Beiträge von Oliver

    Grob gesagt, haben die Deutschen mit 5000 Milliarden die Haelfte der Geldmenge angespart.

    Eigentlich müßte man doch die Schulden zunächst abziehen um die Höhe des Vermögens zu ermitteln. Zwar ist das Ergebnis dann immer noch nicht korrekt, da man nur den aktuellen Stand als Wert hernehmen kann (Zins und Zinseszins Effekt sowie eventuelle vorzeitige Ablösung, Insolvenz und Co. die in der Zukunft liegen kann man schlecht mit einkalkulieren, dazu müßte man schließlich auch die Entwicklung auf der Habenseite einrechnen). Aus dem schlauen pdf habe ich mal 2,3 Milliarden für Wirtschaft und Privatpersonen entnommen, das würde ja bedeuten, daß die Deutschen in Wirklichkeit nur etwa halb so reich sind, wie man ihnen nachsagt. Als positiv denkender Mensch gehe ich natürlich immer davon aus, daß das Glas halb voll und nicht halb leer ist...also, wird schon wieder. Die Zahl der Onlinebankingnutzer hat sich schließlich auch seit 2002 nahezu verdoppelt.

    Du mischst hier zwei Dinge. Bargeld und Buchgeld.


    Nein, tue ich nicht. Lies meinen Beitrag nochmal unter der Annahme, es wäre so, wie es dargestellt wird. Die Fakten sind der Allgemeinheit nur bruckstückhaft und scheinbar besteht auch keinerlei Interesse daran, daß zu ändern. Mir hat noch nie jemand erklärt, daß ich durch Abgabe von Bargeld am Bankschalter auch das Eigentum am Bargeld selber übertrage und dafür eine Forderung in Höhe der abgegebenen Summe gegen eine Geschäftsbank erhalte.

    wahrscheinlich ist der Artikel noch zu gunsten der Versicherungsunternehmen geschönt. In Wirklichkeit dürfte es wesentlich Schlimmer aussehen.

    Man hätte etwas näher auf die Reserven eingehen können, was ist das und vor allem wo ist es? Dürfte wohl im Endeffekt genau da sein, wo die Rückstellungen für Rentenzahlungen auch sind, die sind nur auf der Passivseite der Bilanz vorhanden. Das ist das Wunder der doppelten Buchführung, man hat sein ganzes Geld verzecht und ist imer noch stinkreich.


    Ratingagenturen warnen vor einer Bonitätsschmelze bei den Versicherern. Im schlimmsten Fall können die Anbieter nicht auf Staatshilfen hoffen.

    Wieso die Bonität eines Versicherungsunternehmens eigentlich kein Schwein interessieren dürfte verschweigen sie leider. Die sollen sich schließlich nix irgendwo pumpen, sondern mit Kundengeldern Erträge erwirtschaften um vertragsemäße Leistungen bieten zu können. Da kommt es wohl eher auf Liquidität an.


    Schaut doch mal in wo der Deutsche sein (BAR)Vermögen geparkt hat (ohne Immos)...offiziell rund 5 Billionen -> 5.000.000.000.000 Euro

    Da kann aber irgendwas nicht stimmen, soviel Geld gibt es doch garnicht. Die Bundesbank gibt für 08/11 den Bargeldumlauf vorläufig mit 823,418 Mrd. Euro an. Dann können unmöglich knappe 40% der 5 Billionen, die ja wohl in Geldwerten gehalten werden, vorhanden sein. Daß der Euro nicht nur in Deutschland als Zahlungsmittel gilt und sich ein großer Teil des Bargeldbestands in Umlauf befindet, lassen wir mal außen vor.

    Dann sollte man Tickermeldungen, Breaking News und Rauchzeichen aus den nahen Wäldern über's Wochenende mal wieder sehr genau beobachten, wäre nicht das erste mal, daß interessante Neuigkeiten schnell wieder von der Bildfläche verschwinden.

    Die Wahrheit über Target2 kann man den Charts in diesem Artikel entnehmen. Das übliche Spiel halt, Banken stützen und Tote am Leben halten. Wenn man mal die Zeitleiste betrachtet und berücksichtigt, daß Target2 Ende 2007 eingeführt wurde wird klar, daß es von vorneherein nur dazu gedacht war. Komisch eigentlich, weil die Planungen schon 2003 begannen und da war doch alles noch in Ordnung...

    Kurzer Einwand zur aufrichtigen isländischen Regierung: Die haben brav die Scheiße mitgemacht, dann wurde per Volksentscheid das Ding gekippt. OK, kann sich ja um ein Mißverständnis gehandelt haben und nachdem nun der Wille des Volkes festgestellt wurde ist wieder alles in Butter. Als die Tinte noch nicht trocken war hat sich allerdings die Regierung mit den anderen Zechkumpanen bereits auf eine neue "abgemilderte" Variante des Mülls, der gerade eben abgelehnt wurde, geeinigt. Es kam was kommen mußte: ein weiterer Volksentscheid. Vom Tisch ist es wohl zunächst mal, aber es gärt unter'm Teppich weiter.

    Schönzureden gibt es nichts, das ist wohl wahr. Allerdings muß man hierbei bedenken, daß die Verdummungsmaschinerie schon bei kleinen Kindern ihre Finger im Spiel hat und dann bis in's Erwachsenenalter fröhlich drauf hält. Ob man nun Gold und Silber unterscheiden kann spielt im Endeffekt keine Rolle, es laufen ganze Völkerhorden in diesem Land umher, denen man ohne mehrtägige Unterweisung keine Gartengeräte in die Hand geben kann, ohne Personenschäden zu verursachen. Dafür können sie unheimlich schnell simsen und haben ein hübsches Facebookprofil - jeder wie er meint halt.

    Vielleicht sollte man vor den beiden Beiträgen mal einen historischen Rückblick bringen, der über die 5 Währungen (bzw. 7, wenn man Naturalien in der Hyperinflation und Zigaretten nach WK2 dazuzählt) seit 1873 berichtet und nebenbei noch aufzeigt, daß es in dem Zeitraum mehr als einmal Leck mich statt pacta sunt servanda hieß. Dann erscheint die hohle Phrasendrescherei rund um Kaufkraft, Kurschschwankungen und Rendite in einem anderen Licht. Naja gut, nur auf den ersten Blick, denn schließlich weiß ja jeder vernünftige Mensch, daß uns sowas heute nicht mehr passieren kann, hat mir mein Riesterberater ohne zu zögern bestätigt.

    Man darf allerdings nicht vergessen, daß ein Countdown zur Rettung europäischer Banken wenig Sinn ergibt, oder sind sie dann bei 0 wieder in Bestform? Ein Countdown zum Kollaps hingegen ergibt durchaus Sinn, sind die Probleme bei 0 nicht bewältigt, dann fliegt die Scheiße hoch. Aber wen interessieren noch so Spitzfindigkeiten in Zeiten temporärer Kernschmelzen...

    Internationales Währungssystem...soso, der Focus berichtet in etwa ähnliches, dort ist jedoch die Rede vom europäischen Währungssystem. Letzteres wirft die Frage auf, was die Mexikaner und Brasilianer dort bitteschön zu suchen haben. Die Meldung im Focus ist knappe 5 Stunden jünger als die der Welt, ist man sich da eines zu fragwürdigen Begriffs klargeworden und hat nachgebessert? Weil dumme Fragen, eventuell noch von Abweichlern, sind ja schließlich nicht demokratisch.

    Na, ganz so schwer bewaffnet sind die USA nicht mehr, die Griechen haben ihnen nämlich unlängst 400 Panzer abgekauft und wollen jetzt sogar noch bis zu 100 Amphibienfahrzeuge kaufen. Da jubelt die Wirtschaft, nur halt nicht in Griechenland aber egal. Den Link habe ich im Gelben Forum stibitzt. Wetten, daß die Cash zahlen müssen? Da ist nix mit Staatsanleihen oder Kataloggutscheinen.

    Gutmenschengelaber hin oder her. Entweder man beschwert sich rechtzeitig oder steht irgendwann vor dem gleichen Dilemma. Bei Mami und Papi auf dem Land könnte zumindest ich nicht leben, auf Handy und Fernseher verzichten dafür umso leichter. Nutzt mir aber nix, denn im Ende habe ich nicht die Wahl, ob ich die Bedingungen akzeptiere. Das Geschwür der Gewinnmaximierung frißt sich immer weiter nach oben durch, bleibt also nicht auf un- bzw. angelernte Kräfte beschränkt. Wen man nicht wegrationalisieren kann, den setzt man unter Leistungsdruck. Ich habe hier meinen ganz persönlichen Rettungsschirm aufgespannt und hätte auch die Möglichkeiten, mich hier abzusetzen. Das gilt jedoch nicht für die große Masse.

    Mit etwas Glück kommen sie mit der Kohle durch, aber irgendwie habe ich das das unbestimmte Gefühl, daß die Übergangsregierung (!) noch zeitig den Rettungsschirm aufspannt. Dann können die Sparer den Schotter direkt in Form von Steuern wieder beim Staat abliefern und zahlen für ihr verwerfliches Handeln noch einen fetten Zuschlag. Man sollte die passenden Gesetze schaffen, um diese störenden Subjekte für's Abheben belangen zu können, ähnlich wie Schwarzfahrer, damit so ein Unfug nächstes unterbleibt.

    Arbeiten, arbeiten und danach krepieren. So ein richtiger Hamster im Hamsterrad. Ist das Leben ?

    Frag mal die Millionen Namenlosen, die seine Produkte in China unter selbst dort unzulässigen Arbeitsbedingungen zusammenkleistern dürfen. Er konnte sich wenigstens immer was zu futtern kaufen, das ist doch schonmal was.

    Oliver, ich habe lediglich nachgelesen, habe Dir die Satzung verlinkt und den Paragraphen nummerisch gennant. Aber selbst das scheint Aufwand zuviel, um selbst mal nachzulesen.

    Nutzt halt nur wenig, da die Satzung nicht allgemeinverbindlich ist und meine Aussage sich nicht explizit auf die Sparda Bank München bezog.

    Mag sein, daß die 50 Euro monatlich auf 10 Jahre Dich auf die falsche Fährte geführt haben, nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner Aussage: Nicht wundern, wenn am Ende nichts mehr übrig bleibt. Gut, das mit dem Kredit auf der Hütte bei Lastenausgleich war nur ein kleiner Scherz über den ich unlängst wieder gestolpert bin, hatte ich galtt vergessen. Da Du scheinbar recht kompetent in dererlei Angelegenheiten bist habe ich mich hinsichtlich meiner Antwort übrigens im Vorfeld abgesichert. Relevant sind hier das Genossenschaftsgesetz (insb. § 105, besonders 5 finde ich witzig) sowie die jeweilige Satzung. Zu letzterer kann ich mangels Kenntnis nichts sagen, aber die Bandbreite KANN von unbeschränkt bis 0 reichen, wobei man bedenken muß, daß nicht einzutreibende Forderungen gegen einzelne Mitglieder bei den restlichen eingetrieben werden können (so sie denn noch was haben).


    Was mich wirklich nochmal interessieren würde, wie es sich im Ernstfall mit der Nachschußpflicht bei Erben verhält. Die Mitgliedschaft in diesen sauberen Vereinen endet schließlich nicht mit dem Tod, sondern auch in dem Fall mit Ende des Geschätfsjahres und geht somit auf die Erben über. Müßte man im Hinblick auf eine Nachschußpflicht wohl mal auf Sittenwidrigkeit prüfen lassen.

    Ja für einen Geschäftsanteil für 50 Euro gibt es eine Nachschusspflicht von 50 Euro. Ich glaube, das dürfte dann das geringste Problem sein.

    Für die, die es dann trifft wohl das Größte. Nehmen wir nur 50 Euro monatlich von der Omi für die lieben Kleinen über 10 Jahre hinweg und plötzlich kommt die Nachschußfpflicht zum Vorschein. Kann dann direkt in's Grundbuch eingetragen werden, falls Eigentum vorhanden. Freut sich der Staat beim nächsten Lastenausgleich 'nen Ast bei ab, wenn da was drinsteht. Übrigens ist die Nachschußpflicht generell nicht begrenzt soweit mir bekannt, alles eine Frage der Satzung. Obwohl 100% der Ersparnisse ist ja schon was.