Beiträge von Mithras

    "Chefs" mögen sowas wie Autos besitzen. Sonnengötter ;) haben entweder Pferdequadrigen oder gehen per pedes.


    Anders formuliert: "Isch 'abe gar gain Audo!" Und auch die Anbindung vom Hbf. aus ist .... hmmmm ... sagen wir mal: suboptimal (Umsteigen S- in U-Bahn). Warum, muß in dem Kuhnest ohne Herz der GESAMTE ÖPNV über den Marienplatz laufen? Da freut sich Al-Kaida sicher, wenn man denen das mal verrät...


    Okay, Frankfurt ist so ähnlich, klar, aber ich meine das jetzt auch im Vergleich zu einer echten Metropole wie Berlin... ;)


    Und 3...5 min zu Fuß?! Ich habe bis jetzt immer MINDESTENS 20 min brutto von der U-Bahnstation bis an den Eingang gebraucht. Bei Schnee werden's schnell auch 30 bis 40 min ...

    Mal sehen, wie ich Zeit finde. Diesmal komme ich ja nur als Besucher und nur am Sonnabend, wobei ich früh von Frankfurt aus anreisen muß. Dann ist's immer schon fast 12h, bis ich mit den kruden Öffis der Katholen-Metropole in diesem am Arsch der Welt gelegenen Ortsteil Freimann bin... :(


    (Da lobe ich mir die Numismata Frankfurt bzw. Berlin: jeweils herrlich zentral gelegen ... Und selbst das Estrel bei der WMF geht ja noch ... Aber das M.O.C. Ist einfach nur eine Zumutung... :wall: )

    Nachtrag für Silberbugs und/oder Freunde russischer/sowjetischer Münzen:


    Eine passende "Ersatzbefriedigung" für den nicht bezahlbaren zeitgenössischen (also 1923er) Tscherwonez:
    Der 1924er Silberrubel! :)
    Geschichtszeugnis pur! Leninsche "Neue Ökonomische Politik (NEP)" zum Anfassen. 18g Feinsilber (bei 20g Rauhgewicht - wie die zaristischen Rubel auch), und dann das Münzbild im Stil des "sozialistischen Realismus": der Arbeiter zeigt dem Bauern den Weg in die Sonne. ;) :thumbsup:


    Viel hübscher als der säende Bauer auf dem Tscherwonez. Leider inzwischen auch nur noch mit HEFTIGEN Sammleraufschlägen zu bekommen (doppelter Metallpreis)... Aber m.E. eine hochinteressante moderne Münze! [smilie_love]

    Ich habe mal in einer Wechselstube 1980er und 1981er Tscherwonzen (<Oberlehrer> so heißt die Mehrzahl von "Tscherwonez" richtig! 8) </Oberlehrer> ;) ) zum Goldpreis gefunden. Da freut sich der Kenner dann natürlich und nimmt die sofort mit. :thumbsup:


    Die "offiziellen" Prägezahlen besagen im übrigen gar nix; und dort oben steht das auch nicht ganz korrekt: Die 1980er sind nämlich durchaus noch "in Stückzahlen" in den Westen gelangt (langfristige Lieferverträge) und m.W. oft noch im Jahr zuvor mit neuer Jahreszahl "vorgeprägt" worden, damit sie rechtzeitig in den Handel kommen konnten. Dann war aber das mit dem völkerrechtswidrigen Überfall der SU-Stalinistenhorden auf Afghanistan (... mittlerweile können das auch die NATO-Landsknechte "gu(" :( ...), und die Dinger wollte kein Händler mehr haben (das galt damals als absolut politically incorrect, die Tscherwonzen noch zu führen...).


    Die 1980er wurden deshalb zu einem großen Teil im Westen(!) eingeschmolzen. Die 1981er gibt's dafür in Rußland durchaus hin und wieder (trotz formell niedrigerer Prägezahlen sind die deshalb häufiger als die 1980er, da sie erst gar nicht mehr exportiert wurden).


    1923er sind numismatische Megararitäten der Spitzenklasse und für "Nur-Goldbugs" unerreichbar. Vorsicht vor z.T. sehr guten Fälschungen zum Schaden der Sammler!! :(

    korrigiere: +3,5 % in zwei Stunden. Was ist denn heute los?


    Auch beim Gelbmetall scheinen die Drücker schon Feierabend gemacht zu haben. Will das etwa mit über 1400,- $ in den Wochenschluß! Bähhh, wie ge-mein! Wo ich gestern mal richtig beherzt den "trockenen EM-Süchtling" gegeben habe: Als ich an der ExchangeAG vorbei lief, bin ich (tapfer, tapfer! ;) ) NICHT reingegangen, und jetzt steigt's schon wieder... :wall:


    (Naja, okay, zugegeben: Ich habe auf morgen fallende Kurse gewartet und meinen Schnäppchenjagdtrieb versucht zu zügeln. Klappt eben nicht. Die Goldene Regel für unsereins kristallisiert sich immer mehr heraus: Die Sucht einfach BEFRIEDIGEN! Süchtige leben letztlich zufriedener, wenn sie sich REGELMÄSZIG ihren "Stoff" besorgen. Ja, das ist nunmal einfach so... ;) :thumbsup: )

    Marbod: Freud läßt grüßen: :D


    Sollte originär natürlich wirklich "1/40 Karshapana = 1 Ratti" heißen, hab's dann aber irgendwie beim Verkürzen des Textes total verwurstet. Danke für den redaktionellen Hinweis. :thumbsup: Naja, im schaukelnden Zug ... ist schon so ähnlich wie Sonnenstich... ;)


    PS: Darf ich Dich als Lektor engagieren? ;) ;)

    Liegt gerade hier: EINE - in Ziffern: 1 - Karshapana, 5.Jh. v.u.Z. Indien in Form einer Ag-Kurantmünze. Ehe hier die Google-Orgie losgeht: das sind ca. 0,08g Ag fein (ca. 0,09g rauh). 2,5 mm Durchmesser. Avers: 3 Getreidekörner; Revers ohne Bild.


    In der Antike waren solche Winzigst-Nominale durchaus normal, auch wenn ich mich immer frage, wie die die teilchen damals <neudeutsch> "gehandlet" </> haben. Es gibt auch antike griechische Achttelobole, also 48stel Drachmen, von etwa gleichem Gewicht (eine Drachme waren knapp 4,5 g Silber). Heute ist sowas immer SEHR selten, da die bei Ausgrabungen selbst durchs feinste Sieb rutschen. Nur wenn man zusammenhängende Funde machte (z.B. In einem verschlossenen Gefäß) fand man früher sowas überhaupt. Erst im Zeitalter der Metalldetektoren werden die gerade auf schon längst "abgegrasten" archäologischen Fundstellen bei "Nachgrabungen" gefunden. (Oft von "illegalen" Sondengängern.)


    BTW: Zum Kaufkraftvergleich: in der antike war der Tageslohn eines freien (und eher als gutverdienend geltenden...) Handwerksmeisters 1 Drachme, also ca. 4,5 g Ag. Heute also größenordnungsmäßig ETWA 100,- €. Macht für so 'nen Silberwinzling immer noch rund 2,- € Gegenwert. Damit leuchten solche aus heutiger Sicht sicher kuriosen Kleinstmünzen gleich eher ein, oder?! ;)

    Netter Thread. :)


    Ganz klare Ansage: Ja, ich bin goldsüchtig! Und zwar schon seit meiner frühen Jugendzeit (also seit nunmehr ca. 40 Jahren... ;) ). Der bekannte Klassikerspruch von goldfinger beschreibt es eigentlich perfekt; Ihr wißt schon: "Ich habe das Gold schon immer geliebt, Mr. Bond. Seinen Glanz, seine Schwere..." (aus'm Gedächtnis; ich g00gle mir das jetzt nicht im Wortlaut zusammen).


    Bis vor etwa 10 Jahren konnte ich mir diesbezüglich bestehende Wünsche rein objektiv nicht erfüllen ohne zum Verbrecher werden zu müssen. Aber seit ich nicht mehr jede Mark (jetzt €...) vorm Ausgeben einzeln erst mehrmals umdrehen muß, nahm meine Sucht z.T. dramatische Ausmaße an. Und ja, es IST eine Sucht, keine Frage!!! Denn wenn ich keine (Gold)Münze zum "Spielen" in der Tasche habe, habe ich psychosomatische, KÖRPERLICHE Symptome (Unruhe, Unausgeglichenheit, Nervosität bis Fahrigkeit), die aber SOFORT verschwinden, sobald ich mir wieder was Gelbmetallisches angucken und es befingern kann. Zu meiner Zeit noch als abhängig Beschäftigter konnte es dann sogar passieren, daß auf Besprechungen ein ordnungsruf erschallte: "Herr Mithras, sind Sie eigentlich bei der Sache?!?" ... und ja, ich war in der Tat wieder mal ertappt worden, wie ich gerade mit einem schnuckeligen Kushana- oder Gupta-Golddinar rumgespielt habe und sich der dann stets sooooo glückliche Ausdruck auf meinem Gesicht breitmachte, daß dies auch den anderen Anwesenden auffiel. Ich habe übrigens die seltene Gabe, mich gleichzeitg auf mehrere verschiedene Sachen voll konzentrieren zu können (sozusagen eine natürliche Multitaskingfähigkeit... ;) ). Das bekamen die Leute dort auch immer bald anhand meiner schlagfertigen Rückfragen zum "eigentlichen" Thema mit. Deshalb war mir zuletzt dieses "Ertapptwerden" nichtmal mehr ansatzweise peinlich. Solln'se doch über meinen Spleen lästern: "Was stört es die Eiche, wenn sich eine Wildsau dran schubbert?!" :)


    Viel "schlimmer" mögen viele (auch hierzuforum, da wette ich 'ne Viertelunze drauf!) finden, daß ich teilweise "mein Äußeres vernachlässige". Um meine Leidenschaft effektiv befriedigen zu können, habe ich meinen "sonstigen" Konsum aufs absolute Minimum heruntergefahren (und kann fast schon Onkel Sarrazin rechtgeben: man kann mit 200,- €/Monat "Verfügungsgeld" durchaus leben, wenn man gut mitdenken und vor allem rechnen kann und jedes "Schnäppchen-Angebot" ausnutzt!). Ich renne seit Jahren in immer denselben abgewetzten Schlabberklamotten rum; sowas wie einen Anzug besitze ich nichtmal, geschweige, daß ich es trüge. Dann gilt auch noch "Isch 'abe gar gain Audo!", wohne in einer billigen Bruchbude (okay, in ZWEIen an verschiedenen Orten...) zur Miete, jeweils mitten in Gegenden urbaner Ballungsräume, wo eher das Subprekariat/"HartzIV" haust (m.E. übrigens eine IDEALE Tarnung für den fortgeschrittenen Goldbug ;) !).


    Ja, und ich bin glücklich so! Zum Glück hat mein Kleiner nix gegen diesen Spleen. Solange ich ihm zur "Ruhigstellung" hin und wieder was Edles fürs Handgelenk spendiere, das Ticktack macht und aus Glashütte/Sa. oder wenigstens aus der Schweiz kommt. Außerdem gefallen ihm viele meiner Goldschätzchen durchaus auch. Und gerade als Grieche weiß er schon, wie das mit dem Zettelgeld und dem Echtgeld ist... :thumbsup:


    Soviel dazu von mir. :)

    billy:
    Ich bin AUCH Sammler - bei Gold aber zu mindestens 90% ANLEGER. Und ich BENUTZE Gold halt als Bargeld; nicht nur beim Einkaufen in Indien, sondern auch unter goldbugischen Sammler-/Händlerkollegen: Also z.B. eine wertvolle antike Sammlermünze gegen 2,5 Sovereigns oder 50,- Goldmark oder so. Und vor allem rechne ich wirklich im Geiste für mich alle Preise in Au-Äquivalent um. Da bin ich ein Goldbug zum Quadrat... ;) :thumbsup:


    Letztens habe ich mir ein Netbook gekauft. Kostete mich fast exakt 19,- Goldmark - eigentlich ein zu niedriger(!) Preis für so ein technisches Wunderwerk (ich hab's natürlich bei S*turn an der Kasse nicht in Au bezahlt, sondern mit vier braunen und einem blauen EZB-Zettel, die ich nicht in Gelbes umgetauscht hatte, dies sonst aber wohl wie immer getan hätte).


    BTW: Wer behauptet, der POG sei eine Blase: Vor 100 Jahren hatte so ein Wilhelminischer "Goldfuchs" eine Kaufkraft von heute recht genau ca. 200,- € (also 1,- Goldmark = ca. 10,- €). Und was kostet so eine Münze heute? Eben! Kaufkraft recht perfekt erhalten (mit kleiner Steigerung). 8)

    billy: Okay, dann sage ich eben: "Ein Simbabwe-Dollar ist ein Simbabwe-Dollar ist ein Simbabwe-Dollar." Nun besser?


    ICH bezahle meine Unzen in EZB-Zetteln, die Simbawer bezahlten sie in ihren Simbabwe-Dollars.


    Deine Denke ist leider etwas verkehrt herum (Dir fehlt offenbar das in Indien endemische Goldgen... ;) :( Für mich ist GOLD=Geld. Ich rechne ergo NICHT "Wieviele Gewichtseinheiten Au bekomme ich für eine Zettelgeld-Einheit?" - sondern genau andersrum: "Wieviele dieser Fiat-Zettel (die ich für ALLTAGSgeschäfte LEIDER verwenden muß... :wall: ) bekomme ich für eine Unze Au?"


    So wird da ein Schuh draus. :D


    BTW: Die letztgenannte Zahl wurde in letzter Zeit tendenziell immer größer - "mein" (Echt)Geld also "härter". Mein durchschnittliches Monatseinkommen in Echtgeld ausgedrückt ist also etwas rückläufig. Aber mir langt's trotzdem noch... ;)

    Na HOFFENTLICH kommen auch noch mal Nachkaufkurse. :)


    Aber derlei Prophetien berühren mich allenfalls peripher (vulgo: sie gehen mir am Arsch vorbei). Eine Unze ist eine Unze ist eine Unze! 8) Wie man die in Simbabwe-Dollar, Euros, Rupien, Rubel, Baht, .... "bewertet", ist mir letztlich herzlich egal. ;)

    Lauterer: Ja, ist besser für Dein Karma! ;)


    Und noch ein wichtiger Tip: Erzähle denen, Du hättest den Ring SOEBEN gefunden - und zwar unter einem Schrank, den seit 3 Jahren keiner mehr bewegt hatte, unter viel Staub. Der kann da also gestern oder vor 3 Jahren hingekommen sein und die sollten auch mal alte Verlustanzeigen prüfen. So kann Dir vor allem kein noch so böswilliger (Staats)Anwalt Fundunterschlagung unterstellen. 8)