Beiträge von Oliver

    Pragmatische Lösung, mal "gewinnt" man, mal "verliert" man, auf die Dauer gleicht sich das aus.


    Naja, aber nur wenn man den Warenkorb zugrunde legt, der auch für die Bemessung der Inflationsrate herangezogen wird, inklusive sinnfreiem Geschwafel über hedonische Preisberechnung und allem Klimbim der dazugehört. Muß natürlich dann von einem anerkannten Experten vorgekaut werden, damit jeder die Logik kapiert. Da wo ich einkaufe kosten die meisten Sachen irgendwas mit 5 oder 9 am Ende aber vielleicht treibe ich mich auch nur in den falschen Geschäften rum.

    dennoch würde ich mich auf den weg machen - auch mit wasser , weil mann mit filtern chemie und radioaktivität nicht rausfiltern kann .


    Du würdest auch 2-3 Tage durchhalten, meinetwegen 100 KM schaffen und somit den Behörden voraus sein. Irgendwie fliegen derzeit bei allen die AKWs in die Luft, naja was soll's. Kann man jetzt so und so sehen, wenn es wirklich richtig heftig rummst dann kommt man keinen Kilometer weit ohne zu sterben und ob man die Jodtabletten dann rektal oder oral einnimmt spielt auch keine Rolle mehr, wobei die Dinger eh grenzwertig sind. Einer der unfreiwilligen Helfer in Tschernobyl berichtete, daß er bereits nach einer Minute in der Scheiße keine Faust mehr ballen konnte. Ich würde trotzdem kein Zeug mitschleppen, was mich unnötig ausbremst - eine Flasche zu 1,5l ist OK, im Sommer meinetwegen 2.



    @ oliver - wie sieht der innhalt deines packes aus ?


    Was man für 3-4 Tage so braucht an Verpflegung in Form von BP-5, Wasserfilter (dummerweise recht sperrig, dafür aber beste Ergebnisse. Alternativ Jod, ist in Anbetracht des kurzen Zeitraums auch drin), paar Pflaster, Multitool und BW Poncho. Natürlich noch persönliche Dokumente, Bargeld und die ein oder andere Münze. Los geht's mit robuster Kleidung mit oder ohne Fortbewegungsmittel - je nach Umständen. Im Auto ließe sich natürlich mehr transportieren, nutzt aber bei verstopften oder abgesperrten Straßen wenig. Zu Fuß ist man mit etwa 10 kg Gepäck recht flott unterwegs, weshalb man sich wirklich auf das allernötigste beschränken sollte.

    Wo habe ich mich da gewaltig vertan - Dein Bekannter hat innerhalb von zwei Tagen (wahrscheinlich ohne größere Ausrüstung) 70 km zurückgelegt - macht hochgerechnet 105 km bei 3 Tagen bzw. 140 km in vier Tagen. Also sind die von mir geschätzten 100 bis 200 km innerhalb von drei bis vier Tagen doch gar nicht so fern der Realität.


    Ja schon, aber so hochrechnen würde ich das nicht. Glaube kaum, daß man die ~35 KM täglich schafft wenn man nebenbei noch die Augen offenhalten muß und keine Vollverpflegung zur Verfügung steht. Wobei das an sich aber auch egal ist, wenn man in einem Zeitraum von max. 3 Tagen 50 KM schafft reicht das allemal. Wirklich dichte Sperrzonen kriegen die Eimer mit dem vorhandenen Personal oberhalb 10 KM eh nicht hin und bis die ganzen Trägheitsdämpfer erst mal aufgestellt sind dauert es. Einigen wir uns darauf, daß man hierzulande lokalen/regionalen Ernstfällen fußläufig entkommen kann ohne an seine Grenzen zu stoßen, dann haben wir beide recht.

    Personen mit Gehrad und deren direkte Angehörige können diesen Ausweg kaum wählen.
    Aber selbst wenn diese Hinderungsgründe nicht vorliegen;


    Die haben dann halt Pech gehabt. Jetzt kann man natürlich hingehen und das Thema sowie meine Aussage aus ethisch moralischen Gesichtspunkten erörtern und wird vermutlich eine Welle der Hilfsbereitschaft entfachen, wenn ein solcher Fall dann eintritt kommt man zu der Erkenntnis, daß die Leute dann eben Pech gehabt haben.



    Ich denke mal, so lange hier kein AKW strahlt und auch kein Mob die Häuser anzündet ist es hier allemal besser.


    Bisher ging es ja um lokale bzw regionale Vorfälle, die ein Verschwinden nahelegen, darauf beziehen sich auch meine Aussagen. Eine Flucht über die Grenze benötigt da schon ein gößeres Ereignis. Wenn einem Leute, mit denen man gestern noch zusammen gearbeitet hat urplötzlich die Kehle durchschneiden wollen kann man das durchaus als Grund gelten lassen. Genau das ist seinerzeit in Jugoslawien passiert - Jugoslawien ist weit weg, naja nicht ganz so weit aber dafür ist es lange her, kein Grund sich über sowas Gedanken zu machen also. Dummerweise hört man immer nur die eine Seite, nämlich die Flüchtlinge. Die Anderen sind irgendwo in Massengräbern notdürftig verscharrt worden - was die wohl zu berichten hätten?


    10 kilo sind realistisch - aber eher ohne wasser :o) . 3 tage macht 6 liter = 6 Kilo ,


    Naja was meinst Du wozu ich Wasserfilter oder Ähnliches mitnehme? Sicher nicht um mir 'nen Sixpack Wasser in den Rucksack zu stopfen. Hochprozentiges könnte ich ja noch verstehen, aber Wasser ist hierzulande bis auf weiteres kein Thema, auch wenn man ggf. Aufwand in Form von Filterung betreiben muß um es trinkbar zu machen.


    Und wo ist man nach 3 bis 4 Tagen - 100 bis 200 km weiter - die Probleme werden ähnlich sein - andere Sprachen wird man von meinem Standort aus noch nicht sprechen - aber ich wäre zumindestens in einem fremden Umfeld - also lieber in der Heimat bleiben oder mit einem Fahrzeug auf und davon machen - wir würden es doch eh durchziehen, bevor der blinde dt. Michel überhaupt nur ahnen könnte wasvor uns liegt.


    Da vertust Du Dich gewaltig, ein Bekannter hat mal aus Neugier einen 70 Kilometer Marsch nach Hause gemacht wobei er größtenteils querfeldein mit Kompaß gegangen ist. Hat 2 Tage gebraucht, bei guten Wetterbedingungen (Ende Juli). OK, war eine bekloppte Idee die einfach mal durchgezogen wurde, Handy war dabei und Futter gab's von McDonalds aber das Ergebnis spricht für sich.


    Wir könnten im Extremfall über alle Berge sein, ehe der den Medien hinterherdackelde DurchschnittsDt. auch nur den Braten riecht.


    Wie ich weiter oben schon schrieb: Von den Schlauen und/oder Vorbereiteten hört man meist nix in den Nachrichten, weil die längst weg sind wenn es kritisch wird.

    Was man für 3-4 Tage so braucht an Verpflegung in Form von BP-5, Wasserfilter (dummerweise recht sperrig, dafür aber beste Ergebnisse. Alternativ Jod, ist in Anbetracht des kurzen Zeitraums auch drin), paar Pflaster, Multitool und BW Poncho. Natürlich noch persönliche Dokumente, Bargeld und die ein oder andere Münze. Los geht's mit robuster Kleidung mit oder ohne Fortbewegungsmittel - je nach Umständen. Im Auto ließe sich natürlich mehr transportieren, nutzt aber bei verstopften oder abgesperrten Straßen wenig. Zu Fuß ist man mit etwa 10 kg Gepäck recht flott unterwegs, weshalb man sich wirklich auf das allernötigste beschränken sollte. An AKW Unfälle braucht man da eigentlich garnicht denken um sich für eine eventuelle private Evakuierung vorzubereiten, auch im Falle von Krankheiten o.ä. ist schnell eine Sperrzone eingerichtet, wenn man sieht, daß es außer Kontrolle zu geraten droht. Wenn man dann draußen statt drinnen ist hat man zumindest etliche weitere Optionen offen, drinnen bleibt beschränkt es sich dann wohl auf's dahinsiechen.

    Der Rest ist weg, ausgeliehen an Leute, die es auch schon lange ausgegeben haben.


    Oder für Verschwörungstheoretiker: Das Geld hat es nie gegeben, es existieren nur Geldforderungen in der jeweiligen Höhe gegen die Kreditinstitute...die sich entschlossen haben, diese vorerst nicht zu begleichen. Naja gut, ziemlich bekloppt, sowas glaubt eh niemand und bis zum 01. April ist noch ein bisschen hin.


    Zum Vergleich Spekulant/Berater möchte ich noch anfügen, daß der Spekulant es mit ebenbürtigen Gegnern zutuen hat, der Berater hingegen im Normalfall mit Unterlegenen. Hier mal einer von zahlreichen Berichten, die das Gegenteil von dem schildern, was man hier an frechen Lügen zu verbreiten versucht: Der unabhängige Berater. Unabhängig sind die höchstens von den Interessen des Kunden.

    kannst du darin (Kupfer) auch Wasser holen, lagern oder in der Sonne entkeimen?


    Mit Kupfer nicht wirklich, Silbermünzen könnte man reinwerfen - aber nur bis 1 oz, sonst schwappt es zu sehr. Das mit Entkeimung in der Sonne ist hier wohl kaum möglich und selbst da wo es möglich ist nicht der Brüller. Wenn man mal bedenkt, daß ein wirklich guter Wasserfilter, der sowohl Chemie als auch Kleinviecher rausfiltern kann, für unter 150 EUR zu haben ist braucht man sich da auch nicht wirklich einen Kopf drum machen. Sollte für eine 3-4 köpfige Familie genug Wasser für etwa 1 Jahr filtern können. Da es jetzt auch in Deutschland mit Hydraulic Fracturing endlich richtig losgehen soll ist eine Möglichkeit, Wasser von chemischen Verunreinigungen zu trennen, dringend anzuraten.


    Die BW Kunststoffkanister sind wirklich zu empfehlen, spottbillig und selbst nach über 20 Jahren noch in absolut einwandfreiem Zustand (inkl. der Dichtung). Glas ist zwar besser aber auch zerbrechlicher und - was ganz wichtig ist, wenn man das Zeug schleppen muß - wesentlich schwerer. 6er Pack 1,5l Mineralwasser in Plastik wiegt etwa halb so viel wie ein Kasten mit Glasflaschen, wo insgesamt 0,6 Liter weniger drin sind. Dafür ist das Mineralwasser in den Plastikflaschen nur begrenzt haltbar.

    Oder glaubt jemand tatsächlich daran, daß ein Bankster ein Interesse daran hat, Kredite zu vergeben, von den er weiß, daß er die Kohle mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder sieht? Wer das glaubt, hat zuviel im Goldseiten-Forum und bei Herrn Eichelburg mitgelesen.


    War lange Zeit die übliche Praxis der citibank. Danach umschulden, nochmal umschulden gefolgt von Privatinsolvenz und den nächsten ködern. Haben die spitzenmäßige Gewinne mit eingefahren. Die gleiche Vergabepraxis war der Grund für die Subprimekrise und es wurde kurz drauf bemängelt, daß sich bei der "lockeren" Vergabepraxis genau garnichts geändert hat. Übrigens, will kein Kreditgeber sein Geld zurückhaben, der noch ganz bei Sinnen ist, da es sich von Zins und Zinseszins viel besser leben läßt - vorausgesetzt natürlich die kommen regelmäßig rein.

    Alles Sachen die man auf einer Flucht nur schwer zur Verfügung hat.


    Dafür stehen die Chancen besser, daß bei einer Flucht der Arsch heil bleibt. Aber außer Super GAUs gibt es ja keine Gründe schnell verschwinden zu müssen also ist zuhause einigeln das beste. Wenn ich da an einen Bekannten denke, der Verwandte in Jugoslawien besucht hat seinerzeit...da war alles ruhig, absolut nichts zu ahnen und urplötzlich ging die Gaudi rund. Weniger als eine Stunde nach Verlassen des Talkessels in dem das Dorf lag wurde da alles durch die Miliz mit Mörsern fachgerecht pulverisiert. Aus der Flucht mit Auto wurde dann nach kurzer Zeit eine Flucht mit Handgepäck. Wenn man solche Geschichten von Augenzeugen hört, dann trifft man Vorbereitungen so man noch bei Verstand ist.


    Ja ich war auch versucht, ein Kraftrad mit größeren Rädern zu kaufen, das auch geländegängig ist. Habe mir dann gesagt, dass ich spinne und dass es so schlimm wohl nicht kommt.


    Wie wäre es mit einem Fahrrad? Läßt sich über umgekippte Baumstämme drübertragen und eignet sich an zu steilen Hängen als Kletterhilfe, letzteres hab ich schon öfter probiert - geht prima. Ist auch im urbanen Sektor das schnellste, da wie gesagt leicht um oder über Hindernisse zu transportieren, sehr schmal und wendig. Hinkt zwar bei der Höchstgeschwindigkeit hinterher aber naja.

    Was haben die Schlauen und Vorbereiteten (hauptsächlich psychisch) denn gemacht? Ach richtig, die waren zufälig nicht da wo die Kacke dampft bzw. dort weg, bevor es kritisch wurde. Deshalb gibt's von denen keine Bild- und Tondokumente. Guck Dir an, was passiert ist als es bei Saturn Staubsauger bzw. Kaffeemaschinen für 10 Euro gab - derartige Lockangebote haben die danach nicht mehr gemacht. Was dann abgeht, wenn es wirklich brenzlig wird kann man unschwer erahnen und daraus sollte man seine Schlüsse ziehen.

    Diese Fürsorge steckt sie in Massenunterkünfte, die immer noch nah an den Reaktoren stehen. Die meisten haben vermutlich keinen anderen Ort, an den sie gehen können. Und schon sitzen sie in der Falle.


    Was, wenn wir uns die Verstrahlung mal wegdenken und eine nicht näher definierte Katastrophe im gleichen Ausmaß annehmen? Dann sitzen die Leute in der Falle, aufgrund der hygienischen Umstände, viele Menschen auf kleinstem Raum zusammengepfercht geht nie gut. Cholera, Typhus und Ruhr sind da vorprogrammiert. Das allerwichtigste in Ausnahme- oder Krisensituationen ist es meiner Meinung nach, Helfern jedweder Art (besonders von staatlicher Seite) tunlichst aus dem Weg zu gehen, soweit das aufgrund der persönlichen Umstände möglich ist. Die wollen mir nämlich garnicht individuelle Hilfe angedeihen lassen, sondern ihre Order ausführen. In dem Zusammenhang sind besonders die Berichte der Heimgesuchten und Entkommenen aus New Orleans einen Blick wert, so man die im Netz noch findet, teilweise standen sich Bewohner und Soldaten mit angelegten Waffen gegenüber, weil sie unterschiedliche Auffassungen hatten. Die, die sie gekriegt haben wurden dann unter katastrophalen Bedingungen in Sportarenen eingepfercht usw usf.

    Eine potentielle radioaktive Belastung ist aber nur eine von vielen möglichen Belastungen, Pestizide, eventuelle eingelagerte "Gifte" aus Düngemitteln usw. usf. Wenn man sich die ganze perverse Kacke mal durch den Kopf gehen läßt kommt einem das Kotzen...mittlerweile gibt es Salmonellen im Getreide, weil die Viecher in den Kühen dank Antibotika so gut gedeihen und dann mit der Gülle auf die Felder kommen - das ist kein Scherz und auch an Salmonellen kann man ganz schnell hops gehen. Wenn ich mir 'ne Plutoniumgurke reinziehe weiß ich wenigstens woran ich krepiere, bei Nanofood sieht das anders aus, niemand kennt die möglichen Risiken und kennzeichnungspflichtig ist es nicht.


    Mit dem Geigerzähler um den Eßtisch schleichen ist da eher eine sinnfreie Lösung meine ich. Das Problem ist ja gemeinhin die Tatsache, daß es Grenzwerte gibt - bestimmte Sachen haben in Nahrungsmitteln nix verloren, auch nicht bis zu einem Grenzwert. Außerdem sind Grenzwerte zuweilen auch sinnfrei, nehmen wir nur mal das ach so gefährliche Dioxin (was es garnicht gibt, es gibt nur Dioxine aber das ist nicht das Thema). Bei den Eiern gröhlt das depperte Volk lauthals wegen Überschreitung der Grenzwerte und beim Fisch ist alles in bester Ordnung obwohl dort etwa 4 x höhere Konzentrationen erlaubt sind und tagtäglich Fisch mit höherem Dioxingehalt als bei den pösen Dioxineiern als bedenkenlos durchgewunken wird.

    Jodblocker (keine Jodtabletten) sorgen aber auch nur dafür, daß die Schilddrüse dicht macht, können also das Risiko an Schilddrüsenkrebs zu erkranken senken. Sinn machen sie - wenn überhaupt - wie schon angesprochen wurde nur, wenn man in unmittelbarer Nähe des Geschehens war/ist. Andersrum kriegt man dann so eine Ladung von allem möglichem verpaßt, daß man sich um Langzeitschäden wohl kaum noch Gedanken machen muß.

    Letztes Jahr gab es beispielsweise in Ägypten schon Aufstände weil sie nix zu fressen hatten und was in Afrika noch so am köcheln ist hat seine Wurzeln auch bei den Nahrungsmitteln. Rußland wird dieses Jahr wohl auch sein Getreide selber behalten, man denke an die Brände im letzten Sommer. Naja, ist halt so - Keller mit Verstand füllen und gut, mehr kann man nicht machen. Was mir wirklich Sorgen bereitet ist die Tatsache, daß das Land hier Lichtjahre vom Selbstversorger entfernt und die Landwirtschaft total im Arsch ist. Was alleine in den letzten 25 Jahren an Know How den Bach runtergegangen ist in dem Sektor, weil es nicht weitergegeben wurde, läßt den deutschen Schuldenberg zum elenden Häufchen zusammenschrumpfen. Wird mir zwar jetzt keiner glauben aber abwarten...

    Was denkt und fühlt Ihr???
    Habt Ihr auch so ein komisches Gefühl im Bauch?


    Mit dem Bauhgefühl ist das kurz nach dem Mittagessen immer so eine Sache. Vorratshaltung und zwar nicht zu knapp ist aber in Anbetracht des fragilen Gesamtsystems unbedingt anzuraten. An Katastrophen wie in Japan braucht man dabei garnicht mal denken, Ernteausfälle wie beispielsweise im letzten Jahr reichen da schon aus um mir Sorgenfalten auf die Stirn zu zaubern und die wurden kaum in den Medien erwähnt, also die Ernteausfälle.

    Wo aber ist der Unterschied zu den ganzen überirdischen Kernwaffentests der letzten 50 - 60 Jahre ?) :hae: Damals wurden sicher große Bereiche im Pazifik etc. verseucht - wurden damals schon von den Ländern Lebensmittel auf Strahlung untersucht ???


    Sinn und Zweck von Atombomben ist es ja 'nen guten Rumms zu machen - da liegt es im Interesse der Entwickler, den Wirkunsgrad so hoch wie möglich zu bekommen, weshalb wenig Material zum Strahlen übrigbleibt. Untersuchungen hat es in der Tat gegeben, die Amis waren direkt nach der japanischen Kapitulation vor Ort und haben alles akribisch festgehalten. Diese Ergebnisse wurden von deutschen Forschern in den 90ern ausgegraben und es fand eine erneute Untersuchung statt... wieso man von alldem nichts gehört hat? Naja, vielleicht wäre dann der Panikfaktor bei Atombomben weggefallen? Derzeit entweicht Radioaktivität in gigantischem Ausmaß und man ist dazu übergegangen, das zur Kühlung genutzte Meerwasser nicht aufwändig zu reinigen sondern direkt zurückzupumpen. Darüberhinaus ist noch längst nicht alles kaputt, was höchstwahrscheinlich kaputtgehen wird.