Beiträge von Mithras

    Seltsam: Seit der WMF 2011 war jetzt die Numismata Frankfurt die letzte Börse, zu der die Kurse richtig im Keller waren. :D


    Ja, ich habe schon nachgelegt in Frankfurt. Da gibt's für Handelsgoldfreaks bei einer Fa. aus Brüssel immer sooooo geile Sachen ... die kaufe ich sogar bei steigenden Kursen nach, und ergo erst recht bei fallenden... :thumbup:

    Ooooch, mein einziger letztzeitiger Nachkauf, den ich jetzt schon bereue, ist ein wirklich eher suboptimal erhaltener Sovereign Young Victoria für 331,- €. Oder zwei knarzige 20er Napoleon III für je 252,- €. Aber egal. Dafür ist das 5-Pfund-Stück von Georg VI 1937 für 1605,- € immer noch ein Schnäppchen... :)


    So what?!

    elpollo:


    a) Korfu ist erstmal eine Welt für sich...


    b) "In Berlin", da "verlangen die" für 0,33 l Bier (das Deutsche Nationalgetränk[tm] schlechthin) glatt 7,50 €, das "waren mal" ca. 15,- DM. [Falls Du jetzt fragst, wo: Im Hotel Adlon.]


    So what?! :hae:


    Auf Kreta kostet 'ne Wassermelone im Supermarkt um 45 Cent. Je nach Größe. Und im Lidl gab's vor 3 Wochen noch Retsina-Wein (0,5 l Flasche, mit Kronenverschluß) für 59 Cent.


    PS: Ich bezahle aber für die 30-fache Biermenge wie oben (nämlich 10 l - also 20 Flaschen a 0,5 l) auch in Berlin max. 10,- € netto (also ohne Pfand). Weshalb ich mein Bier auch nicht da hole, wo's derart teuer wie oben genannt ist.

    elpollo: Einer der Vorteile von Griechenland: Die haben's nicht so mit diesen skurrilen "Schwellenpreisen" a la BRD. In Athen habe ich letztens im Supermarkt eine Flasche richtig guten (und ergo teuren) Wein gekauft: 15,17 €. (Halt einfach der EK-Preis mal feste Einzelhandels-Marge.) Der würde in der BRD überall "nur" 14,99 € kosten: "Aus unserer Werbung!!" Dafür die Flasche von nebenan für "griechische" 18,84 € kostete hierzulande natürlich "deutsche" 19,99 €.... :wall:

    ziemer: Deine letzte Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. In China gibt's mittlerweile vor allem eines: ca. 1,35 Milliarden NACHFRAGER von Produkten (wie z.B. Goldbarren, um aufs Forumsthema zu kommen... ;) ). Ähnlich in Indien (ca. 1,2 Millarden Nachfrager). Und wenn's dann auch die "Buschneger" in Afrika oder sonstigen Dritte-Welt-Regionen nicht mehr gibt, die für ganz wenig grüne Zettel ganz viel arbeiten, sondern sie sagen: "Nun bezahlt uns mal angemessen!" - DANN geht sie los, die RICHTIGE Inflation. Mein Reden...

    80...150% über Spot: 19% bei Au (egal ob Münzen oder Medaillen).


    >150% über Spot: derzeit noch 7%, ab 2014 dann 19% (oder mehr.... :wall: ) bei Münzen, d.h. (ehem.) gesetzlichen Zahlungsmitteln. Letzteres ist bei diesen MEDAILLEN schon derzeit nicht der Fall, die kosten schon jetzt den vollen Satz von SSchOIbles Märchensteuer.


    Ansonsten bitte keine Pauschalierungen!! Ich habe letztens einem guten Kunden aus London eine ca. 7,8g schwere Goldmünze für 33.500,- € verkauft. 8) Und das war ein echter Freundschaftspreis .... mehr als marktkonform, eher schon Dumping statt Wucher. ;) Nur war das eben kein Reppa-Schmelzgut, sondern ein Mega-Rarissimum aus der antiken indischen Guptadynastie... 8)

    Den Hauptknackpnkt hat Stefan doch schon abschließend exakt benannt: Mal den Chart angucken.... Selbst zu der Kursspitze Anfang d.M. gab's hier vor Ort den 100g-Barren nie über 4950,- € .... dort aber auch mal kurz über 5000,- €. Okay, DERZEIT steht er recht "praxisnah", aber es ist ja auch nicht der 3. Freitag....

    ... oder man "konkretisiert" den "Kulturgüterschutz": Jede Gold- oder Silbermünze älter als 100 Jahre wird zum "geschützten Kulturgut" erklärt und unterliegt als solches Handels- bzw. privaten Besitzverboten. Damit wäre erst einmal das "Problem" der Handelsgoldmünzen"horter" sowie aller sonstigen ernsthaften Numismatiker (z.B. Talersammler) mit toitscher Gründlichkeit[tm] endgelöst.


    BTW: Nichtmal Roosevelt hat sich an die SAMMLER rangetraut. Ein Yankee konnte damals über die regulären 5 oz hinaus durchaus noch z.B. eine Komplett(!!)sammlung aller Sovereigns, LMU- und sonstigen Europa-/weltweiten Goldmünzen haben ... summa summarum viele, viele Kilos Gelbmetall. 8) Einzige Randbedingung: Diese Sammlung mußte ERKENNBAR wissenschaftlich strukturiert sein; und es war nicht nur einfach "empfehlenswert" sondern m.W. sogar zwingend erforderlich, daß der Besitzer schon jahrelang(!!) Mitglied einer Numismatikervereinigung war....


    PS: Und der "Kleine Mann" behalf sich damit, daß er 20-$-Münzen zu "Schmuck" verarbeiten ließ, z.B. als Anhänger oder Brosche gefaßt. Sowas taucht heute noch massig im Sekundärmarkt bzw. als Schmelzgut auf und stammt aus der Zeit des Goldverbotes. :)

    Ich meinte den durchaus riesigen Markt der großen Händler (ich möchte hier - GERADE weil ich mich da gut auskenne! - keine Firmennamen nennen; aber mal Ortsnamen wie München bzw. Osnabrück.... ;) ). Und da kostet eine(!) ca. 25 g schwere Messing(!!)münze durchaus mal 2.000.000,- €… also so roundabout 75.000 oz Ag.... Und der Märchensteuerunterschied zwischen 7 und 19% ist dann fünfstellig in Euro...


    Jetzt klarer, worauf ich hinauswollte?! ;)

    Staatlich organisierte "Hinrichtung" des Münzhandels also aufgeschoben... :hae:


    Was "Ihr" (bullion-orientierten Silberbugs) nur immer überseht: "Euer" bißchen Bullionkram interessiert das System doch nicht die Bohne - die Zielrichtung ist der Todesstoß gegenüber dem Kunst- und Antiquitätenhandel sowie "klassischer" Numismatik. Dort(!) werden die aus Sicht der Steuerräuber RELEVANTEN Umsätze generiert... :boese:

    Ooooooch, das kann von mir aus ruhig noch eine Weile so weitergehen. Mittelfristig hat sich ein Stapel Zettel angekündigt, der gern angelegt sein möchte. Allerdings bin ich in solchen Fallkonstellationen regelmäßig mein bester Kontraindikator, und der €-POG geht hoch, bevor die Zettel endlich mal eingetrullert sind, und es wäre dann besser gewesen, die Eisernen Fiat-Reserven anzugreifen, statt auf permanenten weiteren Sinkflug des POG zu hoffen.... ;(

    Was heißt "wirklich viel Geld"? :hae:
    Wir nagen (noch) nicht am Hungertuch, und wenn ich mein Firmenkapital mit einrechne, bin ich sicher buchwertmäßig, und in die Guten Alten© DM umgerechnet, :) schon "Millionär". (In Lire war ich das bereits ab 01.07.1990 - "Millionär" sein ist also in Fiatzettelwichs-Denke recht relativ... ;) ) Dennoch haben wir keine Immobilie(n). Aus gutem Grund....