Nochmal, falls das oben nicht rrichtig angekommen ist:
Ich bezog mich auf eutektische Legierungen aus vier und mehr Elementen, die zwar oft raffinierte Farben bzw. interessante mechanische Eigenschaften haben, aber halt auch einen deutlich höheren Schmelzpunkt als DAS Goldeutektikum schlechthin: Au : Ag : Cu gewichtsmäßig wie 3 : 5 : 3. Das ist trotz nur ca. 27% Feingehalt immer noch recht gut goldgelbfarbig (wenn auch etwas blaß), und vor allem hat's einen besonders niedrigen Schmelzpunkt, weshalb man's schon in der Antike als Goldlot verwendet hat - und in sog. "Blaßgoldmünzen" (speziell der Kidariten aus dem 5. Jahrhundert) als Inflationsgeld.
BTW: Weiß hier jemand, wo's im Internet das Gibbs'sche Dreieck für Farbe und Eutektikum-Temperaturen des o.g. Dreiersystems gibt??
Das ist nämlich für den gewöhnlichen Goldbug durchaus interessant. Ich hab's nur gedruckt in meinem Franke "Metallurgie der Antike".
PS: Verbleibende Tipfehler darf Tilo sich GOLDEN einrahmen.....