Beiträge von Die goldene Bratwurst

    Es gibt viele einfach gestrickte Menschen, die über ihre und damit unsere Verhältnisse leben.
    Die werden in die Schuldenfalle in dem Glauben gelockt, der Kredit sei fast geschenkt.
    Erst wenn sie arbeitslos werden, merken sie, daß der Kredit nicht mehr aus der Portokasse bezahlt werden kann.
    Bei den Politikern ist das anders.
    Die haben sich auf Geheiß der Banken eine Schuldenbremse verordnet, damit sie weniger ausgeben müssen.
    Wäre an sich richtig, die schwarze Null und sogar Gewinne, um die Staatsschulden abzahlen zu können.
    Aber der Staat darf keine Gewinne erwirtschaften, sonst umgibt ihn der üble Geruch eines Räubers.
    Deshalb wurden die Steuern immer wieder für bestimmte Personenkreise gesenkt.
    Wann hast Du für Dich eine Steuersenkung erlebt, hegele?
    Sei es, wie es sei.
    Die Banken leben von Zinsen.
    Die Guthaben suchen nach Schuldnern, sonst funktioniert es nicht.
    Wenn sie es nicht schaffen, immer mehr Privatpersonen in die Schuldenfalle zu locken, werden sie die Politik dazu animieren müssen, die Schuldenbremse aufzugeben.
    So paradox funktioniert bei denen der Laden.

    Das ist irgendwie fast richtig, aber nicht ganz.
    Nicht die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.
    Die Finanzolchiokraten haben über die Verhältnisse der Sparer gelebt.
    So rum ist es wohl richtiger.
    Die Notenbanken bedienen nicht die Interessen der Realwirtschaft, sonst könnte man das stetig neugeschaffene Geld kaum als "Heroin" bezeichnen.
    Die Junkies sind die Banker selbst, die nicht genug kriegen können.
    Banker und Zentralbanken handeln in Personalunion.
    Mit ihrer Geldpolitik sägen die aber an dem Ast, auf dem sie selber sitzen.
    Weil sie das Verhältnis zwischen neugeschaffenen Werten und neugeschaffenem Geld immer unglaubwürdiger machen.
    Ein typisches Beispiel für einen Auftragsdamager darf hier bewundert werden:
    Global Economic Collapse
    Bill Gross darf weiterhin verbrannte Erde hinterlassen.
    Kein normales mittelständisches Unternehmen würde den freiwillig einstellen.
    Aber ab einer bestimmten Größenordnung scheinen die sich selber einstellen zu können.
    Popal put, die westliche Welt, oder?

    Alles sehr nett gesagt, aber solange es möglich ist, die Vasallen mit ihren Operettenregierungen bei der Stange zu halten, steht der Dollar wie ein Fels in der Brandung.
    So gesehen hat ocim ohne weiteres Recht, er hat es nur etwas unsicher ausgedrückt.
    Wie das mit der Souveränität gegen Bankinteressen läuft, hat man in Schottland gesehen.
    Die Katalanen und Basken werden Spanier bleiben und der belgische König wird sich auch kein neues Volk suchen müssen.
    Padanien bleibt Italien.
    Nach neoliberaler Auffassung sind Quersubventionen Wettbewerbsschädigend bis -verzerrend.
    Das gilt aber offenbar nur für Unternehmen unter Bankkuratel und nicht für alle Staaten.


    Die noch reichen Gebiete müssen die zunehmend verarmten Gebiete subventionieren und alle zusammen die USA und ihren Dollar.
    Das nennt man globale Quersubventionierung.

    Verkaufen kann jetzt nur noch, wer an den ewigen Kreislauf des Fiatgeldes glaubt.
    Des einen Schulden, sind des anderen Guthaben.
    Des einen Verkauf, ist des anderen Einkauf.
    Des einen Gewinn, ist des anderen Verlust.
    Das sind die edlen Wahrheiten der Marktwirtschaft und solange sich das insgesamt ausgleicht, muß sich keiner bedroht fühlen.
    Gefährlich wird es erst, wenn alles aus einer bestimmten Richtung übertrieben wird.
    Wenn die Finanzwirtschaft die Realwirtschaft zu dominieren versucht.
    Insofern hatte die chinesische Führung recht.
    In einer Entwicklungsdiktatur gibt es zuerst die ökonomischen Freiheiten unter Auflagen.
    Wir lassen jeden Investor rein, aber nur wenn es Technologie- und Wissenstransfers gibt.
    Sonst nicht.
    Erst danach erlaubt der wachsende Wohlstand zunehmende politische Freiheiten.
    Derweil muß sich die westliche Finanzwirtschaft mit ihren den Sichtwinkel deutlich einschränkenden Geizbrillen überlegen, wie sie gegen eine echte Marktwirtschaft ankommen will.
    Die Chinesen werden irgendwann Edelmetalle verlangen, damit der Westen seine permanenten Außenhandelsdefizite ausgleichen kann.

    Für den vor ca. 3 Jahren eingeleiteten Preisverfall, gibt es ein ganzes Bündel von Gründen.
    Bei einem davon spielt der Doppelcharakter der Edelmetalle, Ware und Wert zugleich zu sein, eine Rolle, aber gewiß nicht die Hauptrolle.
    Danach können Edelmetalle Schutz gegen inflationäre Entwicklungen bieten.
    Aber gegen die Deflation schützen sie nicht.
    Es hängt nur von der Gewichtung ab.
    Wird jeweils der Warencharakter oder der Wertcharakter hervorgehoben?
    Hier ergeben sich Spielräume für Opportunisten aller Art und Größenordnungen.
    Die Entzettelung der Märkte ist offensichtlich noch nicht abgeschlossen.
    Dann wird es die Finanzoligarchie mit Weltmachtansprüchen nicht unbedingt gutheißen können, wenn Einzelpersonen oder Personengruppen etwas besitzen, womit sie Gegenmacht ausüben könnten.
    Die sollen loslassen, auch darum der Preisverfall.
    Hinzu kommen politisch/strategische Gründe.
    Wer mit den Edelmetallen künftig Wichtigeres vorhat, als sie nur herumzuzeigen, legt auf niedrige Einkaufspreise wert.
    Und dann noch der Disziplinierungsfaktor.
    Wenn es der angemaßte Weltgendarm übertreibt, ruiniert man seinen universellen Rohstoffdollar, indem man bestimmte, strategische Preise zettelbasiert nach unten treibt.
    Und grüne Zettel soll es in bestimmten Ländern mehr geben, als es den USA gut tun kann.
    Sie sollten besser marktkonform mitgehen.

    Bedenklich wird die ganze Sache, wenn deflationäre Tendenzen die Oberhand gewinnen.
    Kaum ein Minenbetreiber ist in der Lage, seine Anlagen allein mit den Einnahmen auf dem modernsten Stand zu halten.
    Um das letzte Gramm Gold zu gewinnen, muß der materiell/technische Aufwand ständig gesteigert werden.
    Der wissenschaftlich/technische Fortschritt gibt das ohne Weiteres her.
    Der Aufwand ist demnach steigerbar, ohne daß die Kosten proportional mitwachsen müssen.
    Die können sogar fallen.
    Wie gesagt, wenn sich das Unternehmen aus seinen Einnahmen finanzieren kann.
    Dann muß es nicht wegen fallender Marktpreise pleite gehen.
    Gefährlich wird es für Minenunternehmen, die auf Kredite angewiesen sind, um sich modern zu halten.
    Wenn die Einnahmen wegen deflationärer Entwicklungen unkalkulierbar zurückgehen, wird der Kredit notleidend und in aller Regel genau darum sofort fällig gestellt.
    Das wird zu einer gewissen Marktbereinigung führen.
    Das muß aber nicht unbedingt zu einer allgemeinen Verknappung führen.
    Die sich selbst tragenden Minen werden es schon besorgen.
    Und wo die aller Vorraussicht nach zu finden sind, kann sich jeder vorstellen.
    Nach dort verlagert sich das politisch/strategisch erklärbare Manipulationspotenzial.
    Das ergibt sich aus dem Doppelcharakter der Edelmetalle, Ware und Wert zugleich zu sein.

    Das Imperium versucht es immer dann mit der ethniscben Parzellierung, wenn die Kontrolle ueber eine Region verloren gehen koennte.
    Oder, um die Kontrolle zu gewinnen.
    Jugoslawien konnten sie zb. nicht en-block uebernehmen, deshalb mussten Teilvoelker protegiert und gegen die anderen ausgespielt werden.
    So hat das Imperium alle einzeln geschlagen und seinem Machtbereich und Einflussbereich hinzugefuegt.
    Die Kurden werden auch nichts weiter, als die nuetzlichen Idioten im Spiel sein.
    Wenn der Moor seine Schuldigkeit getan hat, wird er wieder abgeruestet oder zwangsabgeruestet.
    Sonst muesste sich das Imperium mit dem Polizeistaat Erdowahns anlegen.
    Der will aus gewachsener Staerke heraus die Stuetzpunktvertraege mit den Amis neu verhandeln.
    Vom Militaerstaat der Kemalisten ist aber kaum noch was uebrig.
    Schau ma mal, wer den laengeren Loeffelstiel hat.

    Meine Anerkennung für die interessanten Liveberichte, Dachs.
    China verfolgt eine kluge EM-Politik.
    Mit den Dollars, die sie los werden wollen, beauftragen sie die Perth-Mint, nicht nur die australischen EM-Vorkommen zu Chinamünzen zu verarbeiten und in alle Welt zu streuen.
    Wobei ein gut Teil davon privat und staatlich in China aufgekauft wird, so geht der Kreislauf.
    Man läßt produzieren, ohne die eigenen Edelmetallreserven anzugreifen und in Frage zu stellen.
    Weil man damit zu gegebener Zeit etwas anderes anfangen wird.

    Bei der chinesischen Führungsriege ist der erste Lack längst runter.
    Sieht man bei jeder Militärparade.
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    Nicht aber bei der Militärführung, auf die sich die politische Führung verläßt.
    Es gab ja verschiedene Transformationsmodelle.
    Zuerst die politischen Freiheiten und danach ökonomischen Freiheiten.
    Oder umgekehrt, zuerst die ökonomischen Freiheiten und danach die politischen Freiheiten.
    Am ersteren Modell ist Jelzin gescheitert und Putin versucht das auszugleichen.
    China ist in dieser Hinsicht erfolgreicher.
    Wenn die Ökonomie stimmt, kann man die politischen Fesseln lockern.
    Jede Drittweltwirtschaft muß um Investoren werben.
    China hat das nicht mehr nötig.
    Es kann unbillige Investoren einfach rausschmeißen.
    Weil die Zeit es richten wird.
    Und so verlagert sich das Manipulationspotenziel in Richtung Osten.

    Wie war das nun mit dem Goldpreis gestern Nachmittag 16.30 Uhr?
    Wenn die Goldpreisdrückungsstorys glaubwürdig sein sollen, muß die interessierte Seite dafür sorgen, daß sie jeder beobachten kann.
    Zumindest hin und wieder.
    Die kumulative Wochendrückung muß es jeden Freitag geben.
    Damit steht fest, daß die tägliche Haßminute ab sofort auf 16.30 Uhr festgelegt wird.
    Als wöchentlicher Haßtag soll ab sofort der Freitag gelten.
    Die halbjährlich zu absolvierende Haßwoche findet im März und im Septenber statt.
    Am Mittwoch oder Donnerstag soll einer gegen 16.30 Uhr die Pressbuttons verwechselt haben.
    So geraten sorgfältig eingeschliffene Feindbilder in Schieflage, deshalb darf das nie wieder vorkommen.
    Ich erwarte von den aufkommenden wirtschaftlichen Großmächten des Ostens, daß sie sich künftig wieder an die Spielregeln der Crimex halten.
    Oder ist das zuviel verlangt?

    Die AfD gibt sich als moderne Partei aus, nachdem die etablierten Parteien fahrlässig oder vorsätzlich für ihren eigenen moralischen Verschleiß gesorgt haben.
    Keine etablierte Partei hat jemals Verständnis für den Wunsch nach Erwerb von Edelmetallen durch das Volk geäußert.
    Das wurde alles argumentativ abgeriegelt und abgebügelt.
    Nur eine libertäre Partei kann diese Mauer der Desinformation durchbrechen.
    Aber, solange der Handel mit strategischen Rohstoffen in Dollars fakturiert werden muß, stärkt er den Dollar.
    Abhilfe können die BRICS leisten und es wäre interessant zu fragen, ab wann Deutschland dazugehören möchte.
    Man merkt es ja an den Kursentwicklungen, daß den USA das Heft des Handelns zunehmend aus der Hand genommen wird.
    Die AfD sollte sich dazu klar positionieren, damit sie ihren Ruf als Schoßhündchen der USA los wird.

    Die haben ihre Wertschoepfungskriterien bereits vor 2 Jahren geaendert.
    Danach sind schon einfachste Dienstleistungen Wertschoepfung.
    Ohne Bezug zur realexistierenden materiellen Basis.
    Schon die Anwesenheit am Arbeitsplatz soll Wertschoepfung sein und entsprechend bezahlt werden.
    So schafft man Konsum auf Kosten der werteschaffenden Restwelt.
    Wenn das Schmarotzersystem hinterfragt wird, kann man ja immernoch Krieg fuehren.

    Momentan haben wir eine Pat-Situation.
    Die Inflationisten sind an die Grenzen geraten, hinter denen der Vertrauensverlust unwiederbringliche und verheerende Ausmaße annimmt.
    Die dürfen sie nicht überschreiten und sie wissen das.
    Bleibt nur der Deflationismus.
    Löhne und Preise auf das Niveau von 1913 oder 1929 runterbrechen und das weltweit!
    Sonst klappt es nicht.
    Wenn eine oder zwei Nationen ausscheren, war es das.
    Deshalb die Bemühungen des Dollarhegemonen, möglichst alle potenziellen Rivalen in ITTP ua. souveränitätseinschränkende Maßnahmen einzubinden.
    Wenn das klappt, kann man Nationen und ganze Ländergruppen verklagen, damit sie dem deflationistischen Kurs der Führungsmacht Folge leisten.
    Oder anders gesagt:
    Warenkundlich erklärbare EM-Preise gibt es nur in widerborstigen Ökonomien und Ländern.
    Das kann allerdings Krieg bedeuten.

    @ DF
    Schweinswurst sagt man nur, wenn man zu dumm ist, bessere Argumente darzubringen.
    Mit feindlichen Grüßen an Deine Arbeitgeber Goldman Sachs und JPM.
    Weil ich annehme, daß das die üblichen Verdächtigen sind.
    Je öfter Du die betonen mußt, um so inniger muß Dein Abhängigkeitsverhältnis zu denen sein.
    Damit steht und fällt die Frage Deiner Glaubwürdigkeit, diesen Verdacht angemessen zu widerlegen.


    Nett formuliert.
    Und nun verrate der interessierten Userschaft noch mal ganz genau, warum sie Silber, anstatt Gold kaufen soll?
    Es gibt interessante Silbermünzen und Goldmünzen, zur Befriedigung von Ansichtszwecken und Sammlerbedürfnissen.
    Dagegen ist nichts einzuwenden.
    Aber für den Austausch in Krisenzeiten, braucht man allgemein bekannte und anerkannte Erscheinungsformen von Edelmetallen.
    Der bemalte und teilvergoldete Kitsch der Perth-Mint wird garantiert nicht als Zahlungsmittel anerkannt.
    Warum wird das überhaupt produziert?
    Dazu mit diversen Folienfragen und Echtheitsbehauptungen?
    Wer profitiert davon?

    Silberinvestments kann man nur eingehen, wenn man an die weltweite und vielfach gepriesene Weltkonjunktur glaubt.
    Angesichts des überall im Westen zu beobachtenden Auftragsdamagements, wären Zweifel nicht so ganz von der Hand zu weisen.
    Wenn das stimmt, darf man nicht in Silber investieren.
    Silber hat eine zu geringe Wertdichte.
    Wo für Gold eine Unterachseltasche ausreichend ist, braucht man für Silber mindestens einen Handwagen.
    Das fällt auf, wenn es darauf ankommt. Insofern ist die Aussage, Silber sei das Gold des kleinen Mannes, zumindestens fragwürdig.
    In Silber sollte man nur investieren, wenn man bereits jetzt weiß, wann man wohin auszureisen gedenkt.
    Es muß sich um ein Land handeln, bei dem das Silber als Schmuckmetall, Industriemetall und Währungsmetall Konjukturaussichten hat.

    Rechts und Links sind austauschbar, oben und unten aber nicht.
    Deshalb muss man den sozialen Sprengstoff ganz gezielt an die noch vorhandenen Wohlstandsinseln heranfuehren und einsickern lassen.
    Um den Wohlstand zu relativieren und letzlich in Frage stellen zu koennen.
    Wer dagegen ist, wird als als Besitzstandswahrer diffamiert.
    Mit forschenden, fragenden, provozierenden, besorgten und lauernden Blicken wird jeder Zweifler und Noergeler auf Linie gebracht.
    Man spricht in solchen Angelegenheiten nicht unbedingt direkt, sondern indirekt, um jeden zur erfassen und zur Meinungsausserung zu veranlassen.


    Die Tonlage entspricht dabei den Blicken.
    Damit man weiss, wer zur gegebenen Zeit in ein Internierungs- und Umerziehungslager zu verbringen ist.
    Passt nicht unbedingt in diesen Faden, aber das kann sich aendern.

    Man sollte sich beizeiten mit der Tatsache arrangieren, daß die Operettenarmeen im Westen stehen, während die kampfkräftigen Verbände im Osten stehen.
    Der Westen hat fertig, weil er unter anderem aus Profitgründen einen ostasiatischen Konkurrenten hochgepäppelt hat.
    So was Bescheuertes gab es noch nie in der Menschheitsgeschichte.
    Das konnte nur der westliche Finanzkapitalismus fertigbringen, sich gegen seine eigenen Interessen zu orientieren.
    Daran geht er unter.