Beiträge von Oliver

    es wird dann " von Fall zu Fall " entschieden, ob private Gläubiger einbezogen werden sollen.


    So wie bei der Griechenlandrettung wahrscheinlich, wo die Hilfen an die Einhaltung laufender Verträge für Rüstungsgüter von Thyssen-Krupp und Co. im Wert von schlappen 3 Mrd. Euro (oder war's mehr?) gebunden wurden. Möchte nicht wissen, wieviel der grandiosen Wirtschaftsleistung dieses beknackten Landes schon jetzt nur durch Zuwendungen und Geschenke aus dem Steuertrog generiert wird. Hoffentlich kommen bald die Arbeiterheere aus dem Osten um die Stückkosten weiter zu senken, dann wird das Wirtschaftswunder hier im Land zur unendlichen Geschichte.

    Eine neue DM wird in der jetzigen Phase vermutlich von Spekulanten zerfetzt, bevor sie sich schädlich auf die Wirtschaft auswirken könnte. Dummerweise taugt das gerne vorgeschobene Argument deutsche Wirtschaft genau garnix, marode bis in's Mark, außer Export können sie nix (mehr!), Eigenkapital gibt es nur in homöopathischen Dosen - man lebt von der Kreditlinie und dient internationlen Herren... wieso soll man auf den Scheiß Rücksicht nehmen? Letzten Endes stellt sich die Frage ob es ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende wird, das langfristige Ergebnis dürfte das gleiche sein.


    Aufgrund der üblichen Verdächtigen, die sich dafür aussprechen und auch solcher, die ungefragt davor warnen um somit ebenfalls die Diskussion zu befeuern bin ich jedoch skeptisch. Steckt da vielleicht eine noch viel größere Schweinerei als die sogenannte Transferunion dahinter? Das dicke Ende kommt ja bekanntlich immer am Schluß.


    Eine Lösung des grundsätzlichen Problems ist es so oder so nicht, denn ob DM oder Euro: Papier ist geduldig.

    Griechenland, Irland und Portugal brauchen über die nächsten paar Jahre nach offiziellen Schätzungen etwa 350 Milliarden - das läßt sich zusätzlich am Markt sicherlich auftreiben. Spanien mit benötigten ~ 500 Milliarden und Italien mit über 1 Billion zu versorgen dürfte jedoch auch mit Gemeinschaftsanleihen kaum gelingen. Hier ist nur die Rede von offiziellen Schätzungen, wie schnell sich solche Schätzungen auch mal verdoppeln kann man leicht erahnen. Dazu kommen noch die systemrelevanten Länder im Osten, denn dort hängen sowohl Industrie als auch Banken so tief drin, daß eine Rettung alternativlos ist. Da darf man gespannt sein, was sie als nächstes ausbrüten. Würde mich nicht wundern, wenn die EZB die Schrottanleihen dann direkt ankauft.

    Wenn sich der Deckel öffnen läßt, dann wäre ein Eimer am Seil in der Tat die schnellste und zuverlässigste Methode. Hättest auch gleich sagen können, daß man den Deckel aufbekommt. Bei der Wasserreinigung wollte ich eher auf einen Wasserfilter anspielen, wenn man sich nach 1 Liter 2 wieder rauskotzt ist nämlich nichts gewonnen.

    Ich suche allerdings eher etwas mobiles um schnell ein paar Liter zu fördern.


    Im Bootsbedarf solltest Du fündig werden. Allerdings drauf achten, daß sich das Ding auch in der Hand oder am Boden liegend bedienen läßt und nicht zwingend angeschraubt werden muß. Schlauchdurchmesser dürfte zu groß sein, am besten wäre der handelsübliche 1/2" Gartenschlauch. Rein vom Druck her jetzt mal ganz theoretisch betrachtet könnte auch der Katadyn Expeditionsfilter was für diesen Fall sein - müßte man bei Katadyn halt mal anfragen.


    Im allgemeinen dürfte man aber in unseren Breiten eher bei der Wasserreinigung als der -gewinnung Probleme kriegen. Nehmen wir nur mal Hochwasser an, wo plötzlich Nachbars Häufchen am Dürstenden vorüberschwimmt - das hat es in Deutschland inklusive Zusammenbruch der Versorung und zahlreichen ratlosen Helfern, die fleißig Sandsäcke schleppen in den letzten Jahren schon gegeben.


    Die Dinger sind entweder so heiß begehrt oder die GS-Gemeinde geht auf Irings Anraten hin "all in".


    Hier gibt's welche, waren eigentlich immer die günstigsten.

    Vielleicht sollte man den Faden in "Euro in Gefahr" umbenennen, denn GB und Frankreich waren ja schonmal kurz am Horizont als "neue" Kandidaten zu erkennen. Aber nicht nur das, wir Europäer haben ja auch noch massig Lebensraum Im Osten. Da wurden ja bisher nur wenige Pleiten abgewickelt, Ungarn schien man ja "gerettet" zu haben aber irgendwie kriselt es da gerade mal ganz mächtig, das Volk wird offen erpreßt. Naja, am Ende gibt es keine Rente vom Staat, weil der Pleite ist und die Versicherungen hatten eh niemals das Geld um ihre Versprechen zu halten. Also kommt es so oder so auf 0 raus, ein Grund in diesem Jahr nicht nur Kerzen anzustecken ist das aber schon.

    Gestern flimmerten die Aussagen von Merkel und Brüderle über den N-TV Ticker, wir treten in eine Phase jahrelangen Wachstums ein und sind auf der Überholspur zur Vollbeschäftigung. Na dann...

    Es geht bei der Bevorratung im Allgemeinen sicherlich in erster Linie darum, einen Engpaß zu überwinden und nicht darum, 20 Jahre nach dem totalen Zusammenbruch der Zivilisation noch halbwegs komfortabel davon Leben oder Heizen zu können. Daher ist eine Vorratshaltung an geeigneten Brennstoffen sowohl in räumlicher, als auch in finanzieller Hinsicht kein all zu großer Brocken.


    Öl kann ich bei Stromausfall problemlos aus meinem zum Winter hin immer gut gefüllten 5000 Liter Tank holen - bis mir kalt wird dauert es lange.

    Fazit: solange der 20 Liter Petroliumbehälter nicht unter 8 Euro kostet...bleib ich bei GAS !


    Fazit: Du hast nicht kapiert wieso sich Dr. Meyer einen Ölöfen angeschafft hat und auch andere Interesse daran zeigen. Gas muß zunächst mal da sein und um dann ohne Fachkenntnis bei vertretbarem Risiko einen warmen Hintern zu bekommen braucht man auch noch ein wenig Strom. In Anbetracht der maroden (Versorgungs)Infrastruktur im Land hat man bei der Rechnung gleich zwei Unbekannte mit an Bord.

    Ich sage nicht, daß Du mit den Teilen nicht in recht kurzer Zeit einen irren Gewinn einfahren kannst, ist eben wie auf dem Neuen Markt. Als Anlage sind sie jedoch aufgrund der genannten Fakten eben nicht geeignet, wenn es über eine Barreserve hinausgeht. Wer Dir später mal den Spotpreis dafür gibt steht in den Sternen, selbst Heute hat man es schon schwer legiertes Silber loszuwerden, es sei denn man kommt mit entsprechenden Mengen. Da es haufenweise Alternativen gibt, bei denen es keinerlei Probleme - auch auf internationaler Ebene gibt - halte ich sie nunmal für ungeeignet. Ich werde nicht müde, auf diese Fakten hinzuweisen um Unbedarften die Augen dahingehend zu öffnen.

    bloß weil vom Goldschmiedematerial der netto-Börsenpreis bekannt ist, darf man nicht erwarten, daß man es für diesen Preis dann als Handwerksleistung bekommt


    Man darf aber erwarten, daß der Goldschmied bzw. der Händler im Allgemeinen auf Material / Ersatzteile keine Aufschläge berechnet, abgesehen von Beschaffungskosten. Zumindest hat bei mir jeder, der es anders hielt, bisher den Abflug gemacht und ich hatte nie Probleme, Leute für diverse Tätigkeiten zu finden.


    Mit der genannten Goldschmiedin würde ich nicht nochmal reden, die will Kasse machen und bevor sie Dich doch noch abzieht such Dir einen vernünftigen Geschäftspartner, gibt es zur Genüge. Schonmal dran gedacht, das Gold selber beizusteuern? Hab da seinerzeit mal alten Familienschmuck durch eine fähige Dame wiederverwerten lassen, Bezahlung durch Überschuß an Material - weit unter dem, was man ansonsten für die Arbeit hätte hinblättern müssen.

    bei der buba stehen sie immer mal mit tüten in der schlange.....


    Wie soll man die Zeit auch sonst totschlagen? Im Ernstfall kommt man auf Eigenbedarf raus, so lang sind die Schlangen ja hoffentlich noch nicht.


    Naja aber der Abschlag für Schmelzsilber wird aber auch bei wesentlich höherem Silberpreis annähernd gleich sein


    Dann muß der Silberpreis aber noch ein bisschen hoch bis es sich lohnt, wobei auch dann immer noch die Frage offen bleibt, wer einem das Zeug zu gescheiten Preisen abnimmt. Ob ich in 333 oder 999 Gold anlege ist egal, Interesse besteht immer und Preise bewegen sich im nachvollziehbaren Rahmen. Ob ich allerdings in 925 oder 999 Silber anlege macht indes einen Riesenunterschied, da hier der Schmelzwert gegenüber Fein drastisch fällt und sich kaum jemand um das Zeug reißt - sofern es sich nicht um verkehrsfähige Bullionmünzen handelt.


    Welche zwei Banken genau nehmen die 10ner nicht mehr an zum Nominal und verlangen Einreichungsgebühr wie du hier ausgeführt hast?


    Also ich kann zumindest das Gegenteil bestätigen, ist glaube ich hier im Thread auch jemandem passiert - die wollten einen Aufschlag haben. Ist zwar schon länger her und es ging wohl mehr darum, sich die unliebsame Arbeit mit den Münzen vergüten zu lassen aber ein Hinweis auf die Bankenaufsicht läßt solcherlei Gezücht dann schnell zur Einsicht kommen, daß sie vor die Wand laufen. Ähnlich sollte es im gegenteiligen Fall auch Wirkung zeigen, die internen Anweisungen von Geschäftsbanken interessieren im Ernstfall kein Schwein. Allerdings muß man bedenken, daß Banken nicht zum Geldwechseln verpflichtet sind - somit bleibt nur die Hausbank und dortige Einzahlung auf's Konto gefolgt von Abhebung wobei sie (Stand Freitag 19.11) nicht mucken dürfen, wenn man ihnen 10er Münzen hinlegt.

    Die 10er sind nun über 10? Metallwert UND nicht mehr GZ, sondern "Sammlermünzen", Metallinvest :
    Sie werden dann auch vom Bäcker oder Automechaniker meist nicht mehr als "Bar"geld angenommen.


    Den Silberadler als Kursmünze hat man durch ein neues 5 DM Stück ersetzt, da macht ein Einzug der im Umlauf befindlichen durchaus Sinn, da sonst beispielsweise keine 5 DM in Rollen mehr möglich gewesen wäre. Bei den 10ern handelt es sich aber um Gedenkmünzen - da kann man sich das außer Kurs setzen sparen, weil sich das Problem von selber erledigt. Vor der Argumentation, daß der Materialwert über dem Nennwert liegt wird sich der Staat drücken, wenn es irgendwie möglich ist vermute ich einfach mal. Die meisten nehmen sie eh nicht an, ich würde auch 'nen Teufel tuen mir das Zeug in die Kasse zu legen, wenn ich nicht weiß, wie ich meine Kasse danach abrechnen soll.

    Schon wieder Zeit gekauft, um wieviel kann man die Lunte eigentlich noch verlängern? Würde mich nicht wundern, wenn sich Merkel mit solchen Spielchen noch bis zu ihrer Wiederwahl durchschummeln kann - Gegenspieler scheint es ja keine mehr zu geben.

    Deutschland produziert sich dumm und dämlich - die Arbeiter machen weiter den Rücken krumm und verkauft alles im EU gegen weitere Schulden. Diese Schulden werden dann wieder im EU angelegt - und der Kreislauf schließt sich.


    Naja oder so ähnlich halt. In Deutschland wird für Hungerlöhne (in Relation zum Reibach) gearbeitet und weil selbst die Arbeitssklaven von der Zeitarbeitsfirma nicht mehr billig genug sind freut man sich schon auf Anfang Mai des kommenden Jahres. Das ganze Geramsche wird fröhlich exportiert in verschuldete Länder die dann hinterher mit deutschen Steuermitteln vor'm Bankrott gerettet werden. Um sicherzustellen, daß beim Exporteur in jedem Fall die Kasse klingelt steht Hermes mit Steuergeldern parat um die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

    Die Schweizer mal wieder... scheinen auch zuviel Hustensaft zu schlucken im Moment, hier bringen sie die Entstehungsgeschichte der Fed und wagen es trotzdem noch von "abstrusen Verschwörungstheorien" zu faseln. Naja, fehlt lediglich die Tatsache, daß der ganze Mist am 23.12. noch eben schnell durchgewunken wurde und die späte Einsicht Woodrow Wilsons:


    Zitat


    I am a most unhappy man. I have unwittingly ruined my country. A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is concentrated. The growth of the nation, therefore, and all our activities are in the hands of a few men. We have come to be one of the worst ruled, one of the most completely controlled and dominated governments in the civilized world. No longer a government by free opinion, no longer a government by conviction and the vote of the majority, but a government by the opinion and duress of a small group of dominant men.

    Immobilien scheiden derweil aus, es sei denn die Selbstgenutzte. Ansonsten hat man jederzeit den Staat im Nacken sitzen und Nebenkosten die eine Immobilie mit sich bringt koenen extrem teuer werden!!!


    Das ist bei Selbstnutzung nicht anders. In Anbetracht der vielen Möglichkeiten, die staatliche Stellen haben (oder sich durch Änderungen des Regelwerks beschaffen) einem reinzureden bzw. zu sinnfreiem Scheiß zu zwingen und auszunehmen ist es eigentlich eine Schande, daß man beim eigenen Häuschen von Eigentum spricht. Man darf auf dicke Hose machen, solange man alles mitmacht und bezahlt was gefordert wird und kein Interesse seitens des Staates oder seiner Nutznießer besteht es sich anzueignen.

    HALTET EUCH FEST 3,7 % WACHSTUM IN 2010 FÜR GERMANY, und nächstes Jahr 2,2 %, also wer, faselt noch vom Double Dip oder dem Auseinanderbrechen der EU durch die Pleite der P.I.I.G.S. Wir können die jetzt locker mit durchschleppen die nächsten Jahre.


    So locker geht das alles garnicht, denn der Aufschwung (von dem die Wirtschaftsweisen und praktisch alle Ökonomen überzeugt sind, nur sehen tut ihn halt keiner) birgt auch Risiken. Der Spiegel erklärt hier, wieso ein Überhitzen der Ökonomie unbedingt verhindert werden und die Steuern genau jetzt steigen sollten:


    Zitat


    Haben die Rufer recht? Sollte der Staat nicht die Bürger entlasten, wenn sich die Möglichkeit dafür bietet?


    Die Antwort ist klar und einfach: nein.


    Wieso man beim Urnenpöbel abkassiert um den Aufschwung zu bremsen ist mir allerdings ein Rätsel, besonders in einem Land, das außer Export nicht wirklich was auf die Reihe kriegt. Egal ob ich nun die Zeilen selber oder dazwischen lese, der Artikel bleibt mir die Antwort schuldig. Aber eine interessante Erkenntnis findet sich doch am Ende des Geschmieres:


    Zitat


    Wer die Staatsverschuldung senkt, hilft der Wirtschaft - indem das angeschlagene Vertrauen in die Institutionen wieder steigt und indem es möglich wird, einen höheren Wachstumspfad zu erreichen.


    Das muß man glaube ich nicht wirklich verstehen und scheinbar ist da auch nicht wirklich was dran, sonst hätte es seit "Gründung" der Republik bestimmt schonmal jemand probiert.