Beiträge von Magellan

    Finde Vale ist zu sehr auf Eisenerz fixiert. Wenn ich es richtig sehe macht dies ca. 80% der Umsätze aus. Der Rest verteilt sich auf (aus meiner Sicht interessantere) Metalle wie Nickel, Kobalt und Kupfer. Ob die zukünftige Dividendenrendite dem angezeigten Wert entsprechen wird muss sich noch zeigen. Eine Sonderkonjunktur bei Eisenerz im letzten Jahr ließ auch die Erlöse steigen, was sich dann in der letzten Dividendenzahlung abbildete. Diese lag um ein vielfaches über den vorherigen Zahlungen. Würde es daher als so eine Art Sonderdividende einordnen. Den bisherigen Verlauf fortschreibend (ohne die letzte Zahlung) dürfte dann wohl eher eine Rendite von 5-6% (was auch ganz ordentlich ist) abwerfen.


    Was mir persönlich gar nicht gefällt, egal wo man hinschaut, ob auf die Homepage oder die Präsentationen, es überwiegen die Themen ESG und Compliance. Auf der Startseite wird man von meinem Banner "Mining By Woman" begrüßt mit einem Bild darunter was eigentlich hinter einen Spoiler gehört. Habe den Eindruck hier werden die falschen Prioritäten gesetzt. Aber wie immer, ist halt alles subjektiv. Schaute mir die Daten von Vale vor einiger Zeit an als auf der Suche nach einem guten Rohstoffunternehmen war. Bei mir kam dann Rio Tinto ins Depot.


    Gruß


    Magellan

    @woernie, bekomme den Brief morgens auch und war kurz davor der Redaktion zu schreiben das nach ihrem Verständnis dann in den USA eine Hinrichtung mit der Todesspritze wohl keine Exekution darstellt sondern nur "ein Nadelstich in den Oberarm der keinen Angriff auf die körperliche Unversehrtheit darstellt".


    Habe es gelassen da ich auf bisherige Kommentare nur Standardschreiben mit dem Inhalt "wie können nicht auf alles antworten" erhielt.


    Gabor Steingart war mal richtig gut, doch dann war ihm letztes Jahr ein grober Fehler unterlaufen. Er zitierte einen hochrangigen Politiker (weiß nicht mehr wer es war, glaube Lindner von der FDP) mit einer Aussage welche sich dann als Fake herausstellte. Er wollte schneller sein als die Konkurrenz. Vermute mal dies hat ihm fast das Genick gebrochen und nur ein Gelob zur Besserung (strammer Systeminhalt) rettete ihn.


    Gruß


    Magellan

    Vorhersage:
    Die Impfpflicht wird kassiert

    wäre zu wünschen, halte ich jedoch für unwahrscheinlich. Die Mitglieder des Bundestags haben dermaßen schamlos bei Big Pharma die Hand aufgehalten das sie jetzt auch Ergebnisse liefern müssen. Eine Impfpflicht dient dazu die bisher Abhängigen an der Nadel zu halten. Bezweifle das es der Mehrheit bewusst ist das sich sich (nach politisch vorgegeben Intervallen) regelmäßig nachspritzen lassen müssen, um weiterhin ihren "Status" zu behalten.


    Gruß


    Magellan

    Eine Freundin meiner Frau (Weißrussin) hat beruflich viel in Kasachstan zu tun und dort gute Kontakte. Laut ihrer Nachfragen vor Ort soll es sich bei den Demonstranten nicht um Einheimische handeln. Die Einwohner der Großstädte würden sich in geschlossenen Gebäuden aufhalten und die "Demonstranten" auf der Straße kämen von auswärts. Russland und Weißrussland haben angeblich bereits Truppen entsendet da Kasachstan mit diesen beiden Ländern auch tiefergehende Kooperationen unterhält. Wie gesagt, alles keine offiziellen Stellungnahmen sondern Aussagen welche ihr von Einwohnern vor Ort vermittelt wurden.


    Gruß


    Magellan

    Das Thema "TRIAGE" in Deutschland zu behandeln ist völlig absurd.
    Es gibt genug Krankenhausbetten und Personal.

    Telefonierte heute morgen mit einem guten Kumpel. Arbeitet als Pfleger in einem großen Krankenhaus und hatte über Weihnachten Dienst. Sagte mir, bei ihnen sei es aktuell der reine Wahnsinn. Unheimlich viele junge Männer (junge Frauen sind anscheinend weniger betroffen) mit Impfschäden (welche natürlich nicht als solche anerkannt werden), vorwiegend Herzgeschichten. Würden zu einer völligen Überlastung der Station führen.


    Gruß


    Magellan

    Olaf Scholz versucht gar nicht erst, Impfunwillige zu überzeugen. Er verlässt sich auf ihren Obrigkeitsglauben

    Ein Artikel aus der heutigen Ausgabe der NZZ.



    Gruß


    Magellan

    Das wird Montag spannend.

    Am Montag passiert nichts. Es wird kein chinesischer Lehman Moment. Im Hintergrund wurde bereits alles geregelt. Im Westen herrscht eine andere Sicht auf die Dinge. Während wir uns fragen wie die 300 Mrd. jemals erstattet werden sollen, fragen sich Chinesen warum keine weiteren Kredite gewährt wurden. Die Antwort, Evergrande schmierte schlicht und ergreifend in der Vergangenheit die falschen Parteikader. Um nichts anderes geht es bei chinesischen Großkonzernen. Ob ein Geschäftsmodel wirtschaftlich funktioniert interessiert nur am Rande. Wichtiger sind richtige Beziehungen und das richtige Verständnis dafür wem man welche Aufmerksamkeit zukommen lassen muss. Es wird auch keinen Dominoeffekt geben. Verlierer werden höchstwahrscheinlich nur Inhaber vom im Ausland begebenen Schuldverschreibungen sein.


    Die chinesische Wirtschaft und deren Akteure sind nicht mit westlichen Verhältnissen vergleichbar. Viele verstehen nicht wie dieses System funktioniert. Eine völlig andere Mentalität, in jeder Hinsicht.


    Gruß


    Magellan

    Eben die aktuelle Ausgabe der NZZ bekommen. "Der andere Blick"


    Die Ja-Sager aus Karlsruhe



    Zugegeben, es erscheint als nahezu unlösbare Aufgabe: einerseits der freiheitliche Rechtsstaat mit selbstbewussten Bürgern, die ihre Grundrechte jeden Tag in Anspruch nehmen und es nicht einsehen, wenn man sie darin beschränken will. Andererseits derselbe Staat, der zwar dem Einzelnen ein maximales Mass an Freiheit, der Allgemeinheit aber auch ein Mindestmass an Schutz bieten soll. Der einer Pandemie wirksam begegnen muss, die er selbst noch nicht einschätzen kann. Der also letztlich individuelle Freiheit zugunsten kollektiver Sicherheit beschränken muss, dabei aber nie zu weit gehen darf. Ausser er hat ein Bundesverfassungsgericht wie dieses. Auf das höchste deutsche Gericht kann sich nur jemand noch verlassen: die Bundesregierung.


    Was befürchtet wurde, ist wahr geworden: Das Gericht winkt in seinen am Dienstag veröffentlichten Beschlüssen alle strittigen Corona-Massnahmen der Bundesregierung einfach durch. Es übernimmt deren Argumentation. Ist es das, was beim Abendessen im Kanzleramt am letzten Gültigkeitstag der «Bundesnotbremse» besprochen wurde? Mehr als 8000 Antragsteller wehrten sich – unter anderem gegen die Grundrechtseingriffe, gegen nächtliche Ausgangssperren, gegen Kontaktbeschränkungen und gegen Schulschliessungen.


    Das Gericht arbeitet einmal auf 124 und einmal auf 85 Seiten das Standard-Prüfschema ab, als ob es eine Jura-Klausur wäre. Für die Eignung einer Massnahme reicht hierbei schon, wenn der gewünschte Erfolg erzielt werden «kann». Eine echte Auseinandersetzung mit den Argumenten der Antragsteller findet nicht statt. Sogar die nächtlichen Ausgangssperren werden als zulässig angesehen, obwohl eine Infektionsgefahr nachts draussen faktisch nicht bestand. Der Grund: Die Ausgangsbeschränkungen dienten dazu, Partys und Treffen in Innenräumen zu verhindern, und waren leichter zu kontrollieren als solche Zusammenkünfte.


    Realitätsfremde Sicht auf die Schulen


    Erstmals gesteht das Gericht den Kindern einen Anspruch dem Staat gegenüber auf schulische Bildung zu – um dieses Recht gleich wieder zu verwässern. Ja, die Schulschliessungen seien ein schwerwiegender Eingriff gewesen, aber schliesslich sei es um Leben und Gesundheit gegangen, da sei das gerechtfertigt. Es gab ja Distanzunterricht, dann ist es nicht so schlimm. Diesen müssten die Länder dann einfach organisieren, dazu waren sie ja verpflichtet, und dafür haben sie auch extra Geld bekommen.


    Haben die Richter zur Kenntnis genommen, wie die Realität in Deutschland aussieht? Distanzunterricht gab es an einigen Schulen, anderswo klappte gar nichts. Besonders Kinder aus bildungsfernen Familien, in denen Eltern keine Unterstützung leisten können, wurden abgehängt. Lernstandserhebungen zeigen es. Depressionen, Ängste und psychische Störungen bei Jugendlichen haben massiv zugenommen. Eine verfettete Verwaltung in einem überbürokratischen föderalen Staat schaffte es nicht, in vertretbarer Zeit chancengleichen Distanzunterricht auf die Beine zu stellen. Dieses Problem kann freilich auch das Bundesverfassungsgericht nicht lösen.


    Der Bürger hat keine Verbündeten mehr



    Das Gericht hat sich von «sachkundigen Dritten» beraten lassen, und zwar teilweise von denselben Experten, die auch schon die Bundesregierung beraten hatten. Als ob die nötige Kontrolle so überhaupt möglich wäre. Schon damals gab es den Vorwurf der Einseitigkeit.


    Als die «Bundesnotbremse» geschaffen wurde, war in Deutschland nur eine Minderheit geimpft. Das ist jetzt anders. Die Kinder sind durch Corona kaum gefährdet, und die meisten Erwachsenen sind inzwischen geimpft. Zumindest hatten sie die Möglichkeit dazu. Wenn die Ministerpräsidenten der Länder sich heute mit den Bundeskanzlern Merkel (noch) und Scholz (künftig) treffen, können sie also nicht davon ausgehen, dass ein Massnahmenkatalog nach dem Motto «mehr vom selben, das zuvor auch schon nicht geholfen hat» nochmals gebilligt würde.



    Allerdings – wenn man solche Verbündeten in Karlsruhe hat, vielleicht doch. Wer hingegen nicht mehr sicher sein kann, Verbündete in Karlsruhe zu haben, das ist der Bürger.


    Gruß


    Magellan

    eigentlich müsste ich 16% aber das trau ich mich nicht, vielleicht nach Ostern nochmal 5%.

    Würde Dir auch empfehlen 1x die Preise so zu erhöhen das Du nach aktuellem Stand nicht nach kurzer Zeit wieder nachlegen musst.


    Bei Deinen Kunden dürfte es zwei Arten geben:
    1) Diejenigen welche nicht auf den Kopf gefallen sind, die allgemeine Entwicklung mitbekommen und Dich verstehen. Denen dürfte es egal sein ob Du um 12, 15 oder 18% erhöhst
    2) Diejenigen welche es nicht verstehen und sich über jede Erhöhung aufregen. Hier dürfte es dann auch egal sein ob 5, 10 oder 15%.


    Gruß


    Magellan

    Eine Warnung enthält das Etikett nicht

    :thumbup: :thumbup:


    Wobei da definitiv ein Hinweis drauf gehört. Es lässt sich am besten mit Maggi in streichbarer Ausführung vergleichen. Mit einem Frühstücksaufstrich hat dieser Tapetenkleister nichts zu tun.


    Gruß


    Magellan


    PS: Unser Englischlehrer hatte mal (ist schon laaange her) für uns ein richtiges englischen Frühstück angerichtet. Wie er aussah weiß ich nicht mehr so genau, aber wie der Kleister "schmeckte" habe ich jetzt noch in Erinnerung