Ja billige Drachen im Herbst wären was feines, ich glaube aber nicht dran.
Jetzt wo dus sagst ... ist ja tatsächlich schon wieder der Drache dran!
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Hübsch!
21. August 2026, 19:04
Ja billige Drachen im Herbst wären was feines, ich glaube aber nicht dran.
Jetzt wo dus sagst ... ist ja tatsächlich schon wieder der Drache dran!
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Hübsch!
"Die Frage ist, wer vorher fällt, Europa oder Amerika" ...
vom 19.04.2011
http://www.silverminers.com/_resources/audio/20110419.mp3
...
Inzwischen sind Gold und Silber über 1500$ und 45 $ ... .
Gruß,
gutso
PPS: Ich zieh auch meinen Hut vor Bob Hopper und seiner unglaublichen Zähigkeit ... .
Das beste wird er nun wohl nicht miterleben dürfen.
Aber - da ist er nicht der einzige ... .
Leider.
Hier ein Nachruf: http://www.mineweb.com/mineweb…ge32?oid=117903&sn=Detail
ZitatHopper: "If you don't have passion, you have nothing" (...) "Without passion you don't have a mine. You might as well work at a fast food joint."
PPPS: Die Silver Valley Mines sind aktuell erst wieder in den gaaanz sanften Kauf-Focus geraten ... sehr spät im internationalen Vergleich, und unter geringem Volumen ... aber das ist gut so, - denn ich habe innerhalb der letzten Jahre so immer mal wieder kleine Mengen nachgelegt. Hauptsächlich bei ASLM und SBUM.
Ich hoffe allerdings dass nun ein Major-Shift dort vor uns liegt.
Zeit wirds. ![]()
Lieblingssong unseres Ex-Selbstverteidigungsministers. ![]()
...ich bin überzeugt die 47 sehen wir in diesem Anlauf nicht. Bei 46,XX sind zunächst die technischen Potentiale 'ausgereizt'. Aber Technik ist eben auch nicht alles.
"Technik" in den Charts funktioniert beim Silber sowieso nur außerhalb der Nadeln ... .
Aber - ich seh da gerade so etwas wie eine Nadel. ... Oder? ![]()
Nebenbei: "Wieviele Engel passen auf eine Nadelspitze?"
Eben.
Wenige. Wenn es sie gibt!
Und auch das ist gut so.
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...
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Gruß,
gutso
PPS: Abgesehen davon: ja, die Seasonal Charts sprechen dafür, dass innerhalb der nächsten 4 Wochen eine Korrektur, evtl. analog 2006 (prozentual gesehen) erfolgen könnte.
Aber ist das auf dem Niveau nicht auch schon wurscht? ![]()
Gustav Holst, The Planets, Jupiter ...
[tube]
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Grüße,
gutso
Denn die Zeit geht sowieso über die Kernkraft hinweg.
Aber ich warte ab, bevor ich hier wieder ernste, inhaltliche Postings absetze, weil ganz offensichtlich die Atomlobby nix besseres zu tun hat, als mittels mittelmäßiger Argumentatoren über solche Threads die Allgemeinheit verdummen zu lassen!
Und dazu will ich nicht beitragen, indem ich das zu ernst nehme.
Ihr werdet schon auch mal wieder ruhiger, Lupus & chefboss.
Ganz sicher.
Aber nach vielen Versuchen das Thema zu erhalten gebe ichs an dieser Stelle vorläufig mal auf, alles ist eh schon gesagt, für die nächsten Wochen und Monate.
Gruß,
gutso
...
wäre nett wenigstens ab und zu auch mal was zum Thema beizusteuern und nicht nur offensichtliche persönliche Interessen (berufliche Zukunft in der Kernkraft) zu verfolgen.
==> Je Tonne PhosphatDuenger bringt der Bauer einige 100 Gramm (!) Uran auf's Feld ..
(...)
Nochmal zur Logik: DAS macht aber die Kernkraft immer noch nicht sicherer!
Und: Jeder weitere Faktor der sich in Nahrungsketten anreichern kann bringt nur mehr Belastung.
http://www.telegraph.co.uk/fin…ur-to-promote-safety.html
ZitatRebuilding Japan: Fukushima's Hawaii girls go on tour to promote safety
Sitting on a hill just 28 miles from the damaged Fukushima Daiichi nuclear power plant is one of Japan's most peculiar and popular tourist destinations.
(...)
The 30 hula girls at the spa resort have gone on a nationwide tour, starting in Tokyo, to try to persuade the Japanese public that Iwaki is still safe.
[Blockierte Grafik: http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/01875/hawaii_1875668b.jpg]
Gruß,
gutso
PPS: Hier dokumentiert für die Nachwelt, falls es mal aus dem Netz verschwindet. Es ist nämlich ganz einfach zu schön um wahr zu sein:
Servus gutso,
jedenfalls hat ALDI-Feinkost bei dem öleingedosten Westatlantik-Fang vorletzte Woche den Preis um gut 15% erhöht (ob es diese Woche noch so ist, weiss ich nicht). Warum auch immer.
Vielleicht kann der theoretische Physiker chefboss uns erklären, ob und welche strahlenden Isotope in den Döschen künftig die dort ohnehin vorhandenen Schwermetalle neutralisieren können. Oder umgekehrt. Vielleicht gibt es sogar MIT-Berechnungen darüber, dass die Dosen mit Strahlenmaterial verträglicher sind also ohne. Das kann man doch nicht so ohne weiteres auschliessen.
Da das bestimmt alles nur "ganz hervorragende, weiche Alphastrahlung" ist, sind demnächst Fischdosen aus dem Pazifik ganz besonders im Wellness- und Heilbereich gefragt.
Da ist es dann sicher auch sekundär, wenn die Blankeneser Damen des Hauses wieder nach Fisch zu stinken beginnen, wie vor Jahrhunderten, als Blankenese noch ein Piratennest war.
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Pardon.
gutso
Was sich Tepco hierbei ausnahmsweise geleistet hat, das nennt man Kommunikationsdesaster.
Der wirkliche Anteil geschmolzener Materials wird selbstverständlich umgehend mitgeteilt.
... ja, unverantwortlich kommunizieren und handeln sie nachweislich seit Jahrzehnten bei Tepco.
Tepco ist eine Skandalfirma, die ihresgleichen sucht. Und Vattenfall z.B. und weitere nehmen sich da auch nicht viel anders aus.
Fazit: Das kommt nun mal davon, wenn man eine Hochrisiko- und noch dazu Großtechnologie allzu naiv privatisiert.
Zum "Zeitplan" der Dekontamination von Tepco daher noch dieser skeptische Blogeintrag:
Zitat
Woher, frage ich mich, nimmt Tepco die Grundlagen für einen solchen Zeitplan? Roboter haben am Wochenende in den defekten Reaktorblöcken 1 und 3 in nur einer Minute eine Strahlungsmenge gemessen, die fast einer halben natürlichen Jahresdosis für Menschen entspricht. Menschen können dort nicht arbeiten. Die Strahlung, sagt dennoch die Atomsicherheitsbehörde, werde den Zeitplan nicht gefährden, innerhalb von neun Monaten das havarierte Kraftwerk unter Kontrolle zu bringen.
Warum, bitte, soll ich das glauben? Höchstens doch, weil die Vorstellung allzu sehr ängstigt, dass es noch Jahre brauchen könnte, bis die strahlenden Atomruinen von Fukushima aufhören, ihre Umgebung zu belasten? Die meisten freigewordenen Isotope in Fukushima haben wie Cäsium-137 lange Halbwertszeiten, werden also jahrelang in nahezu gleicher Intensität strahlen. Ein paar Monate machen da nicht viel aus, die Rechnung geht eher in Richtung auf Jahrzehnte (siehe Tschernobyl).
Gruß,
gutso
http://www.reuters.com/article…nce-idUSL3E7FE18Y20110419
ZitatAlles anzeigen(...)
Consumption, which accounts for about 60 percent of gross domestic product, is vital for the economy as companies are reeling from electricity shortages and damaged supply chains after the March 11 natural disaster, which took the Fukushima Daiichi nuclear power plant offline and triggered radiation releases.
Japan's economy is likely to resume growing in the second half of this year as spending to rebuild the country's devastated northeast takes hold, but the lingering nuclear crisis could keep sentiment weak for some time.
"Consumer spending in March and April is expected to show weakness not only because of the impact of the disaster but also because of rising oil prices," said Yoshiki Shinke, senior economist at Dai-ichi Life Research Institute.
"Although spending will probably not deteriorate further after April, it will likely stay flat. A recovery will depend on whether the resolution of the nuclear problem goes smoothly and how power shortages pan out in the summer."
Sentiment may also be dampened if the government ends up boosting the sales tax to pay for reconstruction after the disaster, the most expensive natural disaster ever with material damage so far estimated at $300 billion, leaving Japanese consumers footing much of the bill.
(...)
Dazu die Bonitäts-Nachrichten aus den USA.
Will jemand Aktien kaufen, beim derzeitigen Stand?
Da muss man schon gut auswählen ... .
- Derzeit gilt wohl wieder: Nur Cäsch is fräsch.
Gruß,
gutso
Hier noch ein die Sache recht gut erklärender Zusatz zu meinem eben erfolgten Posting zu der Verteilung der Radionuklide in den Nahrungsketten als Interview:
http://www.salzburger-fenster.…-nicht-nur-auf-japan.html
ZitatAlles anzeigenFukushima: Auswirkungen nicht nur auf Japan - Der „schleichende“ Super-GAU könnte noch schlimme Folgen haben 18.04.11
Derzeit besteht laut Experten zwar noch keine Gefahr einer großräumigen Verseuchung des Ozeans. Wenn die Atomkatastrophe in Japan aber über Monate hinweg nicht in den Griff zu bekommen ist, könnten laut Greenpeace radioaktive Partikel über das Meerwasser auch in die Nahrungskette gelangen.
(...)
Das Unglück in Fukushima wurde als „katastrophaler Unfall“ eingestuft – mit „Level 7“ auf der sogenannten INES-Skala zur Bewertung von nuklearen Ereignissen. Doch die Auswirkungen der Reaktorkatastrophe könnten das Ausmaß von Tschernobyl noch übersteigen, wenn man ein Freisetzen von Strahlung über Monate nicht in den Griff bekommt. Denn auch in den Pazifik wird noch immer höchst radioaktives Wasser eingeleitet. Derzeit besteht zwar noch keine Gefahr einer weiträumigen Verseuchung des Ozeans, sagen Experten. Aber man wird die weitere Entwicklung genau beobachten müssen.
(...)
Niklas Schinerl, Atomexperte von Greenpeace Österreich: „Wenn man das AKW in Fukoshima über Monate nicht in den Griff bekommt, könnte es noch sehr, sehr arg werden.“ (...)
„Wenn man das AKW in Fukoshima über Monate nicht in den Griff bekommt, könnte es noch sehr, sehr arg werden.“
(...)
„Wir wissen ja nicht, wie der weitere Unfallverlauf ist“, sagt Niklas Schinerl, Atomexperte bei Greenpeace Österreich, zu möglichen Auswirkungen. Außer durch direkte Einleitungen ins Meer könnten auch durch Auswaschung aus der Luft radioaktive Partikel ins Meerwasser und somit in die Nahrungskette gelangen. In welchen Mengen und auf welchte Art, sei derzeit aber nicht absehbar. Eine weiträumige Verteilung radioaktiver Partikel funktioniere auf verschiedene Weise. Erstens durch Absinken schwerer Radionuklide (wie Plutonium), die in unmittelbarer Umgebung von Fukushima auf den Meeresboden absinken und sich im Sediment ablagern. Weiters durch radioaktive Partikel, vor allem Jod und Cäsium, die mit der Meeresströmung zwar weiträumig im Pazifik verteilt, aber auch schnell verdünnt werden. Im Küstenabschnitt vor Fukushima treffen sich zwei Meeresströmungen: der „Kuroshio“ und der „Oyashio“. Beide Strömungen überqueren gemeinsam den Pazifik und spalten sich vor der amerikanischen Küste wieder in einen Nord- und einen Südstrang. Der Nordstrang gelangt in die fischreiche Beringsee – wo etwa der beliebte Alaska-Seelachs gefangen wird, der auch auf unseren Tellern landet. „Das Beringmeer ist mehr als 2.500 Kilometer von Fukushima entfernt, ob und in welchem Ausmaß radioaktive Stoffe dorthin gelangen, kann man noch nicht sagen“, so Niklas Schinerl. Verteilt werden könnten die derzeit ins Meer fließenden radioaktiven Partikel über die japanischen Gewässer hinaus auch durch die Radioisotope des Jods (zu finden in Plankton, Algen und Tang), Cäsium-137, Strontium-90 (genannt auch die „dreckigen Drei“) und Technetium-99 sowie das gefürchtete Plutonium (tausende Jahre Halbwertszeit) und andere radioaktive Schwermetalle. Ablagerungen im Meeresboden und Meeresbewohner wie Muscheln sorgen durch die Nahrungskette dafür, dass sich diese Stoffe dann in Fischen wiederfinden. „Einige der im Nordpazifik vorkommenden Fischarten legen zudem große Strecken zurück, so dass sie eine hohe radioaktive Belastung aus der unmittelbaren Nähe von Fukushima in andere Meeresgebiete tragen könnten“, befürchtet Niklas Schinerl.
Also könnten Thunfisch und Alaska-Seelachs evtl. besser zu meiden sein in den nächsten Jahren ... .
Das heisst für Normalsterbliche:
Für immer.
Vielleicht sterben der Thuna und seine Freunde dann ja doch nicht aus - wie bisher prognostiziert.
http://www.taz.de/1/zukunft/ko…n-fischbestand-in-gefahr/
ZitatAm dramatischsten sei die Überfischung im nordwestlichen Atlantik, im westlichen Indischen Ozean und im Nordwesten des Pazifiks, also vor der japanischen und chinesischen Küste - das Resultat "einer Überkapazität an Fischfangfahrzeugen und hoch effektivem Fanggerät".
Gruß,
gutso
... Und was bedeutet das dann wiederum für uns?
...
http://www.ftd.de/unternehmen/…uer-gebannt/60041257.html
ZitatAlles anzeigen19.04.2011, 08:41
ROUNDUP
Regierung hält Gefahr kompletter Kernschmelze für gebannt
Die japanische Regierung hält die Gefahr einer vollständigen Kernschmelze im zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Eins derzeit für weitgehend gebannt. "Wenn wir die Kühlung aufrechterhalten, ist so etwas unwahrscheinlich", sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Dienstag. Die andauernde Kühlung der Reaktoren mit Millionen Litern Wasser zeige zumindest eine gewisse Wirkung. Die enormen Massen verstrahlten Wassers behinderten allerdings die weiteren Arbeiten.
(...)
Die Atomaufsichtsbehörde hatte zuvor bestätigt, dass Brennstäbe in den Reaktoren 1, 2 und 3 teilweise geschmolzen sind. Nach Angaben des Atombetreibers Tepco besteht zudem die Möglichkeit, dass gebrauchte Brennstäbe in Reaktor 2 beschädigt sind. Wie groß die Schäden sind, sei noch nicht klar, sagte Edano. Atomexperten seien dabei, die Details zu analysieren.
Unterdessen haben die Arbeiter in der Atomruine mit dem Abpumpen hochgradig mit radioktiven Partikeln verseuchten Wassers aus Reaktor 2 begonnen. Das Wasser werde in eine Auffanganlage gepumpt, in die rund 30.000 Tonnen passten, berichteten japanische Medien. Nach Schätzung des Betreiberkonzerns Tepco befinden sich im Reaktor 2 rund 25.000 Tonnen verseuchten Wassers. Die Schläuche zur Auffanganlage verlaufen demnach an den Turbinengehäusen der Reaktoren 3 und 4 entlang.
Pro Tag könnten etwa 480 Tonnen abgepumpt werden, meldete die Agentur Jiji. Zunächst sollen demnach 10.000 Tonnen beseitigt werden. In den Reaktoren 1 und 3 sollen sich weitere rund 42.500 Tonnen relativ gering verstrahlten Wassers befinden, hieß es unter Berufung auf Tepco. Die Arbeiter setzten Vorbereitungen fort, für dieses Wasser Behelfstanks sowie einen auf dem Meer schwimmenden Riesentank zu installieren, in den 10.000 Tonnen Wasser passen.
Also alles nach wie vor eine riesen Sauerei ohne echte Lösungen, ... mehr zusammengeschusterte Zwischenlösungen auf wackeligem Grund.
Denn: Ist die Kernschmelze nun "beendet" worden? Die Japanische Regierung ist da (wie vorher auch immer) sehr optimistisch.
Und sonst?
Man kann die Nachrichten vom hochradioaktiven Wasser nämlich auch ganz anders lesen, in etwa so:
Zitat
Japanische Behörden bestätigen anhaltende Kernschmelze in Fukushima
2011-04-19 10:01:46
(...)
Die Brennstäbe des Atomreaktors im AKW Fukushima 1 sind offenbar noch immer im Schmelzen begriffen. In den Wassersammelbecken seien hohe Konzentrationen radioaktiver Stoffe gemessen worden, wie die Abteilung für atomare Sicherheit des japanischen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie erklärte. Man könne daher bestätigen, dass es in den Reaktoren 2 und 3 zu einer Kernschmelze gekommen sei. Darüber hinaus bestünde auch für Reaktor 1 die Möglichkeit einer ablaufenden Kernschmelze, da die Brennstäbe wiederholt aus dem Kühlwasser hervorragen würden.
...
Desweiteren dazu (Simulation der Kontamination des Pazifik durch Fukushima) hier etwas, zwar vom 12.04. aber angesichts der gedanklichen Qualität sehr aktuell:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1434557/
ZitatAlles anzeigen12.04.2011
(...)
Meereskontamination durch Fukushima - Stürme könnten radioaktiv belastetes Bodensediment später an Land tragen
Von Volker Mrasek
Energie.- Französische und norwegische Forscher simulieren, wie sich radioaktives Abwasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima vor der japanischen Ostküste ausbreitet. Und das mit einer bemerkenswerten räumlichen Auflösung: bis auf 600 Meter genau.
Ihrem Computermodell gaben sie den wohlklingenden Namen "Symphonie". Damit simulieren Forscher aus dem Labor für Ozeanografie in Toulouse für gewöhnlich Strömungen im Mittelmeer und vor der französischen Atlantikküste. Doch das Modell ist nicht ortsgebunden. Es lässt sich auch mit Daten aus anderen Ozeanbecken betreiben.
(...)
Die Wissenschaftler warnen aber vor einer Gefahr, die auch nach dem Ende der Einleitungen ins Meer bestehen bleibe. Dazu die Ozeanografin Claude Estournel:
"Ein Teil der Radionuklide wird im Sediment vor der Küste gebunden und abgelagert. Durch starke Winde oder auch kleinere Tsunamis können diese Bodenpartikel wieder aufgewirbelt und flussaufwärts ins Landesinnere befördert werden. Dort hätte man dann mit zeitlicher Verzögerung erneut erhöhte Radioaktivität."
Mit längerfristigen Folgen der Kühlwasser-Einleitung beschäftigt man sich auch im Nansen-Zentrum für Umwelt- und Fernerkundung im norwegischen Bergen. Dort betreiben Forscher ebenfalls ein Meeresströmungsmodell. Normalerweise simulieren sie damit, wie sich zum Beispiel Spaltprodukte aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield in der Nordsee ausbreiten.(...)
Johannessen sagt selbst, dass Kühlwasser in Fukushima nicht unbedingt ein ganzes Jahr lang austreten muss. Vielleicht seien es nur ein, zwei Monate. Aber auch dann werde die Strömung Radionuklide aufs Meer hinaus befördern. Die Abwasserfahne sei dann zwar kleiner, nehme aber grundsätzlich dieselbe Fernreiseroute - quer über den Pazifik bis zur nordamerikanischen Küste ...
Und: Was bedeutet diese Sauerei jetzt bereits für die Fischereiwirtschaft im Pazifik? (Abgesehen vom ohnehin drohenden Anreichern der Radionuklide in den Nahrungsketten der Meere.)
Dazu hier etwas:
http://www.tt.com/csp/cms/site…-setzt-den-ozeanen-zu.csp
Zitat
Tausende Tonnen angeblich nur mäßig radioaktiv verstrahlten Wassers leiten die Arbeiter aus dem Atomwrack Fukushima in Japan ins Meer. Wie sich das langfristig auf den Pazifik auswirkt, „kann man noch nicht genau beurteilen. Es kommt auf die Konzentration der radioaktiven Ableitungen und auf die Strömungen an“, sagt die Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace.
Während das Jod-131 vor allem von den Algen aufgenommen wird, Plutonium relativ schnell auf den Meeresboden sinkt, „lagern die Lebewesen das Cäsium-137 und -134 in ihrer Muskelmasse ab“, so Helms. Doch das Cäsium bleibt nicht nur in den primär betroffenen Fischen, denn es gelangt in die Nahrungskette, „an deren Ende die Raubfische und dann die Säugetiere stehen“. Und mit den Raubfischen wie den Thunfischen – die sehr weit wandern – gelangen die Radionuklide sogar bis in den Zentralpazifik.
Genau das hatte ich - bezüglich Thunfisch im Pazifik - irgendwann vor Wochen hier im Thread auch mal geschrieben.
Und in den Raubfischen landet das Zeug aber erst nach Monaten und Jahren!
Und: Was passiert, wenn man eine Thunfischdose mit dem Geigerzähler / Dosimeter testet? ... Richtig, in fast jedem Fall: nix.
Weissblech hält den größten Teil der Strahlung eh ab.
Ich denke: Hauptproblem sind die Nahrungsketten. Weil hier die nächsten Jahrzehnte sich mehr als gedacht (v.a. bezüglich radioaktivem Cäsium) immer weiter ansammeln wird.
Und für einen Test müsste man alle Dosen aus dem Pazifikraum öffnen ... .
Wer wird das machen?
Richtig.
Keiner.
Gruß,
gutso
Und hier auch ...
Hat sich nix verändert. Noch warte ich wenigstens auf eine halbvernünftige Antwort. ... Täglich grüßt das Murmeltier ... .
[tube]
http://www.youtube.com/watch?v=ievoopgjA1I&feature=related[/tube]
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,757766,00.html
ZitatAlles anzeigen18. April 2011, 19:22 Uhr
AKW-Ruine
Japaner misstrauen Tepco-Krisenfahrplan
Tepco hat sich festgelegt: In sechs bis neun Monaten will der Konzern seine Atomruine in Fukushima unter Kontrolle haben. Doch Experten bezweifeln, dass dies gelingt. Japans Bevölkerung ist ohnehin skeptisch - den Kernkraftmanagern glaubt keiner mehr.
Tokio - Ichiro Kanno traut den Atommanagern nicht über den Weg. Früher hätten die Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima den Leuten stets weisgemacht, die Reaktoren seien sicher, die Menschen sollten keine Angst haben. Und nun? " Tepco kann man nicht trauen", sagt der 53-Jährige über den Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks. Der selbstständige Unternehmer haust jetzt wie Zehntausende andere in einer Notunterkunft und weiß nicht, was aus seinem Leben werden soll.
Er ist nicht der einzige, der tiefes Misstrauen gegen die Manager der Atomruine hegt. Tepco hatte am Wochenende einen Fahrplan vorgelegt, wie die Katastrophe bewältigt werden soll. Sollten der Konzern und die Regierung gedacht haben, mit ihm die Bevölkerung beruhigen zu können, haben sie sich geirrt.
Tepco will die Reaktoren in etwa sechs bis neun Monaten stabilisiert haben. Das sehe die "momentane" Planung vor. Drei Monate wird es demnach dauern, die Kühlung der Reaktoren und der Abklingbecken zu stabilisieren. "Sechs bis neun Monate? Wirklich?" Der 47-jährige Bauarbeiter Hisao Takao aus der Stadt Fukushima äußert vor Reportern große Zweifel an dem, was die Atommanager da behaupten.
Allein die vielen Nachbeben: "Wie kann Tepco so sicher sein, dass die Reparaturtrupps in der Atomruine nicht immer wieder ihre Arbeit unterbrechen müssen?", fragt der 61-jährige Tsukasa Matsueda. Er hat sich in dem Flüchtlingslager der Stadt, wo er mit 750 anderen Menschen untergebracht ist, Tepcos Ankündigungen im Fernsehen angeschaut.
Aber immer noch brav wie die Lemminge ... .
Gruß,
gutso
Hey tahet! Das ist ja der GAU! ![]()
Hi Lucky!
Ne, Gregorianik gibt scheinbar keine Silberhymne her. ... Oder doch?
... ... ...
Wenn sie das Schweben am Parabelscheitel der Silver Seasonal Charts wiederspiegelt ... Pardon. ![]()
Das Glitzern des Vollmondlichtes in den sanften Wellen des Lake Coeur d'Alène ... . ![]()
[Blockierte Grafik: http://fineartamerica.com/imag…r-dalene-scott-miller.jpg]
http://fineartamerica.com/feat…-dalene-scott-miller.html
Nun ist es wohlfeiler formuliert. ... ![]()
Gruß,
gutso
Alles anzeigen
(...)
Habe ich doch schon beantwortet: Nimm statt dem Radon
==> dann eben das Polonium, Thorium und Uran aus den PhosphatDuengemitteln ... ....
==> oder vergleichbare Elemente in KraftwerksAsche ...
(...)
Ne hast du nicht beantwortet, indem du nur nochmals praktisch 1:1 das postest, auf das hin ich die Frage überhaupt erst selbst gepostet habe!
Also: Eine rein rhetorische Finte ohne Interesse der Klärung deinerseits.
Also: nur Spin-Doctorei ohne weiteren Zweck.
Ist natürlich auch nicht so einfach, da sachlich argumentativ wieder raus zu kommen - zumal wenn die Sachlage so klar ist.
Nochmal, zum laut lesen:
Radionuklide sind Teil von Düngemitteln, meinetwegen: das macht aber die Kernkraft nicht sicherer.
Banal?
Ja.
Gruß,
gutso