Beiträge von Oliver

    Na also, scheint somit gelaufen zu sein. Das Volk fragen - sowas ist doch in der Demokratie nicht vorgesehen!

    Deshalb hat er vermutlich auch bis zum letzten Moment damit gewartet.


    Wo bekommt man sonst schon so profunde Infos und Impressionen aus Hellas.

    Im allgemeinen bekommt man so gute Infos nichtmal von vor der eigenen Haustür, wenn man sich nicht aufrafft und selber nachguckt. Selbst in Tageszeitungen und im Lokalradio wird so saudämlich rumgelogen, daß man sie eigentlich alle nur noch aufhängen kann.

    Wie es jetzt weitergeht?

    Deutschland tritt aus dem Euro aus und kauft von der rapide aufwertenden neuen Währung EFSF Anleihen.


    ...die strunzdummen Lämmer können gerne im neuen EU-Polizeistaat bleiben, ich werde jedenfalls NICHT der Letzte sein der hier das Licht ausmacht!

    Wer noch freiwillig hier rumläuft und sich mehr als 3/4 seiner Arbeitsleistung durch "Staat" und Sozialsysteme berauben läßt, dem kann man nicht mehr helfen.

    Wenn du glaubst, daß der Bank-Run Finanztsunami allmählich die Österreicher erreicht hat, wird es etwas brenzlig. An welchen Indikatoren erkennst du die Stimmung in Österreich? Das Land liegt zu nah an Italien, gell.

    Einen Bank Run sehe ich da nicht, aber der ehrenwerte Herr Minister hat doch durch die Blume gesagt, daß wohl Bankfeiertage fällig gewesen wären, wenn der Gipfel nicht so positiv verlaufen wäre. Anders läßt sich die Aussage, daß dann alles bis zum Bankomat nicht mehr so funktioniert, wie wir es bisher kennen nicht interpretieren. Wortwörtlich kann er es ja nicht gemeint haben, egal was irgendwo beschlossen wird, der Elektronik und Mechanik in so einem Automaten macht das wenig aus. Es muß sich also um Sperrungen oder Verfügungsgrenzen im - für alle spürbaren Bereich - handeln.

    Wäre der Eurogipfel nicht so "positiv" verlaufen, dann hätte es in Österreich wohl "Auswirkungen" bis zum Bankomat gegeben, der dann "vermutlich" nicht mehr so "funktioniert" hätte wie vorher...sagt der österreichische Wirtschaftsminister im ORF. Es ist in der Tat Eile geboten, wenn man noch Geldforderungen gegen Geschäftsbanken einzutreiben gedenkt...

    Was kann man sich für solche Einigung kaufen ? Wie kann man so was als Erfolg verkaufen ?

    Für eine solche Einigung kann man sich garnichts kaufen, allerdings kann man es mit unkritischen und unfähigen Journallien im Rücken sehr leicht als Erfolg verkaufen. Daß sie sich geeinigt haben steht außer Frage, dummerweise halt nur untereinander und nicht mit der Gegenpartei. Ist ungefähr so, als wenn man gerade dabei ist einen Krieg zu verlieren, sich dann zum Sieger erklärt und ganz schnell wegläuft. Können die Amerikaner besonders gut.

    Sich auf etwas zu einigen heißt noch lange nicht, daß es auch durchgeführt wird. Geeinigt haben sich die Gipfelteilnehmer doch drauf, wo ist also das Problem? Klar, jetzt kommen wieder Verschwörungstheoretiker und Schwarzseher daher, die anmerken, daß die Banken beim Gipfel nicht dabei waren aber wen interessiert das schon? Daß nur der kleinste Teil der infrage kommenen Anleihen überhaupt bei den Banken im Keller liegt und ein beachtlicher Teil der griechischen Schulden in dem Fall überhaupt nicht angerührt wird interessiert schließlich auch niemanden. Vermutlich haben die Griechen nach erfolgreicher Rettung weit mehr Schulden als vorher, zumindest erhalten die griechischen Banken weit mehr aus dem EU Topf, als so ein 50% Schnitt sie kostet.

    weil ich mir davon einen (Überlebens-)Vorteil (oder ist es eher die sprichwörtliche Strohhalmhoffnung) in einem real gedachten Versorgungskollaps verspreche, und ignoriere dabei vollkommen die größte Gefahr, nämlich die von den AKWs ausgehende, in genau dem gedachten Szenario?

    Wenn Du immer den schlimmsten Fall als Maßstab nimmst, dann kannst Du praktisch genau garnichts mehr machen. Es besteht rein statistisch vermutlich ein vergleichbares Risiko bei AKW Ausrastern und vernichtenden Asteroideneinschlägen. Das heißt nicht, daß das eine jetzt ungefährlicher ist als das andere und nicht im schlimmsten Fall beides auf einmal innerhalb der nächsten 10 Minuten geschehen könnte, aber um Dinge an denen man eh nichts ändern kann braucht man sich auch keinen Kopf machen. Absolute Sicherheit gibt es nunmal nicht, das Leben ist letzten Endes immer ein tödliches Abenteuer, fragt sich nur, ob es eines einfachen Stromausfalls/Lebensmittelknappheit bedarf um mich dahinzuraffen oder mehrere AKWs gleichzeitig hochfliegen müssen um einem natürlichen Ableben zuvorzukommen.

    Genau SO soll das sein! So geht´s! Scheiß auf Rechts und Links! Das Wort, und nur noch die reine und ausgesprochene Wahrheit zählt jetzt! Verbündet euch, vergeßt diese dämlichen Ideologien, es geht um unsere GEMEINSAME Zukunft!

    Wenn das passiert, dann in der Form, wie wir es unlängst im Bundestag gesehen haben.


    Übrigens ist mir zu der jüngsten Wadenbeißerattacke in Karslruhe noch was interessantes eingefallen: Wieso haben die ehrenwerten Richter es aufeinmal so eilig, einem Ausschuß die Entscheidungsgewalt abzusprechen, wo zumindest in diesem Moment noch keine Entscheidung ansteht? Die Griechenlandrettung (also die erste, damals...) wurde trotz Klage auch nicht weiter behindert und im Gegensatz zum aktuellen Fall ist hier Geld geflossen, das man je nach Ausgang des Urteils nicht wiederbekommen hätte.

    Immer schön der Reihe nach, jetzt ist erstmal Italien an der Reihe. So wird es weitergehen und alle werden gerettet, ob nun durch eine alternativlose Entscheidung von 9 bzw. 41 Leutchen oder der überzeugenden Mehrheit des Bundestags. Am Ende wird man dann erkennen, daß es egal ist ob das letzte Hemd keine Taschen hat oder die Taschen des letzten Schuldners leer sind.

    Soweit ich das jetzt mitbekommen habe, geht es den beiden wohl in erster Linie darum, daß sie nicht höchstpersönlich Ja sagen dürfen. Vermutlich ist es noch viel eher so, daß sie den 9 Nullsummen die "Zuwendungen" nicht gönnen, da sie ja wohl gegen diesbezügliche Entscheidungen des Haushaltsausschusses nichts einzuwenden haben und dem Konstrukt EFSF nicht kritisch gegenüberstehen - es sei denn ich hätte sie übersehen, als sie Nein gesagt haben.

    Deutschland war das EINZIGE Land, das seine Industrie wettbewerbsfähig gemacht hat........ nun wird es dafür "ausgewaidet".

    An dem Haufen Scheiße ist nichts wettbewerbsfähig. Alles auf Billigstarbeitskräfte zugeschnitten und dann suchen sie ihr Heil im Export - viel mehr kann man eigentlich im Leben nicht verkehrt machen. Eigenkapital ist bei den Hackfressen schon lange nur noch in homöopathischen Dosen vorhanden. Nach dem 2. Weltkrieg haben die Leute über die Amerikaner, die die ganze Kriegsbeute einsackten gelacht, sie wußten, daß sie bessere Maschinen bauen werden. Heute kann man nur drum beten, daß irgendjemand diesen verfluchten Saustall überhaupt noch haben will, was besseres zustande zu bringen ist selbst für den gemeinen Einzeller keine große Herausforderung. Sollen sie nehmen was ihnen gefällt, je mehr desto besser, sind wir den Scheiß wenigstens los. Nehmt die Berater und Manager, ohne die kein modernes Unternehmen mehr auskommt, die aber von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, direkt mit.

    Was an den Börsen abgeht, gibt die Realität schon lange nicht mehr wieder. Das Problem ist in die Zukunft verschoben werden, vermutlich werden wir in ca. 1 Monat von der Alternativlosigkeit einer Banklizenz für den EFSF hören, was derzeit als Wahnsinn gilt und völlig ausgeschlossen wird - war mit dem Hebel Ende September genauso, der wurde als Massenvernichtsungwaffe verschrien.

    war jetzt nur ein ausschnitt, zu viel? zu wenig? wären für 6 Monate, kann mich aber nicht erinnern wo ich in letzter zeit 15kg nudeln in 6 monaten gegessen habe......


    Vermutlich ist Dein Erinnerungesvermögen durch den Zuckerschock in Mitleidenschaft gezogen worden. Rechne mal die Standardportion von 250g bei den Nudeln auf 180 Tage hoch. Ich würde Dir empfehlen, die Sachen, die Du im Endeffekt auch magst einzulagern. Ich setze da zum guten Teil auf Konserven mit irgendwelchem Fertigzeugs drin. Der ganze Ernährungsklimbim interessiert mich nicht, ich will mir den Bauch vollschlagen können und zwar mit Sachen, die mir schmecken, dann hat es sich für mich. So eine Dose läßt sich locker mit 500g Nudeln verlängern, die braucht man im Notfall nicht mal kochen, genau wie beim Reis reicht es aus das Zeug über Nacht einzuweichen. Stell Dir Deine Vorräte einfach mengenmäßig nach Augenmaß zusammen und kauf nur die Sachen, die Du auch ißt, alles andere ist sinnlos.

    Das wird sich schnell ändern, wenn die Menschen erst mal merken, dass sie um ihre Lebensleistung betrogen worden sind. Der Moloch EFSF gibt erst dann Ruhe, bis die Ersparnisse weg sind. Doch dann ist es für die meisten zu spät.

    Ganz im Ernst: Die Kohle ist längst weg. Aber diesmal ist irgendwas anders als sonst, es ging ja immer nur um Geld oder Garantien - nix, was man mit einer Staatspleite nicht aus der Welt schaffen könnte. Es wird gemunkelt, daß in der aktuellen Fassung der Bedingungen, die dem Parlament vorlag die Rede davon war, daß bei einem Ausfall (wo noch zu definieren wäre, was damit genau gemeint ist) auch eine Auszahlung in Sachwerten erfolgen kann. Ob nun 1 oder 10 Billionen, so genau nehme ich das nicht und auch 100 Billionen sind im Ernstfall kein Ding, mein Opa hat mir mal erzählt wie sowas geht und in Simbabwe hat es schließlich auch funktioniert...meinetwegen auch 1 Billiarde oder eben 10 aber Ansprüche auf Sachwerte sollte man wirklich ernst nehmen.

    Ich warte immer noch darauf woher ich meine 10 000 ? im Jahr haben soll danke.

    Wohnsituation überdenken!

    Weg mit dem Auto, das spart nach deiner Rechnung 300 ? monatlich (wahrscheinlich noch mehr).

    Dann hat man jeden Tag auf's Neue die Ehre, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit anreisen zu dürfen, seit meinem letzten Ausrutscher mit derartigem gilt für mich die Devise "Auto, Fußmarsch, Zuhause bleiben". Also wäre ein günstigeres Vehikel eine Überlegung wert, vollständig streichen kann man den Posten jedoch nicht.

    Naja und weshalb sollten nur 1000 Euro pro Konto gewechselt werden? Andere Phantasten schwärmen von Markierung der Scheine bis zu einem bestimmten Stichtag und Co. Da ist die Sache mit der Länderkennung auf den Scheinen wohl deutlich näher an der Wahrheit, aber das werden wir schon noch früh genug erfahren.

    Sobald man mal anspricht das Silber oder Gold auch mal fallen können wird man recht heftig angegangen, teilweise auch persönlich.

    Natürliche Auslese halt. Die einen haben kapiert was Geld ist und was es nicht ist, die anderen haben lediglich nichts kapiert.


    Ich denke da gerne an die Finanzkrise 1923, wo die Leute mit Schubkarren durch die Gegend gefahren sind, um einzukaufen!

    Ist doch praktisch, kann man mit das Wechselgeld zum Heizen benutzen, ist eh morgen nichts mehr wert. Irgendwann wird alles auf seinen inneren Wert reduziert, dumm halt, wenn dann wie bei Papier nur der Brennwert übrig bleibt.

    Auf der ganzen Welt stehen die Länder kurz vor dem Staatsbankrott. Wie kann man da bunt bedrucktes Klopapier horten, statt wirkliche Sachwerte wie Gold und Silber?

    Den lächerlich kleinen Anteil an physischer Ware, der sich gerade auf dem Goldmarkt bewegt braucht man eigentlich garnicht erwähnen. Wenn sich erstmal die Erkenntnis durchsetzt, daß ein Versprechen auf Gold nicht bedeutet, daß man auch wirklich welches bekommt (zum Beispiel weil es garnicht soviel gibt o.ä.) dann reden wir nochmal über den Preis.


    und wenn der Sncf oder wie der Fonds in Zürich heisst seine 2000 Tonnen oder was der hat verkauft wird der Preis fallen, davon gehe ich aus

    Das dürfte insofern schwierig werden, alsdaß das Gold nicht der ZKB, sondern den Anlegern der einzelnen Fonds gehört.