Beiträge von Ophiuchus

    AKW sind in D über einen staatlichen Pool versichert


    Der Spiegel schreibt:
    "So sind dem Bericht zufolge Atomkraftwerke in Frankreich lediglich bis 90 Millionen Euro versichert, in Bulgarien sind es sogar nur 49 Millionen Euro. In Deutschland sind es immerhin zwei Milliarden Euro. "


    "Laut den Ökonomen Peter Hennicke und Paul Welfens würden die Kosten eines Atomunfalls in Deutschland jedoch bei rund 5000 Milliarden liegen"


    "Die mangelnde Versicherung verbunden mit staatlichen Garantien für den Fall eines Unfalls dienen demnach als versteckte Subvention der Atomindustrie."


    http://www.spiegel.de/wirtscha…g-in-europa-a-930980.html


    Das ist keine Versicherung, sondern ein ganz lausiges Alibi.


    Im Übrigen habe ich noch nie gehört, dass irgend jemand Atomstrom als grün bezeichnet


    Ich schon, und es wurde nicht nur gesagt, sondern auch geschrieben, von der Qualitätspresse:


    Atomstrom ist grün


    Gruss
    Ophiuchus

    Tepco ist nach wie vor vollkommen verantwortungslos und zahlt nur wos nicht anders geht


    Die KÖNNEN nicht zahlen, weil sie nicht versichert sind, und das wäre bei uns genau so. Atomenergie wäre die TEUERSTE aller Energien, wenn diese Reaktoren für den GAU versichert sein müssten. Aber nein: Atomstrom wird uns als grün, sauber und günstig angepriesen.


    Ich bin seit dreienhalb Jahrzehnten ein Gegner der Atomenergie, eine der wenigen Fragen, bei denen ich in dieser Zeit keine Veranlassung sah, meine Meinung zu ändern.


    Gruss
    Ophiuchus

    Anderer Gedanke: Gibt es belastbare Beweise, dass die Holländer wirklich physisches Gold bekommen haben? Ich kenne keine, die hundertfache Wiederholung durch die Medien beweist nichts. Aus den Büchern der Beteiligten ist das ja nicht ersichtlich, weil sie sich nicht an internationale Bilanzierungsrichtinien halten, sie bilanzieren Gold und Goldforderungen nicht getrennt.


    Gruss
    Ophiuchus

    diese Aneinanderreihung von Ereignissen (zweimal Malaysian Airlines innerhalb kurzer Zeit, auffällige Zurückhaltung der NL Regierung bei der Aufklärung, jetzt die Meldung über die massive Goldrückholaktion etc.) werde ich den Eindruck nicht los, dass es da irgendwelche Zusammenhänge gibt


    Ich vermute, dass da kein Zusammenhang besteht. Die Holländer wurden wohl mit der (Nicht-) Aufklärung des MH17-Falles beauftragt, weil sie treue Vasallen sind und gut den Mund halten können. Sie gelten auch als "neutral", zumindest neutraler als z.B. die Briten.


    Eine Erklärung, warum die Holländer so prompt bedient wurden, habe ich hier gefunden (ist zwar auch spekulativ, leuchtet mir aber einigermassen ein):


    http://kingworldnews.com/kingw…Dutch_Got_Their_Gold.html


    Die Deutschen wollen das Gold bei sich lagern, die Holländer leihen es aus. Vielleicht ist es jetzt schon in China.


    "I have no hard proof to confirm my conclusion, but it makes sense when you consider that the Dutch central bank has been one of the most active lenders and sellers of gold."


    "So why should we believe the gold shipped to Europe is sitting in Amsterdam? Central bankers only tell you what they want you to hear. It is more likely that this gold has already been re-shipped to Asia to help out some bullion bank short of metal, all of which highlights why the Germans did not get their gold. The Germans want to store their gold in Frankfurt, not lend it. That’s why the Dutch got special treatment."


    Gruss
    Ophiuchus

    Die Welt: "....Nun soll Athen ein weiteres drittes Hilfspaket bekommen."


    Weiss jemand, das wievielte dritte Hilfspaket das ist? :D


    Naja, Wurscht. Haupsache der €uro ist zum gefühlten zehnten Mal endlich gerettet! [smilie_happy]

    Bedeutet das aber nun im Umkehrschluss, dass sie in Zukunft größere Mengen verkaufen können, ohne dass da noch irgendeine Kritik in der Öffentlichkeit laut werden würde wie bisher ?


    Jepp. Das war schon seit Wochen meine Befürchtung. Gestern haben die Spin Doctors schon kräftig in alle 3 Absstimmungsresultate hineininterpretiert (Das Volk will mehr Föderalismus, das Volk will die Wirtschaft nicht schädigen, das Volk will die Nationalbank nicht schwächen....). Den Satz "Das Volk will kein Gold" oder "Das Volk hasst Gold" habe ich aber NOCH nicht gehört. Wenn sie Gold verkaufen wollen, wissen sie jetzt ja schon, welche Lügen man ihnen abkauft: "Die SNB braucht mehr Unabhängigkeit" "Das Gold wird benötigt, um den Mindestkurs zu halten, sonst verrecken wir alle" "Gold ist nur was für Spekulanten" usw.


    "Das Volk" bewundert jetzt schon die SNB, die das Land vor dem Niedergang gerettet hat, weitere "Rettungen" werden bestimmt frenetisch bejubelt werden. Dass die SNB den Euro (zumindest temporär) und nicht die Schweiz gerettet hat, geht partout nicht in die Köpfchen hinein.


    Gruss
    Ophiuchus

    Ich hab viele Schweizer Freunde. Alle sagen, sie hätten für Gold gestimmt


    Geht mir ähnlich (wobei aber auch ein paar dabei sind, die gar nicht abstimmen mögen). Aber da gibt's noch ein paar Millionen, die ich nicht kenne...


    Ich habe die Mehrzahl denkenden Schweizer schlichtweg überschätzt


    Ich schätze (ganz grob), dass sich vielleicht 10% zu diesem Thema EIGENE Gedanken gemacht haben. Der Rest hat sich halt an die "Experten" gehalten (oder aus Sympathie halt zu den Initianten): "Wenn die Initiative angenommen wird, kann die SNB den Mindestkurs des Fr nicht mehr halten. Dann bricht der Export zusammen."
    Beides ist nachweislich falsch, so wie alle anderen Argumente der Gegner auch, aber der grosse Haufen hat keine Ahnung davon, und die dürfen (leider? ) auch an die Urne. Auch bei anderen Abstimmungen ist es meist so, dass nach Gefühl gestimmt wird. Und Gefühle zu steuern, darin sind die Medien halt echte Profis.


    Gruss
    Ophiuchus

    Auf jeden Fall beneide ich die Schweizer, direkten Einfluss auf das politische Geschehen nehmen zu können. Einfach den Euro in der Schweiz einführen ohne Volksbefragung wie bei uns - das wäre dort nicht möglich


    Der Einfluss ist marginal, solange die Medien es verstehen, Meinung zu machen.


    Im September 2011 hat die SNB den Franken abgewertet und an den € angebunden. Die Schweiz HAT den Euro, er heisst nur anders.


    Gruss
    Ophiuchus

    Das Problem bei solchen Forderungen ist ja meistens, dass immer viel zu viel gefordert wird, anstatt etwas auf dem Teppich zu bleiben


    Das sehe ich nicht so. Ich halte die Forderungen im Gegenteil für sehr bescheiden, aber gegen die Medienmaschine mit ihren Pseudo-Argumenten ist eben nichts auszurichten, wenn im Volk das Verständnis für die Materie fehlt. Nur 20% der Reserven in Gold (und 5 Jahre Zeit, dies aufzubauen), Repatriierung einiger Tonnen und ein (vorläufiges!) Verkaufsverbot, das ist kein grosses Ding.


    Gruss
    Ophiuchus


    PS: Erste Hochrechnung: 78% Ablehnung (von http://www.tagesanzeiger.ch/Newsnet/ )

    Ich glaube am Montag gibt es ein Blutbad am Goldpreis


    Schon möglich. Ich halte aber ein langsames, schmerzhaftes Ausbluten für wahrscheinlicher. Die Goldbugs sollen ja schliesslich genug Zeit haben, um die Nerven zu verlieren.


    wenn ein doch so "unbedeutendes" Referendum der Schweiz den Goldmarkt so beeinflusst, dann zeigt das doch die tatsächliche Bedeutung von Gold


    Von mir aus kannst du die Anführungszeichen weglassen, denn faktisch würden die paar Tonnen, die die SNB dann über Jahre hinweg kaufen sollte (sie kann auch Derivate kaufen), keinen wesentlichen Einfluss haben (vgl. die Tonnagen anderer Zentralbanken). Aber die psychologische Komponente ist sehr stark, von daher meine volle Zustimmung zu Deiner Aussage.


    Gruss
    Ophiuchus

    Die Handelszeitung macht noch einmal kräftig Dampf.


    http://www.handelszeitung.ch/p…ngriff-auf-die-snb-703824


    Der Artikel ist so unterirdisch, da kommt mir fast der Kaffe hoch. Er enthält fast nur falsche Aussagen, ich mag die jetzt nicht alle einzeln widerlegen, wird mir langsam zu doof. Und natürlich kommen auch wieder anonyme "Experten" zu Wort, da kein wirklicher Experte sich mit solchen Dämlichkeiten den Namen beschmutzen möchte. Nur gerade bei der Initiative zur Pauschalbesteuerung haben AUCH die Gegner EIN Argument, das man nicht so leicht pulverisieren kann. Der Rest sind Lügen.


    Das gipfelt dann in der Aussage: "Das wahre Erfolgsrezept des Landes liegt in der demokratischen Tradition des Zuhörens". Ich darf das mal umformulieren: Die Schweizer rennen ins Verderben, wenn sie den verlogenen Massenmedien weiterhin so unkritisch zuhören.


    Gruss
    Ophiuchus

    Scheint ja ein gutes Blatt zu sein die Wetwoche


    Alles ist relativ. Bei der Auswertung der Berichterstattung zur Goldinitiative oben kannst Du sehen, dass dies die einzige grössere CH-Zeitung ist, die überhaupt "pro" geschrieben hat, aber nur zu mickrigen 20%, und dazu nur sehr wenige Artikel. Die Weltwoche wird gern als Opposition wahrgenommen, ich würde eher sagen, dass es sich um eine Schein-Opposition handelt. Der Chefredaktor und Besitzer war vorher Chefredaktor bei der bekannten Gazette "Welt", die ja auch von manchen als Opposition gesehen wird. Die Weltwoche wagt sich zwar bedeutend weiter vor als die "Welt" (z.B: in Ausländerfragen oder gegenüber der EU), ist aber im Grunde auch systemtreu. Die heutigen totalitären Systeme brauchen eine kontrollierte (selbstgemachte) Opposition, um nicht als totalitär wahrgenommen zu werden.


    Da die Weltwoche oft ziemlich "aufmüpfig" daherkommt, stehe ich wohl mit dieser Einschätzung relativ alleine da. Die Schweiz "verträgt" eine recht starke Opposition, hier ist die grösste Partei eigentlich "Opposition", während in D in dieser Rolle nur Klein(st)parteien geduldet werden.


    Gruss
    Ophiuchus

    Die vernichtende Berichterstattung der Print-Medien, die brent gepostet hat, sehe ich auch in etwa so. Dazu kommt, dass die Masse sich sehr stark an Radio u. Fernsehen orientiert, und dort war der Tenor durch's Band negativ. Wenn denn überhaupt Argumente der Befürworter angeführt wurden, dann nur, um sie gleich wieder zu zerlegen. Und auf der Webseite des Bundes, die ja vom Steuerzahler finanziert wird, sucht man Pro-Argumente sowieso vergeblich.


    Interessant fand ich auch, dass die unsägliche Anbindung des Fr an den € bei 1.20/€ nicht einmal von den Initianten in Frage gestellt wird. Da wird m.E. die Zerstörung des Fr betrieben, mit der breiten Zustimmung der Allgemeinheit.


    Ich vermute, die Initiative wird nicht über 40% "Ja"-Stimmen hinauskommen. In Anbetracht der Propaganda wäre das zwar sehr beachtlich, aber halt letztlich nutzlos (wenn nicht sogar schädlich) für das Land und seine Unabhängigkeit. Denn dann könnte es auch den letzten 7.7% der Goldreserven (wieviel wenig es wirklich sind, weiss man nicht, da auch die SNB "Gold+Goldforderungen" bilanziert) noch an den Kragen gehen.


    Gruss
    Ophiuchus

    Dann kam ein Neuer bot 10 Euro/Stück und ich sollte Versand übernehmen.
    Ein 2. bot mir mir 0,10 Cent/Stk. mehr als ich angeboten hatte, obwohl ich ihm geschrieben hatte das sie zugesagt waren


    Du hast den 2 Herren hoffentlich ordentlich die Leviten gelesen. Ich würde aber aufgrund der 2 Fälle noch nicht verallgemeinern. Klar, wenn du die Ware versendest, ist schon ein Mindestmass an Vertrauen nötig, dann bist du mit "alten Hasen" vielleicht besser dran...


    Gruss
    Ophiuchus

    Im Link von Goldtrader schreibt die "Welt":


    "Die Verbraucherpreise sind im November lediglich um 0,6 Prozent gestiegen.."


    Das ergibt dann (wenn 12 Monate in Folge) etwa 7.4 % Jahresteuerung. War nicht so gemeint? Schade, könnte nämlich hinkommen.


    Dann schreibt das Blatt:


    "Die Verbraucherpreise stiegen im November durchschnittlich nur noch um 0,6 Prozent zum Vorjahr"


    Die Preise stiegen "im November"?? oder "im Vergleich zum November des Vorjahres"?? oder "um 0.6% stärker als im Vorjahr"?? Alles falsch? Ojeojeojeeeeeh.


    Sie meinen wahrscheinlich die hochgerechnete JAHRESTEUERUNG. Aber sie schreiben nicht das, was sie meinen, und sie meinen nicht das, was sie schreiben. Arbeiten dort nur Hilfsschüler?


    Gruss
    Ophiuchus

    Die Mehrheit wird es für eine alberne Idee von ein paar ahnungslosen Spinnern aus der SVP halten.


    So ist es, und so war es von Anfang an geplant:
    Lukas Reimann: Jurist. Er war 1999, als die Golddeckung des Fr in einem Coup aufgehoben wurde, gerade 17 Jahre alt, ist also in dieser Hinsicht schon einmal fein raus. Er ist ein politisch wenig beschriebenes Blatt. Als Präsident der AUNS verortet man ihn als "rechtsextrem".


    Ulrich Schlüer: Studium der Geschichte und der Deutschen Literatur, 70 Jahre, wurde bereits 2007 nicht mehr ins Parlament gewählt (rutschte aber dann trotzdem hinein, weil ein Kollege in den Bundesrat wechstelte). Auch 2011 wurde er bei den Parlamentswahlen nicht mehr gewählt. Als Chefredaktor der "Schweizerzeit" wird auch er erfolgreich als "rechtsextrem" verortet.


    Luzi Stamm: Jurist, 62 Jahre. Wechselte 2001 zur SVP (also erst NACH dem Verfassungscoup, der die Golddeckung beendete). Als Vizepräsident der AUNS wird auch er erfolgreich in den rechten Sektor gestellt.


    Einige weitere Mitglieder des Initiativkommitees werden komplett totgeschwiegen, selbst auf der Webseite der Initiative findet man sie nur per Zufall, nämlich unter dem Menüpunkt: "Unterstützen". Ich habe von KEINEM dieser Damen und Herren auch nur ein Sterbenswort gehört zum Thema.


    Die 3 Protagonisten werden von links keine einzige Stimme für ihr vermeintliches Vorhaben finden. Und auch in der "Mitte" wird man es sich zweimal überlegen, ob man den 3 "Rechtspopulisten" und "geldpolitischen Laien" glauben will, oder doch besser den zahlreichen "Experten" mit der Einheizmeinung....


    dank der Mega Krise wird sich 90% dann eh freiwillig verchippen lassen


    ...und nach 3 Tagen werden die restlichen 10% auch langsam Hunger verspüren und dann schnellstens den Chip haben wollen (gibt ja gleich ein Grundkapital für den Brotkauf mit dazu)


    Gruss
    Ophiuchus

    Die Schweizer, mit denen ich mich die letzten Tage unterhalten habe, (bin gerade geschäftlich in der Schweiz) reden über die ersten zwei Themen und haben das Gold gar nicht im Focus


    Jepp. Ich sehe 2 Gründe dafür:
    1. Das Verständnis für Geldpolitik ist meist etwas dürftig
    2. Der Mainstream der Medien weiss das, und legt den Fokus bewusst auf die anderen Themen.


    So war letzten Sonntag eine Diskussion im Regionalfernsehen. Einer der 3 Gäste war Lukas Reimann, und ich dachte: "Jetzt wird dann sicher ein Wenig über die Gold-Initiative geplaudert, Herr Reimann ist ja schliesslich einer der Wortführer der Initianten". Nix war's, die Themen waren: Einwanderungsinitiative, Altersrente, Menschenrechtskonvention, fertig. ;(


    Gruss
    Ophiuchus

    Ja, schön anschaulich gemacht....Aber auch hier greift inhaltlich die Propaganda


    Ja, schön, wenn mal jemand so offen einfach Zahlen auf den Tisch legt. Und für die vielen, die mit Zahlen nicht viel anfangen können, ist's dann hübsch visualisiert.


    Und neben der Repatriierung Buba ist mir auch aufgefallen, dass jemand angeführt wird, der im Falle eines Ja einen Anstieg des POG um 18% vorhersagt, ich halte das für einigermassen unrealistisch. Aber schön, dass man den Herrn namentllich nennt (wenn ich ihn auch nicht kenne), und sagt, für wen er arbeitet. Das allein ist ja schon Lob wert in der heutigen Zeit.


    Und dass auf jeden Bürger in CH 4 Oz Güldenes (und güldene Forderungen!) bei der SNB kommen, wird irgendwie als "viel" dargestellt. Das mag reativ gesehen so sein, aber absolut ist es mE. halt immer noch wenig, so in etwa ein Monatsgehalt eines kleinen Angestellten.


    Aber ich will nicht zuviel meckern, es ist unter dem Strich doch ein informativer Artikel.


    Gruss
    Ophiuchus