Hallo leergut,
anscheinend hasst Du das fragliche Geld ja wirklich übrig. Wie wäre es denn dann mit einem neuen Hobby? Oldtimer machen Spass und stellen gleichzeitig einen Sachwert dar, der durchaus im Preis steigt. Die Szene ist inzwischen erstaunlich breit und vielseitig und die Akteure zählen eher zu den angenehmen Zeitgenossen.
Die konkrete Umsetzung ist natürlich nicht so einfach und erfordert in jedem Fall fundiertes Fach- und Marktwissen. Wer nun einfach ein solches Auto kauft, wird aus Investorensicht wahrscheinlich daneben liegen, der Spassfaktor bleibt davon jedoch unberührt.
Preislich fängt das Thema bei ein paar Tausendern an und die obere Grenze liegt im Millionenbereich. Das „normale“ Geschäft läuft so zwischen 20 und 100kE ab. Konkret wäre mit den genannten 10kE zumindest ein Einstieg machbar, z.B. ein Youngtimer (=Spekulation) oder eben eine Baustelle, d.h. was altes, halbedles als Restaurationsbasis (=Anlage).
Wenn du dazu noch die Idee von 18k (Posting 29) mit den Garagen aufgreifst, kannst Du beides kombinieren und einfach stehen lassen, es wird mehr wert. Zumindest war es bisher so und wie sich Anlagen, egal welcher Art, während dem Fall der Fälle und danach konkret entwickeln, weis heute niemand.
Was bleibt, ist die Sache, der Spass, neue Bekanntschaften (=Beziehungen zu teils interessanten Leuten) und eine interessante Freizeitgestaltung. Das Thema ist insgesamt vielseitiger als man denkt. Und noch etwas, es ist auch teilweise eine anonyme Anlage. Das Auto an sich, wenn es zugelassen ist, zwar nicht, jedoch die gezahlten Beträge. ![]()
Habe selber ein paar solcher Baustellen rumstehen und kann mich zur Zeit nicht so recht darum kümmern. Sorgen um einen Werteverfall mach ich mir jedenfalls keine. Im Gegenteil, die Krise wirkt deutlich als Verstärker und ich muss das entsprechende Geld nicht hektisch von Schief nach Schräg umschichten. ![]()