Beiträge von Ophiuchus

    Aus dem Link von Meggy:


    "... I would bet my dog’s life that the 120 tonnes that the DNB received this year into its vaults unequivocally did not come from the NY Fed vaults"


    Nein, wie böse! Das arme Hundi! Aber dagegen wetten würde ich nicht, nicht einmal einen Öiro. Und woher die läppischen 5T kamen, die für die BUBA umgeschmolzen wurden, darüber darf man m.E auch spekulieren...


    Gruss
    Ophiuchus

    Hab‘ mir das Interview von André Lichtschlag mit Lukas Reimann angehört, das men@arms im Post 170 verlinkt hat. Ungefähr ab 11:50 sagt Herr Reimann, dass der Goldanteil an den Reserven der SNB zur Zeit der Lancierung der Initiative noch kanpp über 20% lag. Sollte das stimmen, dann haben wir es m.E. wohl hier (einmal mehr) mit gespielter Opposition zu tun. Wenn schon, dann hätte man den Anteil mindestens wieder auf die bis 1999 gültigen (und auch nicht besonders üppigen) 40% erhöhen sollen. Zudem hat sich ja die Parteispitze der SVP, die gerne Opposition spielt, gegen die Initiative ausgesprochen, und so der Initiative ihrer Parteikollegen trotz dem bescheidenen Ziel von 20% Goldanteil eigentlich von vornherien jegliche Chancen entzogen. Wenn sich nämlich keine einzige Partei dafür ausspricht und der Mainstream mit aller Kraft dagegen anredet, darf man nicht erwarten, dass eine Initiative über ein so wenig verstandenes Thema durchkommt.


    Wieder mal gefickt eingeschädelt, und 20% als „Schadensbegrenzung“ für den Worst Case.


    Gruss
    Ophiuchus

    Könnte da Europa und die USA nicht ein Verbot durchsetzen
    den Handel mit diesen speziellen Goldmünzen und Silbermünzen zu verbieten und den Besitz strafbar machen


    ...oder gleich generell den Besitz von EM verbieten?


    Ist dieses Geld einfach nur eine Taktik, um EM zu diffamieren? :hae:


    Übelste VT, aber ich kann einfach nicht anders :rolleyes:


    Gruss
    Ophiuchus

    DragonHeart: Fundamentaldaten, die einen Anstieg nahelegen, gibt es ja einige. Aber diese explosiven Ausbrüche gehen IMHO darauf zurück, dass Big Money gerne mal die Preise treibt, einmal rauf, dann wieder runter. Und so 1% Kapitalrendite pro Tag wird halt gerne mitgenommen....


    Gruss
    Ophiuchus

    Sie sehen Au längerfristg bullish....


    http://www.marketwatch.com/sto…erm-investment-2014-11-21

    "Our analysis of over 80 major gold mines around the world shows that more than half of them have an all-in sustaining cost of over $1,000 an ounce. That is, half of these mines would lose money if gold declines to $1,000 an ounce. More importantly, gold miners have been cutting costs since early 2013, and have little room for more cost-cutting unless they trim production or close their lower-grade mines. Simply put, the supply of fresh gold from mines will decline if gold prices decline any further, thus putting a floor on gold prices."


    "Historically, the only way for economic or monetary unions to stay together is for direct transfers of wealth from richer to poorer areas..." (!!)

    "The Federal Reserve will remain dovish."
    --> man nennt es "dovish", ich sehe darin aber nix friedliches....

    "Indian demand for gold is already recovering"


    "Thus, gold is still a solid long-term investment, despite some short-term headwinds..."


    Gruss
    Ophiuchus

    [b]Währungskrieg mit Russland und China
    Wie die USA mit der Dollar-Waffe die Welt unterjochen[/b]


    Hoppala - was ist denn mit dem FOCUS los? Das Blatt ist ja nicht wieder zu erkennen!


    lg meggy


    Der langfristige Plan ist eben nicht, dass der $ oder die US überleben und dominieren sollen, sonder die NWO.


    Schon der gute Lao-Tse bemerkte:


    "Will man es schwächen, muss man es gründllich stärken" und: "Übergross gewordene Dinge müsse zu Grunde gehen"


    Gruss
    Ophiuchus

    Also stell doch Deine Eitelkeit zurück und analysiere für Dich selbst, nicht für andere.


    Ich bin für jede Information dankbar, die hier eingestellt wird. Dazu sind Foren doch da...? Ob's aus Eitelkeit, Grosszügigkeit, Diskussionsfreude oder warum auch immer gemacht wird, ist mir vollkommen egal.


    Heute wieder nervöse Zuckungen beim POG, so sieht's wohl aus, wenn volle Taschen noch voller werden wollen.


    Gruss
    Ophiuchus

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, viele Schweizer haben sich mit diesem Thema gar nicht wirklich befasst.
    Und werden sich bis zum 30. November auch gar nicht wirklich damit befassen.


    Die Mehrheit hat von Geldpolitik so viel Ahnung wie die Kuh vom Jodeln. Gilt auch für die Befürworter der Initiative. Abgestimmt wird nach Gefühl/Sympathie/Antipathie und "Expertenmeinung". Sie werden sich auch bis zum 30. Nov. 2099 nicht näher damit befassen.

    thobaffin, ich kenne kein anderes Forum, wo so viel an Beleidigungen, Angriffen, politischer Unkorrektheit, Intoleranz und abweichenden Meinungen durchgelassen wird, wie hier. So viel Toleranz und Gelassenheit von Seiten der Mods sollte mehr Würdigung finden. Alle sind nur Menschen, mit manchem geht ab und zu das Temperament durch, aber irgendwo muss man trotz aller Liberalität eine Grenze ziehen. Es bleibt jeweils den Betreibern eines Forums überlassen, wo sie das tun. Wenn man gar keine Grenze zieht, ziehen sie die Behörden.


    Gruss
    Ophiuchus

    Neue Meinungsumfrage:


    "Die Zustimmung zur Goldinitiative ist gegenüber der ersten Umfrage im Oktober gesunken. 47 Prozent lehnten die Initiative ab (Oktober: 39), [uns nur noch 38 Prozent sind jetzt dafür]. Noch immer sind 15 Prozent Unentschlossen. Nur die SVP-Sympathisanten stimmten der Vorlage zu, allerdings entgegen der offiziellen Parole der Partei. "


    http://www.nzz.ch/schweiz/srg-abstimmungsumfrage-1.18428203


    Soso, "Nur die SVP-Sympathisanten stimmten der Vorlage zu, allerdings entgegen der offiziellen Parole der Partei."


    Äääääääh, das kann so nicht stimmen, die SVP hat INSGESAMT nicht einmal 30%.....Qualitätsmedien halt ;)


    Da zeigt sich, wie viele Wähler wie Schäfchen der Einheitsmeinung folgen, die VON ALLEN grossen Medien verbreitet wird.


    Gruss
    Ophiuchus


    PS: Sehe grad, das die Info schon bekannt ist, "Gold: Märkte und Informationen"


    Wahlmanipulation ist nicht nötig, da Wählermanipulation gut funktioniert :(

    Robin Winkler und Oliver Harvey von der DB relativieren die Panikmache vor einem „Ja“ zur Goldinitiative und zeigen Tricks auf, wie die SNB den Volkswillen im Ernstfall umgehen könnte:


    http://www.gata.org/files/Deut…Referendum-11-14-2014.pdf



    „We find that some of the concerns over the technical implementation of the 20% rule may be overblown. The SNB should be able to meet its gold demands with relative ease. Nor do we subscribe to the view that this would have a long term impact on gold price trends »


    « However, the SNB could use gold swaps to mitigate some of the adverse implications of the gold vote »


    « However, we do not believe that this risk would call into question the SNB’s commitment to maintain the EUR/CHF floor. In the first place, the central bank would prioritize the known costs of deflation against the unknown risks of permanently increasing the money supply. There are also tools the SNB can use to reduce these risks. In particular, the SNB could commit to sterilizing the gold related liquidity creation through existing monetary policy facilities.“


    „Third, the amendment does not specify whether the gold has to be in physical or derivative form“.


    Gold ist also (in Neusprech) nicht mehr Gold. Und wenn ich mir gewisse Politiker so anschaue, habe ich manchmal das Gefühl, dass auch diese bereits in derivativer Form vorliegen können :D


    Auf die Tatsachen, dass der IWF eine Golddeckung der Währung verbietet (deshalb wurde ja die Schweiz. Bundesverfassung 1999 geändert), oder dass die SNB gar keine Anweisungen aus der nationalen Politik entgegen nehmen darf, mögen die Autoren allerdings nicht eingehen, schliesslich sind sie Banker und nicht Politiker. Und sie gehören zum Mainstream, also schon zwei gute Gründe, um gewisse politische Fakten wegzulassen. ;)


    Mein Fazit: Ein „Ja“ dürfte in der Praxis kaum Auswirkungen haben, ein „Nein“ hingegen könnte dazu führen, dass man dann sagt: „Die Schweizer haben begriffen, dass Gold nichts bringt. Lasst uns dieses barbarische Relikt verkaufen, bevor der Preis auf Null fällt“. Vielleicht warten ja die Libyen/Irak/Ukraine- Goldräuber schon händeringend auf die restlichen 1000 T aus CH? Der POG/POS-Jammerfaden könnte dann noch eine ganze Weile auf der Startseite bleiben....


    Gruss
    Ophiuchus

    In den Tagszeitungen findet man jeden Tag Artikel zum Thema, teils sehr prominent auf den Frontseiten. Diese Artikel warnen recht intensiv vor den Folgen.


    Ist auch meine Wahrnehmung. Dabei werden die Argumente der Initianten standhaft ignoriert und nirgends erwähnt. Ausgewogener Journalismus müsste eigentlich diese erwähnen und widerlegen. Widerlegen geht aber nicht, und so setzt man auf ignorieren und Polemik. Meist fasst man sich zu diesem Thema recht kurz, das vermittelt dem unbedaften Leser den Eindruck, dass das Anliegen der Initiative ganz kindisch und undurchdacht sei, sodass man sich gar nicht herablassen muss, darauf näher einzugehen. "Goldfetischismus" heisst etwa eine neue Wortschöpfung, oder man sagt, die Initiative nütze ausschliesslich den Spekulanten. In der NZZ steht heute die Argumentation:


    "...Aber erstens bringen die im Wert stark schwankenden Edelmetalle keinen Ertrag, und zweitens hätte das in der Initiative festgeschriebene Verkaufsverbot absolut widersinnige Konsequenzen. Sobald nämlich die Nationalbank ihre in den Jahren der Krise stark aufgeblähte Bilanz wieder verkleinern und Franken aus dem Verkehr ziehen möchte, könnte sie dies nicht mehr tun, indem sie Gold verkaufen würde. Stattdessen müsste der Goldanteil in den Währungsreserven stetig steigen. Die Geldpolitik würde unflexibler und kostspieliger. Weil das die Marktteilnehmer schnell merkten, nähme die Glaubwürdigkeit der Nationalbank Schaden. Der Franken würde nicht sicherer, sondern instabiler und vermutlich sogar stärker vom Euro abhängig."


    Beim Niveau dieser Argumente erübrigt sich hier mein Kommentar dazu. Aber dieses Geschwätz wird bestimmt seine Wirkung zeigen, denn, wie ich schon weiter oben geschrieben habe, hat der gewöhnliche Bürger von diesen Dingen nicht wirklich Ahnung.


    Gruss
    Ophiuchus

    Seit wann ist es zulässig, daß der Personalrat der Schweiz, darüber bestimmen darf, was die SNB machen soll?
    Da stimmt doch was nicht?


    Es ist m.E. nach dem Nationalbankgesetz tatsächlich nicht zulässig. Darum nochmal:


    "Art. 6 Unabhängigkeit
    Bei der Wahrnehmung der geld- und währungspolitischen Aufgaben nach Artikel 5 Absätze 1 und 2 dürfen die Nationalbank und die Mitglieder ihrer Organe weder vom Bundesrat noch von der Bundesversammlung oder von anderen Stellen Weisungen einholen oder entgegennehmen."


    Aber man hat auch damals, als 1550T verschachert wurden, vorher im Parlament genau das "beschlossen", was die SNB sowieso vorhatte. [Parlament kommt von parlieren].


    Gruss
    Ophiuchus

    Nö, es passiert gar nichts.


    Seh' ich auch so. Die Initiative dürfte, allen Meinungsumfragen zum Trotz, abgelehnt werden, dann einen minimen Rücksetzer und das war's, dann folgt der POG wieder dem Diktat. Und im eher unwahrscheinlichen Fall einer Annahme dürtfte weniger als nichts passieren. Ich erwarte mir da wirklich keine Wunder, nur weil die SNB VIELLEICHT dann 300 T pro Jahr kauft. Sie kann ja auch gut und gerne noch Monate und Jahre zuwarten, sowohl mit Ankäufen als auch mit der Rückführung. Womöglich ist ja der heutige Hüpfer auf diese Meinungsumfragen zurückzuführen, also die von Bratwurst genannte Einpreisung.


    Gruss
    Ophiuchus