Beiträge von shadow

    Aus meinem Börsenbrief vom 5.1.21:


    Ganz anderes der Jahresauftakt bei den Edelmetallen. Gold legte am gestrigen Montag um +2,72%, Silber um +3,60% und der HUI um +7,67% zu, somit ein gelungener Start ins neue Jahr. Es zeichnete sich bereits im dünnen Feiertagshandel ab, dass die bullishe Marktseite Gold noch vor Jahresende über die Marke von 1.900 US$ zwingen wollte. Das gelang nicht, wurde zu Jahresbeginn aber nachgeholt.


    Ist die Korrektur bei den Edelmetallen nunmehr beendet?
    Nachfolgend kursierten Meldungen, dass Gold seine seit Anfang August 2020 bestehende Korrektur nunmehr beendet habe. In diesem Punkt bleibe ich zurück- haltend. Hauptsächlich deshalb, weil die Korrektur bislang zu gemütlich verlief. Und „gemütliche Korrekturen“ sind mir im Edelmetallsektor nicht bekannt, beziehungsweise ich kann mich bezogen auf die letzten Jahrzehnte nicht an eine einzige erinnern. Normalerweise steigen mit einer sich hinziehenden Korrektur- und Konsolidierungs- phase die Zweifel der Anleger. Bis hin zu dem Punkt, wo die langfristige Aufwärts- bewegung infrage gestellt wird. Diese Phase haben wir innerhalb der Korrektur seit Anfang August aber bislang nicht erreicht.
    Die Korrektur am Silbermarkt verlief zudem weitgehend überschaubar und führte nicht zu einem Stresstest der Anleger, der möglicherweise dann zu erwarten wäre, wenn Silber unter 20 US$ fallen sollte. Der Gold Bugs-Index HUI fiel zwar unter die Marke von 300 Punkten, aber von Nervosität unter den Anlegern konnte keine Rede sein. Die Korrektur war zudem auch nicht dermaßen gravierend, dass die üblichen Steuerver- käufe vonseiten der US-Anleger in der ersten Dezember-Hälfte eine Rolle gespielt hätten. Um diesen Effekt auszulösen, hätte der HUI Ende November beziehungsweise Anfang Dezember nochmals deutlich niedriger notieren müssen.
    Edelmetalle: Zwei Blickwinkel
    Zudem konnten wir seit dem Herbst einen Effekt beobachten, als vor allem Gold die Anleger vor sich hergetrieben hab. Wiederholte Ausbruchversuche nach oben, die dann in der Folgezeit wieder abverkauft wurden. Die parallel hohe Optimistenquote für Gold kühlte sich dennoch nur langsam ab und erreichte bis dato auch kein Kaufniveau.
    Dann gestern der leicht bombastische Jahresauftakt, der natürlich Aufmerksamkeit erzeugt, aber nicht dem üblichen bullishen Muster entspricht. Wie würde sich so ein positiver Musterverlauf gestalten? Eher schrittweise mit kleinen, aber stetigen Kursgewinnen bis hin zum Allzeithoch bei zeitgleich neutraler Marktstimmung. Der Ausbruch auf neue Allzeithochs erfolgt nur selten dann, wenn die Mehrheit der Anleger ihn erwartet.
    Für mich stehen in diesem Zusammenhang zwei Blickwinkel im Vordergrund. Der langfristige ist nach wie vor bullish und bezieht sich auf die kommenden Jahre, da ich hinsichtlich der Inflationsentwicklung mit einem Szenario rechne, dass die Noten- banken – vor allem die US-Notenbank (Fed) – vor einer Herausforderung stellen wird. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass wir im Bereich der Edelmetallaktien Kursexzesse erleben werden, die sich selbst bullish orientierte Marktanalysten derzeit nicht vorstellen können. Damit umzugehen wäre dann meine Herausforderung, aber darauf bin ich vorbereitet.
    Der andere Blickwinkel bezieht sich auf die kurzfristige Entwicklung. Hier wiederum stehen Nachkaufgelegenheiten im Vordergrund. Ich beobachte regelmäßig mehrere Dutzend Edelmetallaktien. Seit August vor allem hinsichtlich der Möglichkeit auf Kauf- und Nachkaufgelegenheiten. Das verlief bislang sehr überschaubar, da viele Goldaktien auf hohem Kursniveau konsolidieren.



    Aus einer Ausgabe vom 29.12.20:


    Die aktuelle Entwicklung
    Der 20-Monats-Durchschnitt (EMA) bildet aus Investo- rensicht nunmehr die beste Orientierung. Solange Gold oberhalb dieses Durchschnitts verbleibt, ist die Hausse intakt. Zum Start der Korrektur am Goldmarkt Anfang August 2020 notierte Gold weit oberhalb des 20-Mo- nats-Durchschnitts. Inzwischen verläuft dieser bei 1.685 US$. Somit haben sich Gold und der 20-Monats-Durch- schnitt im Verlauf der Korrektur angenähert. Interessant ist ebenso, dass das sogenannte „61,8%-Retracement“ ebenfalls knapp unter 1.700 US$ verläuft. Gold muss nicht exakt in diesen Bereich korrigieren. Die Kaufzone befindet sich zwischen der 200-Tage-Linie und dem 20-Monats-Durchschnitt.



    Allen viel Erfolg [smilie_blume]

    Bin Silber short gegangen, so dass wenigstens ein Teil gehedget ist. Etwas mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. Aber Gold, Silber und deren Aktien sehen so dermassen schwach aus, dass ein Boden hier regelrecht eine Überraschung wäre.
    Ich wage in diesem Sräd noch ein Chart von Bitcoin.
    Ich habe keine Kryptos, im Nachhinein wäre ich gerne dabei gewesen natürlich, aber jetzt einsteigen? Nein.
    Neue Highs ab hier sehe ich nicht. Entweder ein Dreieck, dann geht es nochmals bis 32500, oder eine a-b-c-Korrektur, dann bis 25000 bis 28000 oder mein Favorit, nicht eingezeichnet: Die Party ist bereits zu Ende. Ziel unter 10000. Shorten würde ich aber dieses Teufelszeugs nie....

    Ich lehne mich aus dem Fenster und sage.....Ende Jahr Richtung 100`000 8o

    Ich hoffe ebenfalls auf eine Bodenbildung bei den Edelmetallen.
    Vielleicht nochmals in den 17xx Bereich, Silber schlimmstenfalls 22$.


    Aber Gold 1600$, Silber 20$ oder darunter....ich weiss nicht....
    Kann ich mir mit dem gegebenen Umfeld nur sehr schwer vorstellen.


    Klar, in diesen manipulierten Märkten weiss man nie....siehe Tesla...unglaublich.


    Wenn es im Gold unter 1820 gehen würde...dauert es eventuell länger (Monate), bis wir
    die 2000! wieder sehen...
    Wie denkst Du darüber?


    Schönes Weekend. [smilie_blume]

    Schon wieder....leider....hatte der Buskamp recht....
    Ich hoffe, die Korrektur wird jetzt ENDLICH im Januar beendet...

    Unglaublich was hier abgeht... [smilie_happy] [smilie_happy]


    Ob man nun auf Bitcoin steht oder nicht, aber solche Performance....wahnsinn :thumbup:


    Habe den Einsatz raus [smilie_love]

    Fast vergessen...


    Habe neue Errungenschaften....erste Position jeweils gekauft.
    Habe vor, bei allen noch zweimal nachzukaufen.


    Marathon Patent Group


    Hive Blockchain Tech


    Riot Blockchain





    Allen viel Erfolg [smilie_blume]

    Zu Beitrag 16071 im Charttechnik-Faden:


    https://www.goldseiten-forum.com/thread/13108-charttechnik-für-gold-und-silberbugs/?postID=1258042#post1258042



    Also der "Value Investor" ist nicht über alle Zweifel erhaben...Klar, wer ist das schon...


    Er hat nicht immer recht!!
    Zum Beispiel sollten die Aktienmärkte seit Wochen in einer Korrektur stecken... 8o


    Aber, man sollte das Szenario von Herrn Buskamp immer im Hinterkopf haben :whistling:
    Dies hat mich 2016 einige Verluste erspart.


    Er ging auch im August ganz klar davon aus, dass Gold seine 200-Tageslinie testen würde. Bei Silber hatte er erwartet, dass der Anstieg mindestens zu 50% korrigiert wird...was bis Heute ausblieb...und hoffentlich nicht
    mehr passieren wird [smilie_happy]


    An @Neo


    Herr Buskamp hat zu Käufen geraten, für all diejenigen, die unterinvestiert oder gar nicht investiert sind.
    Für ihn ist die Korrektur erst vorbei, wenn Gold das Novemberhoch 1966$ überwunden hat. (siehe Anhang)


    ("Jetzt hat sich auch meine letzte Frage im Charttechnik-Faden erledigt ") [smilie_happy] [smilie_happy]


    So, ich denke, das wars erstmal zum Börsenbrief..


    Allen viel Erfolg [smilie_blume]



    Ich stelle es jetzt einfach mal hier rein und hoffe, @woernie möge es mir verzeihen 8o


    Mein Bezahldienst „Value Investor“, geschrieben von Franz Josef Buskamp...ist skeptisch, ob wir die Trendwende bei den Edelmetallen schon gesehen haben.


    Zitat:


    „Ist die Korrektur bei den Edelmetallen nunmehr beendet?
    Nachfolgend kursierten Meldungen, dass Gold seine seit Anfang August 2020 bestehende Korrektur nunmehr beendet habe. In diesem Punkt bleibe ich zurück- haltend. Hauptsächlich deshalb, weil die Korrektur bislang zu gemütlich verlief. Und „gemütliche Korrekturen“ sind mir im Edelmetallsektor nicht bekannt, beziehungsweise ich kann mich bezogen auf die letzten Jahrzehnte nicht an eine einzige erinnern. Normalerweise steigen mit einer sich hinziehenden Korrektur- und Konsolidierungs- phase die Zweifel der Anleger. Bis hin zu dem Punkt, wo die langfristige Aufwärts- bewegung infrage gestellt wird. Diese Phase haben wir innerhalb der Korrektur seit Anfang August aber bislang nicht erreicht.
    Die Korrektur am Silbermarkt verlief zudem weitgehend überschaubar und führte nicht zu einem Stresstest der Anleger, der möglicherweise dann zu erwarten wäre, wenn Silber unter 20 US$ fallen sollte. Der Gold Bugs-Index HUI fiel zwar unter die Marke von 300 Punkten, aber von Nervosität unter den Anlegern konnte keine Rede sein. Die Korrektur war zudem auch nicht dermaßen gravierend, dass die üblichen Steuerver- käufe vonseiten der US-Anleger in der ersten Dezember-Hälfte eine Rolle gespielt hätten. Um diesen Effekt auszulösen, hätte der HUI Ende November beziehungsweise Anfang Dezember nochmals deutlich niedriger notieren müssen.
    Edelmetalle: Zwei Blickwinkel
    Zudem konnten wir seit dem Herbst einen Effekt beobachten, als vor allem Gold die Anleger vor sich hergetrieben hab. Wiederholte Ausbruchversuche nach oben, die dann in der Folgezeit wieder abverkauft wurden. Die parallel hohe Optimistenquote für Gold kühlte sich dennoch nur langsam ab und erreichte bis dato auch kein Kaufniveau.
    Dann gestern der leicht bombastische Jahresauftakt, der natürlich Aufmerksamkeit erzeugt, aber nicht dem üblichen bullishen Muster entspricht. Wie würde sich so ein positiver Musterverlauf gestalten? Eher schrittweise mit kleinen, aber stetigen Kursgewinnen bis hin zum Allzeithoch bei zeitgleich neutraler Marktstimmung. Der Ausbruch auf neue Allzeithochs erfolgt nur selten dann, wenn die Mehrheit der Anleger ihn erwartet.
    Für mich stehen in diesem Zusammenhang zwei Blickwinkel im Vordergrund. Der langfristige ist nach wie vor bullish und bezieht sich auf die kommenden Jahre, da ich hinsichtlich der Inflationsentwicklung mit einem Szenario rechne, dass die Noten- banken – vor allem die US-Notenbank (Fed) – vor einer Herausforderung stellen wird. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass wir im Bereich der Edelmetallaktien Kursexzesse erleben werden, die sich selbst bullish orientierte Marktanalysten derzeit nicht vorstellen können. Damit umzugehen wäre dann meine Herausforderung, aber darauf bin ich vorbereitet.
    Der andere Blickwinkel bezieht sich auf die kurzfristige Entwicklung. Hier wiederum stehen Nachkaufgelegenheiten im Vordergrund. Ich beobachte regelmäßig mehrere Dutzend Edelmetallaktien. Seit August vor allem hinsichtlich der Möglichkeit auf Kauf- und Nachkaufgelegenheiten. Das verlief bislang sehr überschaubar, da viele Goldaktien auf hohem Kursniveau konsolidieren.“



    Nebenbei:


    Durch diesen Börsenbrief wurde ich Ende 2008 auf den Edelmetallbereich aufmerksam.
    ich habe ihn nicht wegen seinen Aktienempfehlungen abonniert, da ist dieses Forum bei Weitem überlegen [smilie_blume]


    Aber, die Strategie und Schwerpunkte von Buskamp sind sehr wertvoll.


    Auch hat er mich im Jahre 2016 auf den Abverkauf vorbereitet....ich schrieb es ja in meinen eigenen Worten in meinem Depot...


    Nun, dies soll nicht als Werbung verstanden werden. Aber Buskamp hat extrem oft die richtige Strategie.....


    Vielleicht interessierts ja jemanden.