Beiträge von Oliver

    Der Rest ist weg, ausgeliehen an Leute, die es auch schon lange ausgegeben haben.


    Oder für Verschwörungstheoretiker: Das Geld hat es nie gegeben, es existieren nur Geldforderungen in der jeweiligen Höhe gegen die Kreditinstitute...die sich entschlossen haben, diese vorerst nicht zu begleichen. Naja gut, ziemlich bekloppt, sowas glaubt eh niemand und bis zum 01. April ist noch ein bisschen hin.


    Zum Vergleich Spekulant/Berater möchte ich noch anfügen, daß der Spekulant es mit ebenbürtigen Gegnern zutuen hat, der Berater hingegen im Normalfall mit Unterlegenen. Hier mal einer von zahlreichen Berichten, die das Gegenteil von dem schildern, was man hier an frechen Lügen zu verbreiten versucht: Der unabhängige Berater. Unabhängig sind die höchstens von den Interessen des Kunden.

    kannst du darin (Kupfer) auch Wasser holen, lagern oder in der Sonne entkeimen?


    Mit Kupfer nicht wirklich, Silbermünzen könnte man reinwerfen - aber nur bis 1 oz, sonst schwappt es zu sehr. Das mit Entkeimung in der Sonne ist hier wohl kaum möglich und selbst da wo es möglich ist nicht der Brüller. Wenn man mal bedenkt, daß ein wirklich guter Wasserfilter, der sowohl Chemie als auch Kleinviecher rausfiltern kann, für unter 150 EUR zu haben ist braucht man sich da auch nicht wirklich einen Kopf drum machen. Sollte für eine 3-4 köpfige Familie genug Wasser für etwa 1 Jahr filtern können. Da es jetzt auch in Deutschland mit Hydraulic Fracturing endlich richtig losgehen soll ist eine Möglichkeit, Wasser von chemischen Verunreinigungen zu trennen, dringend anzuraten.


    Die BW Kunststoffkanister sind wirklich zu empfehlen, spottbillig und selbst nach über 20 Jahren noch in absolut einwandfreiem Zustand (inkl. der Dichtung). Glas ist zwar besser aber auch zerbrechlicher und - was ganz wichtig ist, wenn man das Zeug schleppen muß - wesentlich schwerer. 6er Pack 1,5l Mineralwasser in Plastik wiegt etwa halb so viel wie ein Kasten mit Glasflaschen, wo insgesamt 0,6 Liter weniger drin sind. Dafür ist das Mineralwasser in den Plastikflaschen nur begrenzt haltbar.

    Oder glaubt jemand tatsächlich daran, daß ein Bankster ein Interesse daran hat, Kredite zu vergeben, von den er weiß, daß er die Kohle mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder sieht? Wer das glaubt, hat zuviel im Goldseiten-Forum und bei Herrn Eichelburg mitgelesen.


    War lange Zeit die übliche Praxis der citibank. Danach umschulden, nochmal umschulden gefolgt von Privatinsolvenz und den nächsten ködern. Haben die spitzenmäßige Gewinne mit eingefahren. Die gleiche Vergabepraxis war der Grund für die Subprimekrise und es wurde kurz drauf bemängelt, daß sich bei der "lockeren" Vergabepraxis genau garnichts geändert hat. Übrigens, will kein Kreditgeber sein Geld zurückhaben, der noch ganz bei Sinnen ist, da es sich von Zins und Zinseszins viel besser leben läßt - vorausgesetzt natürlich die kommen regelmäßig rein.

    Alles Sachen die man auf einer Flucht nur schwer zur Verfügung hat.


    Dafür stehen die Chancen besser, daß bei einer Flucht der Arsch heil bleibt. Aber außer Super GAUs gibt es ja keine Gründe schnell verschwinden zu müssen also ist zuhause einigeln das beste. Wenn ich da an einen Bekannten denke, der Verwandte in Jugoslawien besucht hat seinerzeit...da war alles ruhig, absolut nichts zu ahnen und urplötzlich ging die Gaudi rund. Weniger als eine Stunde nach Verlassen des Talkessels in dem das Dorf lag wurde da alles durch die Miliz mit Mörsern fachgerecht pulverisiert. Aus der Flucht mit Auto wurde dann nach kurzer Zeit eine Flucht mit Handgepäck. Wenn man solche Geschichten von Augenzeugen hört, dann trifft man Vorbereitungen so man noch bei Verstand ist.


    Ja ich war auch versucht, ein Kraftrad mit größeren Rädern zu kaufen, das auch geländegängig ist. Habe mir dann gesagt, dass ich spinne und dass es so schlimm wohl nicht kommt.


    Wie wäre es mit einem Fahrrad? Läßt sich über umgekippte Baumstämme drübertragen und eignet sich an zu steilen Hängen als Kletterhilfe, letzteres hab ich schon öfter probiert - geht prima. Ist auch im urbanen Sektor das schnellste, da wie gesagt leicht um oder über Hindernisse zu transportieren, sehr schmal und wendig. Hinkt zwar bei der Höchstgeschwindigkeit hinterher aber naja.

    Was haben die Schlauen und Vorbereiteten (hauptsächlich psychisch) denn gemacht? Ach richtig, die waren zufälig nicht da wo die Kacke dampft bzw. dort weg, bevor es kritisch wurde. Deshalb gibt's von denen keine Bild- und Tondokumente. Guck Dir an, was passiert ist als es bei Saturn Staubsauger bzw. Kaffeemaschinen für 10 Euro gab - derartige Lockangebote haben die danach nicht mehr gemacht. Was dann abgeht, wenn es wirklich brenzlig wird kann man unschwer erahnen und daraus sollte man seine Schlüsse ziehen.

    Diese Fürsorge steckt sie in Massenunterkünfte, die immer noch nah an den Reaktoren stehen. Die meisten haben vermutlich keinen anderen Ort, an den sie gehen können. Und schon sitzen sie in der Falle.


    Was, wenn wir uns die Verstrahlung mal wegdenken und eine nicht näher definierte Katastrophe im gleichen Ausmaß annehmen? Dann sitzen die Leute in der Falle, aufgrund der hygienischen Umstände, viele Menschen auf kleinstem Raum zusammengepfercht geht nie gut. Cholera, Typhus und Ruhr sind da vorprogrammiert. Das allerwichtigste in Ausnahme- oder Krisensituationen ist es meiner Meinung nach, Helfern jedweder Art (besonders von staatlicher Seite) tunlichst aus dem Weg zu gehen, soweit das aufgrund der persönlichen Umstände möglich ist. Die wollen mir nämlich garnicht individuelle Hilfe angedeihen lassen, sondern ihre Order ausführen. In dem Zusammenhang sind besonders die Berichte der Heimgesuchten und Entkommenen aus New Orleans einen Blick wert, so man die im Netz noch findet, teilweise standen sich Bewohner und Soldaten mit angelegten Waffen gegenüber, weil sie unterschiedliche Auffassungen hatten. Die, die sie gekriegt haben wurden dann unter katastrophalen Bedingungen in Sportarenen eingepfercht usw usf.

    Eine potentielle radioaktive Belastung ist aber nur eine von vielen möglichen Belastungen, Pestizide, eventuelle eingelagerte "Gifte" aus Düngemitteln usw. usf. Wenn man sich die ganze perverse Kacke mal durch den Kopf gehen läßt kommt einem das Kotzen...mittlerweile gibt es Salmonellen im Getreide, weil die Viecher in den Kühen dank Antibotika so gut gedeihen und dann mit der Gülle auf die Felder kommen - das ist kein Scherz und auch an Salmonellen kann man ganz schnell hops gehen. Wenn ich mir 'ne Plutoniumgurke reinziehe weiß ich wenigstens woran ich krepiere, bei Nanofood sieht das anders aus, niemand kennt die möglichen Risiken und kennzeichnungspflichtig ist es nicht.


    Mit dem Geigerzähler um den Eßtisch schleichen ist da eher eine sinnfreie Lösung meine ich. Das Problem ist ja gemeinhin die Tatsache, daß es Grenzwerte gibt - bestimmte Sachen haben in Nahrungsmitteln nix verloren, auch nicht bis zu einem Grenzwert. Außerdem sind Grenzwerte zuweilen auch sinnfrei, nehmen wir nur mal das ach so gefährliche Dioxin (was es garnicht gibt, es gibt nur Dioxine aber das ist nicht das Thema). Bei den Eiern gröhlt das depperte Volk lauthals wegen Überschreitung der Grenzwerte und beim Fisch ist alles in bester Ordnung obwohl dort etwa 4 x höhere Konzentrationen erlaubt sind und tagtäglich Fisch mit höherem Dioxingehalt als bei den pösen Dioxineiern als bedenkenlos durchgewunken wird.

    Jodblocker (keine Jodtabletten) sorgen aber auch nur dafür, daß die Schilddrüse dicht macht, können also das Risiko an Schilddrüsenkrebs zu erkranken senken. Sinn machen sie - wenn überhaupt - wie schon angesprochen wurde nur, wenn man in unmittelbarer Nähe des Geschehens war/ist. Andersrum kriegt man dann so eine Ladung von allem möglichem verpaßt, daß man sich um Langzeitschäden wohl kaum noch Gedanken machen muß.

    Letztes Jahr gab es beispielsweise in Ägypten schon Aufstände weil sie nix zu fressen hatten und was in Afrika noch so am köcheln ist hat seine Wurzeln auch bei den Nahrungsmitteln. Rußland wird dieses Jahr wohl auch sein Getreide selber behalten, man denke an die Brände im letzten Sommer. Naja, ist halt so - Keller mit Verstand füllen und gut, mehr kann man nicht machen. Was mir wirklich Sorgen bereitet ist die Tatsache, daß das Land hier Lichtjahre vom Selbstversorger entfernt und die Landwirtschaft total im Arsch ist. Was alleine in den letzten 25 Jahren an Know How den Bach runtergegangen ist in dem Sektor, weil es nicht weitergegeben wurde, läßt den deutschen Schuldenberg zum elenden Häufchen zusammenschrumpfen. Wird mir zwar jetzt keiner glauben aber abwarten...

    Was denkt und fühlt Ihr???
    Habt Ihr auch so ein komisches Gefühl im Bauch?


    Mit dem Bauhgefühl ist das kurz nach dem Mittagessen immer so eine Sache. Vorratshaltung und zwar nicht zu knapp ist aber in Anbetracht des fragilen Gesamtsystems unbedingt anzuraten. An Katastrophen wie in Japan braucht man dabei garnicht mal denken, Ernteausfälle wie beispielsweise im letzten Jahr reichen da schon aus um mir Sorgenfalten auf die Stirn zu zaubern und die wurden kaum in den Medien erwähnt, also die Ernteausfälle.

    Wo aber ist der Unterschied zu den ganzen überirdischen Kernwaffentests der letzten 50 - 60 Jahre ?) :hae: Damals wurden sicher große Bereiche im Pazifik etc. verseucht - wurden damals schon von den Ländern Lebensmittel auf Strahlung untersucht ???


    Sinn und Zweck von Atombomben ist es ja 'nen guten Rumms zu machen - da liegt es im Interesse der Entwickler, den Wirkunsgrad so hoch wie möglich zu bekommen, weshalb wenig Material zum Strahlen übrigbleibt. Untersuchungen hat es in der Tat gegeben, die Amis waren direkt nach der japanischen Kapitulation vor Ort und haben alles akribisch festgehalten. Diese Ergebnisse wurden von deutschen Forschern in den 90ern ausgegraben und es fand eine erneute Untersuchung statt... wieso man von alldem nichts gehört hat? Naja, vielleicht wäre dann der Panikfaktor bei Atombomben weggefallen? Derzeit entweicht Radioaktivität in gigantischem Ausmaß und man ist dazu übergegangen, das zur Kühlung genutzte Meerwasser nicht aufwändig zu reinigen sondern direkt zurückzupumpen. Darüberhinaus ist noch längst nicht alles kaputt, was höchstwahrscheinlich kaputtgehen wird.

    Die Desinformationsmaschine läuft auf vollen Touren, über Nacht hat es wieder gut gewackelt und wir sind für den 14.03. schon bei über 10 Beben größer 5. Die Amis mit ihrem Flugzeugträger und was da sonst noch so bei war haben die Flucht ergriffen und es hat eine mächtige Explosion im Reaktor 3 (der mit dem scharfen Zeug drin) gegeben, die man in 50 KM Entfernung noch wahrgenommen hat. Neuste Meldungen verschwinden im Moment häufiger spurlos nach wenigen Minuten, hat jemand ein paar gute Links parat?

    Kernkraft? Billige Energie? - Warte doch einfach mal noch 2 Monate und dann rechne doch alle Schäden, die durch die Kernkraftwerke in Japan verursacht wurden, bzw. werden in die Kilowattpreis des AKW Stroms ein.


    Da braucht man keine 2 Monate warten, Atomstrom war schon immer ziemlich kostspielig - wurde halt nur durch Subventionierung aus der Staatskasse überhaupt zur Option. Man braucht garnicht die Risiken der Atomenergie als Argument anzuführen oder eventuelle Schäden in den Preis einrechnen, einfach mal den wirklichen Preis pro Kw/h auf den Tisch und die Brennstäbe stecken schon bald in den Ärschen korrupter Politiker. Bei dem extrem hohen Maß an Verachtungswürdigkeit, das dieser Abschaum ausstrahlt braucht man sich dann auch keine Sorgen mehr um die Endlagerung machen, dagegen kann kein Brennstab der Welt anstinken.


    Übrigens wackelt es fröhlich weiter, 20 Beben mit 5+ kriegen wir am heutigen Tage in Japan locker zusammen. Man darf gespannt sein, was noch alles passiert.


    Ich persönlich habe übrigens auch weiterhin weniger Angst vor Atomstrom, als vor den wahnsinnigen, geldgeilen Betreibern solcher Anlagen (naja EnBW mal ausgenommen, hat Mappus ja gerade erst zurückgekauft). Scheinbar sind auch in Japan solche Vollidioten am Werk wie hierzulande, man "rechne" nur mal das Chaos bei der Energieversorgung im Münsterland wegen etwas Schnee 2005 (06?) hoch auf ein Szenario wie in Japan, was kommt dabei wohl raus? Na sowas wie gestern:


    Zitat

    [19.12 Uhr] Die Situation in den vom Erdbeben betroffenen Nuklearanlagen ist offenbar doch kritischer. Dem Betreiberunternehmen des Kernkraftwerks Fukushima sei es bisher nicht gelungen, die Stromversorgung für das Kühlwassersystem wieder herzustellen, erklärte die japanische Atomaufsichtsbehörde NISA. Nach Angaben des NISA-Mitarbeiters habe TEPCO mehrere Generatorenfahrzeuge vor Ort, könne sie aber nicht anschließen, weil ein passendes Kabel fehle. Derzeit werde versucht, dieses Kabel per Flugzeug herbeizuschaffen. Gleichzeitig versuche das Unternehmen, aus einem anderen Kernkraftwerk eine Ersatzbatterie für den Notbetrieb des Kühlsystems zu dem AKW zu bringen. Zur etwaigen Gefahr einer Kernschmelze wollte sich der Mitarbeiter auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dapd nicht äußern.


    Naja, das Risiko einer Kernschmelze kann sich jeder in Anbetracht der geballten Kompetenz, die da am Werk ist, selber ausmalen. Wundert mich nur, daß ihnen der Kram nicht ohne Erdbeben schon längst um die Ohren geflogen ist.

    Es reicht vollkommen aus, Geld durch Werte zu decken.


    Diese simple und logische Erkenntnis führt zu einer totalen Umkremplung der Welt, wie wir sie kennen.


    Ach nochwas: Bevor jetzt auf Gesell und Freigeld rumgehackt wird - so daneben lag der im Prinzip überhaupt nicht, was auch Keynes in späteren Werken erkannt hat, leider er - genau wie Gesell - daran gescheitert die grundsätzlich vernünftigen Gedanken in umsetzbare Formen zu gießen.