Keynes ist selbst kein Keynesianer
Er wurde missverstanden.
Seine Idee war in guten Zeiten sparen und in schlechten stimulieren,
um so die Zyklen nur zu "dämpfen" und die Peaks zu eliminieren.
Diese Idee von Keynes funktioniert aber nicht mehr seit den 80ern,
da das Refinanzierungsmodell geändert wurde, auch mit der
Konsequenz immer nur noch zu stimulieren, wenn Ungemach droht.
Andernfalls bricht das System komplett wie ein Schneeball-
system zusammen.
Ich beschrieb oben, dass dieses Modell erschöpft ist,
und trotz der Stimulation oder neuen Schulden bricht das
Modell zusehends zusammen.
Ich schrieb auch oben, dass MEHR Schulden oder auch (RE)INFLATIONIERUNG
die Schulden nicht entwertet - sondern sogar aufwertet.
Das ist gut zu sehen im Verhältnis zum BIP
Wie man sieht, wird kein Staat diese Schulden relativ zum BIP los.
Weder Aufschwungsland Deutschland, noch USA, noch Japan, noch England, noch GR, noch Spanien.........
Die Leitzinssenkung ist ebenfalls nahezu erschöpft.
EU hat noch bisschen Reserven - aber die werden dank EU-Krise auch verbraten.
Auch die Stimulation der Wirtschaft wird KEINE dauerhaften Früchte tragen.
In USA müssen monatlich 300.000 neue Stellen geschaffen werden - und das über 3 Jahre,
um auf ein vernüntiges Niveau zu kommen - DAS IST VÖLLIG UNMÖGLICH
21% Arbeitslosigkeit in Spanien (offiziell) oder 18% in GR (offiziell!) sind ein Zeichen von
DEPRESSION! Dabei sind wir erst am Anfang - den nur 10% der Krise ist vorbei.
Wir sind nicht mitten drin - wie uns Politiker optimistisch (etwa Schäuble) verkaufen wollen.
Die Krise wird zu einer DEFLATIONÄREN DEPRESSION führen - es ist unvermeidbar und unausweichlich.
Die Eliten haben lediglich die Kontrolle drüber, ob eine jahrzehntelange Depression kommt oder ob
zuerst ein Blitz-Crash und danach eine Hyper-Inflationierung kommt. Es gibt nur diese 2 Varianten.
Eine Stabilisierung ist unmöglich dauerhaft zu erhalten.
Auch eine sanfte Inflationierung so mit 10% löst das Problem nicht.