wenn wir denn schwerpunktmäßig Windenergie in den Küstengebieten erzeugen, dann ist nach meiner Meinung NICHT zwingend, dass neue Kabeltrassen notwendig werden.
Der Kram der heute in der Luft rumhängt ist doch technologisch über 50 Jahre alt.
Ich halte es für möglich, dass die vorhandenen Trassen genutzt werden können größere Leistung zu transportieren, durch den Einsatz neuer Kabel (bessere Legierungen) und ggf. anderer Spannungen.
Weiterhin ist doch unstreitig, dass in den südlichen Bundesländern weit weniger regenerative Energie erzeugt wird, als in den anderen Bundesländern.
Gerade in bergigen Landschaften bietet sich Windenergiegewinnung an.
Die neuen Anlagen laufen heute so langsam, dass weder Vogelschlag, Geräuschentwicklung und Beschattung nennenswert zu erwarten ist.
Somit dürften die neuen Anstrengungen in Baden Würtemberg und Rheinland Pfalz (jetzt mit stärkerem ökologischen Politikansatz), regenerative Energie zu gewinnen, eher zu einer Entlastung der Stromtrassen beitragen.
Das Kostenargument hat bei Gorleben, Asse und Castortransporten bis heute keine Rolle gespielt. Die Kosten wurden dem Steuerzahler aufgebürdet. Der Rückbau der AKW's (bis heute unkalkulierbar) wird ebenfalls von allen Steuerzahlern finanziert.
Bei den regenerativen Energien ist das völlig anders. Diese Kosten werden über Einspeisevergütungen dem Stromverbraucher, egal ob Rentner, Sozialtransferempfänger oder Sozialrentner, aufgebürdet.