Uralte Frage.
Für den einen ist wenig, viel und für den anderen ist viel, zu wenig.
Einen angenehmen Dienstagabend.
Dieses ewige Philosophieren habe ich ja gerade in vernünftige und realistische Zahlen geben wollen.
Johannes der Täufer kam mit Heuschrecken und wildem Honig (Saft aus einer Wüstenpflanze - kein Bienenhonig!) aus. Der hl. Nikolaus von der Flüe hat 20 Jahre nichts gegessen. Diogenes von Sinope lebte in einer Holztonne, und sparte sich so Kleiderausgaben...
Aber zurück zu Ottonormal, 67% unserer Bevölkerung - Gerade wenn man sich die Hochhäuser in den Städten anschaut, müßten das die meisten unter uns innerhalb der deutschen Grenzen Lebenden sein. Da gibt es schon realistische Zahlen, Überlegungen und Annäherungen ohne den philosophischen Krimskrams.
Und dieser Otto N. benötigt Miete, die Zwangsversicherungen und ein Fortbewegungsmittel (in einer Großstadt kann man es sich sparen und hat dann die Kosten der U- oder S- oder DB-Bahn und des Fahrrads oder Rollers).
So versteh ich meine Zahlen: Miete 600€ warm, S-Versicherungen 300€, Auto 500€ monatlich. Beim einen sind es mehr Miete, beim anderen mehr Auto, beim anderen mehr für Zigaretten, Reisen ...
Aber so um die 1.000 bis 1.500 braucht man als Minimum. Und solange die Notenbanken die Krise strecken, braucht man das auch noch länger.
Laut Kastner und Mark Faber ist das Ende des Notenbankengebläses circa Ende 2013 erreicht.
In der Krisenzeit, wenn das Brot knapp wird, und das Geld wertlos ist, brauch ich dann wesentlich weniger an Edelmetall.
Habe gerade mal gegoogelt, liege gar nicht so falsch.
a) Pro Haushalt lag das Einkommen 2008 bei 3.700€.
http://www.destatis.de/jetspee…sgabenHaushalte52011.psml
b) Pro Haushalt leben 2,03 Menschen. http://www.destatis.de/jetspee…mplateId=renderPrint.psml
c) Also hat jeder 1850,00€.
Das einige weniger, andere mehr haben, ist klar und braucht nicht dauernd wiederholt zu werden.
Es geht um eine Annäherung an vernünftige Richtwerte.
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1.) Wenn man also eine gesicherte Einnahmequelle oder Besitz bis zur unmittelbaren Nähe zum Währungs-Reset hat, braucht man nur wenig Edelmetall.
2.) Wenn nicht, muß man zumindest damit bis in diese Nähe kommen. Was ist diese Nähe? Da kann Ende 2013 ein Richtwert sein.
Und nochmal: es geht nicht darum, alle Details zu klären. Das tut keine Haushaltsplanung. Sondern es geht darum, einen groben Überblick zu bekommen und vernünftig für die Zukunft zu sorgen. Für mich gehört dazu auch, nach Simbabwe oder Dominikanische Republik meinen Überschuß zu überweisen. Denn auf lange Sicht, wenn man dort jetzt aufbaut, brauchen sie uns weniger in der Zukunft.
Und woher weiß ich, was ich finanziell nicht brauche und was ich ergo spenden kann? Obige Zahlen können mir einen ungefähren Eindruck geben. 
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