Beiträge von shadow

    Auszug aus meinem heutigen Börsenbrief:



    Edelmetalle


    Der gewollte Silber-Hype führt zu einer Verzögerung der Konsolidierung!


    An den Märkten ist man als Anleger geradezu verpflich- tet, auf Entwicklungen gefasst zu sein, die so vorher nicht absehbar waren. Dazu zähle ich das, was über ei- nen Reddit-Blog Ende Januar versucht wurde. Nämlich Silber unter Dampf zu setzen – und das mit Argumen- ten, die man bestenfalls noch als amüsant bezeichnen kann (siehe VI-Strategie 4-21).


    Das waren keine Privat-Blogger, sondern Profis, ver- mutlich aus der Hedgefonds-Szene, die mit hoher Wahr- scheinlichkeit einen Blog für ihre Zwecke missbraucht haben, um einen Aufwärtsschub am Silbermarkt aus- zulösen. Nur ist Silber ein anderes Kaliber als die unbekannte Aktie eines Videospiel-Verkäufers. Solche Versuche, einen Markt (in diesem Fall Silber) zu pushen, scheitern entweder von vornherein oder erweisen sich als kurzlebig.
    Manipulationsversuche sind zudem nicht neu und hat es in der Vergangenheit immer wieder mal gegeben.
    Neu ist allenfalls, dass dafür zunehmend Social-Media- Plattformen genutzt werden. Auffällig sind die vielen „Tipps“ via Twitter-Tweets seit dem Sommer 2020, die sich hauptsächlich auf weitgehend unbekannte Explorer aus dem Edelmetallbereich beziehen. Dies trifft auf die Spekulationswut vieler Neueinsteiger am Aktienmarkt, die sich nicht nur auf den US-Optionsmarkt, sondern auch auf Small-Caps fokussiert.


    Während die großen Goldproduzenten eine normale Korrektur durchlaufen, befinden sich etliche Explorer auf Mehrjahreshochs. Das passt nicht zusammen, da im Rahmen einer Korrektur die Explorer meistens zu den größten Verlierern zählen.


    Fazit:


    Den Versuch, Silber via Banal-Blogs zu pushen, und die relative Stärke vieler Explorer werte ich als Hinweis darauf, dass sich die Konsolidierung bei den Edelmetallen zunächst fortsetzen wird. Gold, Silber und HUI befinden sich trotz Korrektur- bzw. Konsolidierungsphase in säkularen und somit langfristigen Aufwärtstrends.

    Welche Kurse bei Silber sind in deinem Setup wahrscheinlich bei einem Taucher von Gold?


    ich erwarte dann sicher noch 24$.


    Wobei....dass die 1790/1800$ bei Gold nochmals geknackt werden...heute schon wieder grün.

    So....es war der 20 Monatsdurchschnitt.


    Der signalisiere das Ende, oder der Beginn der Goldhausse. Solange dieser nicht unterschritten werde, ist die Hausse intakt.
    Chart ist monthly.




    Aus dem Brief vom 29.12.20:


    Die aktuelle Entwicklung
    Der 20-Monats-Durchschnitt (EMA) bildet aus Investo- rensicht nunmehr die beste Orientierung. Solange Gold oberhalb dieses Durchschnitts verbleibt, ist die Hausse intakt. Zum Start der Korrektur am Goldmarkt Anfang August 2020 notierte Gold weit oberhalb des 20-Mo- nats-Durchschnitts. Inzwischen verläuft dieser bei 1.685 US$. Somit haben sich Gold und der 20-Monats-Durch- schnitt im Verlauf der Korrektur angenähert. Interessant ist ebenso, dass das sogenannte „61,8%-Retracement“ ebenfalls knapp unter 1.700 US$ verläuft. Gold muss nicht exakt in diesen Bereich korrigieren. Die Kaufzone befindet sich zwischen der 200-Tage-Linie und dem 20-Monats-Durchschnitt.




    Auszüge von meinem Börsenbrief vom Dienstag:



    Nun will man Silber mit einem Ziel von 1.000 US$ nach oben bloggen


    Vergangene Woche rückte Silber in den Fokus desselben Reddit-Blogs in Form eines „Official Statement“, wo gezielt Stimmung für Silber, Derivate auf Silber und Silberaktien gemacht wurde. Wieder wird alles als Angriff auf das Finanz- Establishment dargestellt. Der Silbermarkt sei auf dem Papier 250-fach größer als auf physischer Basis. Der Geist sei nun aus der Flasche und würde dahin nie wieder zurückkehren. Mit der vorhandenen Manipulation würde Silber auf 50 US$ steigen, während es sich bei 1.000 US$ um das inflationsbereinigte Ziel handelt.
    1.000 US$ für eine Unze Silber, das ist mal ne Ansage.



    Silber: Ein Short-Squeeze ohne Squeeze


    In dem Blogbeitrag geht es um „Freiheit“ und dieselben Rechte für Privatanleger, die Hedgefonds und Banken haben (?). Dabei wird selbstverständlich nicht dargestellt, was damit nun genau gemeint ist, sondern lediglich plakativ und substanzlos vorgegangen. Ich hätte dies nicht mal erwähnt, wenn der Silbermarkt darauf nicht reagiert hätte.
    Sofort war – auch hierzulande – wieder von einem Short-Squeeze die Rede. Der Anstieg am Donnerstag (Eröffnung) und Freitag (Schlusskurs) von gerade mal 1,50 US$ ist eine normale Marktbewegung und erinnert nicht einmal im entferntesten Sinne an einen Short-Squeeze. Betrachtet man die von der Comex gemeldeten offenen Positionen, so befinden sich die Shorts auf einem durchschnittlichen Niveau. Somit nichts, was einen Short-Squeeze auslösen könnte.




    Silberaktien legen spürbar zu


    Da die Empfehlung im Blog ebenso in Richtung Silberaktien ging, machte sich dies vor allem bei First Majestic Silver mit einem Kurssprung um rund +30% bemerkbar, die Mehrheit der anderen Silberaktien folgte am gestrigen Montag mit ebenso überdurchschnittlichen Kursanstiegen. Diese wiederum stehen aber in Einklang mit dem gestrigen Anstieg des Silberpreises. Der Anstieg folgte bereits im dünnen Asienhandel (was nie positiv zu werten ist) und setzte sich dann im europäischen Frühhandel fort. Zur Eröffnung in New York folgte dann ein moderater Dämpfer.


    Um dies deutlich herauszustellen: Der Handel an der Comex in New York ist maßgeblich. Hier wiederum entscheidet sich, ob die Big Player (Institutionelle, Hedgefonds) mitziehen. In dem Blogbeitrag ist von Manipulation am Silbermarkt die Rede. Exakt dies, nämlich Manipulation, wird aber mit dem Blogbeitrag praktiziert.




    Ohne Beteiligung der Big Player geht am Silbermarkt gar nichts


    Privatanleger können am Silbermarkt keinen Short-Squeeze beziehungsweise eine nachhaltige Aufwärtsbewegung auslösen, hier kommt es auf Big Player an, somit auf das von den Bloggern verhasste Establishment. Unabhängig von einem Short- Squeeze können Big Player die derzeitige Stimmung aufgreifen und versuchen, den Silberpreis gezielt nach oben zu pushen.
    Nur müssen diese Akteure damit rechnen, dass andere Big Player gegenhalten. Eine isolierte Silber-Rally ohne Rückenwind vom Goldmarkt dürfte sich zudem als kurzlebig erweisen.
    Langfristige Ausblicke bleiben positiv – auch ohne Manipulation der Blogger


    Die langfristige Entwicklung stufe ich bei Silber positiv ein. Damit setze ich auf langfristige übergeordnete Trends. Dubiose Versuche, den Silberpreis zu pushen, sind daher gut verzichtbar.
    Die aktuelle Marktbewegung ist kein Grund, jetzt hektisch Positionen aufzubauen beziehungsweise zu vergrößern. Wir sind über die Dispoliste in Silberaktien investiert. Hinsichtlich des World Value Depots warte ich die Entwicklung ab und werde hier
    gegebenenfalls umdisponieren, wenn Silber nicht mehr auf ein angemessenes Kaufniveau fallen sollte. Die derzeitige Entwicklung stufe ich vorerst als Verzögerung und Ausweitung des Konsolidierungsprozesses im Edelmetallsektor ein.

    Moin Vatapitta


    Ich hab alles was du geschrieben hast im Hinterkopf...keine Sorge :thumbup:


    Aber Danke, dass du dir die Zeit nimmst, uns deine Recherche weiterzugeben [smilie_blume]


    Bei mir ist es also....im Verhältnis zum Depot....nur Spielgeld :D



    Wünsche allen einen schönen Sonntag [smilie_blume]

    Hallo Hedda


    Wie hoch ist für dich die Wahrscheinlichkeit eines Tauchers in den Edelmetallen?


    Sie zeigen immo enorme Stärke, vorallem Silber....


    Danke für deine Antwort [smilie_blume]

    Aus meinem Börsenbrief von Heute:


    Zum Jahresauftakt stieg Gold über seine seit Anfang August bestehende obere Abwärtstrendlinie – um dann gegen Ende der ersten Januar-Woche mit einem noch größeren Tagesrückgang wieder unter diese Linie zu fallen. Allgemein wurde diesem Ausbruch zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Quittung folgte umgehend. Dabei sind Auf- und Abwärtstrendlinie vor allem im kurz- bis mittelfristigen Bereich mit Vorsicht zu genießen und bieten allenfalls eine grobe Orientierung.


    Bezieht man den RSI und den aktuell wieder in die Minuszone rückkehrenden MACD in die Betrachtung ein, so zeichnet sich zunächst ein Test des Tiefs von Ende November ab (1.767,20 US$). Die 50-Tage-Linie nähert sich der 200-Tage-Linie. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die 50-Tage-Linie unter die 200-Tage- Linie fällt und damit ein sogenanntes „Todeskreuz“ generiert wird. Diese Entwicklung wäre dann als Bestätigung der Korrektur einzuordnen.


    Langfristig ist das übergeordnete Szenario unverändert positiv.