Beiträge von ECU

    Langsam nähern wir uns dem großem Ende dieses unseglichen Rettungswahnsinns von halb Europa, durch den deutschen Sparer bzw. Steuerzahler.

    Dann gehört uns Europa ? :D War doch dann unser Geld :hae: Will ich aber gar nicht haben ... die anderen Abzocker :boese: unsere reichen mir schon 8o

    Ach so, ich verstehe, Du wolltest wegen der Unfallversicherung in die BG.

    Bei der Zwangsmitgliedschaft wegen Flächengröße geht es nur um die Unfallversicherung.


    Die anderen Zweige der BG erreichst du wirklich nur als Landwirt im Haupt- oder Nebenerwerb.


    Von wollen kann keine Rede sein, wenn ich aber muss, will ich mit allen Flächen versichert sein (noch dazu wenn der Mehrbeitrag sehr gering ist), nicht nur mit denen, die der BG passen !


    Bei den Flächen sind dann bei dir sicherlich wirklich nur die max. 1.800 m² aus der Nutzungsart zum Ansatz gekommen.

    Derzeit sind wir sicher wegen der geringen Grösse nicht beitragspflichtig

    Also bei uns reichen 2.500 m² + und man ist Zwangsmitglied ;(


    Aber als Hausgarten ohne Tierhaltung wären dann Flächen unterhalb von 3,52 ha beitragsfrei, wenn ich das richtig verstehe.

    Da kommt es erst mal auf die Größe der Fläche an.


    Als ich 2.700 m² erworben hatte, kam automatisch von der BG die Abfrage, wie genutzt und ob verpachtet (dann zahlt der Pächter).


    Da ich keinen Pächter hatte, durfte ich meine Flächen angeben. Mir war schon da bewusst, nicht mehr aus der Nummer heraus zu kommen. Also habe ich meinen Hof und den Nutzgarten mit angegeben,


    Erst wollte die BG da nicht ran. So musste ich erst intensiv erläutern, dass ich da ja meine Arbeitsgeräte in Ordnung halte und die Tier halte.


    Weshalb ich das unbedingt wollte. Für die 2.700 m² zahle ich einen Grundbeitrag so um die 40 €.
    Der Flächenbeitrag, auch bei den unterschiedlichen Nutzungsarten, ist relativ gering, wenn die Flächen gering sind.Muss ich schon min. 40 € Unfallversicherung bezahlen, dann möchte ich auch für 5 € mehr alle Flächen drin haben, das ist dann preiswert !


    Ach ja, da auch meine 7 Hühner mit versichert sind und jede Tätigkeit, die mit der Landwirtschaft im Zusammenhang steht, versichert ist, habe ich jetzt immer eine Sichel und einen Futtersack im Auto liegen (stimmt nicht, kann man aber machen). Also wäre ich ständig auf Futtersuche, somit versichert ...

    Wenn du deinen Traktor all Oldtimer privat anmeldest, brauchst du keinen Überrollbügel.

    Für uns ist er keine Pflicht (schwarzes Nummernschild)

    Bist du aber auf Grund der Flächengröße in der landwirtschaftlichen BG pflichtversichert, brauchst du doch wieder einen.


    Die BG ist ja quasi Unfallversicherung und die führen bei ihren Mitgliedern in regelmäßigen Abständen Betriebsprüfungen durch. Da wird dann auf so etwas geachtet.

    Nur, als ich die Videos mit Einachsern beim pflügen gesehen habe, dachte ich, daß man dafür schon eine gute körperliche Kondition haben muß.

    Das stimmt. Habe einen 13 PS Einachser und ich bin die Hydraulik 8|


    Für den Einachser habe ich mich entschieden, weil ich ihn noch durch die normale Tür bekommen habe. Für einen Traktor hätte ich dann einen extra Unterstand gebraucht.


    Zugmaulkupplungen bei Einachsern sind die von Honda die, die am weitesten verbreitet sind. Da gibt es teilweise Adapter, denke aber nicht auf die großen von Traktoren. Da passen dann die Höhen auch nicht. Gebrauchte Pflüge etc. auch mit Beratung zur Leistung gibt es bestimmt beim nächsten Landmaschinenhändler preiswert.


    haben in einer Kartoffelmiete trotz nur einem Fenster und einer Abdunkelung die Kartoffeln ziemlich schnell getrieben

    Die Fenster stelle ich mit Polystyrol zu, das dämmt gleich noch mal. Wenn die Kartoffeln zu schnell keimen, sortiere ich noch mal durch und breche radikal die Keime ab.

    Darauf achten, die hatten bei EHEC nicht umsonst ziemlich zuerst nach Sprossen gesucht!

    EHEC gibt es schon immer. Gefährlich wird es, wenn es sich auf eine Grunderkrankung legt und du dann das Essen nicht mehr drin behältst.


    In meinem Keller leben auch Spinnen, die grundsätzlich alle einen Schimmelpelz bekommen, wenn sie gestorben sind. Meine Lebensmittel hat das Zeug noch nie angegriffen (auf Kopf klopf).

    Mit den Karotten versuche ich vielleicht noch mal die Sandvariante.

    Lagere jeden Winter in einem leicht feuchten Gewölbekeller, Bj. so um 18xx, Futterrüben, Mohrrüben, Sellerie und Rote Beete im Sand (eckige Mauerfässer aus dem Baumarkt), so wie Kartoffeln in Plastikkörben.


    Beide Rübenarten werden Schichtweise vollständig mit Sand bedeckt.


    Sellerie und Beete werden quasi gepflanzt, so dass sie nur noch ein Drittel aus dem Sand schauen.


    Damit überleben sie selbst bei 10 °C locker den Winter.


    Vorgestern habe ich meine Kartoffelreste entsorgt und noch zwei Rüben im Sand gefunden. Die waren noch gut und ich habe begonnen sie zu verfüttern. Sie werden gefressen, also sind sie ok.


    Ich suche erst das Zubehör sowie den Überollbügel für den Traktor, um ihn ohne Gefahr für die Gesundheit auch in unwegsamen Gelände fahreen zu können (selbst das muss ich erst mal üben :D )

    Wahrscheinlich ist der Schlosser oder Schmied die einfachste Lösung.Der schweißt einen Rohrrahmen, den du auf steckst.


    und wäre für einen Rat wegen des geeigneten Pflugs immer noch dankbar.

    Schau dich mal um, was es für Pflüge für Einachser gibt. Das Problem beim Pflug ist immer, dass du die Kraft auf die Erde bringst. Wenn dein Traktor eine Hydraulik hat, um den Pflug ab zu senken (wo von ich ausgehe), kann er schon etwas größer sein. Wichtig ist gerade bei schwerem Boden, du hast einen Vorschäler dran, also ein "Messer" was die Erde vor dem Pflug auf bricht.


    So, muss jetzt los, nach her ggf. noch mal mehr.

    Grob gerechnet, brauchen wir also noch zusaetzlich 6-7% der Flaeche Deutschlands in der Landwirtschaft (also ca 25'000km2

    Wenn man alle still gelegten Flächen und Naturschutzflächen einbezieht, hat man mehr als die 6 ... 7 %.


    Bedeutet das, ich kann nach der Kartoffelernte mir vom Feld die minderwertigen, mangelhaften, nicht-normgerechten Ausschusskartoffeln einsammeln?

    Die bleiben nicht auf dem Feld, wie auch geschrieben wurde.


    Es bleiben aber in den Erntemaschinen zusammen mit dem aufgelesenen Dreck eine Menge von Kartoffeln, die der Bauer dann irgend wo im Silo entsorgt.


    In der Regel wird er dich da aber kaum hin lassen, weil du sonst seine Kreise störst. Also du springst als Privatperson auf seinem Betriebshof herum, wo Landmaschinen fahren und be- und entladen werden.


    Auf die Unfälle kann er verzichten, wenn da jeden Tag zwanzig Personen auf der Matte stehen, möglichst mit kleinem PKW und Hänger oder Säckchen unter dem Arm.

    Oder Du bietest den doppelten Großhandelspreis bei Lieferung von Handelsklasse 1 frei Haus, falls Du in der Gegend wohnst und läßt Dich sinnlos vollaufen, statt im Dreck zu wühlen.

    Der wird einen Teufel tun, das für diesen Preis raus zu suchen. Bei normalen Erträgen kannst du ihm was zustecken, wenn er dich suchen lässt, aber siehe oben.


    Im übrigen sind gerade als Futter auch die Abfälle aus der Getreidereinigung super, so man sie bekommt.


    Wer schon mal gesehen hat, was da ins Silo zum verrotten gefahren wird, ...

    Meine eigenen "Gartenerfolge" sind ja nun auch wirklich äußerst bescheiden. Trotzdem freue ich mich, dass ich wenigstens etwas in die Hand nehme und mich nicht mehr so völlig wie ein Analphabet und Depp in diesem Bereich fühle, sondern erfahre, dass ich etwas tun kann....


    Dein Tomatenanbau ist exemplarisch dafür, was nahe zu jedem passiert, der sich erstmals mit der Erzeugung von Nahrungsmitteln beschäftigt.


    Wie auch bei dir im vergangenen Jahr geht der erste Versuch daneben. Mir sind die ersten Hühner auch irgend wie nicht gelungen, eben so die ersten Kartoffeln.


    Selbst bei den Möhren war ich in diesem, dem achten Jahr der intensiven Gartenarbeit, erstmals so mutig, sie großzügig zu verziehen. So kann ich endlich richtig große Möhren ernten.


    Dazu kommt, das der Trend zum modernen Gartenbaum geht. Walnuss ist ja noch akzeptabel, viele bevorzugen aber Ahorn und Co oder gar Kiefernwälder im Garten. Im worst case wird ihnen das aufs Bein fallen. Und bis Obstbäume das erste mal ausreichend tragen vergehen wenigstens drei, eher fünf bis acht Jahre (wenn es Hochstämme sind).

    ECU: Meinst Du mit "Leipzig" etwa Güldengossa?

    Ja

    Das kann ich fast nicht glauben, bestimmt gibt es auch bei euch an jeder 2. Ecke einen Goldankäufer.

    Sachsen-Anhalt hat 2,5 Städte der Größenordnung und keinen großen Verkäufer. Ja es gibt seit kurzem solche Goldankäufer. Aber was soll ich da ?


    Und online traut sich nicht jeder

    Das ist ja dann kein Tafelgeschäft.


    'tschuldigung wenn wir noch mal abschweifen, aber es fällt leichter, wenn man sein EM bei einem seriösen Händler im Umfeld kaufen kann und dann sitzen die Scheine auch lockerer.

    Anonym vor Ort EM zu erwerben dürfte jedenffalls im Norden erheblich schwerer sein als im Süden


    Und im Osten erst recht. Wenn ich hier lese, "...ich kaufe Edelmetall als Tafelgeschäft beim Händler ..." kann ich nur sagen, das geht außer Berlin, Leipzig, Dresden, hier nicht.


    Ohne 170 bis 300 km Weg ist hier nix zu machen. Da kostet schon der Weg allein 3 Unzen Ag, die Zeit nicht gerechnet. :thumbdown:


    Auch in Städten mit Einzugsgebiet 100.00 ... 200.000 EW ist mir kein Händler bekannt, der auch entsprechend seriös wäre und regelmäßig normale Mengen hat. :(


    Der VEB Commerzbank hat hier im Osten bereits vor ca. 5 Jahren das Tafelgeschäft mit Metall eingestellt, warum auch immer. :boese:


    Ich nehme an, die haben die Kontostände abgefragt ... :hae: