Beim Thread Gold: Märkte und Informationen ist man auf Seite 1773 angelangt.
Die Seitenzahl dieses Themas entsprach mal ziemlich genau dem Goldpreis in Dollars.
Ist sogar auf einer vorangegangenen Seite thematisiert worden.
Seitdem wurden dort immer weniger Beiträge eingestellt, sonst wäre die Seitenzahl viel höher.
Also, laß mal überlegen:
Wenn wir dort sinnige und gut begründete Beiträge reinschreiben, könnten wir an diese erfolgreiche Tradition anknüpfen.
Wir müssen sachlich bleiben und dürfen nichts über- oder unterbewerten.
Alles muß glaubwuerdig und für jeden Leser logisch nachvollziehbar sein.
Keine übertriebene Euphorie und kein unbegründeter Pessimismus.
Die Finanzglobalisten lesen hier mit.
Denen müssen wir beweisen, daß nicht alles nach ihren Wünschen und Vorstellungen ablaufen muß.
Wenn wir wissen, was die Zettelheinis wollen, müssen wir für das Gegenteil sorgen.
Sagen werden die zwar nichts, aber wenn wir mit scharfen Sinnen durch die Medienwelt spazieren, merken wir das.
Vielleicht kommen wir mit dieser Verfahrensweise einer gelebten Demokratie etwas näher.
Könnte man ja mal austesten, wer macht mit?
Genau so müssen wir im Dollarverfallsthread wirksam werden.
Wir chanten nicht unsere Wunschvorstellungen dort rein. Kein Voodoozauber und keine Hexerei.
Machen wir nicht.
Wir wollen nur versuchen, den Geldmanipulatoren und damit den Wirtschaftsmanipulatoren klarzumachen, daß wir ihre Absichten kennen, um sie zu konterkarieren, wenn sie nicht unseren Interessen entsprechen.
Allein schaffe ich das aber nicht. Wir brauchen mehr Teamarbeit.
Wir sind in den letzten Jahren immer weniger in diesem Board geworden.
Ca 5% der alten Besucherrekorde, das muß Ursachen haben.
Den Preisverfall mache ich nicht dafür verantwortlich, weil ich sonst einräumen müßte, daran beteiligt gewesen zu sein, in jenen, die uns den Rücken gekehrt haben, falsche Illusionen zu wecken.
Wir dürfen nichts sagen, was wir nicht einhalten können.
Optimismus soll unser Denken und Handeln prägen.
Wir wollen nicht den Crash, damit wir uns mit einer Unze die ganze Welt und ein Paar Schlittschuhe leisten können.
Wenn wir so rangehen, werden wir für dumm gehalten.
Hm, schau ma mal.
Beiträge von Die goldene Bratwurst
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Seh' ich auch so. Die Initiative dürfte, allen Meinungsumfragen zum Trotz, abgelehnt werden, dann einen minimen Rücksetzer und das war's, dann folgt der POG wieder dem Diktat. Und im eher unwahrscheinlichen Fall einer Annahme dürtfte weniger als nichts passieren. Ich erwarte mir da wirklich keine Wunder, nur weil die SNB VIELLEICHT dann 300 T pro Jahr kauft. Sie kann ja auch gut und gerne noch Monate und Jahre zuwarten, sowohl mit Ankäufen als auch mit der Rückführung. Womöglich ist ja der heutige Hüpfer auf diese Meinungsumfragen zurückzuführen, also die von Bratwurst genannte Einpreisung.
Gruss
Ophiuchus
Wenn es so ist, wie Lucky beschrieben hat, ist die SNB nicht unabhängig.
Dann haben meine 2 Entscheidungsvorlagen gestimmt.
Seit wann ist es zulässig, daß der Personalrat der Schweiz, darüber bestimmen darf, was die SNB machen soll?
Da stimmt doch was nicht?
Na gut, sie sollen es dürfen, aber es muß einen vom Volk legitimierten Rat geben, der alle Bewegungen und ihre Rechtmäßigkeit kontrollieren darf.
Sonst ist die Schweiz nicht souverän.Oder war die Wirtschaft angreifbar?
Kann sein, passiert jedem Land mal.
Das muß aber Ansporn sein, besser zu werden, damit man nichts mehr rausrücken muß, was man einmal hat.
Eine ausgetrimmte Wirtschaft kann jederzeit Edelmetalle in beliebigen Mengen aufkaufen, wird gesagt.
Komisch, das alles. -
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DJ Schweizer Franken steigt vor der Gold-Volksbefragung EUR/CHF 965407
14-Nov-2014
Von Chiara Albanese
Der Schweizer Franken rückt immer näher an den Mindestkurs heran, den die Schweizerische Nationalbank (SNB) festgelegt hat. Am 30. November stimmen die Eidgenossen über die Volksinitiative "Rettet unser Schweizer Gold" ab, die Politik und Notenbank dazu zwingen will, einen Mindestanteil der Währungsreserven in Gold in der Schweiz zu lagern. Marktakteure beobachten den Wechselkurs mit Argusaugen auf Anzeichen für eine SNB-Intervention.
Die Notenbank will unter allen Umständen einen Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro gewährleisten. Der Mindestkurs soll die Schweizer Exportwirtschaft schützen und Deflationsgefahren bannen.
Am Freitag sank der Euro auf 1,2014 gegenüber dem Franken, der im Gegenzug auf ein neues Zweijahreshoch stieg. Das Votum wirke als Kurstreiber, sagten Beobachter. Sollten die Befürworter gewinnen, müsste die SNB ihre Goldreserven von bislang 8 Prozent ihrer Bilanz auf 20 Prozent aufstocken. Damit würde sich ihre Fähigkeit verringern, den Mindestkurs zu verteidigen, weil sie eine geringere Flexibilität beim Kauf von Euro hätte.
Die SNB hat sich wiederholt gegen die Initiative ausgesprochen, die auf die populistische Schweizerische Volkspartei zurückgeht.
"Das Vorbild aus dem Jahr 2012 legt nahe, dass die SNB bei einem Kurs von 1,2010 eingreift und Euro erwirbt", sagte Beat Siegenthaler, Währungsstratege bei UBS in Zürich.
Die Citigroup teilte ihren Kunden in einer Researchnote mit, in den Orderbüchern liege eine große Kauforder für Euro zu einem Kurs von 1,2010. Sollte der Kurs auf diese Marke sinken, würde die Kauforder automatisch ausgeführt. Die Bank fügte hinzu, eine noch größere Kauforder bei exakt 1,20 sei für den Markt sichtbar.
Eine gut informierte Person sagte, die Kauforder belaufe sich auf rund 10 Milliarden Euro, allerdings sei die Identität des Auftraggebers nicht erkennbar.
"Der 30. November kann eine entscheidende Wegmarke für die Effektivität der SNB-Interventionen sein", sagte Rabobank-Strategin Jane Foley. Der Euro dürfte im Vorfeld der Volksabstimmung weiter sehr nahe am Mindestkurs notieren.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/DJN/apo/sha
(END) Dow Jones NewswiresDer Goldpreis orientiert sich seit Wochen an Währungspaaren! Jen,Euro,Dollar. Sollte das Referendum scheitern rauscht Gold knallhart nach unten, im umgekehrten Fall sollte es unter extremer Vola steigen! (Meine Meinung)
Nö, es passiert gar nichts.
Die Märkte haben das Ergebnis bereits eingepreist.
Weil die Praxis erwiesen hat, daß es egal ist, wer wofür und wogegen ist.
Den längeren Arm haben die lupenreinen Finanzglobalisten.
Sorry, aber es ist so.
Schade um die Schweizer und wie sich vergackeiern lassen mußten. -
Wenn die oft gescholtenen Drückerkolonnen, zu Stützungskäufe ansetzen müssen, könnte ein Paradigmenwechsel ins Haus stehen.
Berechenbar war das schon lange.
Schauen wir mal, wie das die dollarhörigen Chartanalysten interpretieren müssen. -
Wenn ich alles richtig verstanden habe, lauten die Entscheidungsalternativen auf:
a) Die SNB darf nichts veräußern - der Status-Quo ist unveränderlich.
b) Die SNB darf den Bestand verkaufen.
Wenn es so da steht, müßte beides abgelehnt werden.
Mit solchen Formulierungen ist es egal, wer wofür oder wogegen ist.
Es läuft so oder so den lupenreinen Finanzglobalisten in die Hände.
Ich hätte geschrieben, die SNB ist, im Dienste der Souveränität der Schweiz, berechtigt, den Bestand zu verändern.
Sie kann für Krisenzeiten Material zur Stabilisierung des Schweizer Franken vorhalten und in wirtschaftlich stabilen Zeiten die Bestände aufstocken.
Damit wäre die Schweiz so variabel, wie China.
Wenn alles gut läuft, kaufen sie auf.
Das wird sie anspornen, ihre Wirtschaft auf Vordermann zu halten.
Und sie könnten die ersten in Europa sein, die eine Richtung einschlagen, die der Osten früher oder später wählen wird.
China, Japan, Rußland und die Schweiz als finanzieller Brückenkopf in Europa.
Ganz anders als bislang.
Oder sehe ich das falsch? -
Wenn du Kinder hast, wirst Du im Future 2 Modus denken.
Wie werden wir gewesen sein?
Dessen muß man sich natürlich erstmal bewußt werden, wie die Feinheiten der deutschen Sprache alle Sinne öffnen können.
Edelmetalle können im Future2 - Modus durchaus eine Rolle spielen.
Wie wird unser Gegner gewesen sein?
Der bestimmt Schubladenwissen hat, wie er die potenzielle politische und ökonomische Macht der EM-Besitzer neutraliseren und relativieren kann.
Im westlichen Kulturkreis dürfen Edelmetalle keine Rolle spielen.
Aber im Osten schon.
Wir wir damit umgehen wollen?
Es gibt keinen Masterplan, zum Glück.
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Das ist ein bewahrenswertes Kulturgut.
Wir wollen die USA beim Wort nehmen. -
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.
Wer Pfefferminz nachmacht, oder verfälscht, oder Nachgemachten oder Verfälschten sich verschafft und in Verzehr bringt, ist ein Falschminzer und wird bestraft.
Stand mal sinngemäß auf deutschen Banknoten.
Die Falschgeldflut wird bislang ungeahnte Ausmaße annehmen.
Dennoch geht das System nicht daran krachen.
Weil es elastisch genug ist, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren.
Das Volk hatte schon immer breite Schultern, wenn ihm etwas als altenativlos dargebracht wurde.
Die historischen Diktatoren waren immer mager, impulsiv und unbeherrscht.
Ganz anders die gesetzte, gemütliche, um nicht zu sagen,...
Jedenfalls werden Kandesbunzlerinnen nicht älter, sondern reifer und beliebter.
Es gibt ja nicht die eine, allmächtige Wahrheitsbank, deren Wille gottgegeben, unergründlich und nicht hinterfagbar ist.
Also kann GS zwar behaupten, das Zentrum aller denkbaren und undenkbaren Entwicklungen zu sein.
Aber entscheiden werden sie nichts mehr.
To big to fail, wird kein nachhaltiger Qualitätsstandard sein.
Wir sollten uns beizeiten damit arrangieren, daß es Märkte gibt, die der Fessel der großen Klammer Finanzglobalisierung bislang entkommen sind.
Sich gegenseitig die Haare zu kämmen, kann kein gesamtwirtschaftliches Wohlstandsmodell sein.
Das kann man auch nicht exportieren.
Finden wir uns also damit ab, daß sich der wirtschaftliche Schwerpunkt der Welt nach Osten verlagert hat.
Gibt es Einwände? -
Verkehrte Welt.
Die bislang gescholtenen Drückerkolonnen, fühlen sich zu Stützungskäufen verpflichtet.
Natürlich alles auf Zettelbasis und von daher unglaubwürdig.
Dienstleistungsgesellschaften, in denen Arbeit darin besteht, sich gegenseitig Versicherungen und Zeitungsabbos anzudrehen, sind nicht gerade für die Einführung einer EM-gedeckten Währung geeignet. -
Wenn die Regale in den EM-Läden noch voll sind, ist das ein sicheres Indiz dafür, daß die Entzettelung der Märkte noch lange nicht vollendet ist.
Gegen fallende Preise gibt es zur Zeit weltweit keine nennenswerten Einwände.
Außer von den US-Zettelwixern. -
Das war zu erwarten.
Gemeinnützig können nur die Sprachrohre der gemeingefährlichen Finanzglobalisten sein, z.B. sowas wie die Bertelsmannstiftung.
Damit können Spenden für Attac zwar nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden, aber dadurch wird die Sache etwas ehrlicher.
Wer jetzt noch spendet, weiß wofür und warum. -
Wenn die EZB tatsächlich Geld aus dem Nichts schöpfen kann, gibt es keine Notwendigkeit, auf solcher Grundlage, für Kredite Sicherheiten zu hinterlegen.
Außerdem dürfte kein Steuerzahler befürchten müssen, für Verluste herangezogen zu werden.
Wer etwas anderes behauptet, hat das Fiatsystem noch nicht vollständig gepeilt.
Wer dazu Lust hat, darf den Fehler suchen. -
Apps funktionieren am besten, wenn die Standortbestimmung eingeschaltet ist.
Damit die interessierten Dienste genau wissen, wann und wo Du was gekauft hast.
Wenn Du dann noch alles hübsch und brav in der besagten App archivierst, bist Du in Krisenzeiten ein zielgenauer Ansprechpartner. -
Nach den einschlägig bekannten Überwachungsskandalen, weißt Du, daß Du nichts online kaufen darfst.
Du darfst außerdem in keiner Versandanschriftenliste zu sehen sein.
Bleibt nur das Tafelgeschäft in Größenordnungen, bei denen das Geldwäschegesetz nicht greift, falls Du in Deutschland wohnst.
Zur Thema Lagerung, mußt Du Deinen eigenen Kopf anstrengen, weil Dir keiner was sagen wird.
War mein Beitrag hilfreich? -
Da kommen nur Lobeshymnen von Bankern vor.
Man müßte sich mal erkundigen, wie der "Finanzaufschwung" beim Volk angekommen ist. -
Das US-Außenhandelsbilanzdefizit kann nur mit der Feststellung begründet werden, daß US-Waren nichts taugen, oder zu teuer sind, oder beides.
Bis auf ein paar Leuchttürme.
Die gilt es zu entdecken und rauszufischen.
Mir ist nämlich aufgefallen, daß auf der Münchener Sicherheitskonferenz eine verstärkte internationale Verantwortung Deutschlands, insbesondere mehr militärisches Engagement, angemahnt worden ist.
Wortführer waren ein deutscher Pfaffe und eine Blonde, die nur gern vor eingeschalteten Kameras redet.
Bevor sie auftreten kann, benötigt sie zur Zeit ca. 3 Putz-und Pflegestunden, wobei der Aufwand künftig noch zunehmen dürfte, bevor sie bühnenreif ist.
Kurz danach kam, was kommen mußte.
Alle Medien berichteten unisono über den schrottreifen Zustand der nationalen Bundesvolkswehrarmee.
Kaputtgespart.
Wenn man sich sonst nie offiziell über das Kaputtsparen aufgeregt, frage ich mich, warum ausgerechnet an dieser Stelle?
Um das kriegsunwillige Volk über einen kleinen propagandistischen Umweg auf US-Linie zu bringen?
Na gut.
Wenn Deutschland Krieg im Osten führen soll, hat es wohl Anspruch auf eine angemessene Ausrüstung aus US-Beständen.
Alles auf dem neuesten taktisch/technischen Stand und vielfach erprobt, sagt jedenfalls die Werbung.
Das kann dem US-Außenhandelsbilanzdefizit eine Wende geben.
Insbesondere, wenn die Lieferungen an alle US-Satrapien mit neugedruckter grüner Krätze bezahlt werden.
Spricht was dagegen? -
Es gibt viele einfach gestrickte Menschen, die über ihre und damit unsere Verhältnisse leben.
Die werden in die Schuldenfalle in dem Glauben gelockt, der Kredit sei fast geschenkt.
Erst wenn sie arbeitslos werden, merken sie, daß der Kredit nicht mehr aus der Portokasse bezahlt werden kann.
Bei den Politikern ist das anders.
Die haben sich auf Geheiß der Banken eine Schuldenbremse verordnet, damit sie weniger ausgeben müssen.
Wäre an sich richtig, die schwarze Null und sogar Gewinne, um die Staatsschulden abzahlen zu können.
Aber der Staat darf keine Gewinne erwirtschaften, sonst umgibt ihn der üble Geruch eines Räubers.
Deshalb wurden die Steuern immer wieder für bestimmte Personenkreise gesenkt.
Wann hast Du für Dich eine Steuersenkung erlebt, hegele?
Sei es, wie es sei.
Die Banken leben von Zinsen.
Die Guthaben suchen nach Schuldnern, sonst funktioniert es nicht.
Wenn sie es nicht schaffen, immer mehr Privatpersonen in die Schuldenfalle zu locken, werden sie die Politik dazu animieren müssen, die Schuldenbremse aufzugeben.
So paradox funktioniert bei denen der Laden. -
Das ist irgendwie fast richtig, aber nicht ganz.
Nicht die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.
Die Finanzolchiokraten haben über die Verhältnisse der Sparer gelebt.
So rum ist es wohl richtiger.
Die Notenbanken bedienen nicht die Interessen der Realwirtschaft, sonst könnte man das stetig neugeschaffene Geld kaum als "Heroin" bezeichnen.
Die Junkies sind die Banker selbst, die nicht genug kriegen können.
Banker und Zentralbanken handeln in Personalunion.
Mit ihrer Geldpolitik sägen die aber an dem Ast, auf dem sie selber sitzen.
Weil sie das Verhältnis zwischen neugeschaffenen Werten und neugeschaffenem Geld immer unglaubwürdiger machen.
Ein typisches Beispiel für einen Auftragsdamager darf hier bewundert werden:
Global Economic Collapse
Bill Gross darf weiterhin verbrannte Erde hinterlassen.
Kein normales mittelständisches Unternehmen würde den freiwillig einstellen.
Aber ab einer bestimmten Größenordnung scheinen die sich selber einstellen zu können.
Popal put, die westliche Welt, oder? -
Alles sehr nett gesagt, aber solange es möglich ist, die Vasallen mit ihren Operettenregierungen bei der Stange zu halten, steht der Dollar wie ein Fels in der Brandung.
So gesehen hat ocim ohne weiteres Recht, er hat es nur etwas unsicher ausgedrückt.
Wie das mit der Souveränität gegen Bankinteressen läuft, hat man in Schottland gesehen.
Die Katalanen und Basken werden Spanier bleiben und der belgische König wird sich auch kein neues Volk suchen müssen.
Padanien bleibt Italien.
Nach neoliberaler Auffassung sind Quersubventionen Wettbewerbsschädigend bis -verzerrend.
Das gilt aber offenbar nur für Unternehmen unter Bankkuratel und nicht für alle Staaten.Die noch reichen Gebiete müssen die zunehmend verarmten Gebiete subventionieren und alle zusammen die USA und ihren Dollar.
Das nennt man globale Quersubventionierung. -
Verkaufen kann jetzt nur noch, wer an den ewigen Kreislauf des Fiatgeldes glaubt.
Des einen Schulden, sind des anderen Guthaben.
Des einen Verkauf, ist des anderen Einkauf.
Des einen Gewinn, ist des anderen Verlust.
Das sind die edlen Wahrheiten der Marktwirtschaft und solange sich das insgesamt ausgleicht, muß sich keiner bedroht fühlen.
Gefährlich wird es erst, wenn alles aus einer bestimmten Richtung übertrieben wird.
Wenn die Finanzwirtschaft die Realwirtschaft zu dominieren versucht.
Insofern hatte die chinesische Führung recht.
In einer Entwicklungsdiktatur gibt es zuerst die ökonomischen Freiheiten unter Auflagen.
Wir lassen jeden Investor rein, aber nur wenn es Technologie- und Wissenstransfers gibt.
Sonst nicht.
Erst danach erlaubt der wachsende Wohlstand zunehmende politische Freiheiten.
Derweil muß sich die westliche Finanzwirtschaft mit ihren den Sichtwinkel deutlich einschränkenden Geizbrillen überlegen, wie sie gegen eine echte Marktwirtschaft ankommen will.
Die Chinesen werden irgendwann Edelmetalle verlangen, damit der Westen seine permanenten Außenhandelsdefizite ausgleichen kann. -
Für den vor ca. 3 Jahren eingeleiteten Preisverfall, gibt es ein ganzes Bündel von Gründen.
Bei einem davon spielt der Doppelcharakter der Edelmetalle, Ware und Wert zugleich zu sein, eine Rolle, aber gewiß nicht die Hauptrolle.
Danach können Edelmetalle Schutz gegen inflationäre Entwicklungen bieten.
Aber gegen die Deflation schützen sie nicht.
Es hängt nur von der Gewichtung ab.
Wird jeweils der Warencharakter oder der Wertcharakter hervorgehoben?
Hier ergeben sich Spielräume für Opportunisten aller Art und Größenordnungen.
Die Entzettelung der Märkte ist offensichtlich noch nicht abgeschlossen.
Dann wird es die Finanzoligarchie mit Weltmachtansprüchen nicht unbedingt gutheißen können, wenn Einzelpersonen oder Personengruppen etwas besitzen, womit sie Gegenmacht ausüben könnten.
Die sollen loslassen, auch darum der Preisverfall.
Hinzu kommen politisch/strategische Gründe.
Wer mit den Edelmetallen künftig Wichtigeres vorhat, als sie nur herumzuzeigen, legt auf niedrige Einkaufspreise wert.
Und dann noch der Disziplinierungsfaktor.
Wenn es der angemaßte Weltgendarm übertreibt, ruiniert man seinen universellen Rohstoffdollar, indem man bestimmte, strategische Preise zettelbasiert nach unten treibt.
Und grüne Zettel soll es in bestimmten Ländern mehr geben, als es den USA gut tun kann.
Sie sollten besser marktkonform mitgehen.