Beiträge von Oliver

    Oliver, es gibt ne Untersuchung über Wanderung und Fasten.... weiß nur nicht mehr, wo ich das gelesen habe.


    Bestreite ich auch garnicht. Wirst nur keinen Trekkie oder Grenzgänger finden, der sich drauf einläßt und die wären damit ein verdammt großes Problem los. Warum wohl? Bei dem, was einige an Vorbereitungszeit in ihre Touren investieren und welcher Aufwand zur Gewichtsreduzierung betrieben wird (das geht richtig Geld rein in den teuren Lightweight Kram) ... da müßte man offene Türen einrennen.

    Milly ist zumindest nicht allein. Viele Börsianer zocken auf Japan Aktien. Und der Markt hat immer recht sagt Milly.


    Selbst wenn Milly unrecht hätte wäre es egal. Solange es nur um Geld geht wird das Spiel weitergehen, weil sie garnicht anders können. Erst wenn es um reale Güter geht ist Schluß. Geld kann man schließlich jederzeit just in time in beliebiger Menge bereitstellen, reale Güter jedoch nicht. Das ist ja gerade das dramatische derzeit für das fragile Gesamtsystem, wichtige Teile aus Japan fehlen. Ich tendiere aber dazu, daß es hingedeichselt werden kann und wird.

    Das Heilfasten z.B. nach Buchinger ist eigentlich seit Jahrzehnten etabliert. Man kann das selbstverständlich auch alleine machen, wenn man nicht "tausende" für einen "leeren Tisch" verbraten will. Bücher gibt es auch etliche dazu.


    Ich würde nur nicht unbedingt den jährlichen/monatlichen Fastenzyklus in den Zeitraum meines Trekkingurlaubs legen. Aber ich hätte nicht übel Lust mal ein paar Faster bei einer durchschnittlich anspruchsvollen Tour zu begleiten, das was man ggf. an speziellem Wissen während eines solchen Unterfangens haben muß kriege ich schon zusammen - nur die Grabbeigaben sollte jeder selber mitbringen. Für so eine Gaudi würde ich mich selbst im heutigen ganz gut genährten Zustand und trotz nicht geringem Konsum an Zigaretten und Fast Food nochmal aufraffen. Eine Liste mit Buchtipps würde sicherlich auch Arved Fuchs vor Freude in die Luft springen lassen, denn der hat desöfteren in Beiträgen über das Proviantproblem siniert und dabei ist es so einfach.

    Die Informationsfreude und Fürsorge von Tepco bzgl. ihrer Mitarbeiter ist ja auch legendär....Auch schon vor dem Gau. Spezialisten hätten sich vermutlich besser geschützt, aber die sind zu teuer.


    Naja, Leute in Bereiche zu schicken, in denen Wasser steht bzw. wo die Vermutung nahe liegt, daß dort Wasser steht und denen nichtmal Gummistiefel zu geben sagt mir persönlich schon genug zum Thema Kompetenz/Verantwortung eines Unternehmens. Daß das Wasser so übel verstrahlt war, daß sich die Leute die Füße geschrottet haben muß man da eigentlich garnicht mehr erwähnen.


    Na ja, ich hätte auch gerne die Dinger abgeschaltet......... die "Alten" zuerst.... wobei ich eher die "Menschen" fürchte als die "Maschinen".


    Dazu bringe ich mal den dicken Helmut aus der Bildzeitung:

    Zitat

    Die Kernenergienutzung in Deutschland ist durch das Unglück in Japan nicht gefährlicher geworden, als sie es vorher gewesen ist. Und, dass es ein Risiko gibt, ist nicht neu, es war uns immer bewusst.


    Entweder liegt es an der Strahlung oder der Typ hat wirklich mal Recht: In einem so großen Maß konnte ich dem bisher noch nie zustimmen. Weder in konkreten Situationen noch im Nachhinein.

    Atomausstieg Man muss es nur wollen
    Nuklearmeiler abstellen, Gaskraftwerke hochfahren, Energie sparen: Deutschland kann die Wende noch in diesem Jahrzehnt schaffen.


    Das stinkt zum Himmel, ich glaube da hören wir nochmal was von. Ob man jetzt die "schmutzige" Atomkraft nutzen will um die "saubere" Erdgasgewinnung durchzupauken? Jedenfalls hier schonmal ein interessanter Film zum Thema Hydraulic Fracking (ob es den auf deutsch gibt keine Ahnung). Glaube kaum, daß Desertec uns davor retten kann... wenn das nur nicht alles so dämlich wäre...

    Hat jemand Erfahrung mit Dynamo(Kurbel) Taschenlampen, Radios und Handyladegeräten (es gibt Kompaktgeräte- 3in1)? Irgendwie glaub ich das die Dinger nicht besonders leistungfähig sind oder man nach 2 Stunden Muskelkater hat.


    Ich hab im Haus seit 4 oder 5 Jahren mehrere Taschenlampen mit Kurbel. Irgendwann war es mir mal zu blöd im Keller oder auf dem Dachboden zu stehen und keine Taschenlampe zu haben, deshalb wolte ich direkt 5 Stück kaufen, die dann an den Einsatzorten verbleiben. War echter Zufall, daß Aldi just in der folgenden Woche so Kurbeldinger im Angebot hatte und in Anbetracht des Preises von 3,99 (oder 4,99?) hab ich halt zugeschlagen. Bin da sehr zufrieden mit, man braucht nicht viel für sein Licht kurbeln und die Akkus machen auch einen gescheiten Eindruck auf mich, halten die Ladung wirklich sehr lange. Die Teile haben 3 LED, wobei es 2 Betriesbmodi gibt: 1 LED und volles Rohr. Selbst auf Sparflamme kann man damit was anfangen, gerade mal eine mit unbekanntem Ladezustand (wo aber nicht viel drin gewesen sein kann) rausgeholt und im Keller ausprobiert - für die Orientierung reichte es immer noch gut aus und nach etwa 15-20 Sekunden kurbeln kam schon wieder mehr raus als nötig. Der Lichtkegel ist natürlich für die Tonne, meine "richtige" Taschenlampe zieht auf 20 Meter und mehr einen sauberen Kreis, dafür kostet eine Betriebsstunde in etwa so viel wie die ganze Kurbelfunzel.


    Kurbelradio hab ich auch, hab es aber nur wegen des guten Empfangs bei geringen Abmessungen und günstigem Preis gekauft und direkt Batterien reingepackt. Funktionieren tut es im Handbetrieb tadellos, da ich es jedoch oft nebenbei laufen lasse scheidet der für mich aus. Generell ist Kurbeln wohl eher für Geräte interessant, die man nicht so oft braucht und das würde ja in einem Krisenfall auf Radio und Taschenlampe zumindest zutreffen, Handy kann man sich dann allemal stecken.

    Oder 16 Unzen in den Sand gesetzt, wie man's nimmt. Im Grunde ein feines Spielchen, daß bei überschaubarem Hebel Nervenkitzel und nette Gewinnmöglichkeiten für kleines Geld bietet. Wie goldnuss aber schon meinte, sind die "Vermittler" hier das größte Problem. Was, wenn der Schuppen vom Stop Loss Limit urplötzlich nix gewußt haben will?

    die wirtschaften eben nicht rein Marktwirtsachaftlich,
    sondern müssen auch Versorgung sicherstellen, die Geschäfte eng reguliert ... und echter Wettbewerb ist
    das auch nicht, wenn man Monopole für bestimmte Regionen hat.


    Da ist halt die Frage, ob man bereit ist, seine Gesundheit nach marktwirtschaftlichen Kriterien zu betrachten. Rein rhetorische Frage natürlich, aufgrund der Pharmalobby ist dahingehend in Deutschland eh Hopfen und Malz verloren.


    Frankreich wird in Europa das Hauptproblem bei einem Ausstieg werden.


    Egal, Atomkraft ist zunächst mal ein Problem für die Deutschen. Also steigen die aus und alles wird gut. Geht nicht? War beim Ozonloch nicht anders und abgesehen davon, daß wir immer noch mächtig für den Schwachsinn zahlen hört man doch nichts mehr davon, oder?

    Dachte ich bisher auch immer. Nur muss ich jetzt feststellen, dass mein 30l Daypack schon bei Minimalausstattung fast aus allen Nähten platzt.


    Ich weiß es genau, es paßt ganz gut. Mag bei anderen anders sein aber ich setze auf geringes Gewicht in einem Rucksack mit dem ich nirgends hängenbleibe.


    Möchte nochmals jedem Interessierten nahelegen, sich bei Rucksäcken nicht auf Empfehlungen anderer Leute zu verlassen. Das geht mit ziemlicher Sicherheit schief, vom klassischen Daypack mal abgesehen. Ein paar Tipps, worauf man achten sollte habe ich hier zusammengefasst, das umfangreichste Sortiment und die Möglichkeit einzelne Stücke wirklich auszuprobieren dürfte man bei Globetrotter haben.

    Klein, schmal und mit gepolsterten Schultergurten, die soweit auseinanderliegen, daß sie nicht am Hals schrappen. Hüftgurt ist nett, Kompressionsmöglichkeiten durch Schnur oder Gurt ebenfalls aber nicht so wichtig aufgrund des geringen Gewichts (beim Fahrradfahren sollte man jedoch unbedingt drauf achten). Je größer umso wichtiger wird ausgiebiges Testen und zwar in bepacktem Zustand, da nicht jedes Tragesystem zu jedem Rücken kompatibel ist, ansonsten sollte an dicken Säcken eigentlich alles Nötige dran sein. Jenachdem wieviel Wert man auf abnehmbare Außentaschen o.ä. legt fallen halt einige Modelle raus. Ich selber habe mehrere Touren mit einem Bergans Alpinist Escape gemacht, für meine Begriffe ein Spitzenteil, außerdem viele Möglichkeiten zusätzlich verfügbare abnehmbare Taschen zu integrieren. Nicht ganz billig aber das ist allgemein so eine Sache bei den Rucksäcken. Entweder man legt gescheit was hin oder nimmt Plastiktüten - der Rücken wird es einem danken.

    Naja, hat wohl keinen Zweck da Du es Dir so hindrehst, wie es gerade paßt. Die Bank ist auf garnichts hängengeblieben, wieso kannst Du in dem von mir verlinkten Artikel nachlesen. Unter'm Strich haben sie sogar gut dran verdient was Du aber nicht glauben willst. Aus welcher Motivation heraus gehandelt wurde spielt ebenfalls keine Rolle, es war die übliche Praxis - entgegen Deiner ursprünglichen Aussage:


    Aber das geschieht auf bestreben des Kunden. Oder glaubt jemand tatsächlich daran, daß ein Bankster ein Interesse daran hat, Kredite zu vergeben, von den er weiß, daß er die Kohle mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder sieht? Wer das glaubt, hat zuviel im Goldseiten-Forum und bei Herrn Eichelburg mitgelesen.


    die damit widerlegt ist. Die Kuh, von Der Du da halluzinierst konnte problemlos geschlachtet werden, da eine langfristige Bedienung der Schulden nicht möglich war, was von vornherein klar war und man hatte was man eigentlich wollte.


    Auch bei den Krediten, an deren Rückzahlung seitens des Kreditgebers kein Interesse bestehen kann sprach ich lediglich von der Gläubigerseite und deren Idealvorstellungen, nicht vom Schuldner oder dem Regelfall. Konkret hieß es:


    Übrigens, will kein Kreditgeber sein Geld zurückhaben, der noch ganz bei Sinnen ist, da es sich von Zins und Zinseszins viel besser leben läßt - vorausgesetzt natürlich die kommen regelmäßig rein.


    Weiß nach, daß das Falsch ist wenn Du kannst aber erfinde jetzt nicht irgendwelchen Kram.

    Kleiner Verdreher meinerseits, es sind Kreditausfallversicherungen mit denen die Geschäfte abgesichert wurden. Die Restschuldversicherungen kamen trotzdem dazu und das nicht ganz freiwillig. Der angepeilten Klientel konnte man sowas eben unterjubeln. Du hast den verlinkten Artikel garnicht gelesen, sondern bist gleich zu dem Schluß gekommen, daß es Blödsinn ist, oder? Lies BITTE den Artikel. Daß Dir das so noch nicht passiert will ich nicht bestreiten, es war jedoch nicht unüblich.

    Die citibank hat sich per Restschuldversicherung in den Fällen abgesichert, siehe u.a. hier. Kann man bei Interesse noch weiteres zu recherchieren. Daß die Bank im Ernstfall kuscht verwundert dabei nicht, verlieren tuen sie schließlich nichts und die Gefahr eines Grundsatzurteils ist viel zu hoch, wenn man an den Falschen gerät. Eigentlich sollte der Angesprochene das zwar selber ergründen aber naja...


    na nicht umsonst nennen die sich jetzt "TargoBank". Das das die Bösen waren, ist unbestritten. Aber was zeigt denn die Finanzkrise auf, wenn Schuldner nicht zahlen können??


    Und dann erzähl mir noch einer, daß es Sinn und Zweck eines Kredites ist, zweimal umzuschulden, um dann den Schuldner insolvent gehen zu lassen. Wer das glaubt, sollte sich besser nicht selbständig machen :wall: .


    Hab ich auch nicht behauptet, war nur die Masche der citibank. Kannst ja selber mal recherchieren wie die dennoch gut was reingeholt haben damit (und was es mit dem Namenswechsel auf sich hat, da tappst Du nämlich ebenfalls im Dunkeln wie es scheint) . Was die Finanzkrise darüber aussagt, was ist, wenn Schuldner nicht zahlen können, das können wir ja gerne gesondert erörtern. Ich habe lediglich Deine Aussage, daß keine Kredite an Zahlungsunfähige bzw. solchen denen man ansieht, daß sie nicht durchhalten, unter anderem mit der Subprimekrise widerlegt.


    Der letzte Satz ist besonders köstlich.


    Prima, außer Dich zu amüsieren kannst Du sonst noch was? Beispielsweise widerlegen, daß Zins uns Zinseszinserträge nach einer beliebigen Laufzeit dann am höchsten sind, wenn keine Tilgung stattfindet?

    Eure Szenarien in allen Ehren, aber selbst wenn ihr diese Strapazen aushalten würdet, eure Familie auch???


    Man muß sich halt die Frage stellen, welche Alternativen man hat. Bis ich den Arsch hochkriege muß schon ganz heftig was schiefgehen aber wenn das passiert, dann möchte ich gerne Handlungsfähig sein. Es kann überall und jederzeit eine Situation eintreten, in der man lieber die Arschbacken zusammenkneift, auch wenn das in einer fortschrittlichen westlichen Konsumgesellschaft belächelt und verneint wird.


    @ oliver - wie sieht denn dein " mittelschweres gepäck " aus ?


    Hab ich nicht. Wenn wirklich was bundesweites/länderübergreifendes/globales eintreten sollte kommt mehr Futter in den Sack, definitiv ein Wasserfilter, dazu Hygieneartikel (das, was man in einem Kulturbeutel so findet) und jede Menge Kleinscheiß der einem nützlich sein könnte (einfache Dinge wie Beutelverschlußclips hab ich schonmal ziemlich vermißt, auch Nadel und Faden können oft sehr hilfreich sein). Ganz wichtig sind gescheite Pflaster und was zur Wunddesinfektion wo ich gerne Jodsalbe nehme. Ein brauchbares Allroundmesser, Kompaß, Taschenlampe inkl. Ersatzbatterien, Weltempfänger, ein superkleines Mikrofasertuch was jedes Badetuch um Längen schlägt, wasserdichter Sack in den alles reinpaßt, ca. 25m Paracord. Außerdem gibt es keinen Weltuntergang ohne mein Original BW Eßbesteck. Also ebenfalls wieder leichte Ausrüstung, je weniger Gewicht umso weniger Probleme. Wer schonmal einen Hang mit 30 KG auf dem Rücken hochgekraxelt ist weiß, wieviel Spaß der ungewohnte Schwerpunkt einem dabei bereitet. Kurz mal wo drüberklettern ist da schon garnicht so leicht, denn den störenden Hüftgurt muß man dabei zwangsläufig öffnen und schon zieht es mächtig nach Hinten. Ich kann jedem der es nicht glaubt nur raten mal auszuprobieren, wieviel schon 10 KG sein können. Ein Szenario, das eine so ausgerüstete Flucht erzwingt ist jedoch in den letzten 1000 Jahren meines Wissens nach nicht aktenkundig geworden.

    bei -20 grad war ich noch nicht draussen über nacht :D , synthetik hällt halt nicht so lange wie daune hat aber fraglos vorteile die nicht zu verachten sind - z.b trocknen . allerdings gibt es auch regendichte daunenschlafsäcke .... und inletts


    Regendicht nutzt Dir nix, wenn Du das Ding von Innen vollümmelst. Im Freien war ich bei -20°C auch noch nicht, ist aber auch im Zelt schon recht frisch. Für's kleine Schnell weg Gepäck hab ich jedoch nie einen Schlafsack in Betracht gezogen, neben dem Gewicht ist auch das Packvolumen so eine Sache, wie Du richtig erkannt hast. Ich persönlich bin mit meinen 10 Kilo gut dabei, so einen Scheiß wie Unterhose und Socken kannst Du Dir stecken, es gibt Situationen in denen darf man stinken.


    gibt es eigentlich eine quelle für die guten bw-karten?


    mich würden solche karten für meine umgebung interessieren, habe im netz aber noch nichts gefunden.


    Da kommt man normalerweise nicht ran, glaube bei 1:25000 ist Schicht, zuständig ist - so sie noch was verkaufen - das Amt für Geoinformationswesen in Euskirchen. Kannst mal probieren eine Kontaktmöglichkeit zu finden, eigene Webseite haben die scheinbar nicht, hier mal aus wikipedia. Zumindest für Deutschland gibt es gute zivile Alternativen, das extremste ist die Deutsche Grundkarte in Einzelkarten von 1:5000. Für Normalsterbliche dürfte sowas uninteressant sein, ist auch nicht ganz billig der Spaß. Ich würde Dir die für Dein Bundesland zuständige Landesvermessungsanstalt als Anlaufstelle empfehlen.


    Übrigens, wer mit Kartenmaterial losziehen will sollte selbiges vorher wetterfest machen. Neben kleinschneiden, Heißlaminieren und wieder vernünftig zusammenkleben (schön ordentlich von beiden Seiten mit einem kleinen Spalt jenachdem wie die Karte zusammengelegt wird, eventuell aus 1 Karte mehrere machen) oder mit Buchschutzfolie wobei man das am besten zu Zweit oder in einer größeren Gruppe macht. Alternativ gibt es noch Sprays, denen trau ich aber irgendwie nicht - soll aber ganz gut gehen. Gibt zwar auch Kartentaschen die durchaus nicht zu verachten sind, mir persönlich waren die jedoch bisher immer zu sperrig und einfach irgendwie unhandlich.


    was haltet ihr davon ? : http://www.exped.com/exped/web/exped_hom?2E?opendocument dazu einen poncho und fertig - oder...


    Poncho und gut würde ich meinen. Man sollte es nicht komplizierter machen als nötig.

    Wobei ich mich nicht der Ilussion hin gebe, mit Frau und kleiner Tochter wochenlang (oder gar für Monate) im Wald leben zu können. Jedenfalls nicht ohne das über kurz oder lang massive gesundheitliche Probleme auftreten.


    Was wollt ihr immer alle im Wald? OK, dort hat man den Vorteil, daß man wieder weg kann wenn sich Probleme einstellen sollten. Anders als in Notunterkünften, wo gesundheitliche bzw. hygienische Probleme vorprogrammiert sind und man garantiert im Ernstfall nicht so einfach rausspazieren kann. In New Orleans haben sie die Leute in Sportstadien eingepfercht, keiner kam raus aber jede Menge rein. Wasser gab es nicht genug und Toiletten erst recht nicht, achja zu Fressen gab es auch nicht wirklich viel. Notunterkunft bezeichnet eine Unterkunft, in der man in Not ist, wenn man erst mal drin sitzt - sollte sich jeder hinter die Ohren schreiben.


    ich bin eher daunen fan - aber nix bei nässe oder unterwegs zu reinigen . aber ein guter daunen schlafsack mit überhülle ist wohl nicht schlecht .


    So oft braucht man einen Schlafsack nun auch wieder nicht reinigen. Daunen trocknen wesentlich schlechter und das ist ein ganz großes Problem bei etwa 1/2 Liter Schweiß pro Nacht und eventuellem Kondenswasser. Synthetiksäcke sind recht flott trocken und bis -20 °C machen die heutzutage locker mit. Ein Schlafsack sollte aber unbedingt gegen Schäden von unten geschützt werden, also ist eine Isomatte Pflicht. Selbstaufblasende sind recht kompakt und leicht, man sollte nur beim Kauf drauf achten, daß sie auch rutschemmend sind. Meine erste Isomatte ist deshalb im Wald geblieben. Ebenfalls sollte man beim Schlafsack selber die richtige Länge beachten, ohne Probeliegen oder Rückgaberecht geht da garnix.

    Es müssen gar nicht immer Atomkraftwerke in die Luft fliegen.


    Schreibe ich auch immer wieder und? immer wieder... Wenn krachende Atomkraftwerke allerdings Leute ermuntern, sich mal mit den Themen Vorratshaltung/Flucht auseinanderzusetzen und ggf. sogar konkrete Anschaffungen dahingehend zu tätigen kann es einem eigentlich nur recht sein. Wieviele der Paniker dann im Endeffekt was auf die Reihe bekommen bleibt zwar ein Geheimnis, wenn man aber eine Hand voll vernünftige Leute mal aufrütteln kann hat es sich gelohnt.