Beiträge von Ophiuchus

    In welchem Masse sind Volksentscheide in der Schweiz bindend? 2 Beispiele:


    1977 beschliesst der Bund die Sommerzeit
    1978 wird eine Volksinitiative mit 83.8% (!!) angenommen, die eine Abschaffung der Sommerzeit fordert
    1980 Das Parlament erteilt dem Bundesrat die Kompetenz zur Einführung der Sommerzeit.
    1981 In der Schweiz wird die Sommerzeit (wieder) eingeführt.


    - 2010 Das Volk nimmt die Volksinitiative «Für die Ausschaffung krimineller Ausländer (Ausschaffungsinitiative)» mit 52.3% an
    - Die Umsetzungsvorlage des Bundes baut aber in der Folge auf den (sehr zahmen) Gegenvorschlag auf, der in der Abstimmung 2010 abgelehnt wurde.
    - Deshalb lanciert die gleiche Partei, die die Initiative gemacht hatte, nochmals eine Volksinitiative: Eine Volksinitiative zur Durchsetzung der Ausschaffungsinitiative! :hae:


    Abstimmungsresultate werden i.d.R. umgesetzt (manchmal auch zähneknirschend), aber wenn es wirklich hart auf hart kommt, sind Volksentscheide NICHT bindend, bzw. werden hartnäckig ignoriert.


    Gruss
    Ophiuchus

    nintendo, so ist es. Dieser Artikel ist ein solides Propaganda-Stück. Fachlich zwar unter aller Sau, aber das spielt beim Grossteil des Publikums keine Rolle. Man verdreht die Dinge einfach in ihr Gegenteil, und schwupps, hängt der Leser auch schon am Haken. So etwa:


    "...Wer etwas für die Humanisierung der Finanzmärkte tun will, wer ausufernde Spekulation gegen die wirtschaftlichen Realitäten eindämmen möchte, der muss das Gold als Spekulationsobjekt abschaffen, der muss Gold, um es positiv auszudrücken, zu einem glänzenden nutzlosen Metall machen, von dem es nach allem Anschein auf der Welt viel mehr gibt, als allgemein angenommen..."


    In diesem Sinne wären dann die FED, Goldmann-Sachs und Konsorten diejenigen, die sich ganz besonders für eine "Humanisierung der Finanzmärkte" einsetzen. Und Opas Münzsammlung lastet schwer auf dem Gewissen der Erben.


    Wenn die Frau Schreiberin ihr Gewissen entlasten möchte, darf sie mir gern ihren Goldschmuck verkaufen, ich bezahle 1 Million Reichsmark/Oz. Oder alternativ dazu kann ich ein paar Finanzderivate ausdrucken. Zwecks Humanisierung. [smilie_happy]


    Gruss
    Ophiuchus

    Ich sehe solche "Umfragen" sehr kritisch:
    - Sie wurde von einer Zeitung selbst gemacht
    - Ausser dem "Resultat" wird keine einzige Einzelheit bekannt gegeben. Wer und wieviele wurden wo wie befragt? Der durchführende (in diesem Fall wohl Journalisten) kann mit einer kurzen, wohldurchdachten Einleitung vor der eigentlichen Frage das Resultat erheblich beeinflussen. Ausserdem gibt es auch eine Menge von Leuten, die absichltich das Gegenteil sagen in einer Meinungsumfrage, aus taktischen Gründen.
    - Genauso gibt es gute logische Gründe für den Promotor der Studie, am Resultat zu drehen. Mir scheint z.B. hier gerade der Anteil von Unentschlossenen mit 16% zu niedrig. Aber wo ist die Grenze zwischen "eher ja", "eher nein" und "unentschlossen"? So ein Ergebnis lässt sich leicht systematisch herbeiführen, indem man nur diejenigen als unentschossen definiert, die noch überhaupt nichts gehört haben von der Initiative.


    Die (vielgelesene Gratis-) Zeitung schreibt dann gleich (Zitate aus obigem Link):


    "...Doch nicht nur der Goldmarkt könnte sich bei einer Annahme der Initiative ...stark bewegen: «Noch grösser dürfte der Einfluss auf die Euro-Untergrenze von 1.20 Franken sein. Viele Investoren sind der Auffassung, dass eine solche Untergrenze dann nicht mehr haltbar wäre», erklärt der Stratege" [der wohl keinen Namen hat oder lieber anonym bleibt]


    Und dann kommt doch noch ein Name, der Vizedirektor der SNB kommt zu Wort:
    " ....Dies würde für die SNB zusätzliche Kosten verursachen und an den Devisenmärkten könnte daran gezweifelt werden, dass die SNB den Mindestkurs tatsächlich um jeden Preis verteidige."


    Den beiden Experten sollte vielleicht mal einer zeigen, wo man bei der SNB auf's Knöpfchen drücken muss, wenn man Geld braucht. Und die Devisenmärkte sind IMHO auch kein Argument: Sollen die doch alle kommen und den Franken noch stärker machen. Dann drückt die SNB eben die "Enter"-Taste. Ist das ein Problem, wenn man "gezwungen ist" Geld aus dem Vakuum zu erschaffen? Und dann kauft man eben irgendwas. Gold, einen Eipott, Italien oder die CIA. :D


    Zumindest in meinem Umfeld haben sich (von denen, die abstimmen gehen) mindestens 30% Prozent noch nicht wirklich damit beschäftigt, und weitere sind noch ganz unschlüssig. In meinem näheren Umfeld ist die Zustimmung (inkl. "eher ja") wohl höher als in der Umfrage, im weiteren Umfeld aber schlägt das um. Liegt vielleicht ein Wenig daran, dass die Pro-Kampagne erst heute starten soll. :rolleyes: Da hat dann die finanzkräftigste Partei dem Mainstream zu lange das Feld überlassen. Ein Schelm, wer Böses Denkt.


    Gruss
    Ophiuchus

    Die "Datenschutz"-Bestimmungen sind auch lustig:

    "Wir verwenden Social Plugins von facebook.com, betrieben durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. Die Plugins sind an dem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" zu erkennen. Wenn Sie eine Seite mit einem Plugin aufrufen, wird über Ihren Browser eine Verbindung zu den Facebook-Servern hergestellt. Es werden Daten (z.B. Ihre IP-Adresse, welche Webseiten Sie aufgerufen haben) an diese übermittelt und dort gespeichert, auch wenn Sie kein Facebook-Konto besitzen oder gerade nicht bei Facebook eingeloggt sind. Wenn Sie z.B. den "Gefällt mir" Button anklicken oder eine Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Browser ebenfalls direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Weiterhin macht Facebook Ihre Vorlieben für Ihre Facebook-Freunde öffentlich. Sind Sie bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Aufruf unserer Seite Ihrem Facebook-Konto direkt zuordnen. Facebook kann diese Informationen zum Zwecke der Werbung, Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung der Facebook-Seiten benutzen. Hierzu werden von Facebook Nutzungs-, Interessen- und Beziehungsprofile erstellt, z.B. um Ihre Nutzung unserer Website im Hinblick auf die Ihnen bei Facebook eingeblendeten Werbeanzeigen auszuwerten. Details zum Umgang mit Ihren persönlichen Daten durch Facebook sowie Ihren ihrer diesbezüglichen Rechtenlosigkeit entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen von Facebook..."


    "Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Im Falle der Aktivierung der IP-Anonymisierung auf dieser Website, wird Ihre IP-Adresse von Google jedoch innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringen..."


    Alternative für Datenkraken. Das ist aber alles ganz normal. Nichts,worüber sich digitale Kinder Gedanken machen müssten. [smilie_love]

    Die sind ja lustig:


    "...eine so grosse Anzahl von Aufrägen erhalten, dass inzwischen die ordnungsgemässe und pünktliche Erledigung der Bestellungen zu einer Herausforderung für unsere Mitarbeiter geworden ist...."


    "...Dies umfasst derzeit alle laufenden Rechnungsnummern bis 100000269...."


    Über 100 Millionen Bestellungen? Oder doch 269 in ca. 2 Wochen? Das Bestellvolumen von ca 200'000 € lässt mich eher letzteres vermuten. Und 20 Bestellungen pro Tag könnten locker von einem einarmigen Teilzeit-1-Euro-Jobber erledigt werden.


    "...Für die AfD ist aber Solidität und Seriosität ganz wichtig..."


    Das dürfte bei praktisch allen Politikern so sein. :love:


    Gruss
    Ophiuchus

    Sicherheit ist relativ. Vor allem relativ virtuell. Leck Nr.1 ist der Mensch. Der der die Server einrichtet und die Grundeinstellung lässt und der der die Software liefert und die Hintertüren auch.


    Ständig werden irgendwelche Hintertüren aufgedeckt und geschlossen. Und immer, wenn eine geschlossen wird, wird im gleichen Moment anderswo eine neue aufgestossen.


    Das war sicher kein privater "Hacker".


    Das Angriffsziel lässt diese Vermutung zu, aber theoretisch könnte es auch irgendein 12-jähriger gewesen sein, der sich eben mal eine Hacker-Software heruntergeladen hat.


    Die Daten von Amacon, Fakebook, ibuy & Co. dürften zig-tausendfach abgeschöpft worden sein.


    Das halte ich auch für gut möglich. Die Angegriffenen merken das womöglich nicht immer, und wenn sie's merken, haben sie alles Interesse, es zu verschweigen.


    Sobald Ihr Daten hinausschickt ins www, sind sie nicht mehr sicher, ganz egal, wohin und zu wem die gehen. Sie gehören dann nicht mehr Euch allein. Auch persönliche Daten auf der eigenen Festplatte herumliegen zu lassen, halte ich für fahrlässig. Ich verwende dafür seit Jahren diese praktischen USB-Sticks. Nämlich seit sich einer meiner PCs diesen hässlichen Wurm eingefangen hatte, der dann alles, wirklich alles hinausgeschickt hat. Zum Glück war schon damals auf der Festplatte nicht viel zu holen.


    Daten in die Cloud statt auf der Festplatte (oder eben auf einem offline- Datenträger) ? Wer das tut, würde womöglich auch seine Bancomat-Karte mitsamt PIN dem nächstbesten Mafiaboss zur Aufbewahrung überlassen, wo er dann jedesmal anfragen muss, wenn er Geld abheben will. :rolleyes:


    Gruss
    Ophiuchus

    wie verhält sich das angezeigte Geiwcht eines echten Krügerrands auf der Waage, wenn sich der Neodym-Magnet nähert? Es müsste dann doch steigen wegen des "Magnetdrucks" (heißt das so?? ) ? Bei Wolfram müsste es dann doch weniger werden wegen der Anziehung? Oder versteh ich das Ganze falsch... :hae:


    Weiss nicht, ob man auch Magnetdruck sagt, denke (magnetische) Abstossung (-skraft) bzw.Anziehung(-skraft). Du verstehst genau richtig, gute Idee! Du kannst auch z.B. mit einem Stativ den Magneten von oben fast beliebig nahe an die Münze heranfahren, damit die Anziege der Waage zur Ruhe kommt. Und die Nähe führt dann bestimmt zu einer eindeutigen Veränderung der Anzeige. Probier's aus, die Gegenprobe mit Wolfram ist gar nicht nötig, denn bei dem steigt die Anzeige erst, wenn Du schon draufdrückst.


    @ Tilo: Beim Klangtest ist die Gegenprobe übrigens auch nicht jedesmal nötig. Die Klänge von Gold und Wolfram unterscheiden sich doch erheblich, wenn man genau hinhört. Du erkennst dann einfach das Gold positiv und gut ist. Und es macht keinen Sinn, Wolfram zu legieren, denn es wird dadurch zu leicht. Durch das Sintern wird ziemlich sicher auch das spezifische Gewicht verändert, und es macht eh keinen Sinn, wenn einer eine Fälschung machen will, weil unnötiger Aufwand. Und sicher wird es auch in gesintertem Zustand irgendwie "hart" tönen....und eben nicht so goldig [smilie_love]


    Gruss
    Ophiuchus

    Das stärkste Stück hat ausgerechnet der propagiert mächtigste Mann der Welt, Obama kürzlich vor der UNO abgeliefert, als er die größten Gefahren für die Welt in der Ebola, Rußland und die ISIS behauptete, in dieser Reihenfolge.


    Der Mann hat überhaupt keine Hemmungen, sich lächerlich zu machen. Eben erst war's doch noch die Klimaerwärmung. Wie wär's, wenn er die "drittgrösste Gefahr" (die seine Leute geschaffen haben) in Richtung "zweitgrösste Gefahr" zu Felde schickt? Dann gebe ich den ISidioten noch maximal 2 Tage. Und dann kann der Preisträger vielleicht die Nussschokolade zur drittgrössten Gefahr erklären. Oder Tuvalu.


    Gruss
    Ophiuchus

    Ein Tresor ist jedenfalls besser als kein Tresor


    Das kommt immer darauf an, wer einbricht. Wenn Du nicht zu Hause bist, der Tresor genug schwer ist, und es sich um Amateure handelt, dann ist das so. Aber Profis machen das Ding halt auf, oder sie warten seelenruhig, bis Du heimkommst, damit Du ihn aufmachst. Sicher sind mindestens 90% der Einbrecher blutige Amateure, aber Murphy's Gesetz gilt auch da.


    Und das Bankschliessfach ist für einen Räuber besonders nützlich: Den lieben Staat. Das gibt dann angenehm kurze Wege.

    Beim Umgang mit solch starken Magneten ist schon ein Bisschen Vorsicht geboten. Es ist wichtig zu wissen, dass das Magnetfeld (und somit die resultierende Kraft) umgekehrt proportional ist zum Quadrat des Abstands. D.h., mit steigendem Abstand nimmt die Feldstärke rapide ab, und es kommen da keine Schrauben von weit her angeflogen.


    Einige Angaben und Tipps zu Neodymmagneten hab' ich hier gefunden:


    http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/05059/


    So haftet ein grosser Quader mit ca. 100 Kg. Den vom PC-Gehäuse wegzubringen, ist dann nicht mehr so einfach.


    Es ist so ähnlich wie mit Schusswaffen oder Chemikalien: Überlegtes, vorsichtiges und v.a. konzentriertes Hantieren, und dann passiert auch nichts. Tisch vorher aufräumen, das Ding nicht herumliegen lassen etc. Aber der Mensch ist halt keine Maschine und lässt sich meist sehr leicht ablenken. So habe ich z.B. auch schon bei erfahrenen Schützen haarsträubende Aktionen beobachtet, bis hin zur ungewollten Schussabgabe im Schiessstand. ;(


    Wolfram-Teile kannst Du auch leicht mit der Klangprobe (genau hinhören, und wenn nötig ein Vergleichsstück) als Fälschung erkennen. Wolfram ist sehr viel härter, und tönt daher auch "härter".


    Gruss
    Ophiuchus

    Ein Schliessfach bei einer Bank ist dann vertrauenswürdig, wenn DU selbst der Besitzer der Bank bist. Und ein Tresor zu Hause hält nur Feuer ab, es sei denn man hat- so wie Bonus- eine Alarmleitung (die aber technisch so gestaltet sein sollte, dass z.B. das Kappen der Telefonleitung oder ein Stromausfall nicht zur Deaktivierung führt). Oder man hat einen Ködertresor mit einem Zückerchen drin und einen weiteren, der praktisch unauffindbar ist. Ansonsten sind Tresore und Schliessfächer eher anziehend als abhaltend.


    Ein guter Bekannter von mir öffnet solche Dinger beruflich (nein, nicht so, wie ihr jetzt denkt, er macht das hochoffiziell, für Leute, die Schlüssel oder Code verlegt haben), er hat für die meisten Fabrikate (auch teure) nur ein mildes Lächeln übrig. Etwas Fachwissen, das richtige Werkzeug und ein Wenig Beharrlichkeit, und JEDER Tresor geht auf.


    Gruss
    Ophiuchus

    Das mit dem Verkaufsverbot im Initiativtext scheint mir zu wenig durchdacht, weil es derart Opposition hervorruft, dass damit die Initiative gestorben ist.


    Wenig durchdacht, oder doch wohldurchdacht? Die sind ja nicht doof. Alle ziehen an einem Strick, und damit das Pubilkum zufrieden ist, stellen sich einige demonstrativ auf die andere Seite und tun, als würden sie kräftig in die andere Richtung ziehen. Warum wohl steht nicht einmal die Partei, die die Initiative lanciert hat, geschlossen dahinter? Die Sache stinkt.


    "Das Volk mag also kein Gold, lasst uns den Rest auch noch verschachern" oder so ähnich könnte es dann heissen. Schliesslich braucht man immer richtiges Geld. Im Moment z.B. um die Eurozone wieder mal zu retten und um Gaza wiederaufzubauen, damit es die Guten dann wieder puttmachen können. Wir helfen immer gerne.


    Barbarische Relikte dagegen braucht keiner (nicht essbar, keine Zinsen, nimmt nur Platz weg, ist viel zu schwer, mit so einem 400 Oz-Teil kann man sich ganz schön den Finger quetschen). Und dass die SNB stattdessen einfach die Druckerpresse anmachen könnte (bzw. auf's Knöpfchen drücken), und zwar nicht, um bedrucktes Klopapier zu kaufen, begreift der Stimmbürger in der Regel eh nicht. Erklärt ja keiner ausserhalb von "verschwörungstheoretischen" Foren und Blogs, und von solchen hält sich jeder anständige Bürger fern, wenn er sein gutes Gewissen behalten möchte. Hauptsache, es gelingt den Experten irgendwie, die Franken-Stärke zu bekämpfen. ;)


    Gruss
    Ophiuchus

    Ja, das kommt totaaaal überraschend. aber solange man nur Liquidität (also Wasser) hineinpumpt, geht's ja noch. Stell Dir bloss vor, man würde Geld schicken, das wär' dann schlimm.....Dann wären womöglich irgendwann die Renten nicht mehr sischää. Zum Glück ist jetzt alles wieder gut. Die machen das schon. Sind ja alles Experten. Gute Nacht Europa, und schlaft recht schön. :D


    Gruss
    Ophiuchus

    Zur Golddeckung des Sfr meint Ferdinand Lips, Mitbegründer der Rothschild-Bank Zürich:


    "Mit dem Beitritt zum IWF wurde der Schweizer Franken als letzte Währung von der Golddeckung gelöst. "Die Schäden für das Land sind zwar noch nicht offensichtlich", schreibt Ferdinand Lips, "aber der IWF hat in anderen Ländern eine Verwüstungsschneise in die Volkswirtschaften gehauen, wie die B-52-Bomber auf den Kriegsschauplätzen. Auf jeden Fall ist die Schweiz nicht frei, ihre Währungs- und Finanzpolitik unter Gemeinwohlaspekten selbst zu gestalten."
    Weiter:
    "Die Bretton Woods-Institutionen brachten den Schweizer Finanzminister in die Klemme, wurde er doch durch die IWF-Statuten zum Verfassungsbruch gezwungen, da der Franken nicht mehr durch Gold gedeckt sein durfte. Was also sollte man tun? Richtig - es mußte eine neue Verfassung her! Mit einer beispiellosen Propaganda warb die Regierung für eine überarbeitete Version, an der man jahrelang gefeilt hatte. Während des Abstimmungskampfes wurde behauptet, daß es sich bei der Neukodifizierung der Verfassung nicht um materielle Änderungen handle, sondern lediglich um eine übersichtliche und textliche Nachführung der gültigen Verfassung. Das Volk hatte nur drei Wochen lang Zeit, dieses über hundert Artikel umfassende Werk zu studieren, und stimmte der Vorlage schließlich zu. So trat die neue Verfassung am 1. Januar 2000 in Kraft. Und seit diesem Tag muß darf der Schweizer Franken nicht mehr durch Gold gedeckt sein."


    Quelle:
    http://www.zeitenschrift.com/a…erschwoerung#.VD5fcaMwESk


    Der IWF VERBIETET die Golddeckung (warum wohl!!). Falls die Initiative- wider Erwarten- angenommen werden sollte, wird sich bald zeigen, wer am längeren Hebel sitzt: Der IWF oder das Schweizer Volk. Die Löwen oder die Schafe. Darf jeder selbst raten.


    Gruss
    Ophiuchus


    PS: Die SVP ist die Pseudo-Opposition (ähnlich wie Die Linke in D) in der Schweiz, allerdings viel grösser und "rechts" verortet. Dass nur ein Bruchteil der Partei hinter der Initiative steht, lässt (mich) sehr tief blicken: Es soll ein Sturm im Wasserglas werden, auch die "Oppositionspartei" will die Ablehnung der Initiative. :(

    Zum besseren Verständnis: Hätte die Initiative im (vielleicht nicht wahrscheinlichen) Fall der Annahme nun bindende Wirkung oder nicht? Wenn dies nicht der Fall ist, wundere ich mich, dass über eine solche Frage überhaupt abgestimmt werden darf.


    Die Initiative gibt es IMHO nur, um zu verschleiern, dass Volk und nationale Politik bezüglich der SNB- Aktionen NICHTS zu sagen haben. Solange dieser Artikel besteht, wird die SNB entweder auf Wünsche eintreten oder auch nicht. Das Volk soll GLAUBEN, es hätte etwas zu sagen.


    Gruss
    Ophiuchus