@ Wef
Ich betrachte eine Goldwährung, in diesem Falle eingeführt durch China, als strategisches Element die eigene Position zu stärken. Ich sehe das bezüglich der Möglichkeiten von China ein wenig entspannter als Du. Haben die westlichen Länder kein Bevölkerungsproblem? Massive Migration die sich nicht integriert kombiniert mit einer Alterpyramide die ebenfalls übel ausschaut ist kein Paradies. Die Vorteile einer weitestgehend homogenen Bevölkerung sind nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn das gegen ideologische Dogmen der westlichen "Eliten" verstößt. Zum anderen solltest Du nicht vergessen, China fährt eine "Zwangs" Einkind Politik. Die können jeder Zeit anordnen:
- so viele Kinder wie ihr wollt
- keine Abtreibungen mehr
Dadurch das der biologische Pool extrem groß ist, ist hier im Grunde eine viel bessere Basis für eine Regeneration geschaffen. Exemplarisch für diese Haltung möchte ich dabei den chinesischen Ex Verteidigungsminister Chi zitieren: „Selbst wenn ein Atomkrieg ausbräche, wäre dies für die chinesische Bevölkerung kein Problem. Sie würde sich innerhalb kurzer Zeit wieder vermehren.“ erklärt Chi. Die Verluste auf chinesischer Seite schätzt er in diesem Fall auf sieben- bis achthundert Millionen Menschen. Bei den USA würden die Opferzahlen jedenfalls bei ein- bis zweihundert Millionen liegen.".
Und die Bevölkerungsentwicklung in den USA trügt. Woher stammt der Bevölkerungszuwachs? Nicht aus den Leistungsschichten der US-Bevölkerung. Vielmehr sind es Minderheiten mit erhöhter Fertilitätsrate die hier glänzen. Ich nenn es mal beim Namen, der Import von Unterschichten speziell aus Südamerika führt zu ähnlichen Problemen wie hier.
Die europäische Bevölkerung die nach wie vor der Leistungsträger des Landes ist (USA), unterhält mit ihrem Geld (+ zusätzlich Milliarden neuer Schulden) den Staat. Die einzige Ausnahme bleibt dabei die asiatische Zuwanderung, die tatsächlich einen Gewinn darstellt (sollte man irgendwie kennen das Muster). Da die USA derzeit unweigerlich sich weiter und weiter von ihren ehemaligen Idealen entfernen und in ihrer Außenpolitik ganz offen skrupellos auftreten, sehe ich außerdem die Gefahr zunehmenden internationalen Widerstandes gegen die permanente Interventionspolitik und Einmischung. Letzteres geschieht nicht aus moralischen Gründen wie gern vorgegaukelt, sondern aus geostrategischen Gründen. Hierbei sitzen die USA meiner Meinung nach in der Falle eines überdehnten Imperiums, dass mittlerweile den großen Teil seiner Mittel in den Erhalt des selbigen pumpen muss und das ohne seine Militärmaschine keiner mehr Ernst nehmen würde.
Zusätzlich destabilisiert sich der Süden des Landes immer stärker. Verweisen möchte ich dabei auf die Grenzregionen, in denen Kartelle wie Los Zetas mittlerweile grenzüberschreitend agieren und mit ihrem Geld, ihrer Ausbildung und Gewalt das Verbrechen dominieren und quasi Freizonen schaffen. Los Zetas ist übrigens ein Kartell (derzeit in zwei Teile gespalten) das von der DEA als die technologisch am weitesten entwickelte und gewaltbereiteste Gruppe eingestuft wird. Gegründet übrigens von ehemaligen Mitgliedern von Eliteeinheiten aus Polizei und Militär.
Wenn Mehrheiten sich ändern, dann ändern sich auch kulturelle Präferenzen. Vom ehemaligen protestantischen Leistungsethos bleibt nicht viel über, wenn sich letztlich eine Art südamerikanisches Flair im Lande ausbreitet. Bestimmte Menschen sind einfach empfänglicher als andere für Botschaften vom Paradies auf Erden, sprich sozialistische Ideen oder was man eben so dafür hält. Hier dürfte es noch bei weiterer wirtschaftlicher Talfahrt in den USA zu erheblichen Spannungen kommen. Eine verarmende bewaffnete Bevölkerung wird es auf Dauer nicht widerspruchslos akzeptieren, dass sie zusätzlich noch die Wahlgeschenke an Minderheiten finanzieren soll, mit denen sich bestimmte Politiker an die Macht kaufen, während es ihnen, dem Volk, selbst immer schlechter geht.
Die Gefahr die ich ganz deutlich sehe, ist das die Eliten der USA nicht still und leise abtreten wie die der kommunistischen Staaten. Für wahrscheinlicher halte ich das Auslösen neuer kleiner oder auch eines großen Konfliktes um das "Reich" im Inneren zu stabilisieren.
Wo Europa dabei bleibt? Das schafft sich gerade ab. Kulturell, ethnisch wie auch wirtschaftlich befindet sich der westliche und mittlere Teil des Kontinents zu großen Teilen im Niedergang. Tendenziell sehe ich für West und Mitteleuropa den Aufbau einer Technokratendiktatur die den Kontinent im Sinne einer sozialistischen Ideologie über Jahrzehnte strangulieren wird, wenn man diese nicht stoppt. Dabei wird sich ein Trend meiner Meinung nach fortsetzen, den die wenigsten auf dem Programm haben. Die Freiheit des Westens wird gegen Osten fließen. Fiktive Wirtschaft (Wolfsschutztranssexuelle Frauenbeauftrage Solarwindkraftanlagenbauer_Inn) kann keine Realwirtschaft ersetzen. Der einzige Grund für noch vorhandenen leidlichen (virtuellen) Wohlstand ist zum einen exzessives Schulden machen, zum anderen der Abbau und der Verbrauch der Substanz.
Die breite Masse merkt es nicht, es wird halt nur immer alles Stück für Stück schlechter. Der Frosch, kalter Wasser ..kochen..ich denke das Bild ist bekannt. Dieses Phänomen dürfte dazu führen das ein gewisser Anteil innerhalb der Völker des Kontinentes Wanderungsbestrebungen nachgibt. Spätestens hier sähe ich einen Schlagbaum an der Grenze zum Paradies. Mit dem ausdünnen der ursprünglichen Bevölkerung und dem derzeitigen Import aus bildungsfernen Kulturen wird sich der Abstieg des Kontinents weiter beschleunigen, da im Grunde eine Verdrängung der einheimischen Kulturen zuungunsten der sich neu etablierenden Kulturen entwickelt. Letztlich setzt sich die dominantere Kultur mit ihrem Lebensstil durch. West und Mitteleuropa wäre bei einer linearen Fortschreibung der derzeitigen Prozesse nichts weiter als ein einziger kultureller Slum der von einer oligarchisch organisierten Ochlokratie regiert würde. Wo also Europa bliebe? Nirgendwo. Ganz einfach.