.. ist auf jeden Fall ein großer Unterschied, in der Kindeserziehung. Das Wichtigste hier ist, wie bei fast allem im Leben, meiner Ansicht nach der gesunde Menschenverstand. Mal sollte sich auch nicht von Hinz und Kunz reinreden lassen sondern sein Ding durchziehen, ohne dabei beratungsresistent zu sein.
Welcher Idiot hat es per Gesetz verboten seinem Kind bei gegebenen Anlass ein Ohrfeige zu geben, die wirkt manchmal Wunder und hilft Kind und Eltern, kleines Beispiel gefällig?
- habe mit meiner Frau und den 2 Kindern einen tollen Ausflug gemacht, ein Freizeitpark wo man körperlich gefordert wird und nicht nur irgendwelche Karussells besteigt
- alle hatten Spass und nachdem wir in den Wagen eingestiegen sind hat mein Sohn, damals ca. 3 Jahre alt, mich beim Festschnallen angespuckt
- ich habe Ihm dann klar gemacht warum das nicht geht und ihm auch gesagt, dass wenn er das nochmals tun sollte, er eine Ohrfeige bekäme (er wusste damals wahrscheinlich noch gar nicht was das ist)
- es kam wie es kommen musste, er hat mich daraufhin wieder angespuckt und bekam natürlich eine gepfeffert
- nun ja, ich bin nie wieder angespuckt worden und wenn mir nun irgendjemand diese Ohrfeige vorwerfen möchte, möchte ich ihm vorab mitteilen, dass ich ihn dann leider nicht ernst nehmen kann
Nun zur "positiven" Erziehung.
Zitat
Ich weiss nicht ob Erziehung gross einen Wert hat, die machen ja sowieso das nach, das man macht, nicht das, das man predigt.
- man sollte natürlich nur das predigen was man auch selbst vorlebt, alles andere macht natürlich keinen Sinn
- viel Liebe und Zeit, kein Abschieben der Kinder nur weil man ständig Zeit für sich selbst beansprucht (was natürlich auch mal sein muss)
- Versuch die Kinder zu Genügsamkeit zur erziehen (hier bin ich leider gescheitert, Omas / Opas, Mütter lassen sich diesbezüglich nur schwer disziplinieren)
- Versuch eigenständiges Denken zu erwecken, durch häufige Hinweise und Erklärungen zu Werbung, Medien, Politik, etc.
- wenig Fernsehen, komplett darauf zu verzichten halte ich für nicht praktikabel, man erzeugt Außenseiter die als Sonderlinge behandelt werden, das macht den Kindern oft sehr zu schaffen. Den theoretischen Ansatz komplett auf Fernsehen zu verzichten unterstütze ich, wir haben uns jedoch anders entschieden
- Bildung ist natürlich sehr wichtig, darum von klein auf spielerischer Umgang mit naturwissenschaftlichen und technischen Projekten. Entsprechende Experimentierkästen kann man gerade im Winter schön durchprobieren
- Sport, die körperliche Entwicklung sollte natürlich unterstützt werden, Schwimmen, Tennis, Fußball, etc., viel frische Luft
- vernünftiges Familienleben, Besuch & Feiern von und mit Opas / Omas / Tanten Onkels / Freunden, etc.
- vernünftiges Sozialverhalten, d.h. seine Kinder auch zu disziplinieren wenn sie andere stören oder beeinträchtigen (dazu fällt mir ein Spruch meiner Schwägerin ein "Kinder die gehorchen sind gebrochen worden" - unglaublich)
Habe fertig, obwohl mir bestimmt noch das eine oder andere einfallen würde.
Gruß
Smithm