Geht weiter abwärts. Schanett Jällen wird die Zinsen symbolisch um ein paar Promille erhöhen. Die Hochfinanz schichtet bereits in Dollar um, dessen Kurs steigt, das killt die US-Wirtschaft. Die verfällt wieder in die Rezession, und weiter abwärts geht es. Wird aber noch 1-2 Jahre dauern, bis sich das positiv auf den POG auswirkt. Die Infla muss sich endlich von zinstragenden Gütern (Aktien, Anleihen, Immos) auf die Realwirtschaft übertragen. Erst wenn Fressen und Sprit teurer wird, geht Gold wieder hoch.
Das stimmt teils natürlich, allerdings ist die Inflation ja inzwischen wirklich übermächtig in der Pipeline ...
http://www.focus.de/finanzen/b…nvestment_aid_459829.html
ZitatMythos 5: In der Deflation ist Gold ein schlechtes Investment
(...)
Klar ist: Gold ist ein hervorragender Schutz gegen Inflation und eignet sich für Anleger, die sich gegen eine schwindende Kaufkraft absichern wollen. Doch wie sieht es in Zeiten von Deflation aus? „Als einzige relevante Periode kann man hier die große Depression der 30er-Jahre heranziehen“, meint Stöferle. Allerdings: Zu dieser Zeit galt weltweit der Goldstandard mit einem fixierten Preis für das gelbe Metall. Aber es gibt Annäherungen: 1934 war die Industrieproduktion gegenüber dem Hoch zuvor um 50 Prozent gefallen, die Arbeitslosenrate lag bei mehr als 30 Prozent. Rund um den GlobusGehe zu Amazon für weitere Produkt-Informationen! fluteten die Regierungendie Märkte mit Liquidität, Währungen werteten ab. „Wie sich der Goldpreis entwickelt hätte, lässt sich erahnen, wenn man die anschließende Abwertung verschiedener Währungen nach Abkehr vom Goldstandard betrachtet“, analysiert der Erste-Bank-Experte. Großbritannien wertete das Pfund 1931 um 52 Prozent ab, die USA folgten 1933 mit einer Goldaufwertung um rund 60 Prozent. „Als jedoch 1933 die Goldreserven nahe an die minimalen Anforderungen sanken, forderte Präsident Roosevelt die Konfiszierung aller privaten Goldbestände an“, schildert Stöferle das weitere Vorgehen. „Sämtliche Goldexporte wurden gestoppt, der Dollar wertete massiv gegen Gold ab.“
Eine hervorragende Entwicklung verzeichneten Goldaktien: Von 1929 bis 1935 stieg beispielsweise der Kurs von Homestake Mining von 75 auf mehr als 500 Dollar. Dome explodierte von 1929 bis 1936 um knapp 100 Prozent, Battlemountain um 1200 Prozent. „Allerdings war der stärkste Kursanstieg erst nach Ablaufen der deflationären Periode (1929 bis 1932) und dem plötzlichen Einsetzen von Inflation 1932 bis 1935 zu bemerken“, analysiert der Fachmann. (...)
Das bedeutet, dass wir erst mal noch den Absturz der Aktienkurse und ein Anleihenchaos brauchen, mit anschließender noch hemmungsloserer Geldflutung weltweit.
Dazu ein sich anbahnender schwerer El Nino, der viele Grundnahrungsmittelpreise ab Herbst / Winter in die Höhe treiben wird
Ergo: "Interessante Zeiten."
Grüße,
gutso