Beiträge von Silber-Lukas

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    100% EM würde ich nicht gehen ... etwas Bargeld braucht man immer! Wer will schon zum ggf. ungünstigen Zeitpunkt sein EM mühevol l umtauschen, nur weil die Waschmaschine kaputt ist? 1-2 Monatsgehälter cash für Notfälle sind meiner Meinung nach ein Muss.


    Früher, als ich noch Vertrauen in die Papiergeldwährung hatte, habe ich genauso gedacht wie Du!
    Heute weiß ich: Silber und Gold IST Geld!
    Man kann es jederzeit bei Banken gegen € umtauschen!
    Erst neulich habe ich Bargeld gebraucht und 2 Silber-Philharmoniker bei der Sparkasse verkauft. War überhaupt kein Problem.



    Zitat

    Und Punkt 2 : "Der Gold/Silberkurs ist sehr überbewertet"? Was soll das bedeuten? Überbewertet in Relation wozu? Aktien? Öl? Papier? Da musst du schon besser argumentieren, sonst ist das nur heisse Luft.


    Überbewertet gegenüber 1920.
    Damals verdiente, wie schon geschrieben, ein Arbeiter 100 USD im Monat.
    Und eine Unze Gold kostete 20 USD. Also entsprach ein Arbeiter-Gehalt 5 Unzen Gold.
    Heute kosten 5 Unzen Gold ca. 6.000 €. Welcher Arbeiter verdient das?
    Daher könnte ich mir gut vorstellen, dass durch die kommende Währungsreform wieder alles so wird wie früher. Nämlich, dass Otto-Normalverbraucher wieder 5 Unzen Gold im Monat verdient.

    Zitat

    zu 1: 25% sofort investieren, den Rest in Cash halten und abwarten
    zu 2: auf 25% aufstocken, den Rest in Cash halten und abwarten
    zu 3: Abwarten und neues Einkommen in Cash halten


    Cash ist wohl so ziemlich das Dümmste, was man machen kann.
    Ich habe mein gesamtes Vermögen in EM investiert, also 100%- und zwar NUR Silber.
    Wenn ich Cash brauche, kann ich es ja jederzeit umtauschen.
    Verstehe nicht, wie man in solchen Zeiten wie diesen Bargeld bunkern kann :wall:
    Da muss schon noch sehr viel Vertrauen in das Papiergeld vorhanden sein.


    Die Frage ist aber sehr schwer zu beantworten.
    Ich sehe den Gold/Silberkurs momentan als sehr überbewertet.
    Früher verdiente in den USA ein normaler Arbeiter 5 Unzen Gold im Monat!
    Heute maximal 1 Unze.
    Der Gold/Silberkurs war Jahrzehnte lang stabil, unter der Ausnahme von 1980.
    Erst seit wenigen Jahren ist eine Preisexplosion zu beobachten.
    Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte trotzdem EM kaufen. Ich würde das aber nicht unbedingt nach % berechnen.
    Ich denke, wer ca. 5.000-10.000 € in EM investiert ist, fährt damit ganz gut.
    Wer mehr Vermögen hat, kann ja auch Immobilien kaufen.
    Sicher wäre es für viele auch eine gute Idee, nur noch so viel Geld einzunehmen, wie man auch monatlich ausgibt.
    So hat man zumindest nichts zu verlieren. Vorausgesetzt, es ist bereits eine solide Absicherung durch EM da.


    Da müsst mich ja der Affe beißen.


    Für das Geld kriege ich ne Handvoll Silberlinge aus DM Zeiten.


    Was nützt Dir das, wenn man mit alten DM-Münzen nirgendwo bezahlen kann, da sie keiner (mehr) kennt?
    Was gibst Du einem, der Jahrgang 1980 ist (also gerade mal 31)? Der kennt doch die D-Mark nur noch aus der Kindheit.
    Von ganz alten Silbermünzen aus der Reichszeit ganz zu schweigen...
    Aber wenn auf der Münze drauf steht, dass Silber drin ist, dann ist das schon besser!
    Sicher sind 40 Euro/Unze ein stolzer Preis.
    Aber andererseits sind 999-Münzen auch mehr wert, da sie direkt für die Industrie genutzt werden können.
    600er oder 900er-Silber hingegen muss erst gefiltert werden, das kostet und wirkt sich dann auch logischerweise auf den Preis aus.
    Neulich war ich bei der Bank und wollte fragen ob sie Silbermünzen ankaufen. Daraufhin sagte mir die Bankangestellte: Wir zahlen nur das, was auf der Münze drauf steht!
    Daraufhin zeigte ich den Philharmoniker.
    Daraufhin sie: Achso. Ein Philharmoniker. DEN nehmen wir natürlich. 8)
    Habe 28 € dafür bekommen, also genauso viel wie auch der derzeitige Kurs ist. [smilie_blume]
    Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ich da mit irgendwelchen unbekannten Sammlermünzen angekommen wäre. :cursing:

    Bevor ich mir exotische Sammlermünzen für die Krise anschaffe, die sowieso kaum ein Mensch kennt, würde ich mir doch lieber Alkohol und Zigaretten als Tauschmittel anschaffen. Das war früher im Krieg auch schon ein beliebtes Tauschmittel.
    Heute sicherlich nicht mehr so gerne gesehen, da die meisten Menschen Nichtraucher geworden sind..
    Aber als wirklich empfehlenswert wären wohl nur die 1/4-Libertad-Münzen. Da steht zumindest drauf, dass auch Silber drin ist! :P

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    Was glaubst du ralistisch wieviel % der Weltbevölkerung sich aktuell für Gold interessiert? Und wieviel davon haben schon was gekauft? Von Silber ganz zu schweigen.


    siehe:
    http://www.focus.de/finanzen/b…ld-kaufen_aid_649783.html


    Wer glaubt, Edelmetalle seien nach wie vor ein "Insider-Tipp", der irrt!
    Mittlerweile steht doch in jedem Käseblatt, dass man Gold kaufen soll.
    Und wenn die Mainstream-Nachrichten das so empfehlen, dann tut Otto-Normalverbraucher das!
    Jeder dritte Deutsche will Gold kaufen.. das muss man sich mal vorstellen!
    Ich finde es ja gut, dass die Menschen ihre Ersparnisse retten möchten. Und das wünsche ich wirklich jedem! Denn Geld zu verdienen ist meist sehr hart. Und ich wünsche daher jeden, dass er sein hart erarbeitetes Geld auch behalten kann und nicht dass es sich entwertet.


    ABER:
    Viele hier im Forum wissen doch auch, dass da oben- die Politiker und die Bilderberger am grossen Hebel sitzen. Und ich glaube kaum, dass diese seelenruhig dabei zusehen, wie sich die gesamte Bevölkerung mit Edelmetallen eindeckt.
    Die Anschläge vom 11.September waren höchstwahrscheinlich gar keine Anschläge. Es gibt viele Beweise, die belegen dass die Türme gesprengt wurden. Von der USA selbst. Man will der Bevölkerung vorgaukeln, dass wir nicht sicher vor Terroristen sind (die es gar nicht gibt) und so wird ein Grund geschaffen, den totalen Überwachungsstaat einzuführen.
    Klar ist doch, dass die Supermächte kein Interesse am kleinen Mann haben.
    Dem Durchschnitts-Bürger soll es schlecht gehen. Genau das wollen diese "Brüder".
    Solange EM ein Insider-Tipp sind, sehe ich keine Gefahr. Aber sobald sich die breite Masse auf EM stürzt, werden auch die grossen Mächte da oben nicht mehr seelenruhig zusehen.
    Die werden sich irgendwas einfallen lassen. Möglich wären:
    - extremer Kursabsturz der EM-Preise
    - Goldverbot
    u.s.w.

    Zitat

    Sollte es wirklich turbulent werden, irgendetwas durch die Decke gehen, und ich mich zum Umschichten veranlaßt sehen: dann würde ich mich wohl eher (wie Wurschtler) auf Pt. orientieren. Das hat sich mit Abstand am ruhigsten verhalten und Stabilität ist in turbulenten Zeiten ein Wert an sich. Das Kaufen von 'Volatilität' überlasse ich den Optionsscheinfritzen.


    http://www.gold.de/palladiumkurs-palladiumpreis.html


    sooo stabil finde ich den Kurs nicht.
    Er hat häftige Schwankungen!
    Aber immerhin ist der Palladiumpreis derzeit so günstig wie nie in den letzten 6 Monaten!
    Schaut man sich jedoch die letzten 5 Jahre an, ist der Kurs eher teuer.


    Das Problem bei Palladium und Platin ist aber vor allem die extreme Spanne zwischen An- und Verkauf.
    Wenn eine Unze Palladium z.B. 530,- im Verkauf kostet, dann bekommt man im Ankauf nur 400 Euro dafür. Also 130 Euro Abschlag- ungefähr.
    Der Kurs müsste also schon DEUTLICH zulegen, bis man mit Palladium oder Platin Gewinne macht.
    2009 wäre meiner Meinung nach der ideale Zeitpunkt zum Kauf gewesen. Heute bin ich mir nicht mehr so sicher.

    Die Frage interessiert mich auch!


    Wann der beste Zeitpunkt zum verkaufen ist, frage ich mich zwar auch... aber für eine sinnvolle Investition nach der Währungsreform wüsste ich schon was:
    Teure Weine.
    Es gibt Weine, die 100 oder 200 Jahre alt sind, excellente Jahrgänge. Eine Flasche kostet da um die 10.000 Euro oder sogar noch mehr.
    Der Vorteil: Je älter sie werden, desto wertvoller.
    Also wenn der Wein jetzt sagen wie mal 10.000 kostet, wird er in 20 Jahren das Doppelte kosten.
    Weine sind ein idealer Wertspeicher.
    Aber im Prinzip kann man auch beim Edelmetall bleiben.
    Nach der Währungsreform wird man sicher wieder deutlich mehr Metall für seine Papierscheine bekommen können als jetzt.
    Man sagt, alle 70 Jahre kommt eine Währungsreform.
    Also die Nächste wird für uns alle dann eh nicht mehr relevant sein. Dann bin ich bereits 97 Jahre alt. Von vererben halte ich auch nicht viel.
    Ich bin der Meinung, jeder sollte sich sein Geld selbst verdienen. Wenn man zu viel geschenkt bekommt, sieht man das Geld nicht zu schätzen und verliert es zu schnell wieder.

    Man muss aber in FIAT denken, denn genau DAS ist (noch) unsere Währung.
    Unser Gehalt wird in € ausbezahlt und nicht in Gold oder Silber.


    Und wenn ich mir von meinem jetzigen Gehalt gerade mal nur noch 1/2 Unze Gold im Monat leisten kann, wo ich bis vor 3 Jahren noch 1,2 Unzen Gold für mein Gehalt bekam, dann muss man sehr wohl in FIAT denken.
    Denn Gold und Silber wird einem ja nicht geschenkt. Es ist nur mit FIAT eintauschbar. Und man bekommt immer weniger EM für sein Fiat.


    Erst kürzlich auf einer Webseite gelesen:
    Früher betrug ein durchschnittlicher Arbeiter-Lohn ca. 100 USD im Monat. Eine Unze Gold kostete damals 20 USD.
    Also entsprach der Monatslohn eines Arbeiters 5 Unzen Gold.
    Welcher Arbeiter verdient heute 5 Unzen Gold im Monat? Das wären ca. 6.000 €!
    Von daher sehe ich den Goldkurs, aber auch den Silberkurs momentan viel zu überteuert.
    Von wegen unterbewertet und billig... wo denn?


    Wer sich vor 5 Jahren mit EM eingedeckt hat, der konnte sein Vermögen retten + sogar noch Gewinne machen.
    Aber wer heute noch auf den EM-Zug aufspringen will...? Ich weiß nicht sorecht... Klar könnte der Kurs noch weiter steigen.
    Aber was ist, wenn es eine massive Preiskorrektur geben wird?
    Das Problem ist, dass sich momentan die ganze Weltbevölkrung für EM interessiert. Und deshalb ist der Kurs so hoch.
    Aber irgendwann werden all diese Leute ihr EM auch wieder verkaufen. Und dann sinkt wieder der Preis.
    Ich habe mir schon überlegt, ob es nicht Sinn macht ab sofort nur noch Teilzeit arbeiten zu gehen. So dass ich nur noch so viel € im Monat einnehme, wie ich auch ausgebe. Denn Geld anzusparen in Zeiten wie diesen, ist eine heikle Angelegenheit. Auf dem Sparbuch wirds entwertet... der Silberkurs könnte wieder auf 5 Euro/Unze sinken.. und was dann?
    Gibt es denn gar kein Wertgegenstand, der im Preis wirklich stabil ist?
    Ich habe mir schon überlegt mein Geld nicht in teure Weine zu investieren. Man sagt ja, je älter diese sind, desto wertvoller.
    Aber hier sehe ich eine zu grosse Gefahr, dass mir eine Flasche runterfallen könnte.. Oder ich nicht die richtige Temperatur für die Lagerung habe.
    Auch Immobilienpreise können sehr stark im Preis fallen.
    Daher: Warum nicht schnell sein ganzes Vermögen auf den Kopf hauen und ver-konsumieren?
    Wenn man nix mehr hat, kann man auch nix mehr verlieren. [smilie_happy]

    Ich kann mir vorstellen, dass durch eine globale Wirtschaftskrise der Silberkurs stark fallen wird.
    Gold wird eher steigen. Aber zuvur wird es verboten werden. Ein Goldverbot hat es bereits mehrfach in der Geschichte gegeben.
    Wer glaubt, dass es das diesmal nicht geben wird, der glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.

    Golf GTI


    Ich weiß zwar nicht, wie viel USD damals 13.000 DM entsprachen. Ich gehe aber davon aus, dass dies ca. 6000 USD waren.
    1976 kostete eine Unze Gold ca. 180 USD.
    Also müsstest Du damals 33 Unzen (das ist ÜBER 1 KILO pures Gold!!) für ein Auto auf den Tisch legen.
    Wenn Du Dir heute ein Auto für 6.000 Euro kaufst, müsstest Du gerade mal 5 Unzen Gold dafür bezahlen.
    Bei einem Auto um 20.000 Euro wären dies immer noch 16 Unzen. Also rund die Hälfte von dem, was man 1976 für ein Auto in Form von Gold bezahlen würde.


    Und alle sprechen davon, dass Gold und Silber unterbewertet seien? :wall:

    Mein erster Golf GTI hat mich 1976 13.000,- DM gekostet. Der heutige Golf auch auch nur vier Räder... wenn er wieder zu 13.000,-- Dm zu haben sein sollte, würde ich mir sofort wieder einen zulegen. Grüße


    Es gibt in Deutschland einen Neuwagen, der kostet 6000 Euro.
    Ich denke, solche "Billigautos" gab es damals nicht.
    Damals gab es auch kein Aldi. Man musste teuer beim Tante-Emma-Laden für seine Lebensmittel bezahlen.
    Heute bekommt man soooooo viele Konsumgüter quasi hinterhergeschmissen, weil jeder hat was er braucht.
    Schau mal bei ebay. Dort so viele Sachen die gehen für 1 Euro raus, weil sie keiner (mehr) haben will.
    All das gab es damals nicht.
    Meiner Meinung nach ist das Leben insgesamt deutlich günstiger geworden.
    Auch wenn der Benzinpreis derzeit sehr teuer ist- ich sehe immer das Gesamtbild!

    Zitat

    Noch ist Gold historisch gesehen deutlich unterbewertet, Silber gar ein Billigangebot!!!


    Ich sehe es eher genau umgekehrt.
    Gold und Silber sind viel zu teuer.
    Der Gold- und Silberpreis war Jahrzehnte lang stabil!
    In den 90er Jahren konnte man für 500 DM (250 €) eine Unze Gold kaufen. Einen Kilo-Silberbarren bekam man für 400 DM (200 Euro).
    Und daran änderte sich auch durch die €-Umstellung nichts.
    Noch bis vor 3 Jahren konnte man eine Unze Gold für 500 € kaufen. Heute zahlt man mehr als das Doppelte dafür.
    Silber hat sich in den letzten 3 Jahren sogar fast verdreifacht!
    Und was hat sich in den letzten 3 Jahren geändert? Die Inflation ist so gut wie gar nicht eingetreten. Eher wurden die Preise teilweise sogar billiger.


    Wie kannst Du also davon sprechen, dass Gold und Silber unterbewertet sind?


    Früher konnte man für nur 20 USD eine Unze Gold kaufen.
    Natürlich hatte 20 UDS damals eine ganz andere Kaufkraft als heute.
    Heute würde das in etwa der Kaufkraft von 200 USD entsprechen.
    Man sagte, für eine Unze Gold bekam man immer einen guten Anzug.
    Für heutige 20 USD jedoch gerade mal das Einstecktuch dazu.
    Stimmt!
    Aber beim jetzigen Gold/Silberkurs könnte man sich für eine Unze Gold gleich DREI gute Anzüge kaufen.
    Also: Wo siehst Du Gold und Silber als unterbewertet?
    Könnte es nicht sein, dass der Gold/Silberkurs wieder Normniveau annehmen wird, so wie es bis vor 3 Jahren war?