon einmal nicht in EM und erleichtert den Drückern so ihr Handwerk.


    Aber die kommenden Verwerfungen werden sich nicht abwenden lassen, höchstens können diese nach hinten verschoben werden, jedoch um den Preis der immer größer werdenden Fallhöhe.


    Im Übrigen - siehe meine Signatur.

    Deutschland macht das Gegenteil von dem, was Staaten normalerweise tun, es handelt nicht zu seinem Vorteil.


    Warum nur? Böse Frage, ich weiß, politisch voll unkorrekt, weil der Fragende die unzulässige Absicht hat, die radikale rechte Antwort direkt zu implizieren.

    Frage : Warum kauft der Westen wohl kein Gold im Gegensatz zu China, Rußland und Co.?

    Weil dann die Drückerei von einem auf den anderen Tag ihr Ende finden, und das Schneeballsystem des ungedeckten Papiergeldes in sich zusammenbrechen würde.
    Was wiederum einen historisch in seiner Tragweite einmaligen Vorgang darstellen würde.

    Der ist in der Regel doch gar nicht fahrtüchtig.

    Falsch, meistens isser fahrtüchtig, weil Alkoholiker besser zurecht kommen wenn die Sucht befriedigt ist, nüchtern wird's problematisch, aber das kommt bei Juncker wohl eher selten vor.


    Und der Kurz hat das schon richtig gemacht, wie er den Juncker hat abblitzen lassen.

    Ich spiele auch langsam mit dem Gedanken, mindestens die Hälfte meines physischen Goldes und Edelmetallaktien zu verkaufen und auf Risiko zu gehen und über CFDs gehebelt Gold zu shorten oder besser noch den Dollaranstieg mitzunehmen..

    Hin-/ und Her macht Taschen leer ...


    Die ganze Idee erscheint mir wenig ausgegoren. Du kannst doch kein EM gegen Papier tauschen, liest Du hier denn gar nicht mit :hae:

    Traurig. Obwohl ich den Österreicherischen Verantwortlichen ebenso Wahlmanipulation zutraue wie unseren, ist es ein schlechtes Ergebnis. Sind zu wenig Vergewaltigungen, zu wenig Sozialmißbrauch etc. passiert, dass ihr lieben Nachbarn noch immer das U-Boot Kurz (Macron 2.0) oder noch schlimmer die SPÖ wählt?
    Ich hätte mir die FPÖ mit knappem Ergebnis hinter der ÖVP gewünscht. Schade. Es muss wohl noch viel schlimmer werden.

    Ich denke, viel besser hätten die Österreicher nicht abstimmen können:


    1) ÖVP ist unter Kurz erheblich konservativer als die CDU unter Merkel (ich weiß, der Begriff "Konservativ" ist in Verbindung mit der CDU eigentlich eh nicht mehr zu gebrauchen)
    2) Die national-konservative FPÖ erreicht mit 26 % aktuell doppelt soviele Wähler wie die AfD in Deutschland
    3) Die Grünen sind draußen
    4) Es steht eine konservative Regierungskoalition zu erwarten
    5) Wenn man die liberalen NEOS mit berücksichtigt, sind 2/3 der Abgeordneten im Parlament solche, die nicht dem vom Finanzierungsspielraum abgekoppelten sozial-gutmenschlichen Wahn unterliegen


    Im Vergleich zu Deutschland hat Österreich somit die erheblich bessere Entscheidung getroffen, natürlich muss man schauen was mittelfristig daraus wird und ob den Worten auch Taten folgen. Mir ist der Kurz ja auch etwas suspekt (aber welcher Politiker ist das nicht), werden wir ihn an seinen Handlungen bewerten.


    Unabhängig davon bin ich kein Kenner der österreichischen Politiklandschaft, wäre schön, wenn die Foristen aus Austria hier ihre Einschätzung einbringen könnten.

    Rechtsruck in Österreich [smilie_blume]


    Grüne raus [smilie_blume] (dort gilt die 4 % Grenze - aktuell bei 3,8 %)


    Vielleicht klären uns die österreichischen Foristen einmal auf, warum die gerade erst gegründete Liste (Peter) Pilz (Ex-Grüne), besser abgeschnitten haben, als die Grünen selbst?

    Am besten ist erstmal keine Informationen über die besagten Münzen bekannt zu geben, so ist die Wahrscheinlichkeit dann groß, hilfreiche Hinweise zu bekommen.


    Edit: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Du es ernst meinst, Standard-Ware kannste überall im Internetz nachgucken, beispielsweise hier