Was uns Martin Armstrong da berichtet ist echt unglaublich, hätte ich von dem nicht gedacht.
Zitat
Der Zweck einer elastischen Geldversorgung besteht im Grunde darin, die Geldmenge immer dann zu erhöhen, wenn ein Ansturm auf die Banken stattfindet. Auf diese Weise soll eine Depression verhindert werden, wo die Banken in die Zahlungsunfähigkeit abrutschen und gezwungen sind, ihre Vermögenswerte (ausstehenden Kredite) mit extremen Abschlägen zu verkaufen, was wiederum einen Zusammenbruch der Immobilienpreise zur Folge hat und die Fremdkapitalfinanzierung im gesamten System in sich zusammenbrechen lässt.
So ein verdammter Hirnfick, 1929 ist exakt das Gegenteil von dem passiert. Erst ab 1927 Liquidität bis der Arzt kommt und dann, als die Geldmenge wirklich hätte erhöht werden müssen, fuhr man sie über einige Jahre hinweg um 1/3 zurück. Einige der üblichen Verdächtigen hatten sich glücklicherweise von ihren Aktien getrennt und auf Gold bzw. Bargeld gesetzt, so konnten sie nach dem Ende der lockeren Geldpolitik nun ihre ehemaligen Besitztümer und noch vieles mehr für einen Bruchteil des Wertes zurückkaufen. Naja, das war einmal und heute ist alles anders, sowas könnte heute nicht mehr passieren - schließlich sind die Menschen ja nicht mehr so dumm wie früher. Sogar Ben Shalom höchstpersönlich hat klipp und klar gesagt, daß sie sowas nicht wieder tuen würden:
Let me end my talk by abusing slightly my status as an official representative of the Federal Reserve. I would like to say to Milton and Anna: Regarding the Great Depression. You're right, we did it. We're very sorry. But thanks to you, we won't do it again.
OK, daß die FED die große Depression ausgelöst hat ist ja eh nur eine irre Verschwörungstheorie...von daher immer schön elastisch bleiben...Mein Anlagetipp für die Zukunft: Verlagshäuser und Druckerein. Es werden nämlich verdammt viele Bücher nochmal neu geschrieben werden müssen.