Beiträge von Die goldene Bratwurst

    Brilliant, wacker und genial ist nicht mehr, wer nur Preisanstiege voraussagen kann.
    Ich verstehe Bullionbulls so:


    Es ist seit April 2013 nicht mehr zeitgemäß, zur Eile zu drängen.
    Das Paradigma, jeder möge soviel wie möglich, so schnell wie möglich und so teuer wie möglich kaufen, ist widerlegt.
    Die Asiaten haben in den letzten Monaten gezeigt, wer den Taktstock schwingt.


    Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis man den Amis Stützungskäufe anstatt Drückung vorwirft.
    Alles mit beliebig reproduzierbaren Dollars.
    Die andere Seite hat ebenfalls Dollars als Spielmaterial, bevor sie an die eigenen Reserven gehen muß.

    #Silberne Bockwurst: Gegenfrage: Wieviel Papiergeldsysteme haben bis jetzt länger als 2 Generationen existiert? Warum soll dieses seit 1971 erst völlig entfesselte Papiergeldsystem eine Ausnahme darstellen? Selbstverständlich sind wir überrascht von der Zähigkeit und Langlebigkeit unserer Gegner. Gar überschreitet der Zeithorizont schon die Lebenszeit manchen Mitstreiters (Reinhart Deutsch zum Beispiel). In der aktuellen Situation zunehmender finanzieller Repression stellen Edelmetalle nach wir vor die beste Investmentgelegenheit dar. Gerade wenn der Gegenwind am grössten ist,
    die Situation schlecht erscheint, ist es oft die günstigste Einkaufgelegenheit. Der Gewinn liegt im Einkauf. Natürlich ist es besser Silber für 20 Dollar kaufen zu können als für 40 Dollar kaufen zu können. Gerne auch nochmal für 10 Dollar, wenn mir das Bankenkartell dazu verhilft, nehme ich das Geschenk gerne an. Nur zu.


    Mit dieser Standardpropaganda kann nicht mehr jede Facette erfaßt werden.
    Auch nicht mit Diskussionen auf Tea-Party Niveau.
    Damit kann keine vernünftige Standortpolitik ersetzt werden, weil das alles nicht mehr als die Kapitulation und kampflose Anpassung an neue alternativlose Fakten ist.
    Für Politiker der Weg des geringsten Widerstandes.
    Edelmetalle können nur wertvoll sein und sogar ihren Wert steigern, solange es mehrere Wirtschaftsblöcke gibt, die miteinander im Wettbewerb stehen.
    Hat einer endgültig gewonnen, wird es ganz einfach.
    Dann muß der Rest der Länder seine Edelmetalle im Welthandel so billig wie Mist anbieten.
    Das scheint Frankreichs Hollande begriffen zu haben, auch daß Europa zur Fußnote in der Geschichte wird, wenn nicht umgehend konstruktive Arbeit geleistet wird.
    Europa hat kaum Rohstoffe, das einzige, womit es sich interessant machen kann, sind hochwertige, weltmarktfähige Güter und Dienstleistungen. Das muß schneller vorangehen als bei den Amis.
    Also knallharte Standortpolitik unter Berücksichtigung der Stärken jedes EU-Mitgliedes.
    Hoffentlich läßt die Merkel den Hollande nicht alternativlos abblitzen.

    Wieso jammert keiner? :hae:


    Weil es dazu keinen Grund gibt.
    Steuern und Abgaben werden nicht als besonders glückliche Erfindungen wahrgenommen.
    Weil man nie den Verdacht los wird, daß die eingezahlten Summen in einem krassen Mißverhältnis zu dem stehen, was man als Gegenleistung erwarten dürfte.


    Nur der physische Erwerb von Edelmetallen bildet eine Ausnahme.
    Daß dabei immernoch ein nicht unerheblicher Obolus an die Zettelwirtschaft entrichtet wird, scheint niemanden in Zorn zu versetzen.
    Im Gegenteil, wenn der Anteil fällt, hagelt es Verwünschungen und Beschwörungen, es möge doch weiter nach oben gehen. Dabei hat die Zettelwirtschaft den Preis von Rohstoffen seit dem Beginn der Finanzkrise in nie gekannte Höhen katapultiert.
    Wenn die Spekulanten jetzt Schritt für Schritt davon ablassen müssen, weil die Glaubwürdigkeit auf dem Spiel steht, ist das begrüßenswert.
    Es gibt halt noch Realisten unter den Marktteilnehmern.
    Außerdem, warum sollten China und andere potenzielle EM-Aufkaufländer westliche Rohstoffspekulanten dick und rund füttern?
    Das entspricht nicht ihren strategischen Zukunftsvorstellungen, wenn es um die Schaffung von ehrlichen Währungen geht. Es würde unnötig den Zeitplan durcheinander bringen.
    Deshalb muß noch viel verdorbenes Unterholz aus dem Wald geschafft werden, damit alles gerade wächst.
    Jeder darf daraus seinen Nutzen ziehen.

    Der Unterschied zur Aktien Hausse ala "Neuer Markt" wird folgender sein:
    - Physisches Material ist begrenzt
    - Aktien lassen sich beliebig vermehren b.z.w. neue Abzock-Firmen werden gegründet


    8)


    Physisches Material ist begrenzt, macht aber nur einen Bruchteil des vorhandenen Zettelmaterials aus.


    So daß man fragen muß, wieviele Anleger gleichzeitig physisches Silber kaufen müssen, damit deren Entscheidung im Chart sichtbar wird?
    Viel kannst Du jedenfalls nicht gekauft haben, falls die Frage erlaubt ist.
    Aber Fähnchen schwenken darf man schließlich, ok.


    So, ansonsten ist die Katze aus dem Sack.
    Geld wird immer billiger, angeblich um die Konjunktur zu stimulieren.
    Viel Vertrauen in Zinssenkungsmaßnahmen haben die EU-Granden allerdings nicht, wenn sie am selben Tag finstere Wirtschaftsaussichten für die Eurozone an die Wand malen.
    Darum ging es also weniger.
    Das fast geschenkte Geld ist eine Darreichung an die Banken und Versicherungen, damit sie sich mit high risk zocks aus ihrem Schuldendilemma katapultieren können.
    Wenn das stimmt, muß es auf einen Gewinner viele Verlierer geben.
    Die müssen sich alle gegenseitig belauern und wenn ein Player aussteigt, fällt das Kartenhaus in sich zusammen.


    Geht nicht, was ist es dann?


    Wenn die Aktienkurse gepusht werden, darf kein Player mehr aussteigen, dazu sind die alle zu vernetzt, als daß solch ein Schritt folgenlos bleiben könnte.
    Die müssen stillhalten und auf den nächsten Zinsschritt warten. Bei Null ist immer noch nicht game over.
    Wenn der Minuszins hoffähig geworden ist, flüchtet alles unkontrolliert herumvagabundierende Bargeld in Sachwerte, das ist es.
    So werden die Zügel angezogen, um der Bargeldhortung Herr zu werden.
    Letztenendes geht es um die Abschaffung des Bargeldes, um die Wahlfreiheit etwas einzuengen.
    Nun darf 3 mal geraten werden, in welchen Sachwertklassen das Bargeld je nach Sozialisierung gebunden wird.
    Edelmetalle spielen in der kollektiven Massenwahrnehmung eine untergeordnete Rolle.
    Um auszuschließen, daß sich die Schwarmintelligenz den Edelmetallen spontan zuwendet, hat die Zettelwirtschaft ein hinreichendes Absturzpotenzial geschaffen.
    Indem hin und wieder gedrückt wird, schafft man Liquiditätesreserven, die mit hoher Wahrscheinlichkeit genutzt werden, um die Aktienkurse zu ziehen.
    Dabei haben hohe Aktienkurse nur noch symbolischen Wert. Wenn das Anlagegeld verwendet wird, um die Firma wettbewerbsmäßig in Topform zu bringen, hat sich zwar die Ausstattung verbessert, aber es fehlt Anlagegeld. Das muß ja irgendwie erklärt werden.
    Das trifft auch die Minen.
    Dividenden richten sich nicht mehr nach dem Unternehmenserfolg, die werden nach dem Schneeballprinzip verteilt. Was neu rein kommt, geht zu einem kleinen Prozentsatz an die bemoosten Häupter unter den Anlegern.
    Gleichzeitig diskreditiert man die Edelmetalle als die unzuverlässigte Anlageform.
    Die EM-Bugs haben halt keine Lobby und Sinclair, Armstrong, die Aden-Sisters usw. weilen in weiter Ferne.
    Welche Folgen solch eine Zettelwirtschaft auf wichtige Fragen, wie Produktivität und Innovationskraft hat, kann man sich an 5 Fingern ausrechnen.
    Wo das immer billiger werdende EM-Potenzial hingeht, auch.
    Es gibt keine Partei in Deutschland, die gegen diese Mißwirtschaft antritt.

    Im meinem Beitrag habe ich Weißdorn erwähnt.
    Die Blätter verändern den Blutgerinnungsfaktor.
    Wer damit nicht sachgemäß umgeht, also ohne Anleitung, kann Schaden nehmen.
    Bei der Eibe können ebenfalls Fehler gemacht werden, die zur Atemlähmung führen, deshalb habe ich das vorsichtshalber gelöscht.

    Am Feiertag wird wohl nichts los sein.
    Seitwärtsbewegung ist angesagt.
    Man hofft im Euroraum für den Donnerstag wieder mal auf eine Leitzinssenkung, die leichtfertig bereits in die Börsenkurse eingepreist wurde.
    A. Merkel hat Leitzinssenkungen zwar für unerwünscht erklärt und Befehl ist Befehl, wie jeder weiß.
    Es sei denn, die EZB demonstriert ganz ungeniert Unabhängigkeit.
    Noch ist nicht raus, wer das Tauziehen gewinnt und was in Folge am Freitag gegeben wird.
    Popcorn sollte aber so oder so bereitstehen.

    Jetzt sind die Zettelheinis unsicher, wie sie weiter machen sollen.
    Nachdem man den Preis auf eine gewissse Höhe getrieben hat, muß es irgendwann Gewinnmitnahmen geben, weil man nichts aus reinem Selbstzweck macht.
    Nur wann und wieviel darf für die Reparatur der Banken- und Staatsfinanzkrisen entnommen werden?
    Unter Berücksichtigung, daß die 70 bestausgestatteten Minen rentabel weiterwirtschaften können?
    Sonst ist der Fortgang der Handlung gefährdet?
    Und nicht zu vergessen, zur Befüllung der anonymen Nummernkonten in den Steueroasen?
    Bereits eingepreiste Zinssenkungen, haben sich als Spekulation erwiesen.
    Das mußte zu einer Korrektur führen, die noch halbwegs logisch daherkommt.
    Inflation muß durchgesetzt werden, sonst fällt sie wegen Mangel an Beteiligung aus, siehe Japan.
    Was die leeren Regale in den Wechselstuben betrifft, ist keine Unterstützung aus Asien bei der Auffüllung zu erwarten.
    Die USA haben angeblich keine EM mehr, also kann es dort nur noch score-tricksters geben.
    Denen wäre es egal, wohin die Kurse fallen, Hauptsache Gewinnmitnahme?
    Wenn sie das machen, reißt es alle Bestände nach Asien.
    Insbesondere in jene Länder, die gern Ramschanleihen in was Reales eintauschen wollen.
    Das können die Trickser schon aus Eigeninteresse nicht zulassen.
    Notfalls haut denen die eigene Regierung aus Machtbalanceinteressen auf die ungewaschenen Pfoten.
    Damit die Lüge nicht vorzeitig auffliegt.
    Vielleicht für einige Zeit Seitswärtsbewegungen bei den Rohstoffen und Abräumen bei anderen Assets?
    Das träfe die Kleinanleger als kalte Enteignung, die sowieso nur als Fußvolk wahrgenommen werden. Die haben keine Lobby.
    Derweil die Überlegungen weitergehen, wie sich die Banken in Münchhausenmanier am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen dürfen.
    Die politischen Marschrichtungszahlen reichen bis hin zur Beteiligung einfacher Girokonteninhaber.
    Wenn die dabei geschaffene Massenpsychose ihrem Höhepunkt entgegensteuert und jeder alles abgehoben hat, was nicht zur Begleichung von Durchlaufposten, wie Miete, Strom, Wasser,... gebraucht wird, kommt die Währungsreform über Nacht.


    Das ist die Enteignung mit allem, was jemals erarbeitet wurde und dann wird man weitersehen.
    Immerhin gibt es weiterhin jeden Morgen die wahlentscheidenden frischen Brötchen.
    Schau ma mal.

    Oder nicht genug geliebt. So wie Kim Jung-un. Und jetzt ist das Schlamassel da. Heul.


    Armes Kind.
    Es heißt -der Schlamassel.
    Irgendwo hast Du auch noch war gewesen gesagt.
    Dabei heißt es, ist gewesen, oder es war.
    Willst Du nicht Terrorist werden?
    Permanenter Personalmangel und immer wieder Neueinstellungen bei den Terroristenfirmen.
    Perspektiven ohne Ende.
    Na?
    Einen passenden Sprengstoffgürtel gibts in der Bucht.

    @ Lucky Friday
    Wieviele Unzen mußtest Du 1980 hinlegen, um einen Computer zu kaufen?
    Wieviele Unzen mußt Du heute hinlegen, um einen weit besseren Computer zu erwerben?
    Die Unze kann im Wert zulegen oder abnehmen.
    Bei Massenprodukten, wie Computern steigt die Kaufkraft.
    Aber handgefertigte Anzüge aus Qualitätsgarnen, können gut und gerne 4-10 Unzen kosten, ohne daß das Schimpfwort -Inflation- greift.

    Böse Kurve woernie
    Besonders der Jolly Rogers.
    Ich denke mal, daß den soviele Manipulatoren geflaggt haben, daß es keinen Markt mehr gibt.
    Noch nicht, aber der Markt wird sein Recht einfordern, keine Frage.
    Wenn die Charts entzettelt sind, entfaltet der Markt langsam und unerbittlich seine unmanipulierbaren Stärken.
    Die Zettelwirtschaft hat infantile Ideologien geschaffen, wie zum Beispiel die Drückerstorys.
    Ohne Zettelwirtschaft hätte es das nie so gegeben. Der Markt wird das alles bereinigen.
    Soviel Zuversicht darf erlaubt sein.

    Ich wage es nicht, die kommenden Ereignisse in Kurvenform zu gießen.
    Aber als Anregung für die Fachwelt vielleicht ein paar unbedeutende Gedanken.
    Eine erneute Bankenrettung auf Steuerzahlers Kosten scheidet aus.
    Zumindest bei den sogenannten systemrelevanten Banken, es reicht nicht für alle.
    Die Druckerpresse wird es wohl auch nicht richten.
    Dieses geschenkte Geld sucht nach gewinnträchtigen Anlagemöglichkeiten.
    Wobei das von den Zentralbanken zugeteilte Geld vom Verbleib her, keinem Land mehr zugeordnet werden kann. Das ist die Finanzglobalisierung.
    Das heißt, es wird zum Währungskrieg eingesetzt.
    Letztenendes versuchen alle Banken, sich selbst zu retten.
    Sie versuchen es, indem sie andere Banken und Bankengruppen überrumpeln.


    Um solche Überraschungsangriffe gegen Währungen, Minen, Rohstoffe und andere Assets fahren zu können, müssen sie sich von langfristigen Bindungen lösen, um mit der gewonnenen Liquidität kurzfristig handlungsfähig zu werden.


    Nun ist ja vieles mehrfach und über Kreuz gesichert, so daß ein Durchbruch schwer vorstellbar ist. Das kostet und der Erfolg ist ungewiß. Vor allem bei populären Anlageformen wie Aktien und Immobilien gibt es zwar Möglichkeiten, aber nur so begrenzt, daß der Aufwand den Erfolg nicht mehr lohnt. Es sei denn, man setzt auf den Totalcrash, der aber die eigenen Rekonstruktionsbedingungen in Frage stellen würde.


    Eine offene Flanke haben die für unpopulär gehaltenen Rohstoffe geliefert, die Edelmetalle.
    Das war die Chance, Liquidität zu schaffen.
    Vor allem wegen des krassen Mißverhältnisses zwischen Zetteln und Realem.
    Dazu die jahrelangen Wachstumsphantasien, durch die Finanzkrise genährt, gerechtfertigt und somit unantastbar.
    Solche psychologischen Barrieren und Igelstellungen überwinden zu können, hielt keiner für möglich.
    Gefestigt und vermint durch die Charttechnik, ein schier unüberwindliches Bollwerk.


    Die Praxis hat gezeigt, daß man an diesen Popanzen einfach vorbeifahren konnte, sich voll und ganz darauf verlassend, daß die wandernen Kessel im Hinterland schon ihre Selbstliquidation betreiben werden.
    Besser konnten sich die Zettelheinis nicht selber vorführen.
    Das war eine interessante Lektion und am Mittwoch Morgen, gab es einen weiteren Versuch der gewaltsamen Frontaufklärung.
    Festigkeit der Front abtasten, getarnte Bereitstellungsräume in Augenschein nehmen und Rückzug hinter die Ausgangslinie.
    Spritfrage klären, Munifrage klären, Durchbruchsstellen festlegen und das vorläufige Durchmarschziel definieren.
    Ohne das was an den Feind durchsickert.
    Durchsickern dürfen nur unsichtbare Einheiten, die weder Brücken noch Straßen benutzen.


    Man darf dabei nie außer acht lassen, daß es Banken und Bankengruppen sind, die sich an der Front unversönlich gegenüberstehen.
    Die müssen um ihre Liquidität, Integrität und damit Souveränität kämpfen.
    Wobei jähe Seitenwechsel vorprogrammiert sind.
    Wer will schon Verlierer sein?
    Das reicht von Kleinbanken, Kanonenfutter, bis zu Zentralbanken, Kartentisch.

    Typischer Quengelthread.
    Ware, Rechnung und Preis prüft man vor Ort, um bei Unstimmigkeiten sofort Abhilfe zu schaffen, sogar bei Quengelware.
    Daß die Exchange nicht ausverkauft sein kann, muß man nicht jetzt diskutieren, das dauert noch.
    Jeder Händler ist als Marktteilnehmer gehalten, Kundenservice groß zu schreiben, um Wanderungsbewegungen klein zu halten.
    Das hast Du wohl nicht gewußt, Reinhard?
    Dennoch macht der Ton die Musik.
    Wer in dieser Frage übertreibt, ist als Kunde entbehrlich.
    Wer bei der Exchange wieviel einkauft, entzieht sich insofern Deiner Beurteilung, als Du es zwar beschreiben kannst.
    Nur eine Bewertung steht Dir nicht zu.
    Sind wir uns soweit einig?


    [smilie_happy] Hast du dich auch beschwert als die Zocker den Preis von 250 auf 1800 Dollar hochgepusht haben?


    Tatsächlich merkwürdig.
    Wenn Sprit, Wasser oder Strom teurer werden, stehen die Leute gern mit dem Hanfseil bereit, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.
    Wenn diese Dinge billiger werden, weil Monopolstellungen zerschlagen wurden, feiert man den Sieg der Marktwirtschaft.
    Dabei neigt jeder Marktteilnehmer zur Schwächung und Ausschaltung etwaiger Konkurrenz, weil das Ziel darin besteht, Preise beliebig diktieren zu können.
    Deshalb werden Kartellbehörden nie arbeitslos.


    Wenn aber die sonst so wackeren Zettelheinis kalte Füße bekommen und ihnen alles aus den Händen fällt, weil sie den Startschuß überhört haben und der Trend den Trend verstärkt, werden einige Foristen so fassungslos, als hätten sie noch nie Edelmetalle in der Hand gehabt.
    Als seien die auch Zettelheinis, denen die Felle davon geschwommen werden.
    Oder liegt das an der jahrelangen Wachstumspropaganda?
    Wir sind doch schon immer der Auffassung gewesen, daß nichts in den Himmel wachsen könne.
    Na ja, wahrscheinlich denken die, daß bei einer Unterschreitung von bestimmten Preisen die Radlader automatisch anspringen, um die Edelmetalle zum Abtransport in die Tieflader zu schaufeln.


    Dabei wurde beim sogenannten Massaker kein einziges Gramm bewegt.
    Das war alles Zettelshow.


    Also haben die wackeren Zettelheinis Nachkaufpreise präsentiert und was machen die Leute im Forum?
    Sie heulen Rotzblasen, weil es so billig geworden ist.
    Verkehrte Welt.
    Abgesehen davon kann es sein, daß bestimmte witschaftspolitische Entwicklungen das Ende der goldenen Dekade eingeläutet haben.
    Ob und warum, dazu demnächst mehr.

    Du könntest doch mal verraten, warum man bei Euch Abonr. und Depotnr. benötigt.
    Welche Vorteile hat das für die Kunden?
    Was müssen die Kunden abonieren und was legen sie in ihre Depots?
    Wie ist das mit den Wochenendseminaren?
    Werden dort Keilertruppen scharf gemacht?
    Es ist doch an Dir, als vertrauensbildende Maßnahme Fragen zu beantworten und Zweifel auszuräumen.
    Danach werden die Foristen bestimmt netter und aufgeschlossener.

    Die Zettelgolderträge unterliegen denselben Wachtumszwängen, wie alle Pyramidenspiele.
    Deshalb muß es immer aufwärts gehen.
    Weil Zettelgold beliebig vermehrbar ist.
    Deshalb werden seit Jahrzehnten Aufpreise für den physischen Erwerb gezahlt, die jenseits von gut und böse sind.
    Dieses Mißverhältnis zu korrigieren, wird Aufgabe der leistungsfähigeren Ökonomien sein.
    Insofern steht Soros zwischen Baum und Borke.
    Der Westen wird zum Billiganbieter und der Osten kann sich jeden Aufkaufpreis leisten.

    Dann müßte alles steigen, was als Zahlungsmittel in unsicheren Zeiten angesehen wird.
    Ist zwar ein Trick aus der Billigpropagandakiste,weil man gerade in unsicheren Zeiten mit den Wölfen heulen muß, anstatt mit knappen Gütern zu prahlen, aber na gut.
    Es ist wohl eher so, daß Lucky Friday recht hat.
    500-600 Tonnen Zettelgold sind verdunstet.
    So kann es mit beliebig vermehrbaren Gütern zugehen.
    Wenn die weiter auf Liquidität setzen müssen, werden die Charts weiter entzettelt.
    Was soll daran schlimm sein, wenn wir endlich mal Nettopreise zu sehen bekommen?
    Der ganze manipulierte Aberwitz bekäme nachvollziehbare Grundlagen.
    Wenn diese erzwungene Frontbegradigung durch ist, kommt der Anstieg langsam und unerbittlich
    Es wird nämlich langsam Zeit, diejenigen Pfuschervolkswirtschaften zu Korrekturen zu zwingen, die sogar für faule Katzen zur Hölle geworden sind.
    Oder kann sich jemand einen Garfield vorstellen, der sich jetzt an Lasagne mästen wurde?
    Es gibt noch mehr Probleme mit Gütern, die unter dem Diktat des angeblich knappen Geldes geschaffen werden müssen. Alles immer weniger weltmarktfähig, das muß angegangen werden, damit Gold nicht auf astronomische Höhen steigt.

    Abwarten@Kaiserwetter.
    Natürlich gibt es nicht genug EMs, um alle Währungen weltweit glaubwürdig machen zu können.
    Währungen sollen ja die ökonomische, soziale, wissenschaftliche, militärische, militärpolitische, geowirtschaftliche und letzendlich strategische Vormachtstellung zementieren.
    Das es dabei zu taktischen Ausnahmeerscheinungen kommt, kann Mittel zum Zweck sein.
    Es wird aber kein Weg daran vorbeiführen, die Zentralbanken mit EM aufzufüllen.
    Das wird die Startbasis und sogar untergeordnete Privatbanken und öffentliche Banken, können nicht beliebig lange ignorieren, daß der Privatanleger Sicherheiten zu sehen wünscht, bevor er ein Konto aufmacht.
    So geht es nun mal im Währungskrieg, den die Amis ausdrücklich gewollt haben.