Um auf Überlebensstrategien zurück zu kommen. Die Anpassungsfähigsten werden die Überlebenden sein.
Das war immer so und wird immer so bleiben - von Beginn des Lebens auf diesem Planeten.
Und auch wenn man das jetzt extrem weit runterbricht, große Teile der Ossis und sicher auch viele von den Biodeutschen in der BRD haben da eine höhere Chance als die Masse.
Wer sich an das Level von Gütern und leistungslosem Leben gewohnt hat, kommt so schnell nicht mehr runter. Wer allerdings in seinem Leben mit bescheidenen Gütern, bescheidenem Wohlstand und harter Arbeit aufgewachsen ist, wird es leichter fallen. Vielleicht nicht leicht genug, aber leichter.
Ganz ehrlich, so sehr wie ich das Leben der letzten 20 Jahre liebe.....genug Geld, um mir schöne Dinge leisten zu können, Urlaube, EFH, Kinder, Essen gehen, Goldenes, tolles Auto, Heimkino, Ausflüge usw .... ich käme auch wieder gut auf dem Standart der DDR zurecht. Und ich galube, dass viele Landsleute der gerade im Sterbealter befindlichen Generationen und viele Ossis das auch können. Wer Zeit seines Lebens nur auf diesem Level gelebt hat, wird es maximal schwer fallen. Ich sehe das bei meinen Kindern (und steuere seit Jahren dagegen an), bei meiner Partnerin und deren Kindern.....beim Essen der Erste, beim Arbeiten der Letzte....und alles ist selbstverständlich und keinerlei Wertschätzung.
Ein Reset auf ein deutlich niedrigeres Niveau, verbunden mit viel mehr Arbeit, um sich bestimmte Dinge leisten zu können, um diese Dinge wieder wertschschätzen zu können, wäre gar nicht so übel.
Ein trockenes Brötchen für 5 Pfennige früher aus dem Konsum - und wir waren glücklich. Sich beim Altstoffsammeln 5 Mark zu verdienen - du warst der König. Oder wie ich im Sommer/Herbst Johannisbeeren zu sammeln und pro Korb 20 Mark zu verdienen - wer macht das heute noch als Kind?