Beiträge von Oliver

    Will man hier den Anschein erwecken, alsob die Dinger niemand haben will oder bilde ich mir das nur ein? Irgendwie ist es überall Thema, daß der Bund nicht alle losgeworden ist, vom offensichtlichen Grund spricht kaum jemand. Sollen mal das bieten, was sie vor einem Jahr geboten haben, nämlich 3%, dann sind die Dinger weg. Daß damals alles noch viel rosiger aussah als derzeit darf man dabei nicht vergessen.

    Hat jemand eine Ahnung, ob man diese Geschichte mit der Umkehrosmose vergleichen kann?

    Nein, bei der Umkehrosmose wird alles zurückgehalten, was größer als Wassermoleküle ist. Da dürfte dann nicht viel mehr als eventuell gelöste Gase durchkommen und das, was sich auf molekularer Ebene mit dem Wasser verbunden hat. Den Gasen käme man dann mit Destillieren bei und beim Rest hat man eben Pech gehabt. Allerdings ist das Risiko nicht wirklich groß, auf Anhieb fällt mir nur Tritium ein, was man eben garnicht mehr rausbekommt (es sei denn man läßt die Plörre ein paar Jahrhunderte stehen bis es soweit zerfallen ist).


    Scheinbar braucht Grohe frisches Geld, wenn sie mal was für klassische Warmwasserleitungen, das beispielsweise Legionellen rausfischt hätten OK, aber so ein Scheiß? Läßt sich der Kram überhaupt gescheit reinigen? Die zahlreichen Wassersprudler wurden ja mal wegen Verkeimung ziemlich durch den Dreck gezogen und auch so manch andere Apparatur hat das Gesundheitsamt schon wegen Verkeimung stillgelegt.


    Sogar ein neues Wort (fließendfrisch) haben sie erfunden um...ja um was eigentlich?

    Jetzt ändere schon endlich mal jemand den Titel, irgendwie muß da ein B und ein F rein (ein I für die Iren fehlt auch noch). Dieses Anliegen ist vorrangig zu behandeln, sonst sind eventuell die ersten Pleite, bevor das durch ist.


    Bei der Dexia wird nochmal fleißig gewichtelt, wie es scheint: Dexia-Rettung steht möglicherweise auf der Kippe


    Wenn jetzt nicht lansgam mal das AAA von Frankreich den Bach runter geht, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

    Die Spatzen pfiffen es von den Dächern um genau zu sein. Ist mal wieder eine Meisterleistung von Goldman Sachs gewesen (zufällig ist die Frau von Blessing bei dem Haufen), die wissen eben wie man bescheißt. Die Allianz hätte wohl oder übel soviel abschreiben müssen, daß ihnen das Verbrauchervertrauen kurzfristig abhanden gekommen wäre. Die völlig überhastete Übernahme, garniert mit fragwürdigen Preisnachlässen, läßt keinen anderen Schluß zu. Die mußten was vertuschen und scheinbar hat es auch geklappt. Jetzt spielt das aber keine Rolle mehr, dank der fürsorglichen Ader des Staates. Ein gefeierter Deal, der da vollzogen wurde...und die Allianz brauchte nichtmal jemand erklären, wie sie aus 24 Milliarden ihrer Kunden weniger als 10 gemacht hat aber das hat jetzt eigentlich nichts mit der Rettung zu tuen.


    Da die Commerzbank selber jetzt mit Riesenschritten zum Pennystock wird ist auch bald der letzte Beweis für diese Meisterleistung verschwunden. Ich würde vorschlagen, daß man dem Ehepaar Blessing den "Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel" verleiht für diese Glanzleistung.

    Dieses Refinanzierungsmodell wurde in 80ern aufgebaut
    Alte Schulden werden schlicht mit neuen zurückgezahlt.

    Das klassische rollieren der Schulden ist aber mittlerweile auch out, nicht nur bei den Staatsschulden. Es wird schon seit langer Zeit gewichtelt...dummerweise beginnen jetzt allerdings Leute damit, die Pakete auszupacken.


    klingt doch gar nicht so schlecht, wichtig is doch erstmal auszubrechen. wer weiß was hinter den mauern wartet. und das es dagegen wiederstand gibt is klar.

    Wieso dann nicht direkt alles auf 0 zurück, sprich Schuldenerlass? Damals in Babylon wurde das alle 6 Jahre so gemacht, wenn ich mich recht erinnere (Nein, ich war nicht dabei, habe das mal gelesen). Ein dermaßen fehlerhaftes System KANN man nicht retten, weder als Einzelner, noch als Gemeinschaft. Es muß einmal ein Schlußstrich gezogen werden, mit allen seinen negativen Konsequenzen (Verarmung, Krieg und Co.) um dann etwas gescheites aufzubauen. Kommen wird das alles so oder so, nur wird sich danach nichts ändern.


    Keynes ist selbst kein Keynesianer
    Er wurde missverstanden.

    Keynes hat auch Fehler gemacht, allerdings hatte er das Format sie einzugestehen. Ist letzten Endes an der Übernahme der Ideen Silvio Gesells gescheitert - übrigens am gleichen Punkt wie Gesell selber: Wie kann man den Leuten vernünftiges Geld schmackhaft machen?

    verstehe ich nicht dein kommentar. bitte um hinweise.

    Da gibt es eine ganze Menge Gründe, ich nenne mal 2:


    Geld = Schuld. Das bedeutet, daß durch Schuldenabbau Kapital vernichtet wird und das dürfte manchem nicht schmecken. Hat man es - wie auch immer - geschafft, die Schulden abzubauen gibt es ganz plötzlich kein Geld mehr.


    Der Zins wird nicht geschöpft, den muß man durch Ausweitung der Verschuldung beschaffen, wobei es egal ist, wer sich verschuldet.

    Das Anheben des letzten Hütchens wird einfach per Gesetz verboten. Sind wir denn nicht schon längst so weit ?

    Wäre dann §89 Versicherungsaufsichtsgesetz.Da steckt mehr als nur ein Schenkelklopfer drin...


    Ob man sich nun was dafür kaufen kann, wenn Papiere gesichert sind bleibt abzuwarten. Letzendlich wird zur Sicherung auch nur weiteres Papier verwendet und nix handfestes. Das, was an handfesten Dingen da ist, wie zum Beispiel Immobilien, müßte man dann beizeiten auch noch mal einer Neubewertung unterziehen, von Aktien will ich garnicht anfangen, runter kommen sie schließlich alle. Staatsanleihen haben die Versicherer auch einige im Keller. Man munkelte ja schon damals bei der hastigen Rettung der Commerzbank, daß in Wirklichkeit die Allianz in Schwierigkeiten steckte und wohl den Bach runter gegangen wäre, wenn man ihr die Dresdner nicht mit Steuergeldern abgenommen hätte.

    Was uns Martin Armstrong da berichtet ist echt unglaublich, hätte ich von dem nicht gedacht.

    Zitat

    Der Zweck einer elastischen Geldversorgung besteht im Grunde darin, die Geldmenge immer dann zu erhöhen, wenn ein Ansturm auf die Banken stattfindet. Auf diese Weise soll eine Depression verhindert werden, wo die Banken in die Zahlungsunfähigkeit abrutschen und gezwungen sind, ihre Vermögenswerte (ausstehenden Kredite) mit extremen Abschlägen zu verkaufen, was wiederum einen Zusammenbruch der Immobilienpreise zur Folge hat und die Fremdkapitalfinanzierung im gesamten System in sich zusammenbrechen lässt.

    So ein verdammter Hirnfick, 1929 ist exakt das Gegenteil von dem passiert. Erst ab 1927 Liquidität bis der Arzt kommt und dann, als die Geldmenge wirklich hätte erhöht werden müssen, fuhr man sie über einige Jahre hinweg um 1/3 zurück. Einige der üblichen Verdächtigen hatten sich glücklicherweise von ihren Aktien getrennt und auf Gold bzw. Bargeld gesetzt, so konnten sie nach dem Ende der lockeren Geldpolitik nun ihre ehemaligen Besitztümer und noch vieles mehr für einen Bruchteil des Wertes zurückkaufen. Naja, das war einmal und heute ist alles anders, sowas könnte heute nicht mehr passieren - schließlich sind die Menschen ja nicht mehr so dumm wie früher. Sogar Ben Shalom höchstpersönlich hat klipp und klar gesagt, daß sie sowas nicht wieder tuen würden:


    Let me end my talk by abusing slightly my status as an official representative of the Federal Reserve. I would like to say to Milton and Anna: Regarding the Great Depression. You're right, we did it. We're very sorry. But thanks to you, we won't do it again.


    OK, daß die FED die große Depression ausgelöst hat ist ja eh nur eine irre Verschwörungstheorie...von daher immer schön elastisch bleiben...Mein Anlagetipp für die Zukunft: Verlagshäuser und Druckerein. Es werden nämlich verdammt viele Bücher nochmal neu geschrieben werden müssen.

    So versuchten die Banken den Eindruck zu erwecken, sie hätten keine faulen Kredite vergeben sondern hätten es in der Regel mit wohlhabenden Kunden in sicheren Positionen zu tun.

    Was letzten Endes aber zum Wohle der Kreditnehmer war, sonst wäre ihnen schon früher jemand auf's Dach gestiegen bzw. hätte sie auf die Straße gesetzt. Der Wille, das zu glauben, was einem einen Vorteil verspricht war zu stark ausgeprägt bei diesen Leuten, jetzt ist Zahltag, Freunde!


    so erhoffen sich die irischen Bürger, dass nicht nur das Weltfinanzsystem, sondern auch sie selbst im Zuge des Irland-Bailouts durch EU und IWF gerettet werden.

    Also immer noch die gleichen niederen Beweggründe, wie seinerzeit als sie den Kreditvertrag abschlossen.

    Wie war das noch seinerzeit, als die Reichsbank ein Golddepot bei der FED NY unterhielt? Schacht war zu Besuch und man wollte ihm gerne das Gold zeigen, nach einer ganzen Zeit kam die Auskunft, daß man das Gold nicht finden könne woraufhin Schacht recht gelassen blieb, weil er es wohl längst wußte. Ist diesmal nicht anders, selbst in Fort Knox dürfte es recht leer sein.

    Bei Schweinebraten muß man immer den Wasseranteil mit einrechnen. Da kann aus einem rieisgen Braten schonmal fix ein Schnitzel werden. Ob nun Schwein oder Ente, generell ist es natürlich eine Frage eingestrichener Subventionen, Marktbeihilfen, Investitionsförderungen usw. usf. EU weit wird sogar über den Bedarf hinaus produziert und die Tendenz geht eher in Richtung einer weiteren Ausweitung, da man neben den ganzen Geschenken für sein Engagement noch Prämien für den Export außerhalb der EU kassieren kann. Auch beim größten Posten, den Futtermitteln, läuft mächtig was schief wie foodwatch weiß.Was genau da gekungelt wird ist nicht wirklich bekannt, da die Akteure verständlicherweise wenig Interesse dran haben, daß ihre Machenschaften an die Öffentlichkeit geraten, einen kleinen Einblick gewährt hier der BUND. Eins ist jedoch klar: Würde man nicht über den eigenen Bedarf produzieren und der Schweinebraten 7 Euro bzw. die Gans 12 Euro kosten, käme man unter'm Strich billiger weg.

    Ekelhafte Nazischmierereien gibt es und hat es seit Dekaden hierzulande und anderswo immer gegeben.

    Aber nur hierzulande sind es Straftaten, die der rechtsradikalen Szene zugeordnet werden. Wenn also "rechte Straftaten" zunehmen könnte es durchaus sein, daß jemand genug Geld für eine Packung Buntstifte/Sprühdose übrig hatte. Hätte man sich allerdings ersparen können, wenn man nicht so dämlich gewesen wäre, Symbole - die zum überwiegenden Teil noch generisch sind - zu verbieten.

    Es ist doch gerade des Keynesianismus der zum heutigen Kasino geführt hat.

    Davor waren es Tulpenzwiebeln und sicher noch einiges mehr. Es ist die menschliche Dummheit, womit sich die Menschen der "westlichen Welt" (Globale Krise? So eine SCHEISSE!) diese lächerliche Vorstellung, die gerade läuft, eingebrockt haben. Danach werden sie wieder Gründe finden (oder genannt bekommen), weshalb es eine pfiffige Idee wäre Verantwortung zu delegieren und nicht so genau hinzuschauen, weshalb am Ende wieder eine gleichermaßen lächerliche Vorstellung ablaufen wird. Einen Schuldigen wird man auch dann ganz schnell wieder an den Haaren herbeiziehen. Das nur ganz allgemein, ich will damit nicht andeuten, daß ich etwas gegen die Suche nach Schuldigen und deren Hinrichtung hätte. Früher hatte sowas schließlich Volksfestcharakter und Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich.

    In den USA soll doch in den letzten Wochen eine Art Notstandsübung (Elektrizitätsausfall etc.) von staatlicher Seite gemacht worden sein. Weiß jemand etwas über die Ergebnisse?

    Nach der Geschichte mit Orwell damals haben sie besonderen Wert drauf gelegt, daß es absolut niemand mißverstehen kann. War - für den Normalbürger - lediglich eine Einblendung im TV von etwas über 2 Minuten oder so, wo das System getestet wurde. Sie können sich wohl in bestimmten Situationen voll automatisch in Rundfunknetze und Co. einklinken und ihre Informationen ablassen. Hier die Infos zum System als solchem und hier das Testvideo.

    Lieber Gott und ich habe mich immer darüber gewundert, WIESO der Hitler all die Gesetze brechen konnte ohne dass irgend jemand etwas gesagt hat.

    Das mit dem bösen Adolf war allerdings was ganz anderes. Leider ist es um die Wahrheitsliebe in der Geschichtsschreibung schon immer schlecht bestellt gewesen.


    Im gelben Forum hat ja jüngst jemand die Absicht, sich internieren zu lassen kundgetan, da die Rheinwiesenlager eine so niedrige Sterblichkeitsrate aufwiesen im Vergleich zur restlichen Welt...ich komme mit, die Zahlen haben mich wirklich überzeugt. Naja, so hat der ganze Bockmist der einem erzählt wird bei genauerem Hinsehen schon seine Ecken und Kanten aber mancher WILL einfach dran glauben.

    Die Flucht aus dem Euro-Anleihen geht weiter.

    Dann wird die EZB eben weiter monetisieren. Ich sehe hier gewissermaßen einen Zeitraffer in Aktion. Genau dieses Perpetuum mobile wollte man derzeit noch nicht. Daher EFSF und ESM Hirnfick, bloß wollte den Krempel niemand haben und man mußte scheinbar eine Stufe im Enteignungstheater überspringen. Gerade vom EFSF habe ich mir eine Menge zu Lachen versprochen, da es ja eine Möglichkeit der Auszahlung in Sachwerten geben sollte und jetzt? Wird wohl erst mal wieder einen riesen Aufschwung geben, bevor dann in 6 Monaten die Kacke endgültig dampft, weil man sich den Euro kaputt inflationiert hat. Wenigstens können die Franzosen jetzt wieder ruhig schlafen, wegen ihres nahenden Downgrades.

    Was sollen die Regierungen in Griechenland oder Italien denn noch retten? Paar unsinnige Spaßmaßnahmen beschließen, die allesamt eh nicht realisierbar sind, was immer mehr kleine Fische erkennen und den Gehorsam verweigern, weshalb die Schieflage eher noch zunimmt. Irgendwann kommen dann keine Rettungskredite der EU mehr und die Sache ist gelaufen. Das kann den Belgiern nicht passieren, die sind zwar auch längst pleite, haben aber überhaupt keine Regierung.