Beiträge von Mithras

    massiv:


    a) Welche etymologische Bedeutung hat wohl das Wort "Immobilie" und was impliziert das im Fall einer Krise? Stichwort Wertdichte. Wieviel "Euro" kosten "1g Haus"??


    b) Hast Du Axtien als "effektive Stücke"? Echt?!? Und selbst wenn: Ist nur Papier. Was machst Du, wenn's brennt?! Okay, Goldmünzen sind dann auch nicht mehr direkt sammelwürdig, aber jede Scheideanstalt kann mit dem verbleibenden Klumpen noch was anfangen... 8)

    Viel interessanter als ob Pigs nun klein oder groß geschrieben werden, ist, was "die" sich einfallen lassen, während die Doofplebs sich EU-weit jetzt das internazionale Balltreter-Treffen gröhlend und voll alkoholisiert anglotzt... :hae:

    Wenn etwas "um 900%" steigt, dann ist das eine Steigerung auf 1000% bezogen auf den Anfangswert von 100%. Genau wie eine Steigerung UM 100% eben am Ende 200% ist... ;)


    Aber, massiv, tröste Dich. Du weißt ja, wie der Flapsspruch geht: "31% der Deutschen beherrschen keine Prozentrechnung. Das sind über die Hälfte..." ;)

    Okay, @DF, damit Du nicht rechnen mußt:


    Der Betrag ist heute das ca.(!) 440 MILLIONENfache der damaligen Summe. Also ca. 13 MILLIARDEN TONNEN Feingold =13.000.000.000.000.000 g, also .... ach, rechne selber aus, wieviele Euro, Dollar oder sonstwas das heute "ist". Und wie groß der entsprechende würfelförmige Goldquader wäre.

    Desertfighter zu dem Naziseiten-Artikel bzgl. Rothschild:


    Rechne doch jetzt einfach mal den Reichtum eines Cnaeus Cornelius Lentulus oder Narcissus (Du weiß nicht, wer das war? Okay, guckstu: http://www.imperium-romanum.in…=Die_reichsten_R%C3%B6mer ) mit nur 1% Jahreszinsen hoch.


    Anleitung für's Lesen des o.g. Links: "HS" ist die Abkürzung für "Sesterz". 100 davon waren 1 Aureus, also ca. 8 g Feingold. Mithin sind 400 Mio. HS = 4.000.000 * 8 g = 32.000.000 g Feingold, also ca. 30 Tonnen Feingold (der Aureus wog damals nur noch 1/42 des röm. Pfundes, also ca. 7,8 g). Die Zinseszinsformel beherrschst Du?! Prima. Rechnest Du jetzt mal das Vermögen der Erben nur EINES der genannten hoch? Anlagefrist rund 2000 Jahre. Ich komme Dir wie gesagt sogar entgegen: Zinnssatz invariabel über den genannten Zeitraum 1% (also irreal niedrig), allerdings mit Zinseszins, ist klar. Was ist das nach der Methode des verlinkten ... ähhh: "Artikels" berechnete Ergebnis? Danke.

    banked: Ich halte das schon seit Jahrzehnten(!!!!) genauso.


    Ich habe NOCH NIE IM LEBEN jemals einen "Bankkredit" gebraucht - auch nicht, als ich mich selbständig gemacht habe. In einer kurzen "Durststrecken-Phase" habe ich auf einen Privatkredit von 150.000,- € zurückgegriffen (mit eher symbolischen "Zinsen" in Höhe von 1000,- € nach 3 Monaten auf einen Rutsch zurückgezahlt), weil ich die Chance hatte, eine komplette Privatsammlung "auf einen Schlag" von den Erben zu übernehmen, die unbedingt "sofort in Cash" ausbezahlt werden wollten. (Mit deren Verkauf habe ich heftigste Gewinne eingefahren - der Anfang meines "richtigen" Goldbug-Daseins... ;) )


    Ansonsten kann ich es noch nichtmal verwinden, daß ich 2006 mal für 2 "Banktage" mit ca. 30,- € auf'm Girokonto in den Miesen war, weil eine von mir selbst(!) angestoßene Überweisung von einem anderen Konto 4 Werktage(!!) unterwegs war. Daraufhin habe ich das Konto sofort auf "Guthabenbasis" umstellen lassen - das passiert mir NIE WIEDER!


    Und ich habe zumindest bei EINEM der von Dir oben am Rande erwähnten Punkte im Freundes-/Bekanntenkreis gute Erfahrungen gemacht: Beim Überzeugen, daß "Markenartikel-Fetischismus" kontraproduktiv ist. Ich konnte da meistens mit technischen Gebrauchsgütern argumentieren. Denn für "Otto Normalverbraucher" tut's das Lidl-Smartphone Huawei Y200 für 100,- € genausogut wie ein Eierphon mit dem angebissenen Apfel (mal davon abgesehen, daß das besagte "Billig"-Teil für diesen Preis eine absolut SAUGUTE Hardware hat: Respekt den "Schlitzaugen", die das entwickelt haben!! :thumbup: ); und bei höheren Anforderungen z.B. so ein Mittelklasse-Androide wie das Alcatel Ultra OT995 für unter 200,- €.


    Oder bei Lebensmitteln, stimmt.


    Nur bzgl. Vermögenssicherung durch Gold stoße ich oft noch(!!) auf taube Ohren - aber das ändert sich laaaaangsam. Gestern fragte mich doch einer, dem ich's sogar noch am wenigsten zugetraut hätte, daß er sich jemals von seiner Zettelwichserei lösen könnte (ein ehemaliger Kollege aus der Wirtschafft, "Gutverdiener" mit knapp 100 k€ Jahresbrutto), wie und wo er Gold kaufen könne und was er da nehmen solle? Ihm konnte "gehelft" werden... :)

    ziemer: Wie wär's statt Pöbelei mal mit einem Argument?!


    Da ich's nicht so mit solchem Bänkster-Dreck wie "Krediten" habe: wenn ein Produkt heute 1000 Geldeinheiten kostet, morgen jedoch 1001 und übermorgen 1011, dann ist die "tägliche Preissteigerung" 0,1% und 1% - mithin stieg die(!) um 900%.


    Am Tag x+10 kostet der Artikel jetzt 1200 Einheiten, x+11 1320 und x+12 nun 1465 Einheiten, dann war die tägliche Preissteigerung 10 bzw. 11%, DIESE ist ihrerseits jetzt "nur" um 10% gestiegen. Aha .... trotzdem ist HEFTIGSTE Inflation. Gerade(!) gegen Ende hin: tägliche absolute Preissteigerung drei- gegenüber zunächst noch nur einstellig...

    Silberfinger: Stimmt, das dachte ich auch, als ich vorhin den SCHPICKEL OHNLEIHN anclickte: "Guten Morgen! Na, auch schon aufgewacht?!" Aha, das Massen"bewußtsein" auch der typischen SCHKPICKEL konsumierenden BRD-Plebs soll offenbar entsprechend eingestimmt werden?! Zeitgleich zum Bilderberger-Treffen. Interessante Zeiten, fürwahr. Das letzte Mal hatte ich ein GENAU VERGLEICHBARES Gefühl beginnend im Spätsommer 1989...

    Vor allem: Auch Metaphern müssen insoweit gekonnt sein, daß sie sich wenigstens auf ein "sinnvoll MÖGLICHES" (und dadurch "sprechendes") Bild beziehen. Wann verliert aber ausgerechnet GOLD mal realiter "seinen Glanz"?? :hae: Okay, Silber kann das. Messing sowieso. Aber weder Au, noch Pt, noch Pd ... Journaille halt.... :thumbdown:

    Anzugpunk: Jein - die Alten Ägypter waren's. ;) Allerdings waren das "nur" Einlagerungsbescheinigungen für Getreide in (irgend)einen staatlichen Speicher. Mit diesem Papyrus konnte man dann an jedem beliebigen anderen Speicher die angegebene Menge Getreide derselben Art/Qualität abholen. Sparte den Transport. Man geht davon aus, daß diese Zettel dann ganz allg. als "Geld" fungiert haben, und nicht nur für den eben angegebenen Zweck dienten. Und das ist dann auch DER Hintergrund dafür, warum ausgerechnet eine für damalige Verhältnisse derart hochentwickelte Zivilisation sowas Simples wie gemünztes Geld NICHT erfunden hat. Die haben diesen Schritt einfach übersprungen und gleich Zettel benutzt. ;) :thumbup:


    Ende der Mithras'schen Geschichtsstunde. 8)

    Argus: Auch heute ist ein nicht unwichtiger Hintergrund für die Finanzkrise in .gr deren massiver Militarismus. Und der ist zugleich auch ein wichtiger Grund, warum "wir[tm]" (also in concreto DIE HERRschenden Kreise der BRD: der Militärisch-Großindustrielle Komplex) diesen Pleitestaat permanent weiter "retten"... ähhhh: "müssen": Für das Weiterfließen des Profits des MGK der BRD/EUdSSR (und erst mittelbar des vordergründig stets gescholtenen Bankensektors)...