Beiträge von gutso

    Gold kann - wie 2008, aber sogar noch viel stärker - dem Papiergold-Abwurf der Hedgefunds folgend, extrem schwanken. Vorerst also sogar eher nach unten, weil alle bald wieder Liquidität brauchen, China ist nicht gut gerüstet für die kommenden Monate, weil dort doch systembedingt keiner weiß, wie öffentlich Vertrauen erwirkt werden kann ... . (Wer anderer Meinung ist, gerne, aber es wird schwer mich in dem punkt zu überzeugen ohne gute Argumente.)


    Ob das Spotpreisrisiko DANN aber noch die verbliebenen Goldmineninvestoren beeindruckt, - ich will das bezweifeln. :D


    Derzeit findet nicht bloß der Tanz der ewig Umnachteten ums Pappmaché-Kalb statt, sondern der Tanz der Fliegen um ein besonders fein gebautes Türmchen aus ... .


    Die Minen in denen Fonds sitzen werden also weiter fallen, auch dann noch. Für gute von ihnen kommen immerhin weiterhin super Schnäppchenmomente.


    Alle hochwertigen Kleinen werden ihre Tiefs möglicherweise vorher bereits gesehen haben oder W-Formationen hinlegen, die nach oben verlassen werden, in den nächsten paar Monaten und Jahren. Ich werde in den kommenden paar Monaten und Jahren in den Dips jedenfalls kaufen, was ich für richtig halte, mit jedem Zentimeter verfügbarem Cash.
    Das was derzeit passiert entspricht praktisch zu 100% dem, was ich seit Februar 2015 erwarte.


    Übrigens finde ich beim Gold auch derzeit immer noch streng bewertete & ausgewählte Explorer besser als Seniors und Juniors. Es hat sich gar nichts verändert, seit einem halben Jahr nicht.



    Grüße,
    gutso

    Hallo Saccard,


    bin gerade zurück aus dem Urlaub & messe meinen Ist-Zustand im Goldminen Explorerdepot - also meine Rechnung ging seit Januar / Februar auf. Damals habe ich die Silberminen die ich zu dem Zeitpunkt ein paar Wochen vorher frisch gekauft hatte abgestoßen und bin seither nur in (anfangs juniors wie z.B. Metals X) und dann in vercshiedene Golminenexplorer gegangen. Besonders seit Februar/März 2015 bin ich mit der Auswahl sehr zufrieden gewesen, bisher.


    Die Seniors & Juniors haben mehr verloren während des Spotpreisrückganges, als die guten unter den Gold Explorern.


    Cash müssen letztere halt haben, gute Grades und ein paar andere wichtige Parameter erfüllen.



    Grüße,
    gutso

    @ Lucky Friday & keepitshort: Das Problem mit der Dummheit ist, dass sie ja gerade NICHT auf geistig Minderbemittelte beschränkt ist!


    Leute, die in so einem "Erfolgs-"Hamsterrad sitzen sind auch nicht mehr als austauschbare Akteure in einem Spiel von Regeln.
    (Systemtheorie)


    "Das Problem ist, daß der Beobachter nicht sieht, daß er nicht sieht, was er nicht sieht."
    (Heinz von Foerster)


    http://www.hyperkommunikation.ch/personen/von_foerster.htm


    Das kommt dem fernöstlichen Konzept der Achtsamkeit schon recht nahe, allerdings müsste die Frau das wissen.
    Zumindest bei entsprechender Bildung.


    Ein weiteres Problem ist dabei aber, dass Bildung nur noch als "Ausbildung" verstanden wird.


    Auch das würde ich als eine selbstverschuldete Verdummung bezeichnen.



    Nachdenkliche Grüße,
    gutso

    Geht weiter abwärts. Schanett Jällen wird die Zinsen symbolisch um ein paar Promille erhöhen. Die Hochfinanz schichtet bereits in Dollar um, dessen Kurs steigt, das killt die US-Wirtschaft. Die verfällt wieder in die Rezession, und weiter abwärts geht es. Wird aber noch 1-2 Jahre dauern, bis sich das positiv auf den POG auswirkt. Die Infla muss sich endlich von zinstragenden Gütern (Aktien, Anleihen, Immos) auf die Realwirtschaft übertragen. Erst wenn Fressen und Sprit teurer wird, geht Gold wieder hoch.


    Das stimmt teils natürlich, allerdings ist die Inflation ja inzwischen wirklich übermächtig in der Pipeline ...


    http://www.focus.de/finanzen/b…nvestment_aid_459829.html


    Zitat

    Mythos 5: In der Deflation ist Gold ein schlechtes Investment
    (...)
    Klar ist: Gold ist ein hervorragender Schutz gegen Inflation und eignet sich für Anleger, die sich gegen eine schwindende Kaufkraft absichern wollen. Doch wie sieht es in Zeiten von Deflation aus? „Als einzige relevante Periode kann man hier die große Depression der 30er-Jahre heranziehen“, meint Stöferle. Allerdings: Zu dieser Zeit galt weltweit der Goldstandard mit einem fixierten Preis für das gelbe Metall. Aber es gibt Annäherungen: 1934 war die Industrieproduktion gegenüber dem Hoch zuvor um 50 Prozent gefallen, die Arbeitslosenrate lag bei mehr als 30 Prozent. Rund um den GlobusGehe zu Amazon für weitere Produkt-Informationen! fluteten die Regierungendie Märkte mit Liquidität, Währungen werteten ab. „Wie sich der Goldpreis entwickelt hätte, lässt sich erahnen, wenn man die anschließende Abwertung verschiedener Währungen nach Abkehr vom Goldstandard betrachtet“, analysiert der Erste-Bank-Experte. Großbritannien wertete das Pfund 1931 um 52 Prozent ab, die USA folgten 1933 mit einer Goldaufwertung um rund 60 Prozent. „Als jedoch 1933 die Goldreserven nahe an die minimalen Anforderungen sanken, forderte Präsident Roosevelt die Konfiszierung aller privaten Goldbestände an“, schildert Stöferle das weitere Vorgehen. „Sämtliche Goldexporte wurden gestoppt, der Dollar wertete massiv gegen Gold ab.“


    Eine hervorragende Entwicklung verzeichneten Goldaktien: Von 1929 bis 1935 stieg beispielsweise der Kurs von Homestake Mining von 75 auf mehr als 500 Dollar. Dome explodierte von 1929 bis 1936 um knapp 100 Prozent, Battlemountain um 1200 Prozent. „Allerdings war der stärkste Kursanstieg erst nach Ablaufen der deflationären Periode (1929 bis 1932) und dem plötzlichen Einsetzen von Inflation 1932 bis 1935 zu bemerken“, analysiert der Fachmann. (...)


    Das bedeutet, dass wir erst mal noch den Absturz der Aktienkurse und ein Anleihenchaos brauchen, mit anschließender noch hemmungsloserer Geldflutung weltweit.


    Dazu ein sich anbahnender schwerer El Nino, der viele Grundnahrungsmittelpreise ab Herbst / Winter in die Höhe treiben wird


    Ergo: "Interessante Zeiten."



    Grüße,
    gutso

    geht mir auch so ... bei einem gewissen Herrn Schröder ... :thumbup:



    haha, ja genau sowas meine ich!


    http://www.goldseiten.de/artik…-jetzt-Sorgen-machen.html


    Daneben ist allerdings folgender Artikel mit Grafik zu den Produktionskosten verglichen mit dem Spotpreis mal interessant (eben von goldtrader im Gold Thread gepostet).


    http://www.godmode-trader.de/a…-gold-zu-foerdern,4285270


    Wenn man das sieht, kann der Goldpreis durchaus auch auf 800$ zurück kommen, in einem globalen Kuddelmuddel.


    Allerdings wissen wir alle, dass die Welt eine andere ist, als vor 15-20 Jahren, und dass das Verschuldungsproblem nie in der Geschichte der Menschheit in absurdere Höhen getrieben worden ist.


    Ich würde sagen: Auf Cash-Werte und niedrige AISCs bzw entsprechend hohe Grades bei den Minen setzen, mehr kann man nicht machen.


    Grüße,
    gutso

    Während derzeit ein Angriff auf die Edelmetallpreise gestartet wurde, (...) und auch inzwischen unermüdlich Martin Armstrong über Goldziele von Gold 500 - 600 $ oder so doziert


    Leute, Leute, - Martin Armstrong!


    Ich muss zugeben, ich verstehe immer noch nicht, weshalb dieser Hochstapler überhaupt so viel diskutiert wird.


    Dass Edel Man ihn dokumentiert, ist sehr wichtig, einfach, damit später keiner behaupten kann, alles wäre ganz anders gewesen, - aber ernst nehmen braucht das nun wirklich keiner.


    Ich knüpfs mir nochmal im Klartext vor:


    In dem Moment, wo jemand die Kreiszahl Pi mit der Stufenzahl 1000 multipliziert, das dann als Tagesschritte auf den Kalender umlegt und daraus dann behauptet Börsenzyklen direkt ableiten zu können, steht er für mich auf einer Stufe gemeinsam mit der Homöopathie.


    Ich hoffe das war deutlich genug! :D
    Die Krankenkasse mag es also bezahlen - mehr als Placeboeffekte kann aber niemand erwarten. 8)


    Wenn ich mir die Kosten der Goldproduktion aus dem interessanten Link von goldtrader oben ansehe komme ich allerdings schon auf ein Sturzniveau von grob 800 $, wenn es wirklich mies läuft, oder wenn die Kosten nicht steigen.


    Denn: In der ferneren Vergangenheit ums Jahr 2000 herum pendelten das 90%-Kostenpercil und der Goldpreis über längere Zeit recht eng umeinander ... sollte sich dieser Zustand vorübergehend wieder einstellen, kanns nochmal ordentlich runter gehen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, in was für Zeiten wir leben. Vor 15 Jahren ging es uns bezüglich der Überschuldung ja direkt noch blendend gegenüber dem aktuellen globalen Chaos.


    Grüße,
    gutso


    PPS: Habs mal angehängt, wäre schade wenns übersehen würde:

    "Wellentechnisch" ... wenn ich das schon höre, bekomme ich Hautausschlag. :D


    Wie auch immer, je nach Aktie ist der Boden zumindest relativ stabil, genannt seien, weil sie bei mir im Depot größere Positionen einnehmen:


    CA: SMD
    CA: RD
    CA: GWA
    CA: GQC
    CA: TME
    CA: ME
    CA: CCM


    und so weiter ...


    Ich weiß ja. In Euren Augen alles Zufall ... .


    Aber weigstens mache ich mehr als nur Wellen ... . 8)


    Gruß,
    gutso


    Hallo Beisammen!


    Ich bin mit meinen ausgewählten Goldexplorern bisher auch zufrieden. Dass es nochmal einen kräftigen Dämpfer geben kann, wenn von den "Spielern" Liquidität in einer Aktienbaisse im Standardmarkt benötigt wird, war mir klar.


    Umso mehr freut es mich, dass das Setzen auf Werte mit guten Fundis und insbesondere genug Cash bisher sich nachweislich als ein ausreichendes Hedging gegenüber solchen Spotpreiskursstürzen dargestellt hat. Der Rest ist für mich folgende Handlungsmaxime: In Dips weiter zukaufen, bei Werten, die es eben wert sind, bei entscheidenden negativen Neuigkeiten bezüglich einzelner Werte aussortieren & die Cashposition stärken. 8)


    Gruß,
    gutso



    Das sehe ich genauso, bei den Minenaktien muss man eben nur darauf achten, dass die All-in-sustaining-Costs nicht zu lange unterschritten werden, bzw. dass der Cashburn den Cashbestand des Unternehmens nicht auffrisst, weil die Preise pro Unze zu gering sind.


    Ansonsten alles paletti!


    Gruß,
    gutso

    Welcher Selloff??
    (...)
    Derzeit Cash zu haben ist gar nicht mal so verkehrt. Die Inflation ist bei allen zinstragenden Anlagegütern ja bereits voll am wüten. Mieten locker mal 30-50% rauf, selbiges bei Aktien, Anleihen, ... Zur Zeit kann man nix mehr günstig kaufen, deswegen abwarten. Bis wieder irgendwo ein Stecker gezogen wird und die Preise einbrechen. Derzeit beim Gold, aber da geht sicher noch was 8)


    Ebent !


    Bestenfalls ist man also in machen Assets bereits gut genug positioniert und kann da mit Vorsicht erst einmal die Entwicklung abwarten, oder/ und man kann bei allen anderen Assets erst einmal sehen, wie die negative Geschichte sich entblümeralisiert (=entfaltet) um allerorten Kaufkurse darzureichen wie auf rhodiniertem Silbertablett.


    Gruß,
    gutso


    PPS: Mit Immobilienpreisen meinte ich nicht Griechenland..

    @ Prinz: Ich finds schon irgendwo logisch.


    Die Liquidität ist dort, wo derzeit die Kurse fallen schlicht am größten, Verluste der Marktteilnehmer am ehesten zu verschmerzen.
    China schränkt den Aktienhandel ein, dann wird (Papier-)Gold verkauft.
    Alles was illiquider ist, hält sich noch etwas.


    Interessant fand ich allerdings diese Chartvergleiche hier, ausgerechnet mal bei den mir dauersuspekten "Rohstoffraketen"-Schreiberlingen:


    http://www.goldseiten.de/artik…Goldaktien---was-tun.html


    Meine eigene Strategie NICHT in Produzenten zu gehen, sondern in fundamental unterbewertete Goldexplorer mit ausreichend Cash hat sich demgegenüber ausgezahlt, - bisher zumindest (... denn so viel Vorsicht muss sein).


    Aber die Chartvergleiche in dem Artikel sind schon spannend, eine Franco Nevada zum Beispiel beginnt sogar für Späteinsteiger interessanter zu werden und auch manche andere Blue Chips im Gold Bereich.


    Dennoch würde ich noch Geduld haben jetzt, denn der Liquidität schaffende Selloff hat erst begonnen! Demnächst wird man noch viele Sachwerte so billig (und diesmal meine ich wirklich abfällig "billig" ) zu haben sein. Auch gute Weine oder Immobilien in Krisenländern, Cash is king! - wird es jetzt wieder einmal heißen ... . Wenn mich der ganze Mist nur nicht so stark an 2008 erinnern würde.


    Mit dem Unterschied dass ich dieses Mal weit besser positioniert bin, weil ich nicht so spät liquide bin, frühzeitig strategisch rangehen konnte und dazu gelernt habe - und jetzt erst einmal seit Februar pur in Goldminenexplorer eingestiegen bin - und auf Silber seither immer noch warte (nämlich bis die Realwirtschaft in Folge der Turbulenzen abschmiert und dann auf Industriemetalle und auch auf Silber drückt ... ... ... ).



    Grüße,
    gutso

    (...)Wenn man nüchtern auf die ganze Sache blickt, also ohne den üblichen Zweckoptimismus, den ein in einer bestimmten Anlageklasse Investierter nun eben hat, sieht es auf absehbare Zeit ziemlich finster aus. (...)


    Grüße
    auratico



    Na dann. Nüchterner als derzeit habe ich selten das Wirtschaftsgeschehen, dieses absurde Theaterstück, verfolgt. Ich freue mich aktuell, solange ich weiter Golminenexploreraktien nachkaufen kann, die aufgrund ihrer Cashsituation und im Idealfall auch aufgrund ihrer vorraussichtlichen AISCs die nächsten Jahre überstehen können, selbst wenn Gold Vorerst unten bleiben sollte. Denn dann kann ich weiter ein nennenswertes Depot aufbauen, was sonst nicht möglich wäre. Demnächst kommen auch Silberminenaktien dazu.


    Ich bin bereit dafür auch ein wenig mehr Geduld in Kauf zu nehmen, wir leben schließlich in "interessanten Zeiten".


    Grüße,
    gutso

    Gold soll doch am Ende des Regenbogens liegen, also müsste das dort sein, wo die Regenbogenmaschine ihr Unwesen treibt. Ergo: In St Tropez!


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    Urgäil!



    Gruß,
    gutso

    Habe nur seit Januar 2015 mein physisches Silber und danach mein physisches Palladium verkauft & bin damit in Goldminenexplorer gegangen.
    Für mich sind verteilte Firmenanteile schon real, vor allem mit Hebel, physisches Gold kann ich mir leider nur bedingt und in geringerem Maßstab leisten, - kommt aber in einem Jahr wieder mit ins Depot.


    Die Frage ist eben nur, ob man derzeit nicht besser von Zombiepreisen bei den Edelmetallen sprechen sollte. Preise, die dann allerdings leider reale Auswirkungen haben ... . Deshalb sollten alle Spekulationen mit viel Cash und langem Atem ausgestattet sein (wie auch die Minengesellschaften selbst).


    Gruß,
    gutso

    Da ich von erlesenen Charttechnikern im Forum derzeit nahezu manisch angegriffen werde und spindoctor-mäßig bzw. troll-mäßig der vermeintlichen Lüge, Hochstapelei und so weiter bezichtigt werde, werde ich das hier auch einfach mal dokumentieren:


    GOLD : Märkte und Informationen


    Hier meine Antwort Nr 1, die auch auf den Baltic Dry Bezug nimmt, der leider oft nicht richtig verstanden wird:


    "Börsenrausch: Dax springt über 100.000 Punkte"


    und hier Antwort Nr 2, vermischt mit einer Antwort auf einen interessanten Beitrag von Saccard; derzeit mischt sich wieder der Mist in den Kommentaren mit den Perlen ganz besonders, dafür bitte ich um Entschuldigung. ;)


    GOLD : Märkte und Informationen


    Gerade wenn Kurse fallen, wie bei den Edelmetallen aktuell, werden manche nervös oder andere sehen die Sonne, die Dauershorties oder Halb-Edelmetaller. =)


    Wenn ich short auf die Wirtschaft gehe mache ich das konstruktiv, ich setze auf Edelmetall. Ich mache nichts kaputt, sondern speichere Kapital für die Zukunft. Wenn ein Papiertiger auf Edelmetall short geht, dann macht er das destruktiv, er setzt auf die Macht des Notenbank-Gespenstergeldes, um das Kapital der Zukunft zu vernichten ... nur wird es nicht gelingen.


    Das ist jedenfalls meine Meinung.



    Gruß,
    gutso