... sind schröcklich demokratisch,
sowas will doch keiner weil dann viel weniger für Wenige daran zu vördiehnen üschd ... !
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GN8!
gutso
(PPS: Deshalb ist ja Atomkraft die optimale Lösung für große Spieler im System ... .)
13. April 2026, 04:48
... sind schröcklich demokratisch,
sowas will doch keiner weil dann viel weniger für Wenige daran zu vördiehnen üschd ... !
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GN8!
gutso
(PPS: Deshalb ist ja Atomkraft die optimale Lösung für große Spieler im System ... .)
Homm, hörst du nicht!?!
Das ist trotzdem viel besser, als wenn einem ein Windrad auf den Kopf fällt! ![]()
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Gruß,
gutso
Der Iguacu-Staudamm is aber auch tanz tanz pöhse Umwelt- und Regenwaldzerstörend. Fragste mal die hiesigen Experten.
http://www.hbernreuther.de/Bra…livien/Itaipu/itaipu.html
Staudämme verursachen "zerstörte Täler".
Import-Biosprit aus Ölpalmenplantagen is nämlich so viel nachhaltiger...
Ja das stimmt schon alles. Aber was ist in Relation dümmer: Auf dem Weg in die Zukunft den Profitgeiern die vorübergehend weltweit gesehen mittelmäßig groben Fehler bei grundsätzlich nachhaltig orientierter Wirtschaftspolitik zu überlassen, - oder gleich von Vornherein auf gravierend sich auswirkende Sackgassen zu setzen bei denen das Massensterben systematisch vorprogrammiert ist und massiv da hinein zu investieren?
[tube]hsMZKBNOZ1I[/tube]
Kernenergie ist nicht Steinzeit, Kernenergie ist Keinzeit!
Gruß,
gutso
http://www.ftd.de/politik/inte…en-nimmt-zu/60028986.html
ZitatAlles anzeigenWasser-Mangel in Afrikas Städten nimmt zu
Der Mangel an Trinkwasser und Toiletten in den Metropolen Afrikas wird nach Angaben der Vereinten Nationen noch zunehmen.
(...)
Hohe Geburtenraten, Klimawandel, Industriegifte und Verschwendung führen zu weltweiter Wassernot.
Die Zahl der Menschen, die keinen Zugang zu Trinkwasser haben, sei in den Städten des Kontinents von 30 Millionen im Jahr 1990 auf heute 55 Millionen gestiegen, heißt es in einem am Montag auf der UN-Wasserkonferenz in Kapstadt (Südafrika) veröffentlichten Papier. Etwa 175 Millionen Afrikaner haben demnach keinen Zugang zu angemessenen sanitären Anlagen. 1990 lag diese Zahl nur halb so hoch, wie aus dem Bericht von UNEP (UN-Umweltprogramm) und HABITAT (UN-Programm für menschliche Siedlungen) hervorgeht.
(...)
Nach Angaben der Kinderhilfsorganisation World Vision sterben pro Jahr weltweit Millionen von Kindern unter fünf Jahren durch schmutziges Wasser. «Wasser und Sanitärversorgung sind essenziell für ein Leben in Würde», erklärte die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf. Ein Mangel in diesem Bereich habe gravierende Folgen für Gesundheit, Bildung und Erwerbstätigkeit.
Und dazu nochmal die Infos über Nestlé die oben dazu denken (gemeint ist insbesondere die "We feed the World Schlüsselszene" als youtube Video oben, mit dem Interview mit Jean Ziegler und dem Nesté-Konzern als größtem Abfüller von Trinkwasser in der Welt) ... .
Gruß,
gutso
http://www.welt.de/vermischtes…-Fukushima-Reaktoren.html
Zitat16.25 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Japan dazu aufgefordert, stark radioaktiv belastete Lebensmittel unverzüglich aus dem Handel zu nehmen. Verstrahlte Lebensmittel seien eine größere Gefahr für die menschliche Gesundheit als radioaktive Partikel in der Luft, erklärte WHO-Sprecher Gregory Hartl. Denn während die Partikel in der Luft nach wenigen Tagen verschwunden seien, lagerten sich die Partikel aus Lebensmittel im Körper ab.
(...)
14.52 Uhr: Der Ruf nach umfassenderen Evakuierungsmaßnahmen wird immer lauter. Vor allem schwangere Frauen und Kinder müssten in Sicherheit gebracht werden. „Es ist unverständlich, dass die Evakuierungen nicht längst fortgesetzt worden sind“, sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, Rebecca Harms, die Japan mehrfach auch in Sachen Kernenergie bereist hat. Der Alternative Nobelpreisträger und Atomfachmann Mycle Schneider bezeichnete die Evakuierungen als „wahnsinnig dringend“.
Ich denke in den nächsten Tagen und Wochen werden wir mehrmals dramatische Wendemomente in der Einschätzung der Sachlage durch die Öffentlichkeit (vor allem die japanische) erleben.
Ist ja eh schon eine Achterbahnfahrt sondergleichen.
Und: Das zeigt eigentlich nur, dass nach wie vor alles vollkommen offen ist - Zuversicht an den Märkten hin oder her.
Ich denke mal, wenn sie Block 3 wirklich in den Griff kriegen (woran ich noch nicht glaube), dann wäre ein entscheidender Wendepunkt zum Positiveren erreicht. ...
Ausgerechnet dieser Reaktorblock mit dem Mischoxid (Uranoxid / Plutoniumoxid) aber wirft gerade die meisten Fragen auf ... .
[Blockierte Grafik: http://data.lustich.de/bilder/l/18818-achterbahn.jpg]
Gruß,
gutso
ich denke, das ist erledigt ?
Mit einer gemeinsamen Aktion haben die großen Zentralbanken den japanischen Yen bewusst geschwächt. Spekulanten wurden damit erstmal ausgebremst. Die Aktion zeigt, welche Macht die Politik auf den Finanzmärkten haben kann.
Schon. Aber: Weisst du was du damit automatisch sagst? - Wenn das "erledigt" ist, sind dadurch vermutlich auch einige Hedge Funds erledigt.
Ach müssten sie doch bilanzieren.
[Blockierte Grafik: http://www.gesellschaftsdesign.de/files/wallpapers/23/left.jpg]
S'wär so erhellend ... . ![]()
Gruß,
gutso
ZitatUS-Investor und Milliardär Warren Buffett rät zu Investitionen in die japanische Wirtschaft. „Ich schaue nicht anders auf die Zukunft der japanischen Wirtschaft als vor zehn Tagen. Außergewöhnliche Ereignisse bieten die Möglichkeit zum Kauf“, sagt er.
http://www.welt.de/vermischtes…-Fukushima-Reaktoren.html
Bei Buffetts gibts heute abend "Schwarzen Schwan" am Reisrand! ![]()
Gruß,
gutso
Soderla ... .
Habe mir Freitags und heute eine Position Oremex aufgebaut.
Sie scheint günstig zu sein, allerdings traue ich meinen eigenen Rechnungen oder Schätzungen nie so ganz ... . Den anderen aber meist noch weniger ... . ![]()
Größe etwa 2% des Gesamt-Depots, dafür habe ich letzte Woche zwei Kunstwerke verkauft.
Wer braucht schon Kunst! ![]()
Gruß,
gutso
PPS: Liegt im Depot jetzt zu durchschnittlich 23 Eurocent.
Hi!
Habe mir Freitag und heute eine Position Oremex aufgebaut.
Sie scheint günstig zu sein, wobei ich meinen eigenen Rechnungen immer nicht so ganz traue ... . Den andern aber noch weniger ... .
![]()
2% des Depots.
Gruß,
gutso
http://www.ftd.de/finanzen/mae…yen-raetsel/60028753.html
ZitatAlles anzeigen21.03.2011, 11:29 Globale Devisenmärkte
Das gar nicht rätselhafte Yen-Rätsel
Der Anstieg des Yen zeigt, dass internationale Investoren einem gefährlichen Herdentrieb folgen. Die Politik sollte die Konsequenzen daraus ziehen und ernsthaft ein neues Währungssystem erarbeiten.
(...)
Kommentar Der Anstieg des Yen zeigt, dass internationale Investoren einem gefährlichen Herdentrieb folgen. Die Politik sollte die Konsequenzen daraus ziehen und ernsthaft ein neues Währungssystem erarbeiten. von Heiner Flassbeck (Chefvolkswirt der Unctad in Genf)
(...) Wie wenig wir verstanden haben, dass eine von den Finanzmärkten durchdrungene Wirtschaft ganz anderen Regeln folgt als die Art von "Realwirtschaft", mit der Ökonomen gedanklich groß geworden sind, kann man dieser Tage wieder beobachten. Dass nach der Mehrfachkatastrophe in Japan die Kurse an den japanischen Aktienmärkten fallen, verstehen sie noch, dass aber gleichzeitig der Kurs des japanischen Yen auf absolute Höchstmarken steigt, lässt sie in wirres Rätselraten verfallen.
(...)
Die steile These, japanische Investoren horteten aus Solidarität mit ihrem Vaterland Gelder, um sie für den Wiederaufbau des Landes zu verwenden, gehört in diese Kategorie. Die Tatsache aber, dass kurz darauf die großen Industrieländer intervenieren, um eine weitere Aufwertung des Yen zu verhindern, müsste eigentlich jeden "Experten" in die Verzweiflung treiben.
Dabei ist es ganz einfach, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass über alle für die Wirtschaftspolitik relevanten Fristen weder Aktien- noch Währungskurse etwas mit den Fundamentaldaten von Volkswirtschaften zu tun haben, sondern ausschließlich mit den Dispositionen von Geldjongleuren, die man auch Spekulanten nennen darf.
(...)
Was passiert, wenn ein Ereignis wie das in Japan die Weltwirtschaft trifft? Nun, all die vielen Jongleure in den Hedge-Fonds und in den sogenannten Investmentabteilungen unserer Banken werden von einer Stunde auf die andere unsicher und reduzieren ihre riskanten Anlagen zugunsten von Kasse oder sicheren Papieren wie Staatsanleihen.
Weil der japanische Yen aber im großen Spiel des globalen Kasinos keine Zielwährung, sondern eine Ausgangswährung war, führt die Rückführung riskanter Anlagen in brasilianischen Real oder südafrikanischen Rand zu einem Anstieg des Yen - mit fatalen Folgen für die japanische Volkswirtschaft, die jetzt eine Abwertung bräuchte, um die schwer getroffene eigene Volkswirtschaft zu entlasten.
Und so weiter und so fort
Hier am 16.03.
Aus gegebenem Anlass: Wie wirkt sich ein atomarer GAU auf die internationale Wirtschaft aus?
und hier am 18.03.
Aus gegebenem Anlass: Wie wirkt sich ein atomarer GAU auf die internationale Wirtschaft aus?
... hatte ich das auch schon mal vermutet.
Gruß,
gutso
1. Atomstrom ist nicht billig.
(...) was kostet wohl die Kilowattstunde Atomenergie in Japan in 2011? Ist sie wohl billig?
Sehr pointiert. Ich denke auch, das ist mittlerweilen klar. Sogar denen, die das "Erhalten" und "Bewahren" auf dem Schild tragen (lateinisch "conservare", deutsch "konservatief"
).
Dazu kommt übrigens auch, dass (zumindest die Tepco-) AKWs in Japan nicht versichert sind. Aber fragt mich da bitte nicht mehr nach der Quelle - sie steht aber ganz sicher irgendwo hier im Thread ... . ![]()
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Dazu u.a. auch ein Artikel (Comment) aus der heutigen Print FTD.
Ist übrigens täglich meine Lieblingskolumne ... .
http://www.ftd.de/finanzen/mae…rienationen/60028623.html
ZitatAlles anzeigen20.03.2011, 20:45 Das Kapital
Perverse Prioritäten der Industrienationen
Ob schärfere Regulierung der Banken oder der Atomwirtschaft, beide Branchen sträuben sich stets mit dem Verweis auf die Gefahr für das Wachstum dagegen. Dass dieses scheinbar der Systemsicherheit übergeordnet ist zeigt, wie blind der Fokus auf Wirtschaft macht.
(...)
Hier gibt es doch kaum Erdbeben, Tsunamis schon gar nicht. Es handelte sich in Japan um eine Sondersituation, warum sollte man deswegen hier die AKW, deren Sicherheit geprüft und gewährleistet ist, abstellen? Das ist voreilig, kurzsichtig, verteuert die Strompreise und gefährdet das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. So, kurz bevor der Brechreiz kommt, schnell noch überlegen, von wem man zuletzt Ähnliches hörte. Der Bankengilde im Nachklang der Krise, oder? Höheres Eigenkapital, höhere Besteuerung, Reglementierung der Boni und gewisser Derivate, Selbstbehalt bei Verbriefungen - all diese Forderungen wurden brüsk mit dem Hinweis auf die Gefahren zurückgewiesen, die dies für das Wirtschaftswachstum (dem armen Mittelständler drohten ja sonst Kreditengpässe) und den Standort haben könnte.
(...)
Zusammengefasst warnen also Atom- und die Bankenlobby vor Schritten, die das systemische Risiko eindämmen sollen, da sie das Wachstum gefährden könnten. Zur Perversität dieser Prioritätensetzung später mehr. Erstaunlich ist zunächst, dass trotz bereits eingetretener Krisen es beide Branchen geschafft haben, dass die vollständigen Kosten ihres Tuns in der öffentlichen Debatte kaum je auftauchen. Vielleicht auch, weil sie geradezu abstrakt, unfassbar hoch sind.
Eine weitere Parallele zwischen Atom- und Finanzindustrie sind die unablässigen Beschwichtigungen ihrer Experten, das Risiko sei überschaubar, eingrenzbar und kontrollierbar. Auf dem Papier vielleicht, in der Realität nicht. Nun ist ein risikoloses Leben, insbesondere eines mit technischem Fortschritt, natürlich illusorisch. Doch die zwei Fragen, die sich eine Gesellschaft stellen muss, sind: Wofür wird das Risiko eingegangen, und wie ist die potenzielle Schadensdimension? Lohnt es sich also, für höhere Energieproduktion, die letztlich höherem Konsum dient, das Leben Hunderttausender, wenn nicht von Millionen zu riskieren? Und lohnt es sich, die Sicherheit des Finanzsystems dafür zu riskieren, dass es einigen mittels innovativer Konstruktionen noch schneller gelingen soll, überzogene Eigenkapitalrenditen zu erwirtschaften?
(...)
Wie schnell im Finanzsystem schwarze Schwäne fliegen, Korrelationen, Liquidität und Vertrauen einbrechen, haben wir gesehen. Und auch wie realitätsfern die von der Atomindustrie gern genannten GAU-Wahrscheinlichkeiten sind, haben allein bereits bisher über 30 schwere, oft tödliche Unfälle in der noch kurzen Geschichte ziviler Atomkraftnutzung gezeigt. Abgesehen davon, dass es unvorhersehbar ist, in wessen Hände die Reaktoren oder der Giftmüll einst - also innerhalb der nächsten Zehntausende von Jahren - landen werden. Allein seit Jahresanfang gab's ja schon genügend Regimewechsel.
Die Frage, ob es hierzulande Erdbeben oder Tsunamis gibt, ist also völlig irrelevant. Es sind nur zwei unkontrollierbare Szenarien von vielen, die eintreten können und es irgendwann auch tun.
Falsche Fragestellung
Das Problem ist, dass die Energiefrage immer noch entlang der Linie von George W. Bush - die USA hätten kein Ölnachfrage-, sondern ein Angebotsproblem - gestellt wird. Doch statt zu fragen, wie der heutige Energiebedarf befriedigt werden kann, sollten sich zumindest die entwickelten Länder lieber fragen: Welches Angebot ist nachhaltig und mit vertretbarem Risiko darstellbar, und wie richtet man den Bedarf entsprechend aus? Würde man nicht ohnehin den Ressourcenbedarf über Nacht drastisch senken, wenn man die Rohstoff- und Energiegewinnung vollständig mit den von ihr verursachten internen und externen Kosten belegen würde?
Bis die entsprechenden Modelle da sind, müssten Abgaben und Steuern diese Lenkungsfunktion übernehmen. Denn nichts ändert Konsum- und Innovationsverhalten schneller als hohe Preise. Doch, o weh, das könnte ja BIP-Wachstum kosten. Und das hat doch Priorität. Dass heute tatsächlich so argumentiert wird, zeigt, wie Teile der Gesellschaft vor lauter Wachstums- und Renditefixiertheit den Blick für das Wesentliche verloren haben. Ein Blick auf die moderne Hochschulpolitik - schnelles Durchschleusen BIP-affiner Fächer wie BWL und Jura - lässt befürchten, dass diese Gruppe noch wächst.
Vogel des Jahres 2011: Der Schwarze Schwan
[Blockierte Grafik: http://wildwitch.com.au/wp-con…ds/2009/01/black-swan.jpg]
Gruß,
gutso
PPS: @ Tahet
Den kenne ich doch irgendwoher ... . Irgendwo habe ich den schon mal gesehen. Hmn. ![]()
Oder der Chef meldet sich höchstpersönlich.
Oder wir haben einen neuen Chef ... .
Was aber wenn er grau ist?
Zitat5.58 Uhr: Die Entsorgung der Reaktoren des havarierten AKW Fukushima 1 könnte nach Einschätzung eines Experten bis zu zehn Jahre dauern. Das berichtet die Zeitung „Asahi Shimbun“ in ihrem Facebook-Profil. Sie beruft sich auf einen Informanten des AKW-Betreibers Tepco. Wegen radioaktiver Strahlung sei es sehr wahrscheinlich, dass die beschädigten Brennelemente in den Reaktordruckbehältern der Blöcke 1, 2 und 3 nicht abmontiert werden könnten, sagte jener der Zeitung. Die Blöcke 5 und 6 hätten dagegen keinen großen Schaden davongetragen. Theoretisch könnten sie wieder in Betrieb genommen werden. „Mit Blick auf die Gefühle der Anwohner wäre es allerdings schwierig, den Betrieb wieder aufzunehmen. Die Entsorgung aller sechs Reaktoren ist daher unvermeidlich“, wird der Mitarbeiter zitiert.
4.57 Uhr: Der Druck in Reaktor 3 steigt wieder derart, dass Techniker einen Druckablass in Erwägung zogen. Dabei hatte es in den ersten Tagen der Atomkrise Explosionen von radioaktivem Gas gegeben.
Es sieht zwar im Vergleich zu letzter Woche ganz gut aus mit den Erfolgen bezüglich der Kühlung, keine Frage eine unglaubliche Leistung bisher (auf Kosten von Menschenleben)!
Nur, ganz gerettet ist die Situation um das AKW keinesfalls, wie man offensichtlich feststellen muss!
http://www.focus.de/panorama/w…gt-wieder_aid_607447.html
Die Societe Generale empfiehlt schon wieder massiv Japanaktien, nur heute morgen hab ich keine neuen Kurse!?!
http://www.cnbc.com/id/42145948?__source=yahoo|headline|quote|text|&par=yahoo
Haben die überhaupt gehandelt heute? Ich seh da nix!
Gruß,
gutso
PPS: War am WE auf der Zugspitze und hab ein wenig Ozon inhaliert, bei dem schönen Wetter! ![]()
PPPS: Zum letzten Absatz: Seit wann ist Wasserstoff radioaktiv? Nicht mal schwerer H2 in Form von Deuterium oder Tritium ist nicht mal nicht radioaktiv!?!
Milly, das ist wieder mal was für deine Jounaille-Kanallie-Sammlung.
Auch gut war, wie sie am ersten Tag der Havarie von "Kühlung mit Wasserstoffgas" gesprochen haben.
(Hatte ich hier im Thread sogar erwähnt irgendwo.)
http://www.stern.de/panorama/-…-trinkwasser-1665283.html
ZitatAlles anzeigen+++ 12:47 Uhr: Spuren von radioaktivem Jod in Tokios Trinkwasser +++
Gut eine Woche nach dem Atomunfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins haben die Behörden im Leitungswasser der Hauptstadt Tokio erhöhte Werte von Radioaktivität nachgewiesen. Es handele sich Spuren von radioaktivem Jod, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen Vertreter des Wissenschaftsministeriums am Samstag. Ungewöhnlich hohe Werte von radioaktivem Jod seien zudem im Trinkwasser der zentraljapanischen Präfekturen Gunma, Tochigi, Saitama, Chiba und Niigata festgestellt worden. Allerdings lägen die Werte in allen Fällen deutlich unter dem zulässigen Grenzwert, sagte der Ministeriumsvertreter, der nicht genannt werden wollte. Der Kontakt mit radiaktivem Jod kann zu einem erhöhten Krebsrisiko führen. Der Stoff lagert sich insbesondere in der Schilddrüse ein. Die japanischen Behörden hatte zuvor mitgeteilt, dass sie über den Grenzwerten liegende Strahlungswerte in Milch und Spinat gemessen haben, der aus Gebieten um das Unglückskraftwerk Fukushima Eins stammt. Demnach stellt dies aber keine unmittelbare Gefahr für den Menschen dar.
(...)
+++ 08:32 Uhr: Spinat und Milch aus Fukushima verstrahlt +++
Spinat aus der Umgebung des defekten Atomkraftwerks Fukushima Eins in Japan ist radioaktiv verstrahlt. In den Pflanzen seien hohe Strahlenwerte festgestellt worden, erklärte ein Regierungsbeamter nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo. Neben Spinat ist auch Milch aus der vom Atomunfall betroffenen japanischen Provinz Fukushima verstrahlt. Das teilte Regierungssprecher Yukio Edano in Tokio mit. Die Strahlenwerte überschritten die zulässigen Höchstgrenzen. Eine akute Gesundheitsgefährdung sei aber derzeit nicht zu erwarten. Wer ein Jahr lang von der belasteten Milch trinken und den ebenfalls verstrahlten Spinat essen würde, erleide eine Strahlendosis von der Stärke einer Röntgenuntersuchung, erläuterte Edano. Auch in der Provinz Ibaraki, südlich von Fukushima, sei belasteter Spinat entdeckt worden.
[Blockierte Grafik: http://www.psfk.com/wp-content/uploads/2010/09/VEGETABLES1_span-articleLarge.jpg]
Gruß,
gutso
PPS:
Hier weitergehende Verbraucherinfos vom ZDF - die haben sofort reagiert! Alle Achtung!
http://www.heute.de/ZDFheute/i…18/0,3672,8224786,00.html
Zitat(...)
Die gesamten Kosten für die Entsorgung der Waren trägt der Importeur. Er wird außerdem für den internationalen Warenverkehr gesperrt und kann keine Waren mehr nach Europa einführen. Diese harten Auflage dienen vor allem der Abschreckung.
(...)
In allen europäischen Ländern sind die zuständigen Behörden alarmiert, sie kontrollieren verstärkt Ware aus Ostasien. Sie kennen den Ablauf, da sie noch immer Waren aus der Umgebung von Tschernobyl auf Strahlung kontrollieren. Die Kapazitäten schätzt der BfS daher als ausreichend ein.
http://www.welt.de/wirtschaft/…tion-fuer-Konjunktur.html
ZitatAlles anzeigenZu einem Problem für die globale Ökonomie würde eine scharfe Rezession in Japan daher vermutlich erst dadurch, dass es ohnehin schon Unsicherheitsfaktoren gibt. „Mir macht große Sorgen, dass die kritische Marke erreicht sein könnte“, sagt Straubhaar. Er fürchtet gar einen Dominoeffekt: „Kommt es in Japan zu einem Wirtschaftseinbruch, ist die Ansteckungsgefahr hoch. Die Krise könnte mittelfristig auf die Energiemärkte, den Bankensektor und dann auf die Staatsschuldenkrise in Europa übergreifen.“
(...)
Wenn es allerdings zu einem Super-GAU kommt, sieht die Sache anders aus. Laut der Analyse der Dekabank würde eine Verstrahlung in einem Umkreis von 300 Kilometern neun Präfekturen betreffen, die rund 40 Prozent zur japanischen Wirtschaftsleistung beitragen. Zwar wäre der Wirtschaftseinbruch nicht so hoch, da es zu Abwanderungen aus diesen Provinzen käme und Produktion verlagert werden könnte, heißt es in der Analyse. Aber die Dekabank rechnet in diesem Fall damit, dass das Wachstum weltweit im Schnitt um immerhin einen Prozentpunkt zurückgeht.
Deutsche Bank warnt vor Kettenreaktion
Eine nukleare Katastrophe in Tokio würde auch die Bankenbranche hart treffen – allein die Wertverluste bei den Immobilien der Metropole würden zu Milliardenabschreibungen führen. Der Großraum Tokio ist einer der größten Büromärkte. In den vergangenen Jahren spielten ausländische Geldgeber bei den Wolkenkratzern in der Hauptstadt eine immer wichtigere Rolle. „Wenn ein Büroturm für mehrere Jahre nicht mehr zu nutzen ist, liegt sein Wert praktisch nahe null“, sagt ein Bankmanager.
(...)
Ein Immobilienfonds, dem ein solches Gebäude gehört, wäre ebenso zu dramatischen Abschreibungen gezwungen wie eine Bank, die die Immobilie finanziert hat. „Im schlechtesten Szenario kann das auch für einzelne europäische Banken zum Existenzrisiko werden“, heißt es in Frankfurter Finanzkreisen. Vor genau so einer Kettenreaktion warnt auch Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Mayer: „Eine Atomkatastrophe könnte zu einem Vertrauensschock auf der ganzen Welt führen, der sich über die Finanzmärkte in die reale Wirtschaft übertragen könnte.“
Ökonomen betonen, dies sei nur das „Risiko-Szenario“. Niemand könne die Entwicklung der kommenden Monate vorhersagen, solange nicht klar ist, wohin das Drama in Fukushima noch führt. Die mittelfristigen Folgen können Ökonomen besser analysieren. „Das Beben könnte den Abstieg Japans als große Wirtschaftsmacht leider beschleunigen“, fürchtet Straubhaar. Der Rekord-Schuldenberg wächst durch die Reparaturmaßnahmen noch schneller als ohnehin prognostiziert, die Wachstumsaussichten für das überalterte Land sind düster.
Und die Weltwirtschaft steht vor einer epochalen Wende in der Energiepolitik, deren Folgen bald zu spüren sein werden. Die Nachfrage nach Energie jenseits der Kernspaltung steigt, während beim Angebot Gefahren wie durch die Krise in Arabien lauern. „Die Preisschwankungen werden sich verstärken, die spekulativen Attacken zunehmen. Das wird zu Blasen führen, diese Blasen werden platzen und dämpfend auf die Konjunktur wirken“, sagt Straubhaar.
Fest steht: Energie wird deutlich teurer werden, wenn Politiker auf die Ereignisse in Japan reagieren und sich von der Atomenergie abwenden. Die globale Wirtschaft wird noch abhängiger von ihrem wichtigsten Schmierstoff sein, als sie es jetzt schon ist: „Der Ölpreis wird dauerhaft steigen. Stagflationäre Tendenzen werden die Folge sein“, sagt Mayer. Das bedeutet: Das Wirtschaftswachstum wird auf Dauer gedämpft – bei gleichzeitig höherer Geldentwertung.
Wieder ein ganz guter Überblick ...
Gruß,
gutso
PPS: Und vor allem: Schade um das ganze Pfand! ![]()
[tube]U9Hw4pbQZSM[/tube]
11:27 Japans Regierung hat eine Kernschmelze in drei
Katastrophenreaktoren von Fukushima I "höchst wahrscheinlich" genannt.
Das berichtet die Nachrichtenagentur dapd ohne Angabe von Quellen.
Diese Informationspolitik zwischen Zulabern und offenen Halbsätzen macht mich rasend
greetz anwir
Ja, das war von Anfang an so. Wenn man dazu jetzt noch sieht, dass Tepco nur deshalb gezögert hat, mit Meerwasser zu kühlen, weil sie um ihr Kapiatl das sie in die Anlagen der Reaktoren gesteckt haben, fürchteten, dann wird ein Schuh draus.
Sowas wäre in Bayern nicht anders abgelaufen. Hier sitzen auch solche Politiker und Firmenchefs.
(Oder glaubt jemand, wir wären hier besser informiert und geschützt worden? Vn wem, von einem "Seehofer" etwa?
)
Gruß,
gutso
Wer sagt denn so was?
Ich denke Tokio hat 30 Mio Einwohner sind die anderen Immun?
Nein, aber da geht es um Wahrscheinlichkeiten.
Ehrlich gesagt glaube ich sind aktuell solche Schätzungen mit vorsicht zu genießen ... .
Hier ein interessantes Blog, da sind auch alle anderen Themen spannend, klickt euch mal durch ... .
Hier wird zwar noch wenig gesagt, aber es wird ein sehr positives Echo auf die Aufbruchsstimmung in Deutschland bezüglich der Alternativen Energieen erkennbar.
Das wird so weiter gehen.
ZitatWhat If? And The Meltdown Thread
DateFriday, March 18, 2011 at 01:49AM
By Juan Cole [Informed Comment]
If the Fukushima Daiichi nuclear plant had been a bank of wind turbines, we wouldn’t all be on hanging on every item about radiation release. The talk would just be about rebuilding the turbines.
Germany is hoping to replace its aging nuclear reactors with offshore wind farms…
Die Atomlobby schwimmt bald weltweit mit ihren Yellow Cakes ums Überleben. ... Kein fortschrittliches Land wird Atomenergie mehr zum Hauptfaktor im Energiemix machen wollen, wie, z.B. die Franzosen bisher. Bin gespannt was von dort noch kommt. Frankreich wird wohl sehr schmerzhaft umdenken müssen.
Gruß,
gutso
PPS:
Der Körper nimmt die Dosis auf, steht doch da. Vergleichsweise einmal Röntgen oder 1 Jahr Spanat+Milch führt zum etwa gleichem Egebnis.
Jedes Wärmekraftwerk hat eine bestimmte Leistung, für das es produziert wurde und das es im Normalbetrieb liefert.
Jedes Kraftwerk ist aber selber auch Verbraucher. Da es nicht ein bisschen Strom produzieren kann, sondern nur ganz oder gar nicht, braucht es natürlich auch eine Stromversorgung von außen.
1.) Plutonium ist ohnehin hochgiftig, auch ohne die Strahlung zu betrachten.
2.) Wenn so ein Kraftwerk läuft könnte man ohne Zweifel einen Teil des Stroms für die Kühlung verwenden. Selbst die Nachwärme nach Abschalten ist so groß (wie wir ja sehen, dass sie für eine geringe Leistung für extra Turbinen herangezogen werden könnte und damit auch zur weiteren Kühlung.)
Dazu auch das hier Lupus, allein die Strahlung ist ein großes Problem, dazu kommt dann noch die Giftigkeit der Substanzen die derzeit meist nicht erwähnt wird (wie auch hier):
http://www.n-tv.de/Spezial/252…anken-article2883396.html
Zitat
Schlimmste Folgen für Tokio "252.500 könnten an Krebs erkranken"
Bernd Ramm war jahrelang Strahlenschutzexperte an der Charité und ist jetzt Chef des Wissenschaftsportals goruma.de, welches auch über Strahlung und Kernreaktoren informiert. Mit n-tv.de spricht er über die Gefahren, die von der Kernschmelze und der radioaktiven Strahlung ausgehen und welche Wirkung sie im schlimmsten Fall auf die Gesundheit der Tokioter haben könnten.