Sorry, aber Edel liegt hier (gold)richtig. 
Wenn das alles so egal ist, was soll dann noch der Unterschied zwischen unallocated uund allocated Gold sein? Das worauf sich Panda und Co berufen trifft inhaltlich meiner Meinung nach lediglich auf unallocated accounts zu. Irgendwas geht rein, irgendwas geht raus, analog zum Giro und der Euronote. Wenn ich aber bestimmte Banknoten in ein Schliessfach lege (allocated), erwarte ich auch nicht das ich in einem halben Jahr eine andere Stückelung in meinem Schliessfach vorfinde. Hier träfe ja auch zu Geld ist Geld und wo sollte das Problem sein? Das Problem ist, dass die Bank dann etwas mit meinem Eigentum anstellt, spielt und das so nicht abgemacht ist.
Bei allocated wird ja direkt Gold persönlich anhand von Lagernummern/Inventarlisten bzw. Seriennummern identifizierbar*. Es ist mein Eigentum und es wird separat verwahrt. Das ist ja der Grund warum ich es im Fall der Pleite auch aus der Insolvenzmasse herausholen kann. Es ist einwandfrei indentifizierbar,es war nie Eigentum der Bank, es steht nicht in ihren Büchern! Im Gegensatz zun unallocated, denn wenn die Bank da crasht, ist es weg!
Wenn ich seit vielen Jahren (von mir aus 10) allocated Gold habe und meine Bank schleppt mir dann leidlich "frische" Barren von 2011 an, so kann es nicht sein, wenn mir das Zeug schon seit 2002 gehört. Wäre nämlich schlecht möglich wenn ich schon 2002 eingelagert habe. Klar ist am Ende Gold Gold. Doch klingt das (wir setzen mal voraus das Material überhaupt vorhanden ist!!!!) eher nach Sammelverwahrung denn nach Einzelverwahrung. Dafür brauch ich dann allerdings keinen Anwalt um zu wissen dass das Betrug wäre.
Aufgrund der Vertrauenswürdigkeit die eine Fremdlagerung nun einmal als Geschäftsgrundlage hat, ist hier absolute Ehrlichkeit das Gebot. D.h. meiner Meinung nach schnelle Lieferung und auch entsprechend aus eingelagerten Beständen. Bei Barren die angeblich mehrjährig schon eingelagert sind und Lieferung mit Material aus 2011 schadet das in jedem Fall der Geschäftsbeziehung und erzeugt nicht gerade Vertrauen. Sieht man nämlich genau jetzt!
*Nachzulesen bei Christoph Eibl