Ja, danke Lucky, ich hab auch überlegt, ob ichs dazu schreibe. Man versteht das sonst natürlich schlecht.
Gruß,
gutso
27. Februar 2026, 23:03
Ja, danke Lucky, ich hab auch überlegt, ob ichs dazu schreibe. Man versteht das sonst natürlich schlecht.
Gruß,
gutso
(...) Sollte der DAX eine technische Reaktion knapp über seine ATH-Bereiche machen, werde ich das zum Shorten nutzen.
Erst mit einer kleinen bis mittleren Start-Position (gemessen an meinen Minenpositionen) und dann in einem Nachkauf (je nach Verlauf abermals um entweder zu verbilligen, falls der Basiswert DAX weiter hoch geht, oder falls er ab da wieder fällt, um ein erfolgreich anwachsendes Volumen weiter zu erhöhen).
Schade, gestern morgen hab ich mir tatsächlich noch einige DAX Puts durchgesehen, dann kam aber auch schon die Meldung aus China mit der Währungsabschwächung. Ich wollte mit einer kleinen Posi rein gehen, mit Puts bis 2018, jetzt sind sie mir aber schon wieder zu teuer. So ist das halt. ...
Was solls, so bin ich halt nach wie vor in meinen Minenaktien und häufe meine Cashposi weiter an. (Seit Montag analysiere ich wie wild Silberwerte, da werde ich demnächst erstmals seit Anfang 2015 wieder zugreifen.)
Es sieht immer weniger danach aus, dass die 12.500 DAX-Punkte bald wieder kommen.
Und zwar natürlich NICHT aus charttechnischen Gründen.
![]()
Sondern weil, na, siehe Thread. ![]()
Interessant ist dazu aber auch folgender Artikel, der das kommende Problem der Illiquidät à la 2008 genauer erläutert.
Fundamental, aber dafür verständlich und nachvollziehbar, ![]()
ZitatUnser Finanzsystem ist durch neue Regulierung nur auf den ersten Blick stabiler geworden. Tatsächlich kann man sagen, dass die nächste Krise schlimmer wird, weil die Risiken momentan nicht durch die Notenbanken abgefedert werden können. Lender of Last Resort ist schön und gut, hilft aber dem ganzen Finanzsystem jenseits der Banken wenig und genau dort liegen ja die Risiken.
Das Problem ist bekannt und es wird an Lösungsvorschlägen gearbeitet. Einer dieser Vorschläge ist, dass Notenbanken im Krisenfall als Market Maker of Last Resort für die risikoreichen Assets einspringen sollen. Das klingt einfach wie bestechend. Trotzdem ist auch das keine Lösung. Springen Notenbanken hier ein, indem sie im Krisenfall intervenieren, dann geben sie die falschen Anreize. Wenn ein Investor jederzeit seine illiquiden und risikoreichen Assets an die Notenbank verkaufen kann, wieso sollte er dann überhaupt noch Risiken managen und begrenzen?
Notenbanken als Market Maker of Last Resort fördert vor allem eines: noch mehr Risiko und entsprechende Fehlbewertung von Assets.
Grüße,
gutso
Ja, dazu passt auch dies hier:
http://www.fondsprofessionell.…chlich/gid/1022173/ref/4/
mit einer eindrucksvoll einfachen Grafik.
Gruß,
gutso
Alles anzeigenDas ist ja ironisch, Tuarek. Du gibst Woernie recht, dass Pöbeleien nicht hierher gehören, pöbelst aber weiter....
Was hat dieser Faden nur in sich, dass immer wieder Leute ihn lesen, die mit Technik nichts anfangen können, und sich dann öffentlich darüber aufregen? Das ist ja richtig pervers.
Leben und leben lassen soll doch die Devise sein. Niemand muss müssen
Gruss,
Lucky
Moooment, Lucky Friday.
Zuallererst mal pöbelt woerni, und zwar regelmäßig und eigentlich immer persönlich werdend.
(...)
@Schwachkopf
(...)
Charttechnik ...Meinungen und Diskussionen
Mir ist nicht erkennbar, wie ein vernünftiger Mensch sowas noch übersehen kann.
Es ist also in Wirklichkeit so: Wer Leute mit Anreden wie "@Schwachkopf" direkt persönlich beleidigen will (kann man oben nachlesen), sollte einfach mal die Luft anhalten und sich an die eigene Nase fassen. Und verteidigt gehört so ein Verhalten allemal nicht!
Ein für alle mal: Sich ständig wie eine beleidigte Primaballerina um sich selbst zu drehen und auf Forenregeln zu pochen und dabei gleichzeitig laufend diese Regeln selbst zu brechen, - OHNE dass hierbei übrigens Kritik erfolgt, das ist in meinenAugen schon etwas verhaltensauffällig, vorsichtig formuliert.
Und: Wer in die Küche geht, sollte Hitze vertragen. Das ja. Aber sinnlose persönliche Beleidigungen sind was anderes. Wenn man schreibt, Charttechnik sei Schwachsinn, dann ist das erst mal eine Meinungsäußerung, und zwar die einer Meinung, die keiner teilen muss. Wenn man aber schreibt, jemand sei ein Schwachkopf, dann ist das - mit Verlaub - nichts anderes, als eine ordinäre Beleidigung. Und genau auf diesem Niveau schreibt woerni.
Insofern: Immer die Kirche im Dorf lassen. Übrigens heißt der Thread: Charttechnik Meinungen und Äußerungen. Also sollten Meinungen nicht nur gestattet sondern sogar erwünscht sein.
Und in meinen Augen ist Charttechnik natürlich nicht per se Schwachsinn, aber man sollte sowas dennoch von seinen mystischen Anflügen befreien und als zusätzliches Bewertungswerkzeug ansehen, sicher NICHT als eines der wichtigsten, schon gar nicht in illiquiden Märkten (*). Ohne Fundamentals zu betrachten würde man im Minenmarkt zum Beispiel recht schnell zerfetzt werden.
Ohne Charts würde man im Minenmarkt bei Beachtung und gründlicher Sichtung der Fundamentals wohl dennoch gut fahren.
Und: Das ist meine Meinung! ![]()
Gruß,
gutso
PPS: (*) Illiquide ist natürlich hierbei nicht der Goldmarkt, sondern Teile des Minenmarktes, bevor sich jemand wundern sollte.
Sehr gut!
Würde gerne auch wieder einkaufen, aber Geld ist leider voll investiert.
Hallo Jerome,
das ist eine Sache der Disziplin, ich habs dieses jahr auch zum ersten Mal geschafft ab Mai eine nennenswerte Cashposition aufzubauen und ich bin derzeit wirklich froh darüber.
Natürlich muss man jetzt kaufen, aber was derzeit an den Märkten los ist, kann uns in jedem Fall noch absurdere Kurse bescheren.
Derzeit fällt den Marktteilnehmern stückweise der versammelte Bullshit aus über 40 Jahren Fehlwirtschaft auf die Füße, somit kann es zum einen etwas dauern, bis Assets wieder fairer bepreist sind und zum anderen kann die Liquidität wieder mal sehr knapp werden. goldtrader hat in einem anderen Thread gerade einen Artikel gepostet, der das schön veranschaulicht.
http://www.godmode-trader.de/a…e-der-notenbanken,4305047
Also gilt: Nur wer in solchen Zeiten auch immer etwas Cash hält, ist am Ende wirklich König!
Grüße,
gutso
Alles anzeigenHallo,
in diesem Artikel von Martin Mack und Herwig Weise in der Witschaftswoche wird einmal die Unterdeckung der ausgegegeben Derivate der Comex auf den Punkt gebracht.
http://www.wiwo.de/finanzen/ge…riechenland/12172578.html
Ich finde es erstaunlich das die WiWo so einen Artikel online stellt.
Grüße,
Hab ich heute auch gelesen & mich gefragt,
auf welchem Planeten ich das wohl gegoogelt haben wolle ... .
Da ist wohl was durch die Ritzen geswitched ... . ![]()
Quasi 2 x eine schwarze Katze wie bei Matrix, würde ich sagen.
Hier mein Posting dazu von vorhin:
GOLD : Märkte und Informationen
Gruß,
gutso
Was für eine hochqualitative Musik - und gespielt (fast) ganz ohne Charts:
Reines Video-Archiv zum Finanzsystem und zur Finanzkrise
[tube]
Aber auch für die "Zykliker" unter den PM-Bugs ist was dabei: Kondratieff Downs ohne Abbau von Schulden sind keine Kondratieff Downs ... hier zeigt Faber zwar ein paar Charts, aber die Erklärungen funktionieren auch ganz ohne solche Veranschaulichungen perfekt.
Also: Alles (fast) ganz ohne Charts ... geschweige denn Charttechnik. ![]()
Insbesondere die letzten paar Minuten bestätigen was ich oben gemeint habe: Bitte anhören, KEIN Mensch braucht Charts, um sowas zu verstehen.
Gruß,
gutso
The Big Picture: Marc Faber August 2015
[tube]
[/tube]Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Dankeschön!
Schon die ersten 20 Minuten waren super ... Faber at its best.
Das bestätigt, untermauert durch Überblick, Klarblick & Zahlen, was ich denke, - vollkommen ohne Charts übrigens! ![]()
Grüße,
gutso
Alles anzeigenCharttechnik ist aus mathematisch-statistischer Sicht der größte Schwachsinn.
Gründe:
- zu viele menschliche Einflüsse (Gefühle!!! Geschmack. Kulturelle Änderungen)
- politische Einflüsse (aktuelle Politik)
- zu viele unsichere Daten (echte China-Zahlen, echte Lagerzahlen, echte Staatsbankenzahlen)
Schade, dass dieser Unfug immer noch für eine heilige Kuh gehalten wird.
Charttechniken würden nur in einer echter reinen Marktwirtschaft funktionieren. Wo Angebot und Nachfrage frei agieren können. Wo Produktion wirklich auf Nachfrage reagiert. Und selbst dann nur begrenzt, da der menschliche Faktor sich nie festzurren läßt.
Heute hustet irgendein Notenbankchef und die Kurse purzeln in irgendeine Richtung.
Oder die cheinesischen Politiker beschließen, dass jeder Chinese metallene Rücklagen bilden sollte.
Wo soll das in einem Chart herkommen.
Also: Ich finde Oskars Einwände gegen die Charttechnik im übrigen gut und auch recht klar formuliert.
Und: Es kam kein echtes Gegenargument dazu. Nur trollhafte Wortverdreherei.
Zu Beginn meiner Edelmetall-Leidenschaft habe ich auch selber viel mehr Charttechnik betrieben und es viel ernster genommen. Viel ZU ernst natürlich. Seit ich irgendwann kapiert habe dass es zumindest für die illiquideren und kaum Infos filenden Werte (siehe Silver Valley Idaho) gar nicht so funktionieren KANN, habe ich das mehr und mehr gelassen. Ich sehe es zumindest als bis heute nicht logisch an, dass Charttechnik in illiquiden Märkten (und dazu gehört eigentlich auch der gesamte Silber- und Goldmarkt, zumindest was die Exploreraktien angeht) besonders wichtig sein soll. Sie ist wenn überhaupt ein Tool unter mehreren, - dann aber bitte ohne diese Elliott Wave Esoterik und die ständigen Verweise auf den ach so postmodernen radikalen Konstruktivismus autopoetischer Systeme. Ich bin selber Philosoph und interessiere mich parallel seit 25 Jahren für Systemtheorie, aber mitzubekommen, wie daraus buntgeschminkte Chart-Folklore wird, das ist halt dann auch mir zuviel. ...
![]()
Zum Satz "Charts lügen nie" erinnere ich an Pushings und Bashings wie z.B. durch Bob Moriarty und Konsorten ... .
Kurz: Wenn man sich damit zufrieden gibt und Zustände darin begründent sieht, wie etwas an der Oberfläche aussieht, dann kann man natürlich alles, aber wirklich auch alles mit Charts begründen!! Das ist - mit Verlaub - aber leider Selbstverarsche.
Gerade in Zeiten, wo der sorgsam aufgetragene Lack der Lügen aber beginnt, wieder abzuplatzen, und es immer mehr schon zum Mainstream gehört, dass natürlich sämtliche wichtigen Kurse durch Einflussnahme gezielt verändert werden können, sollte man solche Haltungen in Frage stellen. Ich glaube, dass die Postmoderne selber gerade in die Jahre kommt und mit ihr einige ihrer Kulturtechniken. Dazu gehört auch ein monokulturartiges Sich-Stützen auf Charttechnik und das Abwenden von Fundamentaldaten. Denn: Nein, die Fundamentaldaten werden NICHT immer in Charts abgebildet, zu jeder Zeit. Zum einen gibt es da wie oben angeführt die illiquiden Minenexplorer-Bereiche (s.o.), zum anderen die allein aus politischen und fiskalischen Gründen massiv beeinflussten Märkte, wie der Gold- und Silbermarkt, die auch noch eng mit Währungen wie dem Dollar verknüpft sind, der selbst schon wieder hochmanipulativen Kräften ausgesetzt ist.
Kurz: Kurse bilden in diesen Fällen nicht mehr das breit gefächerte Handeln an Börsen ab, sodern das Handeln weniger bildet die Kurse.
Das ist natürlich keine echte Marktwirtschaft, aber dennoch kann man in so einer Situation erfolgreich handeln. Man muss sich eben kraft eigener Recherche soweit als möglich eine Einschätzung der Lage schaffen und dann danach handeln. Charts allein werden diese Einschätzung aber kaum herstellen können, dazu braucht es eben etwas mehr Aufwand, als ein paar steile Bildchen.
Man muss sich der Welt öffnen, um sie zu verstehen, nicht sie in ein Bild pressen, damit sie mit nichts Eigenem mehr kollidiert.
Grüße,
gutso
Viel Erfolg, David!
Das ist ja eine echte Überraschung. ![]()
Wow, da sind jedenfalls ein paar Werte dabei, von denen ich noch nie gehört habe!
Grüße,
gutso
http://www.wiwo.de/finanzen/ge…riechenland/12172578.html
ZitatAlles anzeigen(...)
Obwohl das inzwischen nur noch mit der Druckerpresse am Leben gehaltene Schuldgeldsystem jederzeit den Weg alles Irdischen gehen kann, und die Krisenherde stetig zu- und nicht abnehmen, fiel der Goldpreis nach einem am 20. Juli an der Comex im nächtlichen dünnen Handel mit großvolumigen Verkaufsaufträgen initiiertem Mini-Crash und der Zündung von Stopp-Loss-Verkaufsorders auf den Stand von Anfang 2010 zurück – 40 Prozent unter das Allzeithoch von 2011. In purer Panik wurden aber auch die Edelmetall-Minenaktien auf den Markt geworfen, so dass der danach um 82 Prozent unter dem Hoch von 2011 notierende Goldminen-Index Nyse Arca Gold Bugs ein 13-Jahres-Tief markierte.
Zwar scheint durch diese inzwischen beliebte Form der Interventionen jeder (Alb)Traumpreis am Goldmarkt möglich zu sein. Doch zeigt das Verhältnis von elf Tonnen Gold, die derzeit physisch an der New Yorker Terminbörse Comex gelagert sind, zu den potenziellen Lieferverpflichtungen von 1359 Tonnen Gold, dass jeder neue Tag dort auch der letzte sein kann. (...)
Die US-Notenbank Fed mag zwar eine oder mehrere symbolische Zinsanhebungen wagen, aber allein die Tatsache, dass die Notenbank trotz aller statistischen Jubelmeldungen zur US-Konjunktur an ihrer im Dezember 2008 ausgerufenen Nullzinspolitik bis heute festgehalten hat, zeigt, dass die untragbare Schuldenlast eine echte Normalisierung der US-Zinsen nicht zulässt. (...)
Während viele Experten in dem durch Gelddrucken und Nullzinsplanwirtschaft bis dato verhinderten Zusammenbruch des Geldsystems nun den Beweis sehen, dass genau deshalb keine neuerliche Krise mehr drohen würde, lassen andere, wie der Ex-Fed-Gouverneur Lawrence B. Lindsey auf einer Konferenz im Mai („Paying for the Past“), keine Zweifel aufkommen, dass die Logik der Druckerpressen immer dieselbe ist: „Es endet immer auf diese Weise. Wenn Sie zurückschauen auf das alte Rom, auf die Ming Dynastie oder auf Simbabwe – immer, immer, immer endet es auf diese Weise. Wir reden hier über das Endspiel, und das ist unangenehm.“
Gruß,
gutso
Was heisst da glauben? Habe ich mich dazu geäussert...Elli hat, nicht ich. Es ist eine Meinung eines Chart-Experten, der im Forum eine gewise Negativ-Berühmtheit geniesst.
Ich glaube, dass eins und eins zwei sind, weil ich es nicht beweisen kann...
Hallo Lucky,
der Unterschied ist aber schon, dass das eine eine Rechnung darstellt (1 + 1 = 2).
Das andere hingegen - naja, jedenfalls nichts Vergleichbares. ![]()
Gruß,
gutso
PPS: Ich darf erinnern ... : Mein Gutso Contra Elliott Index. Ich hab einfach den nachweislichen Unsinnschart von Juekue gespiegelt. Denn: Als Kontraindikator mag das ja angehen. ... Der Chart rechts ist der Originalchart. Einfach ansehen ... .
Alles anzeigen
Ja, noch diese vielleicht nachgereicht:
Tahoe / THO -- Schwerstgwicht, hat uns die gute RIO geklaut..
Aurcana / AUN -- was ist aus deeer geworden...
Huldra Si. / HDA
Grüsse
Edel
Ja, THO haben wir oben schon genannt, die gehört bestimmt zu den Minen, die das Desaster überleben dürften. ... Die AUN ist interessant, allerdings müsste hier der Silberspot wirklich bald anziehen. Sie haben ordentlich Schulden und kaum Cash. Offenbar ist das ein Pleitekandidat, auch wenn es makaber klingt, also genau das, was dann zur Erholung beim Silberspotpreis führen wird: Teil einer weiteren Verknappung auf der Angebotsseite.
Ähnlich die Huldra, da fand ich keinen Kurs mehr, offenbar ist das - zumindest teils - die jetzige Nicola Mining (NIM). Auch dort ist der Bankrott recht nahe: Schulden und weder Cashflow noch Cash. Hier die 2 Links:
http://nicolamining.com/
http://www.huldrasilver.com/investors/stock-info/
Grüße,
gutso
PPS: Weil wir schon bei den mutigeren Trades sind, interessant bleiben natürlich auch die Silver Valley Idaho Zwerge, da sie aktuell vollkommen vergessen wurden und ja meist keinen Cashburn haben, so dass sie als Langzeitoptionen auf Silber ohne Zeitwertverlust angesehen werden können. Natürlich habe ich da auch immer noch meine Interessen, es gibt mindestens 3-5 Werte dort, die derzeit sehr spannend bewertet sind. Kann also auch sein, dass ich dort zuerst zulange. ![]()
"Die Gedanken sind frei"
Etwas tun, ist wieder was anderes..
Hallo Edel Man, das stimmt.
Allerdings gibt es ja auch noch das strategische Prinzip des "Wu Wei", also des "Tun-im-Nicht-Tuns". ![]()
Ehrlich: Ich habe im Silberbereich lieber mal weiter die Zeit verstreichen lassen, weil die absehbare Konjunkturschwäche weltweit mir das nahelegte, seit einem halben bis dreiviertel Jahr.
Jetzt kann man so manchen Wert wieder pflücken. Ich denke der Verlauf gibt mir Recht. Und es kann schon noch dicker kommen, nur sollte man auch nicht auf den allerbesten Zeitpunkt warten, sonst kauft man nie.
Meine Cash-Position ist jedenfalls schon fleißig gewachsen und wohl noch im August werde ich wieder ein paar erste Käufe im Silberbereich tätigen. ![]()
ZitatAlles anzeigen
Da gibt es noch einige, die Überlegungen wert sind:
MAG Silver / MAG
Mines Management / MGN
McEwen Mg. / MUX
Excellon / EXN
MGN finde ich auch nach wie vor als Miniposition reizvoll, MAG muss ich mir mal nochmal ansehen. Die hatte ich auch vergessen, stimmt!
Danke, eine gute Ergänzung, die EXN verstehe ich nur noch nicht so ganz, weil sie etwas widersinnig aus den hervorragenden Grades kein vernünftiges AISC her bekommen. Das ist etwas gespenstisch, trotz Grades ... . MUX kenne ich noch nicht, obwohl ihr CEO natürlich ein Klassiker ist. Auf die Schnelle sehe ich sowohl bei EXN als auch bei MUX eine hohe Dilution. Aber die haben auch andere natürlich ... .
ZitatAlles anzeigen
Hatte ich alle, wie die meisten zuvor genannten, zu besseren Zeiten. Diese hier tw.exotisch;
MGN mit unendlicher Genehmigungsstoy.
MUX deshalb, weil dort der Silberanteil hoch überwiegt...
MAG auch mit sehr langer Entwicklungsgeschichte
EXN mit den höchsten Silbergehalten...
Insgesamt haben Silberproduzenten sehr hohes Potential, wenn der Silberpreis, wie erwartet, demnächst anzieht.
Grüsse
Edel
Dass Silber schon bald anzieht, glaube ich nicht, dafür ist meiner Ansicht nach noch zu viel Druck Liquidität frei zu setzen in den Märkten; erst wenn Anleihen- und Aktienmärkte sich richtig ausgehustet haben, und der Abschwung der Konjunktur richtig Fahrt aufnimmt, wird Silber meiner Ansicht nach recovern- und damit meine ich Kurse über 20 US$.
Dennoch wird es immer auch Minen und Explorer geben, die man vorher schon anfangen sollte aufzusammeln ... .
Vor allem: Wenn man nicht kauft, kauft man nie. ![]()
Gruß,
gutso
Hi valueman, na das war prompt!
Danke vielmals für den Hinweis bezgl Übernahme durch FR, das macht FR langfristig gesehen noch interessanter!
WS ist jetzt AZ (sie heißen jetzt AZ Mining), MSV und BCM habe ich auch zusätzlich auf dem Schirm, ich denke auch, da ist man auf dem richtigen Weg.
Zusätzlich hab ich noch KTN & AGQ als vorläufig sehr interessant befunden. TMI & P teils auch.
Und MGN kann man als Miniposition mitnehmen, nur damit man sich später nicht ärgert, falls sie es doch schaffen. ![]()
GPR finde ich gruselig ... . Natürlich ein hoher Hebel ... aber der Cashburn ... .
Grüße,
gutso
Ich würde sagen: Auf Cash-Werte und niedrige AISCs bzw entsprechend hohe Grades bei den Minen setzen, mehr kann man nicht machen.
So, mir gefällt, dass hier so Ruhe ist ... . Guter Zeitpunkt für mich, sich in diesen Wochen und Monaten jetzt endlich nochmal ernsthaft um übrig gebliebene, brauchbare Minenwerte im Silberbreich zu kümmern.
Mit einem Silber Spotpreis um 15 US $ kann man annehmen werden fast alle Betriebe defizitär arbeiten und teils auch ihre Produktion einfrieren. Nicht alle können auf High Grade Ore umsteigen, um die AISCs weit genug zu senken.
Das bedeutet aber auch, dass die niedrigen Preise nicht erst seit einem Spot um die 15 US $ Angebotsseite bereits jetzt schon stark reduzierend auf das Silber Angebot zumindest von der Seite der Primärproduktion her wirkt. Andere Silber-Quellen (Lagerbestände, Recycling etc.) werden das teils ausgleichen können, aber nicht ewig.
Zum einen ist hier dieser Artikel den ich, ergänzend zum oben bereits geposteten, in Erinnerung rufen möchte:
http://srsroccoreport.com/top-…ey-even-with-lower-costs/
Und dann habe ich zu den AISCs in der Präsentation einer Mine, die mich u.a. interessiert hat noch gute Vergleiche der AISCs gefunden, LeFabrizio hatte das Ding vor einer Weile im Alexco Thread gepostet und besprochen:
Die anderen AISC-Vergleiche hat soweit ich es noch erinnere u.a. Edel Man, evtl auch valueman gepostet oder ich hab sie selber irgendwo in den letzten Monaten gefunden.
Auf alle Fälle ist das Material, das erst mal als eine erste vorsichtige Vergleichsgrundlage dienen kann.
Man darf dabei wie gesagt nicht vergessen, dass das Costcutting nun weitgehend am Ende sein dürfte, selbst wenn der Ölpreis noch etwas weiter fällt.
SVL
MND
SVM
SPM
SCZ
ASM
FVI
HL
FRES
PAAS
FR
EDR
______________
Soweit so gut. Aber sind das wirklich alle? SLW gibt es ja auch noch ... .
Und was ist mit guten Explorern oder/und kurz vor der Produktion stehenden Werten? Mir sind ein paar aufgefallen, die ich erst mal genauer analysieren werde und dann wohl nach und nach zum Einstieg nutze. Die oben stehenden Werte sind ab jetzt ohnehin immer auf der Watchlist.
Ich habe da aber schon das Gefühl da gäbe es einigen Diskussionsbedarf und mögliche Großchancen, derzeit, auch bei unbekannteren Werten ... .
Mehr demnächst, bin gespannt wer noch Lust hat, sich derzeit über Silberminen Gedanken zu machen.
Viele werdens nicht sein. ![]()
Grüße,
gutso
Bei dem Volumen, das China mittlerweilen ausmacht ... . Dazu kommen die anderen Faktoren in China, hier anschaulich beschrieben, vor allem das Problem fauler Kredite, das schwer oder gar nicht abschätzbar ist:
http://www.focus.de/finanzen/e…erzittern_id_4858180.html
Und das hier hat glaube ich fast jeder übersehen, sie trennen sich gleichzeitig konsequent von großen Positionen US-Anleihen, 180 Mrd US$ warens seit 2014 bis Anfang dieser Woche, schön mit Hintergründen dazu beschrieben wird das hier:
http://diepresse.com/home/wirt…China-verkauft-USAnleihen
Wenn China jetzt die Währung gegenüber dem Dollar abwertet, wird das zum einen den Dollar weiter beflügeln. Das spricht gegen Gold, zusammen mit der angeblichen Zinswende in den USA. Aber zum anderen dürfte die Abwertung der chinesischen Währung und ihre Bindung an den US $ natürlich im US Wahlkampf auch wieder monatelang ein Politikum werden, die Spannung insgesamt nimmt also weiter zu. Dazu die Spannungen mit Russland. Das spricht dann wieder für Gold.
Wahrscheinlich stärker Kurs bestimmend ist bezüglich Gold aktuell die Tatsäche, dass viele Fonds derzeit wieder Liquidität ansammeln müssen und deshalb seit Monaten ihr Papiergold abstoßen. Wenn dieser Prozeß weitgehend beendet sein wird, haben wir den Boden.
Also vorraussichtlich erst wenn die Anleihen- und Aktienmärkte Dampf abgelassen haben.
Also wohl erst in einigen Monaten. Zwischenralleys inbegriffen.
Gruß,
gutso
Wir hatten den schon "dummgebaddelt" während deiner Ferien...., hier: Der Dummbaddel des Tages
Gruss!
Hallo Lucky!
Hatte mir vorhin gedacht, dass das auch anderen auffällt, aber habs dann dennoch gepostet.
Dummbaddel passt. Risk auch, weil alles Risk ist. Meine Güte, dann bin ich halt in deren Augen ein Spieler, meinetwegen.
Hab noch ein Bild für alle anderen Gamer hier dazu, die "Risk Gold Edition". ![]()
[Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JJX189SQL.jpg]
Gruß,
gutso
PPS: "Wandertag der FED", - ich glaube es wird spät ...
GN8!
Zitat"Wir sehen in Gold eine volatile und riskante Anlageform ohne inneren Wert“
[Blockierte Grafik: http://www.dasinvestment.com/u…__Oppenheim_jr___Cie_.jpg]
Maximilian Uleer, Fondsmanager bei Sal. Oppenheim
Die Frage sei gestattet, was das denn überhaupt sein soll, solch ein "innerer Wert"? Die konfession vielleicht Oder der Sauerstoffgehalt, oder der Blutzucker?
![]()
So ein hirnloses Gelaber ... . Aber es kommt noch besser:
ZitatGold hat als „sicherer Hafen“ ausgedient. Für Anleger verliert es an Nutzen. Auch Vermögensverwalter zweifeln an einer Preiserholung – und verbannen das Edelmetall aus den Depots ihrer Kunden.
![]()
http://www.handelsblatt.com/fi…undendepots/12140450.html
ZitatDie Deutsche-Bank-Tochter gehört zu den Häusern, die das Edelmetall nun verbannen. „Auch mittelfristig erwarten wir keine Preiserholung“, erklärt Uleer. Auch die Hamburger Bank Donner & Reuschel hat sich von Gold verabschiedet. (...)
Große deutsche Vermögensverwalter sind ebenfalls nicht vom Gold als Anlageklasse überzeugt. Das hat mehrere Gründe: „Gold hat seine Hedge-Funktion verlorenen“, sagt Stefan Kreuzkamp, Leiter Anleihen bei der Deutsche-Bank-Vermögensverwaltungstochter DeAWM. Früher habe sich der Goldpreis gegensätzlich zu anderen wichtigen Anlageklassen entwickelt, sagt er. Das sei nicht mehr der Fall, an den Märkten werde nicht mehr zwischen risikobehafteten und risikolosen Anlagen unterschieden, sagt er. (...)
Oh Mann. Wenn mir solche Milchgesichter was erzählen wollen krieg ich fast Muttergefühle.
Heimlich haben die natürlich alle ihre paar Ünzlein zuhause ... . ![]()
Mich erinnert das alles jedenfalls ans Jahr 2000, als mir eine Wertpapierbeaufrtragte massiv von meinen Goldinvestments abriet und mir stattdessen intensiv Technologieaktien empfahl. ... Schweinebande ... überzeugen konnte sie mich nicht, aber es hatte schon was von Verhör und Hirnwäsche ... .
Grüße,
gutso
PPS: Martin Siegel hat auf den Artikel oben hingewiesen.
Irgend jemand manipuliert gerade wieder grauenhaft die EM-Märkte nach oben!
Immer diese Käufer, - sie versauen einem wirklich jedesmal die Kaufkurse ... ![]()